Artfremde Tiere wie Nil-, Grau-, Kanadagänse reduzieren

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Stuttgart (gesamt)
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

253
weniger gut: -132
gut: 385
Meine Stimme: keine
Platz: 
1102

Die stark wachsenden Populationen dieser Tiere, die einheimische Arten verdrängen, sind verstärkt zu reduzieren. Dies wird inzwischen selbst von Naturschutzverbänden gefordert. Die Stadt führt bisher lieber Sonderreinigungen der stark verkoteten Wege und Wiesen in den Parks durch, als wie in anderen Städten energisch gegen die Verbreitung dieser Tiere vorzugehen.

Kommentare

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Ich find es schön, dass so viele Tiere in unseren Parks leben.

Dem kann ich nur zustimmen. Wer am Max-Eyth-See oder in den Schloßgarten-Anlagen je spazieren ging,
sollte sich an die Jäger- Maxime "Hege und Pflege" erinnern und da gehört nun mal auch eine Bestands-
reduzierung dazu. Aber es scheint, dass sich die Verwaltung aus Angst vor einem Shit-Storm und Peta-Anwürfen
lieber wegduckt.

Solange die "Zugewanderten"sich zahlenmäßig im Rahmen halten, ist dagegen nichts einzuwenden. Wer schon einmal am Altmühlsee war, der wird festgestellt haben, dass die ortsfremden Gänse in so großer Zahl vor allem die Wege und Randstreifen des Sees besiedeln, dass man die Wege nur noch im Slalom begehen kann, um nicht überall in den Kot zu ltreten. Zudem verfrängen sie die einheimischen Wasservögel. Soweit sollte es an den kleinen Seen in Stgt. nicht kommen.

Ich brauche mehr Details!

Sämtliche Grünflächen rund um den Landtag sind vom Kot der Nilgänse übersät.
Zitat Stuttgarter Zeitung:"Zum einen ist der Kot ein hygienisches Problem, da die Tiere Wirte von Krankheitserregern sind, erklärte jüngst der Rathaussprecher Martin Thronberens. Hinzu komme das aggressive Verhalten in der Balz- und Brutzeit. Zudem führt der Vogel, der aus Afrika stammt, die Auflistung jener 19 Wirbeltiere an, die nach Meinung von Experten die hiesige Biodiversität bedrohen, daher mit Lebensfallen zu fangen oder zu erlegen sind. „Der Staat ist verpflichtet, die Ausbreitung einzudämmen“, so Dalitz."

Und wer kontrolliert die explosionsartige Vermehrung des Menschen?
Daß Menschen sich derart aufspielen und meinen bestimmen zu können, wer leben darf und wer nicht ist arrogant. Laßt die Tiere leben!

Unbedingt, es werden immer mehr, macht euch mal die Mühe und geht ein mal um den Eckensee, da sieht man vor lauter Nilgänseausscheidungen kaum noch einen Gehweg !

@EvaK

Wenn Sie selbst Kinder haben, ist ihr erster Satz schon beantwortet. Er hat aber überhaupt nichts mit dem Thema zu tun.

Zur Sache: Sie sind also der Meinung, dass die sich aggressiv verbreitenden Nilgänse darüber entscheiden dürfen, ob unsere heimischen Arten überleben dürfen? Ich denke, nein, dürfen Sie nicht.

Im Übrigen ist dies grundsätzlich nicht nur ein Nilgansproblem. Alle, meist durch Globalisierung (also auch menschengemacht) eingeschleppten Tierarten, die hier keine natürlichen Fressfeinde haben, verändern das (ohnehin schon gestörte) heimische natürliche Gleichgewicht. Ohne Gegensteuerung werden Sie die Folgen letztendlich auch zu spüren bekommen.

Herr oder Frau K.A. Lauer wenn man ihre Aussagen einfach mal auf Menschen überträgt dann nennt man das Rassismus !
EvaK ist somit nur vollumfänglich zuzustimmen

@Veggielisa

Was Sie wohin übertragen und anschließend für Schlüsse daraus ziehen, ist Ihre Sache. Allerdings zweifle ich die Notwendigkeit des Übertragens eines Themas in einen ganz Kontext grundsätzlich an, da daraus nur falsche Schlussfolgerungen entstehen können.

Ihre Schlussfolgerung: Schutz des heimischen natürlichen Gleichgewichts in der Pflanzen- und Tierwelt = Rassismus ist an den Haaren herbeigezogen und daneben. Mein Fazit: Auch Ihr schriftlicher Einwurf hat, wie der von EvaK, nichts mit dem hier zur Diskussion stehenden Thema zu tun.

Im Übrigen war nicht ich es, der eine Kontrolle der explosionsartigen Vermehrung des Menschen forderte, sondern die genannte EvaK, die damit mit Sicherheit nicht die Mitteleuropäer meinte. Wer will hier also nochmal über das Lebensrecht von Menschen bestimmen und wer wäre nach Ihrer Meinung dann eher als Rassist zu bezeichnen?

Das Fleisch von Nil-, Grau, Kandadagänsen wäre zumindest mehr "bio" als das von Hühnern/Brathähnchen aus Massentierhaltung. Daher unterstütze ich den Vorschlag.