Unbefristeter Einstellungsstopp bei der Stadt

|
Stadtbezirk: 
Stuttgart (gesamt)
|
Thema: 
Verwaltung
|
Wirkung: 
Sparidee

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

73
weniger gut: -190
gut: 73
Meine Stimme: keine
Platz: 
1722
in: 
2011

Sehr geehrte Mitbürger,
mein Vorschlag bezieht sich auf die enormen Personalkosten der Stadt Stuttgart, die laut Stadt Stuttgart mittlerweile 23 Prozent ausmachen und wohl aufgrund der neuen Herausforderungen im sozialen sowie im Bereich der Kinderbetreuung wohl noch ansteigen werden.
Dennoch schafft die Stadt im Doppelhaushalt 2011/2012, immer noch per Saldo 157 Stellen.
Obwohl von diesen 157 geschaffenen Stellen eine Mehrzahl dem Bereich Schule, Kinderschutz und Kindergarten zu Gute gekommen ist, sind dennoch einige Stellen im Verwaltungsbereich geschaffen worden.
Daher sieht mein Vorschlag auch vor, konkrete Berufsbilder, wie Erzieher von diesem Einstellungsstopp auszunehmen, um der zunehmend wichtigen Betreuung von Kleinkindern Rechnung zu tragen.
Daneben gibt es aber keinen Grund, weitere Berufsbilder auszunehmen. Gerade das Stadtvermessungsamt oder andere Institutionen auch im sozialen Bereich wären bereit einen Einstellungsstopp zu verkraften, auch da ein Einstellungsstopp diese Institutionen nicht überfordert, sondern sie langsam an die neue Situation heranführt.
Auch wäre ein Einstellungsstopp langfristig gesehen, nur eine logische Konsequenzen aus dem demographischen Wandel, der so auch insgesamt, also in allen Bereichen weniger Personal erfordern wird.
Auch würde ein Einstellungsstopp die Last der Pensionen langfristig senken und so mehr Spielraum für Kinderbetreuung oder andere städtische Aufgaben lassen.
Selbstverständlich wäre weniger Personal eine gewisse Mehrbelastung für das übrige Personal, doch im Anbetracht der durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 38,5 Stunden oder 39,0 Stunden wäre durchaus auch eine Erhöhung dieser Arbeitszeit in Betracht zu ziehen.
Um den Einstellungsstopp noch praktikabler zu machen, wäre es durchaus möglich bestimmte Bereiche ab einem bestimmten Jahr wieder auszunehmen, wie zum Beispiel die Feuerwehren nur bis 2014.
Alles in allem, also ein Vorschlag der durchsetzbar ist, aber natürlich in gewisser Weise auch Ängste hervorruft. Viele Bürger haben vielleicht Angst vor einem solchen Einstellungsstopp, weil er Dienstleistungen langsamer zu machen scheint. Aber, mit der bereits dargelegten Ausnahme bzw. dem dargelegten Alternativvorschlag zur Befristung ist es ein Vorschlag der den Bürger im Gegensatz zu Steuererhöhungen weniger weh tut und den unproduktiven Sektor der Verwaltung schrumpfen lässt.
Letztenendes liegt es an Ihnen über diesen Vorschlag zu befinden. Ich hoffe, dass ich Sie mit den dargelegten Gründen überzeugen konnte und freue mich über konstruktive Anregungen und Kritik.

Gemeinderat prüft: 
nein

Kommentare