Mehr Nisthilfen für Wespen und Hornissen

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Stuttgart (gesamt)
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

591
weniger gut: -121
gut: 591
Meine Stimme: keine
Platz: 
336

Die Völker von Wespen und Hornissen erfüllen eine wichtige Rolle im Gleichgewicht der Natur. Ein Wespenstaat vertilgt am Tag bis zu 2 kg Insekten, darunter Fliegen, Raupen und Blattläuse. Ihre natürlichen Nistplätze wie Erd- oder Baumhöhlen oder leerstehende Dachböden sind extrem rar geworden. Darum benötigen wir neben Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse dringend solche für Wespen und Hornissen. Die Stadt sollte an geeigneten Stelle in Parks und im öffentlichen Grün Nisthilfen anbringen und gleichzeitig Bürger unterstützen, die an ihrem Haus oder in ihrem Garten Nisthilfen anbringen wollen. Auf diese Weise werden durch Beobachtung der Tiere auch unberechtigte Ängste abgebaut.

Kommentare

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Nach den Erfahrungen des letzten Sommers braucht es keine zusätzlichen Nisthilfen. Wespen fraßen sich durch Holzverkleidung und andere Barrieren. Hornissen können unvermittelt aggressiv werden. Sie sind nicht harmlos. In diesem Sommer gab es zudem einen Engpass bei Notfallmedikamenten für Allergiker. Vor allem Bienen und Wespen- Allergiker sind darauf angewiesen, sobald sie im Sommer das Haus verlassen.

Von mir kommt dann Zusatz zum Vorschlag für mehr Nisthilfen für Insekten: Es sollte auch für genügend Notfallmedikamenzen gesorgt werden. Beides ist wichtig. Insektenbestand ist jedoch bedroht, unabhängig von persönlichen Eindrücken. Ohne Insekten riskieren als Spezies unser Überleben.

Muss denn alles unter städtischer Regie erfolgen? Wer möchte, kann doch Nisthilfen in seinem Garten oder auf seinem Balkon installieren.

Ich wünsche mir keine Hornissen- oder Wespen-Nisthilfen auf dem Balkon meiner Nachbarn.
Der Insektenbestand mag bedroht sein, doch das ist kein Problem, dass man mitten in einer Grpßstadt lösen muss.

Insektenbestände sind bedroht, ja, aber betrifft das nicht eher die bestäubenden Insekten, also Bienen?
Ich denke auch, dass dafür nicht die Stadt zuständig ist.