Mindestens einmal im Monat einen freiwilligen Müllsammeltag der Bürger in ihren jeweiligen Wohnvierteln durch die Bezirksrathäuser etc. organisieren

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Stuttgart (gesamt)
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  • Abfall, Sauberkeit
  • Reinigung
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Sparidee

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

355
weniger gut: -211
gut: 355
Meine Stimme: keine
Platz: 
1262

Wir Bürger können die Sauberkeit der Viertel in denen wir wohnen nicht nur den zuständigen Diensten der Stadt überlassen. Wir alle sind für unser Wohnumfeld mit verantwortlich. Es bricht keinem Bürger von Stuttgart "ein Zacken aus seiner Krone", wenn er einmal im Monat an einem freiwilligen Mülleinsammlungstag teilnimmt, um das Viertel in dem er wohnt sauberer zu bekommen. Diese Mülleinsammlungsaktionen gibt es ja in Stuttgart in einigen Stadtvierteln bereits erfolgreich einmal oder zweimal im Jahr. Dies reicht aber nicht aus. Einmal im Monat wäre besser. Als Nebeneffekt könnte sich die Verantwortung aller für ihr jeweiliges Wohnviertel ergeben.

Kommentare

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Ein mutiger Vorschlag! Nur schade, daß es wohl viele Mitbürger im Müll und mit Graffitischmierereien wohl fühlen oder dies als Ausdruck ihrer Freiheit ansehen und damit die Freiheit der Bürger, die dies nicht wollen mit Füssen treten. Vielleicht sollte man die schöne schwäbische Kehrwoche wieder einführen!

Sicher bricht niemandem, der Müll einsammelt ein Zacken aus der Krone. Aber manche Leute sind berufstätig, haben Kinder und pflegebedürftige Eltern. Die haben wenig Zeit für so was.

ich finde nicht, daß man die Stadtverdrecker durch sowas auch noch unterstützen sollte. Stattdessen Erweiterung der Befugnisse der zuständigen Kontrolleure fürs Parkraummanagement auf diesen Bereich. Notieren der Adresse, Einbestellung zur Stadtreinigung für einen Tag für alle, die erwischt werden. Bei Nichterscheinen hohes Bußgeld.

Es wird immer Leute geben, die sich nicht an eine ordentliche Entsorgung ihres Mülls halten wollen oder können. Ich habe aber auch den Eindruck, dass sich manche Menschen mit unserem Müllentsorgungssystem nicht richtig auskennen u. meinen, egal wann u. wo ich meinen Müll, gelben Sack, Sperrmüll abstelle - die Stadt sorgt ja für die Abfuhr. Vielleicht hilft eine intensivere Informationsarbeit z.B. in den Kitas, Schulen, am Arbeitsplatz. Gibt es den jährlichen Abfallkalender der AWS in den Sprachen aller hier lebenden Nationalitäten?

Ehrenamt ist loeblich, besser wäre, mehr Personal bei der AWS einzustellen die regelmäßig Bezirke inspizieren. Wer weiss, dass der Dreck hinter einem von einem "Dummen" aufgehoben wird, wird diesen nicht nur für noch dümmer halten, sondern es wird ihn motivieren, noch mehr Dreck zu hinrerlassen.

Ich nutze Mülleimer, warum sollte ich den Dreck Anderer aufsammeln? Was ist die Folge? Noch mehr lassen einfach ihren Müll fallen, da ja jemand hinter ihnen alles wieder aufsammelt.

Prinzipiell glaube ich nicht, dass sich die eigentlichen Müllverursacher ohne Kinderstube ob einer solchen Aktion heimlich ins Fäustchen lachen würden, da es nun mal eher schlichte Ignoranten zu sein scheinen.
Solche "Flurbereinigungen" wurden meines Wissens vor vielen Jahren früher in Kärnten/Österreich einmal jährlich im Frühjahr durchgeführt und finden heute noch regelmäßig auf den nordfriesischen Inseln statt.
Der "Veranstalter" (also das zuständige Bezirksrathaus) sollte reissfeste Mülltüten und evtl. entsprechende Handschuhe bereitstellen und eine kleine Erfrischung für die Freiwilligen zum Ende der Aktion wäre vielleicht auch organisierbar. So müsste man sich in seinem direkten Wohnumfeld nicht mehr täglich über den rumliegenden Unrat ärgern; viele Stadtteilbewohner wissen durch Ihre Wege/Spaziergänge nur zu gut, wo sich Weggeworfenes leider angesammelt hat.
Einen Versuch wär´s doch wert.

Interessante Idee. Jedoch finde ich es für angebracht, dass die Müllverursacher ihren Dreck mitnehmen und nicht der Allgemeinheit überlassen.

Ich vermute, ein Großteil des Mülls der rum liegt wird nicht bewusst fallen gelassen, sondern kommt von gerissenen Gelben Säcken und wird bei der Abholung nicht komplett eingesammelt, oder davor schon vom Wind zerstreut.
Deshalb unterstütze ich den Vorschlag. Außerdem fördern solche Aktionen das Bewusstsein und ich Achtsamkeit für das Problem.
Aber am wichtigsten ist, dass das Problem behoben wird, warum nicht von den Menschen, die den Müll produziert haben?!
Es würde allerdings auch schon helfen, wenn jeder der Müll rum liegen sieht, ihn aufhebt und in den nächsten Eimer wirft, statt sich einfach nur darüber aufzuregen. Ich nehme öfter Müll vom Gehweg mit wenn ich zum Bus laufe - kostet mich dann nicht mal Zeit.