Förderung des Radverkehrs in der gesamten Stadt Stuttgart

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Stuttgart (gesamt)
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  • Verkehr
  • Radverkehr
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

766
weniger gut: -140
gut: 766
Meine Stimme: keine
Platz: 
88

Förderung des Radverkehrs in der gesamten Stadt Stuttgart. Dazu gehören:
- Ausbau ordentlicher Fahrradwege mit einer Breite von mindestens 1.50 m je Fahrtrichtung. (Was bei einem Radweg in 2 Richtungen mindestens 3m bedeutet!)
- Regelmäßige Wartung und Räumung der Hauptradrouten
- Regelmäßige Beseitigung der Autoteile und zerbrochenen Flaschen (letzteres besonders nach den Wochenenden!)
- Deutliche, erkennbare Markierungen zur Trennung des Verkehrs in folgender Priorisierung:
1. Fußverkehr
2. Radverkehr
3. Kfz-Verkehr
- Sichere Fahrradabstellmöglichkeiten, auch an der Straße vor der Tür (Beispiel Fahrradboxen)
- Kostenlose, öffentliche Fahrradreparaturstationen für Jedermann
- Übersichtliche Ausschilderung von Radwegen und Radrouten
- Leihstationen für Lastenräder für Jedermann z.B. Einführung eines RegioLASTENrads

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Zur Förderung des Radverkehrs liegt ein Fahrradkonzept vor. Dieses wird ab 2020 fortgeschrieben. Ziel der Stadt ist es, die Umsetzung des Hauptradroutennetzes bis 2030 zu realisieren. Dann soll ein durchgehendes und sicheres Fahrradnetz ohne Lücken vorhanden sein.

Bis Ende 2019 ist die Aufstellung von diebstahlsicheren Fahrradgaragen am Hauptbahnhof geplant. Ab 2020 werden weitere diebstahlsichere Fahrradgaragen in den Wohnbereichen aufgestellt.

Hinsichtlich der beklagten Glasscherben im öffentlichen Raum ist der Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt auf Meldungen angewiesen. Dies kann über die städtische Website stuttgart.de geschehen: Poststelle Kundenberatung der Abfallwirtschaft Stuttgart (AWS). https://www.stuttgart.de/item/show/427854

Kommentare

2 Kommentare lesen

Als Ergänzung:
bessere Straßenbeläge für Hauptverkehrsrouten zwischen Stadtteilen: keine geschlämmten Radwege mehr (bei Starkregen schnelles auswaschen der Fahrbahn bzw. Schlamm); ein Fahradpendler muss auf dem Weg zur Arbeit einigermaßen sauber ankommen können. Gleiches gilt für Fußgänger. wer will schon Zentimetertief durch Schlamm laufen. Beispiel: zwischen Büsnau und dem Unigelände wurde vor kurzem der Weg neu geschlämmt und ist schon wieder ausgewaschen.

Kommentar zu Vorschlag:
- Farradreparaturstation: nur an Plätzen mit extremer Fahrradfrequentierung; Gefahr von Vandalismus; wird vmtl. nicht stark nachgefragt werden, da die meisten Radler Ihren Drahtesel zu Hause in aller Ruhe reparieren. Schäden bei denen Ersatzteile benötigt werden können gar nicht repariert werden (wer schleppt schon alle möglichen Teile mit). Bei kleinen Reparaturen helfen auch die Radshops kostengünstig weiter.

-Lastenräder sind technisch anspruchsvoll und dementsprechend teuer. Eine Verleihinfrastrukur wie bei den DB Rädern wäre extrem teuer. Auch hier wird die Nachfrage zu gering sein

Als Bewohner der Innenstadt kann ich das nur befürworten. Derzeit ist es fast lebensgefährlich in der Stadt Rad zu fahren, auch auf den Radwegen. Es wird sich aber verkehrstechnisch nur etwas ändern, wenn das Fahrrad als recht schnelles Verkehrsmittel auch hinsichtlich der Sicherheit im Straßenverkehr ohne Probleme genutzt werden kann. Insofern benötigen wir breite, von der Straße abgetrennte (Poller) Radwege und die Bereitschaft der Stuttgarter Polizei auch dafür zu sorgen, dass die Fahrradwege von parkenden Autos befreit werden (abschleppen).