U-Bahn Hausen-Weilimdorf (U13) ausbauen

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Stadtbezirk: 
Weilimdorf
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Thema: 
Busse, Bahnen (ÖPNV)
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Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

318
weniger gut: -111
gut: 318
Meine Stimme: keine
Platz: 
898
in: 
2015

Zur besseren Anbindung von Hausen wäre die Umsetzung der geplanten U-Bahnanschlusses (U 13) dringend nötig. Dadurch wäre auch eine gute Anbindung des geplanten Flüchtlingsheims an den öffentlichen Nahverkehr möglich. Die Integration der Flüchtlinge wäre dadurch einfacher und ihre Beweglichkeit im Stadtgebiet erhöht.

Die Kinder in Hausen werden im Durchschnitt älter und gehen vermehrt in die umliegenden weiterführenden Schulen. Die Anbindung durch den Bus an S- und U-Bahn ist nicht zufriedenstellend. Die Parkplatzsituation in Hausen wird zunehmend schwieriger.

Kommentare

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Der Anschluss von Hausen an die U-Bahn ist nur ein Teil des zukünftigen Verkehrskonzeptes. Die Verlängerung muss weiter gehen, bis zum S-Bahn Haltepunkt Stuttgart- Weilimdorf.

Es gibt bisher kein Verkehrskonzept für eine U-Bahn Anbindung von Hausen. Dies ist auch aufgrund der Kosten und weiteren Bodenversiegelung nicht notwendig.

Der Bahnausbau von Giebel - ÜBER S-HAUSEN - bis S-Bahn Weilimdorf wäre Ideal, da in den kommenden Jahren die Zahl der Bürger in S-Hausen wächst. Allein im Jahr 2015 über 250 Flüchtlinge.

Im Sinne der Vermeidung von Feinstaub und der Aufwertung des Stadtteils Hausen, sowie für die vielen Kinder und Jugendlichen in Hausen wünsche ich mir diese Linie auch. Ich finde aber auch, dass sie bis zum S-Bahnhof Weilimdorf weitergeführt werden muss. Dadurch steigt die Effizienz der Linie. Die Vernetzung mit der S60 ist hochattraktiv.

Es ist schon erstaunlich: Jetzt will die Stadt - weil sich insbesondere auch Wolfbusch - erfolgreich gegen die Unterbringung von Kriegsflüchtlingen/Asylanten gewehrt hat, rund 240 Kriegsflüchtlinge im Landschaftsschutzgebiet "Steinröhre" am Rande von Hausen neben dem lauten Gewerbegebiet von Ditzingen (vor allem nächtlicher Verladelärm der Spedition Emons) und neben der lauten Autobahn A 81 und der lauten Bundesstraße B 295 und der lauten S-Bahnstrecke S6/S60 (insbesondere die nächtlichen Güterzüge) am äußersten Rand der Stadt Stuttgart unterbringen. Und jetzt sollen diese starken Lärmquellen unmittelbar neben den Flüchtlingsunterkünften noch nicht genug sein, sondern es soll "zum Wohle" dieser armen Menschen, die dort sowieso wegen des vielen Lärms kaum anständig dort leben können werden, noch unmittelbar daneben noch der Lärm einer U 13-Doppeltrasse hinzukommen, damit sie komfortabel diesem gesamten Lärm per U 13-Verlängerung entfliehen können? Eine Willkommenskultur für Kriegsflüchtlinge sieht anders aus! 48.000.000 Euro für 3 Minuten Zeitgewinn durch die von der SSB geplante U 13-Verlängerung von Giebel über Hausen zum S-Bhf Weilimdorf auf 3 Kilometern gegenüber der guten Buslinie 90. In welcher Zeit der unnützen Geldverschwendung - bei einer ständig Schulden machenden Stadt Stuttgart und ständig Schulden machenden SSB - leben wir eigentlich? Dieses ewige Fordern - ohne das die dafür notwendigen Geldmittel weder bei der Stadt noch bei der SSB vorhanden sind - lässt sich nur noch mit dem Spruch "Wir leben alle über unsere Verhältnisse, aber noch lange nicht standesgemäß!" beantworten.

Wir müssen endlich mit dem zufrieden sein, was wir uns finanziell leisten können, nämlich die mehrfach von der SSB verbesserte Buslinie 90. Die U 13-Verlängerung von Giebel über Hausen zum S-Bhf Weilimdorf mit einer neuen Brücke über die B 295 würde 48.000.000 Euro kosten. Dieses Geld hat die SSB nicht. Dieses ewig über die finanziellen Verhältnisse leben geht nur zu Lasten der künftigen Generationen. Diese ewige Schuldenmacherei muss endlich ein Ende haben.

Bis über eine Verlängerung der U 13 nachgedacht wird, muss eine verlässliche Fahrgastzahlenerhebung auf Grund er bislang gegebenen ÖPNV-Mittel erfolgen. Zu oft sehe ich (fast) leere Busse zwischen S-Bahn-Haltestelle Weilimdorf und U-Bahn-Haltestelle Giebel verkehren. Nur um evtl. einen Mehrbedarf zu Stoßzeiten (morgens ins Geschäft/zur Schule und mittags/abends zurück) abzudecken, bedarf es keiner neuen, erweiterten U-Bahn-Trasse!

Hier müssen erstmal die vorhandenen ÖPNV-Verkehrsmittel optimiert werden (Fahrplangestaltung, Tacktverdichtung zu Stoßzeiten, evtl. eigene Busspuren, Elektro-/Hybrid-Busse). Dies kostet weit weniger und hat m.E. einen viel größeren Nutzen für die Allgemeinheit.

Die Sache mit den "Flüchtlingen" wird hier wieder als "self-fullfilling-prophecy" herangezogen: Ich kann doch nicht ein Flüchtlingsheim in eine "so sagen viele" nicht-erschlossenen Gegend bauen um dann zu argumentieren, dass die Verkehrsanbindung soooo schlecht ist. Dann muss ich konsequent sein und die Flüchtlingsunterkunft an zentraler, verkehrlich voll erschlossener Stelle errichten. Nicht anders herum!

Super Vorschlag!

sehr gut

sehr gut

Super!

Ich fände es sehr viel angenehmer, wenn die U13 auch nach Hausen führen würde. Die Anbindung an die U-Bahn in Stuttgart würde den Stadtteil aufwerten und den Erwachsenen sowie den dort lebenden Kindern auch eine viel besserer Anbindung an das Stadtgebiet Stuttgart bieten (z.B. hinsichtlich Schulen). Auf den Bus, der von Hausen nach Weilimdorf und Giebel fährt ist leider nicht immer Verlass.

Hier steht der Kostenfaktor in keinem Verhältnis zum Nutzenfaktor. 3 min Zeitgewinn bei gleichzeitiger Landschaftszerstörung und einem massiven Eingriff für die Anwohner an der "Bahnstrecke". Die Busverbindung ist optimal. Ich nutze sie selbst und bin mehr als zu frieden!