Ich wünsche mir mehr Fokus auf Fußgänger, die aus vielerlei Gründen nicht mit den Auto und dem Fahrrad fahren können: Alter, Behinderung, Mütter mit Kleinkindern und Kinderwagen.
Nachdem immer mehr die Radfahrer unterstützt werden, wird das Leben auf den Fußwegen und den Bahnsteigen von Straßenbahnen, Bussen immer mehr zu Gefahrenzonen für Fußgänger. Radfahrer und Autos benutzen die Bürgersteige mit oder ohne Verkehrsschildererlaubnis. Ob man in den Bus oder die Straßenbahn einsteigt, von allen Seiten kommen die Radfahrer bis in die Bahn hinein gefahren. Man kann nicht immer hinter sich sehen, links und rechts schauen, da von allen Ecken die Fahrradfahrer kommen. Das Autos auch noch die Bürgersteige benutzen, ist ja schon ein altes Problem. Ob Mütter mit Kinderwagen und Fußgänger mit Rollatoren dann die Straße benutzen müssen, ist allen egal.
Nun sind die Fußgänger wirklich die Menschen, die am meisten für den Klimaschutz tun. Aber leider werden Anschlußbusse an Straßenbahnen immer mehr ausgedünnt, wenn eine gewisse Anzahl von Passagieren unterschritten wird. Damit werden die Personen , die darauf angewiesen sind, von den Aktivitäten und Berufserfordernissen z.B. Abends bewußt ausgeschaltet. Nicht jeder kann sich ein Taxi erlauben.
Aber wenn ich dann lese, dass eine SSB in klappbare Fahrräder investiert anstelle den Zubringerdienst aufrecht zu erhalten, bitte ich die Politik hier um Unterstützung und nicht so ein neu entfachtes Interesse an shared Space. Schauen Sie sich mal an, wie Räder sich in der Königsstraße, in den Passagen beim Schlossgartenhotel verhalten, obwohl das nicht erlaubt ist.
Im Schlossgarten wird mit einer großen Geschwindigkeit gefahren, man Angst hat, dass man nicht mehr ausweichen kann.
Ich bitte hiermit um Unterstützung für mehr Zubringerbusse, die häufiger fahren tagsüber und abends auch mal mit sehr geringen Anzahlen von Gästen. Zusätzlich um mehr Kontrolle damit sich alle Verkehrsteilnehmer sich an die Richtlinien halten.
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