Kulturzentrum Zuffenhausen: Umbau des Eingangs

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Zuffenhausen
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  • Stadtplanung
  • städtische Gebäude
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

675
weniger gut: -67
gut: 675
Meine Stimme: keine
Platz: 
180

In Zuffenhausen sind Bibliothek, Musikschule und Volkshochschule im so genannten Kulturzentrum untergebracht. Alle drei Einrichtungen sind wichtige Orte der Bildung sowie der Kreativität und werden von allen Altersklassen aufgesucht. Allein zur Musikschule kommen wöchentlich rund 500 Familien.

Der Eingang des Gebäudes ist dem Vorplatz des Kulturzentrums abgewandt und in seiner versteckten Lage sehr dunkel, schlecht beleuchtet und wenig einladend. Von außen sind die Kultureinrichtungen nicht zu erkennen. Gerade in einem Stadtteil wie Zuffenhausen ist es jedoch wichtig, dass die Bildungsorte von jedem/r Bürger/in, und insbesondere von Kindern ohne ein mulmiges Gefühl erreicht werden können.

Diese Situation ist eines lebendigen, vielfältig arbeitenden Kulturzentrums absolut unwürdig!

Die drei Einrichtungen des Kulturzentrums stehen für ein konstruktives Miteinander und für sinnvolle Freizeitgestaltung von Jung und Alt. Der Stadt sollte es ein Anliegen sein, das äußere Erscheinungsbild des Kulturzentrums dem positiven inneren Leben des Gebäudes anzugleichen – gerade in einem Stadtteil wie Zuffenhausen. Eine nachhaltige Verbesserung der Situation kann nur durch einen Umbau des Eingangsbereiches erzielt werden.
Deshalb sollten vorhandene Pläne für ein neues Zugangskonzept umgehend geprüft und direkt umgesetzt werden.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Das Thema ist der Verwaltung bekannt. Kurzfristig realisierbare Maßnahmen wie eine Kameraattrappe sowie die Abtrennung des Durchgangs im Erdgeschoss mit einem Gittertor wurden zwischenzeitlich umgesetzt. Ferner wird derzeit eine strukturelle Änderung des Zugangsbereichs im Kontext der ohnehin notwendigen Erneuerung des Aufzugs untersucht.

Nachdem die Stadt Stuttgart nicht der alleinige Eigentümer des Objektes und folglich der Eingangsbereich gemeinschaftliches Eigentum ist, müssen entsprechende Beschlüsse über die Hausverwaltung gefasst werden.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Die Forderung wird bereits durch einen Beschluss des Bezirksbeirates Zuffenhausen unterstützt.

Kommentare

6 Kommentare lesen

Jedes Jahr der gleiche Vorschlag. Dass das notwendig ist, ist ein Armutszeugnis für Zuffenhausen.
Nicht einmal Junkies trifft man dort an, weil der Bahnhofsvorplatz so abgesifft ist...

Unerklärlich wieso die Uhr abgehängt wurde... Ich schaue bis heute noch jeden Tag drauf und bin enttäuscht wenn ich sie nicht sehe

Sehr schade empfinde auch ich die Situation am Bahnhofsvorplatz und Eingang zur Bücherei und zur Musikschule, der so sehr frequentiert ist. Auch ich habe keine Lust mich hier länger als nötig aufzuhalten, dabei könnte hier viel mehr daraus gemacht werden durch Bepflanzung des Platzes und Eindämmung der zwielichtigen Kneipen und Imbißbuden oder Spielhallen durch Eröffnung eines offenen hellen und damit einladenden Cafés, so dass evtl auch Nicht-Zuffenhäuser hier mal herkommen möchten. Im Moment nur abschreckend!

Der ganze Gebäudekomplex ist ein einziges Desaster. Dazu kommen noch die zugeklebten Casinos, die die Dönerläden verdrängt haben. Also man ist quasi einsam auf dem Platz unterwegs. Mein Wunsch wäre noch radikaler: Abreissen und durch ein Architekturwettbewerb neu bauen. Ich stelle mir hier ein Gebäude mit viel Glas vor. Als Workaround finde ich den Vorschlag hier schon gut.

DADAISMUS in Zuffenhausen: an dieser Stelle unzweifelhaft schlecht.
Man fühlt sich wie im folgenden Text beschrieben:
"Die Andersartigkeit dieser Stilrichtung zeigte sich etwa im Jahr 1920 bei einer Ausstellung in Köln. Diese mussten die Besucher durch eine öffentliche Toilette statt durch die regulären Eingangstüren betreten. In den Ausstellungsräumen angekommen, wurden sie aufgefordert, ein zur Verfügung gestelltes Beil zu nutzen, um die Ausstellungsstücke zu zerstören. Diese Ausstellung machte sogar einen kurzzeitigen Polizeieinsatz erforderlich.

Kultur umringt von gruseligen Spielhöllen und von seltsamen Menschen besuchte herunter gekommene Kneipen. Ich möchte nicht wissen, wer genau in diesen Spielotheken, meines Wissens sind es 3 bis 4 Stück in unmittelbarer Nachbarschaft und diverse Kneipen und ein Dönerverkauf, direkt am Bahnhofsvorplatz. Mir schaudert der Gedanke, dass all diese Kinder damit konfrontiert werden und dieses Elend ertragen müssen. Und die Stadt Stuttgart macht nichts dagegen. Kultur mit gepaartem Elend, Spiel- und Alkoholsüchtig. Der Bahnhof Zuffenhausen ist ein VERGESSENES Viertel. Schade.