Güterbahngelände kaufen (aurelis)

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Stadtbezirk: 
Vaihingen
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Thema: 
Stadtplanung
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Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

289
weniger gut: -151
gut: 289
Meine Stimme: keine
Platz: 
436
in: 
2013

Das ehemalige Güterbahngelände östlich vom Vaihinger Bahnhof (momentan in Besitz von aurelis) soll von der Stadt gekauft werden.
Dies ist insbesondere in Zusammenhang mit dem RE-Halt in Vaihingen wichtig, denn für einen weiteren Bahnsteig wird ein Teil des Geländes benötigt. Ein weiteres Gleis für die Züge, die nicht dort halten (z. B. ICE aus der Schweiz, Güterzüge), wäre als Überholgleis angebracht, damit diese Züge keine Verspätung haben.
Allgemein gilt: Solange die Planung der Bebauung durch einen Privatinvestor betrieben wird, steht immer der möglichst hohe Kapitalertrag im Vordergrund. Darum sind die Versprechungen von aurelis bezüglich der Unterführungen auch bereits gebrochen worden, da hätte der Investor nämlich investieren müssen. Wenn das Gelände der Stadt gehört, hat der Gemeinderat die Möglichkeit, unbeeinflusst von Profitinteressen Dritter, die für die Bürger beste Nutzung zu planen. Einige Vorschläge zur Nutzung gibt es bereits. An erster Stelle steht dabei, das erforderliche Teilgelände für den RE-Halt frei zu halten. Weitere Ideen sind: Fahrradparkhaus, Biergarten, Kindertagesstätte, Grünfläche, Dirt-Bike-Strecke ....aber das sollen die Bürger entscheiden, wenn das Gelände wieder in öffentlichem Besitz ist.

Gemeinderat prüft: 
nein

Kommentare

9 Kommentare lesen

Sehr guter Vorschlag, denn egal was man mit dem Gelände machen will: Nur wenn es in städtischer Hand ist kann auch vor Ort und nicht allein nach Kapitalinteressen darüber entschieden werden.

Soll die Stadt dafür Schulden machen?

Wenn die Stadt z.B. nur die Gäubahnstrecke an die Bahn zurückverkauft (also dieses Grundstücksgeschäft zum Aufpolieren der DB-Bilanz auf Kosten des städtischen Haushalts rückabwickelt), dann wäre das Geld dafür da, ohne Schulden zu machen.

zu einem Kauf und Verkauf (auch Rück-) gehören immer zwei...

Super Vorschlag von Conny Geeve. Zum einen könnte der Regionalhalt verwirklicht werden und zum zweiten würde sich die Grünfläche realisieren lassen.

Der Weiterbetrieb der Gäubahnstrecke war in der Schlichtung zu S21 im Jahr 2010 von der Bahn zugesagt worden. Also muss sie die Trasse zurückkaufen und die Stadt Stuttgart bekommt ihr Geld zurück. Damit sollten das Aurelis-Gelände und Verbesserungen im Umfeld des Vaihinger Bahnhofs finanzierbar sein.

Wie wär es denn, anstelle der ehemaligen "Güterschuppen", die jetzt von einer Spedition genutzt werden ein Terminal für den Autozug einzurichten. Die Baden-Württemberger hätten so gesehen einen kurzen Weg zum Zug. Wer nach Süden will muß zuerst nach Norden fahren und umgekehrt. Die Verkehrsbelastung wird sich in Grenzen halten Insgesamt ergebe sich aber eine positive Bilanz und einen Anreiz zur Nutzung.

Seltsam, andere Städte (Esslingen, Reutlingen) haben es geschafft, ihre Vorkaufsrechte "für 'n Appel und 'n Ei) gegenüber aurelis durchzusetzen. Nur Stuttgart nicht ...

Komisch, in der Stadtmitte will man Geld sparen und ist gegen den Bahnhof. Und hier in Vaihingen will man das Geld wieder rausschmeißen.