Förderung der Stuttgarter Hymnus-Chorknaben verbessern

|
Stadtbezirk: 
Stuttgart (gesamt)
|
Thema: 
Kultur
|
Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

205
weniger gut: -166
gut: 205
Meine Stimme: keine
Platz: 
2031
in: 
2015

Die institutionelle Förderung der Stuttgarter Hymnus-Chorknaben muss dringend um rund 30.000 EUR auf 60.000 EUR erhöht werden. Derzeit steht eine Förderung in Höhe von 29.800 EUR des Hymnus deutlich höheren Förderungen vergleichbarer Institutionen gegenüber.

Unter Chorleiter Rainer Homburg wird seit 2010 stetig an der Weiterentwicklung des künstlerischen Profils gearbeitet: die Probenzeit des Chores wurde ausgedehnt und in diesem Zusammenhang ist auch die Stundenzahl des Einzelunterrichts, den die Sänger bei hochqualifizierten Stimmbildnern erhalten, erhöht worden. Die umfangreiche Ausbildung der Sänger wirkt sich positiv auf die Qualität der Aufführungen auf einem gleichbleibend hohen Niveau aus, sodass sendefähige Live-Musik entstehen kann. Regelmäßige CD-Produktionen dokumentieren zudem die Entwicklung des Chores.

Aus den Stuttgarter Hymnus-Chorknaben sind immer wieder renommierte professionelle Sänger hervorgegangen (Michael Nagy, Thomas Laske, Hans Jörg Mammel, Jens Hamann und andere). Große Vorbilder sind dabei prägend für die Knaben und jungen Männer im Chor. Daher wollen wir die Zusammenarbeit mit herausragenden Instrumentalisten und Gesangssolisten verstärken. Viele unserer Aufführungen seit April 2010 haben wir bereits gemeinsam mit dem im Jahr 2008 mit dem ECHO-Klassik prämierten Ensemble Handel’s Company gestalten können. Als weiterer Partner konnten die Spezialisten von Musica Fiata aus Köln für Konzerte und eine CD-Produktion gewonnen werden und auch mit dem Stuttgarter Kammerorchester verbindet uns eine enge Zusammenarbeit.

Um den erfolgreichen Weg der vergangenen 5 Jahre auch für die Zukunft auf gesicherte Füße zu stellen benötigen wir dauerhaft eine andere Personaldecke, da die steigende Zahl an Konzertanfragen mit den derzeitigen Kapazitäten des Chorbüros nicht mehr bewerkstelligt werden kann. Eine Erhöhung der institutionellen Förderung ist daher dringend notwendig.

Kommentare

Zum Kommentieren anmelden oder registrieren