Mensa der Jörg-Ratgeb-Schule in Neugereut umbauen für eine ausgewogene Essensversorgung

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Stadtbezirk: 
Mühlhausen
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Thema: 
Weitere
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Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

1243
weniger gut: -147
gut: 1243
Meine Stimme: keine
Platz: 
17
in: 
2017

Weiterführende Schulen sind „Ganztagesschulen“ - unsere Kinder verbringen nicht selten 10 und mehr Schulstunden im Unterricht und in AGs. Entsprechend wichtig ist es, Schülerinnen und Schüler in der Mittgaspause mit ausgewogenem, gesunden - und im Idealfall sogar leckeren - Essen zu versorgen.

Augenblicklich kann nur warmgehaltenes Essen ausgegeben werden – eine Aufbereitung oder Zubereitung ist aufgrund von Größe und Ausstattung der Küche nicht möglich. Auch der Essensbereich ist hinsichtlich Größe, Akustik und Gestaltung nicht für eine Vollversorgung der „größeren“ Schüler/innen ausgerichtet.

Entsprechend findet die Versorgung augenblicklich eher über die benachbarten Schnellimbisse, Bäckereien und Supermärkte statt – nicht immer im Sinne der ausgewogenen Ernährung.

Unsere Wunsch als Elternbeirat an den Bürgerhaushalt:
Die Mensa und die Zubereitungsküche an der Jörg-Ratgeb-Schule Neugereut umbauen und erweitern, um eine gesunde und ausgewogene Essensversorgung der Schülerinnen und Schüler der Jörg-Ratgeb-Schule und der Pelikan-Grundschule Neugereut sicherzustellen.

Umsetzung und Prüfung
Ergebnis Haushaltsberatungen: 
Der Vorschlag wurde von keiner Gemeinderatsfraktion beantragt.
Von keiner Gemeinderatsfraktion beantragt

Stellungnahme der Verwaltung: 

Die Bedingungen, die die Mensa der Jörg-Ratgeb-Schule bietet, betreffen nicht nur den weiterführenden Bereich, sondern auch die Kinder im Ganztag der Grundschule Neugereut.

Es liegt auf der Hand, dass sowohl ältere als auch jüngere Schüler in einer angenehmen und hellen Atmosphäre das Mensaessen besser annehmen. Die Essensqualität hängt aber nur bedingt mit den Möglichkeiten in der Mensa zusammen.
Zweifellos kann der städtische Standard für das Essensangebot in Ganztagesschulen (Cook-and-Chill bzw. die Cook-and-Freeze) in Neugereut derzeit nicht umgesetzt werden. Die Einhaltung der Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, für ausgewogenes und gesundes Essen können mit kleinen Einschränkungen aber auch in der Warmverpflegung eingehalten werden.

Zur Sicherung der Qualität und insbesondere, wenn Beschwerden auf uns zukommen, sichtet die Verwaltung die Speisepläne und setzt sich mit dem Caterer und Vertretern der Schule und des pädagogischen Trägers zusammen, um Lösungen zu finden. Dies wird die Verwaltung aufgrund des Bürgerantrags in Neugereut in naher Zukunft in Angriff nehmen.

Für die noch ausstehende Sanierung der Verteilerküche stehen 309.000 Euro im Rahmen des Schulsanierungsprogramms zur Verfügung. Bei der Sanierung wird selbstverständlich der städtische Standard für das Essensangebot an Ganztagesschulen (Cook-and-Chill bzw. die Cook-and-Freeze) umgesetzt. Das Hochbauamt hat aktuell mitgeteilt, dass perspektivisch ein Planungsbeginn mit einem externen Planungsbüro im Herbst 2017 realistisch erscheint. Aufgrund der Komplexität der Planung, Genehmigung und Ausschreibung ist eine Umsetzung der Maßnahmen frühestens in den Sommerferien 2018 möglich.

Bezirksbeiratshinweis: 

Eine funktionierende Essensversorgung ist für ein Ganztageskonzept unerlässlich. Der Bezirksbeirat Mühlhausen unterstützt die Forderung der Jörg-Ratgeb-Schule nach einer schnellstmöglichen Umsetzung. Schulverpflegung ist eine sozial-, gesundheits- und bildungspolitische Aufgabe für die Kommune.

Kommentare

33 Kommentare lesen

Weiterführende Schulen sind „Ganztagesschulen“ - unsere Kinder verbringen nicht selten 10 und mehr Schulstunden im Unterricht und in AGs. Entsprechend wichtig ist es, Schülerinnen und Schüler in der Mittagspause mit ausgewogenem, gesunden - und im Idealfall sogar leckeren - Essen zu versorgen!!!

Dönerladen wäre eine bessere idee!!!!!!!!!!!!!!!!

Habe ich noch Fragen dazu.
Wer betreibt die dann größere Kantine, wer kocht? Wenn es bislang nur warmgehaltene Speisen ?von einer Großküche? gibt, nehme ich an, das ist noch nicht geplant. Minijob-Basis, Freigestellte Schüler im Wechsel? Professionelles Kanitinenteam?

Unsere Kinder sind somit auf den Mittagstisch angewiesen, da die Alternative Kebap, Pizza oder Fleischkäsbrötle bietet. Derzeit ist jedoch fraglich, ob die aktuelle Essensversorgung der Mensa oder das Essensangebot auf der Marktstraße ausgewogener sind...
Das muss sich ändern.

Für ganz Mühlhausen ist das ein wichtiger und von allen Einwohnern zu unterstützender Vorschlag.

Wie lange wartet diese Schule schon darauf? 10 Jahre? Länger? Es ist mehr als überfällig, zum Wohl der Kinder und nachhaltig ihrem Ernährungsbewusstsein, etwas zu tun.

Hallo DerÜberking
Dönerbuden hat es zwei in unmittelbarer Nähe - und gegen einen Döner ist nichts einzuwenden.
Aber 5 Döner pro Woche über einen Zeitraum von 8 Schuljahren erscheint mir dann doch nicht ausgewogen genug
als Ernährung!

Wichtig ist doch, das Döner &Co. eine Alternative / Abwechslung zu einer guten Versorgung ist
- und nicht umgekehrt der Döner eine gute Alternative zu schlechter Versorgung!

Elternbeirat JRSN

Hallo NPG
Unser "Projekt" Mensa steckt (leider) noch in den Kinderschuhen.
Wie genau eine Mensa und dazugehörige Küche aussehen könnte, welche Essenzubereitung dann genutzt wird (Cook&Chill, Cook&Freeze, ...) - soweit sind wir noch nicht.
Allerdings kommen wir auch nie weiter, wenn wir jetzt nicht unseren Bedarf äussern...!

Um Ihre Fragen zu beantworten:
Freigestellte Schüler kenne ich aus Stuttgarter Schulen gar nicht, kochende Eltern gibt es - sind aber eher die Ausnahme (z.B. Waldorf Schule)
Vermutlich würde es also eine Zulieferung über eine Großküche geben mit einer entsprechenden Aufbereitung vor Ort, sprich prof. Küchenpersonal.
Ob dies tatsächlich auch noch weitere Arbeitsplätze generiert - und sei es nur auf Minijob-Basis - lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen.

Elternbeirat JRSN

Hallo Eb,

doch zu meiner Zeit - über 25 Jahre her- durften immer wieder 3-4 Schüler der Unterstufe bei der Zubereitung helfen. (Wechselnde Klassen, mit Rücksprache mit den Lehrern). In meiner ganzen Schulzeit dort war das bei mir 2-3 mal der Fall. Es fanden sich immer interessierte.
Damals trugen sich Schüler, die essen wollten morgens in eine Liste ein. Waren aber soweit ich mich erinnere üblicherweise nicht wirklich viele - andererseits auch noch kein Ganztagsbetrieb in Grundschule und nicht jeden Tag Mittagsschule.

Auch wenn Ihr Projekt noch in den "Kinderschuhen" steckt, ist alles Neue besser, wie das was es zur Zeit an der JRS gibt. Schon seit Jahren, war die Mensa jedes Jahr ein Thema im Elternbeirat. Toll, dass sich der Elternbeirat so einsetzt. Vielen Dank dafür!

Ich habe dort nie gern gegessen und hoffe die zukünftigen Schüler werden eine schönere Umgebung und besseres Essen genießen dürfen.

Hallo NPG
Versorgung durch Schüler kenne ich auch noch, allerdings auch mehr vom Hören/Sagen und an Hauswirtschaftlichen- oder Berufsschulen - aktuell kenne ich aber tatsächlich kein Beispiel in Stuttgart (mag es aber vielleicht sogar geben?)
Teilweise wird Küchenausstattung sogar vom Caterer gestellt, so das tatsächlich auch nur dieser die Küche nutzen darf, also keine Eltern, Schüler, Lehrer dort hinein dürfen - oder nur in Ausnahmen mit Einweisung, Hygieneschulung und, und, und ....

Ein echter Ganztagesbetrieb kann heutzutage vermutlich nur mit einem "echten" Betreiber realsiert werden.

Elterbeirat JRSN

Hallo Dani, Salatblume, Louis und alle anderen.
Vielen Dank für das Lob und die Anerkennung - das freut, ist aber nur die halbe Miete.

Jetzt sind alle Eltern, Omas, Opas, Kinder, Tanten, ... gefragt, unser Projekt auch durch Stimmabgabe oder Unterschriftenliste positiv zu bewerten. Also bitte viel Werbung machen!!!

Und dafür der Dank an Euch / Sie vom Elternbeirat JRSN!

Ich finde eine Mensa ist eine gute Idee. Die Kinder können essen und dabei sich mit ihren Klassenkameraden unterhalten.

Da meine Kinder regelmäßig in der Mensa essen ist es mir sehr wichtig das die Ernährung ausgewogen und aus regionalen Produkten besteht. Eine frische Zubereitung ist daher notwendig. Auch die bisherige Zahlungsmethode ist sehr umständlich. Ich hoffe sehr das es hier zu einer Verbesserung kommt .

Ein Umbau der Mensa ist absolut notwendig für Mühlhausen, da ja nicht nur im Umkreis wohnende Schüler in der Jörg-Ratgeb- Schule lernen, sondern eben auch Auswärtige ,die ganz dringend eine "Pausenatmosphäre brauchen- UND-- das natürlich für ALLE mit frischem,nicht warmgehaltenen Essen. Die Grundschüler der Ganztagespelikanschule müssen seit Jahren dieses "Warmhalteessen" zu sich nehmen ob sie wollen oder nicht. Wenn diese Kinder auf die weiterführende Jörg - Ratgeb Schule kommen, sind sie sehr froh dies nicht mehr zu müssen,weil jeder fast food leckerer ist. Also bitte stimmen Sie Für die Kinder. Die heutigen und vor allem für die Zukünftigen.

Wir sind was wir essen

Nchdem unsere Tochter in sechs Schuljahren nur ein einziges Mal in der "Mensa" gegessen hat ("schmeckt nicht", "ist total ungemütlich", "da geht keiner hin"), drücke ich die Daumen für eine Neugestaltung! Die Zahlungsmodalität ist sehr
kompliziert - auch da: Verbesserung dringend notwendig!

Für die Entwicklung wichtig

Dringend Handlungsbedarf. Mein Kind hat 3 mal in der Woche Mittagsschule. Döner, Pizza und chinesisch sind auf Dauer ungesund und auch recht teuer. Vielleicht sollte man auch mal über Mikrowellengeräte im Mensa erreichen nachdenken, so könnten sich die Schüler ihr mitgebrachtes Essen von Zuhause wärmen.

Von der Gesundheit der Kinder und ihrem Wohlbefinden ist auch der schulische Erfolg abhängig. Deshalb bitte unbedingt Gelder dafür bereitstellen.

Kinder sind unsere Zukunft- Deswegen der Ausbau der Mensa in der Jörg-Ratgeb-Schule

Auch ich hatte in meiner Schulzeit (Oberstufe) Unterricht bis zum späten Nachmittag. Da hatten gefälligst meine Eltern, die heute eine Mini-Rente erhalten, dafür zu sorgen, dass ich mittags satt werde. Eine vollwertige Mahlzeit gab es dann eben abends zuhause.
Diese Mentaltiät, "Ich habe ein Kind zur Welt gebracht, dann hat sich die Gesellschaft gefälligst um dieses zu kümmern", nervt.
ICH und auch meine Eltern haben sich dieses System (Generationenvertrag) nicht ausgesucht.

Hallo Mels!
Wow - das sind viele Themen in nur drei Sätzen.
Und nicht alle haben direkt was mit unserer Mensa zu tun - aber um ein paar Antworten bin ich bemüht:
1. Inzwischen hat nicht nur die Oberstufe Nachmittagsunterricht, nein auch die Unterstufe verbringt vielmehr Zeit an der Schule. Meiner (6.Klasse) hat 3 x Nachmittagsunterricht + 1 x eine AG = 4 Tage an denen eine Versorgung notwendig ist. Für die Pelikan-Grundschule als Ganztagesschule gilt dies übrigens auch!
Eine (qualitative) Mittags-Versorgung ist daher dringend erforderlich.
2. Das Profil der JRSN als Kunstzug im Gym. gibt es so nur 2x in Stuttgart. D.h. das auch Kinder außerhalb Neugereuts diese Schule besuchen - und diese können in der Mittagspause nicht mal kurz Heim an Mutters Herd.
3. Mutters Herd bleibt heutzutage übrigens auch häufig kalt, da beide Elternteile berufstätig sind - und dafür gibt es genug Gründe: sei es, das ein Gehalt heute kaum noch reicht (zumindest in Stuttgart), sei es damit die Rente mal reicht (Sie sprechen von Mini-Rente - ich würde es häufig Altersarmut nennen) oder sei es, das "Frau" aufgrund ihrer Ausbildung vielleicht auch einfach Arbeiten möchte (was übrigens häufig genug mit schlechtem Gewissen verknüpft ist und Doppelbelastung Beruf / Familie als Karrierebremse für Frauen).

Es geht wahrlich nicht um "Kinder in die Welt setzen und dann Verantwortung abschieben" - es geht darum, das von unseren Kindern heute (schul-)politisch viel verlangt wird (Ganztagesschule, G8, Leistungsstandards, ...) und daher im Gegenzug eine "Grundversorgung" gewährleistet werden muss.
Und nur diese wünschen wir uns in einer entsprechenden Qualität bei der Mittagsversorgung!
R. Winter vom Elternbeirat JRSN

Die Versorgung unserer Kinder mit guten Lebensmitteln ist unsere Pflicht und wird leider nicht wichtig genug genommen. Die Folgen schlechter (billiger) Versorgung sind Adipositas, Konzentrationsschwächen, Diabetes usw.

Die Ernährung wird über Vorleben vermittelt. Ich habe kein Problem, dann und wann mal einen Döner zu essen. Der ist im Vergleich sogar noch das gesündeste Fastfood aus der Ladenstraße. Aber ich habe KEINE ALTERNATIVE! Das ist das Problem! Die größeren Schüler gehen alle in die Ladenstraße weil sie in der Mensa nicht satt werden, weil die Portionen zu klein sind oder es nicht schmeckt. Nachschlag gibt es nur für die Grundschüler. Die höheren Stufen gehen eh nicht mehr hin weil sie keine Lust haben auf schreiendes Aufsichtspersonal in der Mensa, Sternchennudeln und Nuggets. Was soll es denn sein? Eine Kantine für die Grundschüler???
Das ist es jetzt. Schade, als ich vor 35 Jahren dort gegessen habe gab es noch ein reges Mensaleben für alle Stufen und an Aluschalen kann ich mich auch nicht erinnern!

Als Mutter eines Kindes der Pelikanschule unterstütze ich den Antrag sehr!! Das Essen ist immer wieder ein Problem. Besonders mengenmäßig, da vor Ort nicht nach produziert werden kann. Dringend notwendig!

Ich bin 8 Jahre alt und gehe in die Pelikanschule in die Klasse 2c. Ich finde das Essen ja ganz okay, aber bei den leckeren Sachen dürfen wir nie nachholen und weil es nicht so viel ist, habe ich dann ganz schnell wieder Hunger!

Das Essen ist nicht wirklich kindgerecht, dürfte ausgewogener sein und ein bisschen mehr. Dieser Vorschlag betrifft ja nicht nur die Jörg-Ratgeb-Schule, sondern auch die benachbarte Grundschule (Pelikanschule). Hier wäre die Investition sicher gerechtfertigt!

unbedingt machen, damit die Kinder vernünftig essen können.
Viktor

Hallo Stuttgart-Girl, Cobra, Blind_bird und Co.
Vielen Dank für die Unterstützung von Seiten der Pelikan-Schule.
Leider ist der Kontakt zur Pelikan erst sehr spät entstanden - aber natürlich sind auch die Grundschüler/innen betroffen.
Daher die späte aber intensive Bitte an Eltern und Elternvertreter hier noch mal ordentlich Werbung für das Projekt zu machen
Wertung bitte nur noch online über diese Plattform, da morgen (23.03.) die Unterschriftslisten bei der Stadtkämmerei eingehen müssen!!!

Vielen Dank für die Unterstützung
Elternbeirat JRSN

notwendige Einrichtung

Prinzipiell kein schlechter Vorschlag, wie soo viele andere in der Bürgerbefragung.
Aber die Stadt hat das Milliardengrab am Hals; wieviel sie endlich zahlen muss, wird wohl von einem Gericht entschieden. Ausgang total ungewiss. Bis dann ist leider extreme Sparsamkeit geboten.

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