Verkehrsüberwachung ruhender Verkehr erheblich ausbauen

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Stadtbezirk: 
Stuttgart (gesamt)
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Thema: 
Verkehr
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Wirkung: 
Einnahme

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

240
weniger gut: -151
gut: 240
Meine Stimme: keine
Platz: 
1593
in: 
2015

Ich schlage vor, die Verkehrsüberwachung des ruhenden Verkehrs erheblich auszubauen und insbesondere
- in allen Stadtteilen auch auf die Nachtzeiten sowie
- in alle äußeren Stadtbezirke
auszudehnen und dafür erheblich mehr Personal einzustellen.
Begründung: Besonders Nachts wird alles so zugeparkt, dass die Sicherheit der Anwohner stark beeinträchtigt ist und für Rettungsfahrzeuge oft kein Durchkommen mehr möglich ist. Dazu kommt, dass die äußeren Stadtteile seit Jahren zu rechtsfreien Zonen geworden sind, wo Verkehrsteilnehmer sicher sein können, dass keiner mehr kontrolliert. Es ist nicht hinnehmbar, dass Verkehrsüberwachung nur noch in bestimmten Bereichen der Innenstadt und nur noch im Westen, der Tübinger Straße oder dem Milaneo erfolgt. In vielen anderen wichtigen Bereichen der ganzen Stadt wird Verkehrsüberwachung sträflich vernachlässigt, das ist eine unmögliche Sache. Außerdem ist das Einstellen von zusätzlichem Personal völlig kostenneutral, weil jede zusätzliche Stelle der Verkehrsüberwachung nicht nur ihre eigenen Personalkosten deckt, sondern der Stadt noch zusätzlich rund 100.000 Euro im Jahr erwirtschaftet. Außerdem gebieten es die Grundsätze der Gerechtigkeit und Verhältnismäßigkeit, dass überall gleichmäßig kontrolliert wird, und nicht nur in bestimmten ausgewählten Bereichen der Stadt. Ich schlage außerdem vor, dass für jeden Stadtteil mindestens 1 zusätzliche Stelle in der Verkehrsüberwachung geschaffen wird und diese Mitarbeiter auch teilweise mit Fahrzeugen ausgestattet werden, damit sie auch entlegene Stadtbezirke effektiv kontrollieren können.

Kommentare

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Zitat: "Besonders Nachts wird alles so zugeparkt, dass die Sicherheit der Anwohner stark beeinträchtigt ist..."

Ich kann mich irren, aber diejenigen, die dort alles zuparken, wo Sie die Sicherheit in Gefahr sehen (was ich übrigens nicht in Abrede stellen will), sind mit hoher Wahrscheinlichkeit genau jene Anwohner.
Schonmal drüber nachgedacht, diese einfach mal auf den Umstand aufmerksam zu machen?

Ich jedenfalls finde nicht, daß die äußeren Stadtbezirke "rechtsfreie Zonen" geworden sind.
Und daß die Beamten, die nachts mit Fahrzeugen in den Außenbezirken Streife fahren, nichts kosten, sondern 100.000 Euro pro Jahr einbringen, das sollten Sie sicherheitshalber belegen statt nur behaupten.

Lieber Kommentator, da haben Sie ganz sicher Recht, das sind freilich Anwohner, und zwar jeden Tag dieselben 10 %, für die keine Regeln gelten. Ich habe gelegentlich schon mal Hinweiszettel verteilt, aber das macht keinen Sinn, wenn das von Nachbarn kommt und nichts kostet. Außerdem habe ich keine Lust, mich von einer bestimmten Klientel verprügeln zu lassen. Zu meiner Rechnung: Ein Verkehrsüberwacher schreibt im Tagesdurchschnitt mindestens 50 Strafzettel zu je 15 Euro, das sind am Tag 750 Euro, bei 220 Arbeitstagen 165.000 Euro, davon 65.000 Euro Personalkosten. Und 50 Strafzettel garantiere ich Ihnen je Mitarbeiter auch bei Nacht. Und viele der 50 Strafzettel je Tag lauten auch auf über 15 Euro. Meine Rechnung ist also sogar eher noch vorsichtig. Viele Grüße

Ich kann Ihnen sagen, warum hier im Westen fleißig kontrolliert wird. Da hier am meisten Geld auf der Straße parkt. Dank des genialen Parkraummanagements fließt nun schön viel Geld in irgendwelche Kassen, die nicht der versprochenen Schaffung von Parkmöglichkeiten dienen. An der Parksituation hat sich nichts geändert. Anwohner sind immer noch gezwungen "wild" zu parken oder auf Gehwegen zu stehen. Da muss man schon sehr kreativ werden. Die Stadt Stuttgart wird nichts tun um die Ursache zu bekämpfen, sondern sich nur der Einnahme von Geldern widmen. Ich fürchte, dass wenn Ihr Vorschlag umgesetzt werden sollte, alles beim alten bleibt, aber nun eben Ihnen dafür Geld aus der Tasche gezogen wird, wie es eben hier im Westen der Fall ist.