Stuttgart muss grüner werden!

|
Stuttgart (gesamt)
|
  • Grünflächen, Wald, Friedhöfe
  • Weitere
|
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

818
weniger gut: -64
gut: 818
Meine Stimme: keine
Platz: 
45

Stuttgart muss grüner werden. Zur Reduzierung der Feinstaubbelastung, der Stickoxide sowie zur Verbesserung des Kleinklimas müssen in den Strassen und Plätzen mehr Bäume gepflanzt werden. So z.B. müssen die abgeholzten Bäume ersetzt werden, wenn an der GENOBA die Heilbronner Strasse fertiggestellt wird. Oder Nebenstraßen wie die Vordernbergstraße werden mit 4-5 Bäumen bepflanzt. Am Pariser Platz, vor der Stadtbibliothek und vor dem Milaneo schafft die Verdoppelung der Bäume bessere Luft und eine wesentlich menschenfreundlichere Atmosphäre. Vergleicht man Stuttgart z.B. mit Hamburg, so hat man als Stuttgarter Bürger den Eindruck, dass die paar Bäume an manchen Straßen und Ecken ein Feigenblatt sind für die vollmundigen Sprüche der Stadtverwaltung, aus Stuttgart eine lebenswerte Stadt zu machen. Auch für einen grünen Bürgermeister, den man bewusst gewählt hat, ein äußerst schwaches Ergebnis bezüglich einer grünen Stadt. Es wäre gut angelegtes Geld, den Bürgermeister und die Gemeinderäte nach Hamburg zu schicken, damit sie lernen, wie eine grüne und lebenswerte Stadt aussieht. Vielleicht würden sie dann auch lernen, dass der oft gehörte Hinderungsgrund des engen Stadtkessels nichts anderes als eine armselige Ausrede für Nichtstun ist.
Um die grüne Stadt vorwärts zu bringen, wäre es eine gute Idee, wenn die Stuttgarter Zeitung unter der Rubrik: "Mein Wohngebiet soll grüner werden" Bilder von Bürgern veröffentlicht, welche anhand von Fotomontagen zeigen, wie eine Strasse oder ein Platz mit Bäumen oder Sträucher bepflanzt viel schöner und lebenswerter aussieht. Und diese Bilder durch Befragung von einem Redakteur mit Argumenten belegt. Dadurch wird eine Öffentlichkeit geschaffen, welche die Idee von der grünen und damit lebenswerten Stadt bis zur Stadtverwaltung und den Gemeinderäten trägt und es diesen etwas schwerer macht, sie durch Nichtstun abzulehnen. Mit den ersten Fotomontagen kann ich gerne dienen.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Bereits zum Doppelhaushalt 2016/17 und 2018/19 wurden für das Programm "Neues Grün in der Stadt" dem Garten-, Friedhofs- und Forstamt Mittel zur Verfügung gestellt, mit denen erfolgreich Baum- und Gehölzpflanzungen im Stadtgebiet erfolgten.

Für den kommenden Doppelhaushalt meldet das Garten-, Friedhofs- und Forstamt in einer dritten Neuauflage des Programms "Neues Grün in der Stadt" zusätzliche Mittel an, um mit verschiedenen Maßnahmenpaketen Grünstrukturen zur Verbesserung des Stadtklimas realisieren zu können. Die Maßnahmenpakete umfassen sowohl die Neuanlage von Baumstandorten und Blumenwiesen als auch die Sanierung bestehender, vergreister Grünstrukturen.

Die Pflanzflächen an der Heilbronner Straße werden derzeit fertiggestellt und in der ursprünglichen Stückzahl wieder hergestellt.

Die Stadt ist immer bestrebt neue Baumstandorte zu finden, daher werden auch Plätze geprüft. Leider sind oftmals aufgrund des Urheberrechts der Planer keine weiteren Baumstandorte möglich.

Kommentare

10 Kommentare lesen

Mit dem Vorschlag ,gehe ich absolut konform.Schauen Sie sich das triste Dorotheenquartier an,,,,nicht mal für einen Baum ,,,geschweige denn für einen Brunnen oder ähnliche Wasserstellen
haben die Planer Platz geschaffen.An das Milaneo ,,,diese öde ,versiegelte Steinwüste mag ich schon garnicht denken.Noch viele andere Plätze in der Stadt ,die den Namen Platz nicht verdienen.Ein Platz ist ein Ort zum Verweilen,,,,,wo verweilt man am Charlottenplatz ,,,oder Östereichischen Platz,Gebhard Müller Platz usw. Die angedeutete Rinne am Nesenbach muß ohne Wasser existieren,,,,die Stadt hat kein Geld dafür.

Das Dorothenquartier und der Marienplatz, aber auch der kleine Schlossplatz sind wirklich gute Beispiele wie öffentlicher Raum mangels Grün hässlich werden. Es ist Realsatire ist es, wenn im Dorothenquartier der Einizelhandel mit Minibäumchen in Blumentöpfen am Eingang der Läden gegenzusteuern versucht. Was reitet Architekten so zu planen? Wien, München und Berlin zeigen wie es geht - warum Stuttgart nicht?

Sehr unterstützenswert. Es ist eigentlich unglaublich, dass dieser Bereich so viel Grün verloren hat. Aber ich befürchte eher das Gegenteil. 50m weiter an der Wolframstr. wurde die Heilbronner Str. sogar auf 9 Autospuren ausgebaut (kein Schreibfehler, neun Spuren).

Sehr gut. Ich stimme zu.

Gleichzeitig muss aufgehört werden jährlich Massen an Bäumen in den Wäldern zu schlagen. Der Wald ist Stuttgarts Lunge!

Ich würde mich über Vertikalgärten an öffentlichen Gebäuden freuen.
+ Das sieht schick aus.
+ Es zeigt Sinn für modernes, umweltorientiertes Handeln.

Wie wäre es, wenn erst einmal unnötig versiegelte Flächen wieder freigelegt werden würden? Marienplatz, Bahnhofsumfeld (Milaneo, Stadtbücherei etc.) und Co. haben den Charme gefliester Großküchen, da helfen auch die armen Bäume nix, die dann bei 40°C, samt Insekten, Vögeln und was da sonst noch kreucht und fleucht, kaum Überlebenschancen haben.

Nicht zu vergessen, der völlig brachliegende und unsanierte Silcherpark am Berliner Platz! Stuttgart ist offenbar attraktiv genug, um die wenigen kleinen Parks im Innenstadtbezirk ungenutz verkommen zu lassen? - Ich bezweifle das!

Außerdem sollte man die U-Bahnen unter die Erde legen (darum heißen sie so) und auf den frei werdenden Flächen einen Grünstreifen errichten. Das wäre zudem ein nachhaltiger Beitrag zur Verkehrssicherheit, zum Verkehrsfluss und zur Verbesserung der Pünktlichkeit des ÖPNV in Stuttgart.

Die "grünen" Herren Kretschmann/Land und Kuhn/Stadt haben es zugelassen, dass in den letzten beiden Jahren allein im Naturschutzgebiet Eichenhain/Sillenbuch ca. eintausend (!) kräftige, gesunde - vorwiegend - Eichen vernichtet wurden. Und das ohne die gesetzlich vorgeschriebene vorherige sachgerechte Information der Öffentlichkeit! Ausgleichsmaßnahmen sind nicht vorgesehen! Der Eichenhain zur vertrocknenden Steppe!
Der Wald um Stuttgart wird bezgl. stattlicher Bäumen z.Z. in bisher nie gekanntem Ausmaß regelrecht ausgeplündert!
Das Gartenbauamt wird für Sträucher, Büsche und Bäume im Stuttgarter Stadtgebiet buchstäblich zum Friedhofsamt nach dem für das Stuttgarter Klima fatalen Motto: Durchsichtige, sonnendurchglühte Steppenlandschaften sind modern und die verbrannte Vegetation ist für Insekten gut! Gefühlt alle zwei Monate rücken neue Markierungs- und Rodungskolonnen an.
Wer macht hier einen logischen Abhilfe-Vorschlag?