Johannesstraße zur Flaniermeile umgestalten

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Stuttgart-West
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kostenneutral

Die Johannesstraße zwischen Amtsgericht und Feuersee eignet sich als breite Allee prima für einen Umbau zur Flaniermeile. Über weite Strecken ist die Straßenmitte ein Hügel, zudem sind die Gehwege sehr breit. Wenn man die aktuelle Straßendecke etwas anheben würde, wäre Platz für eine Straße und Parkplätze im Untergeschoss. Zufahrten könnten am Rander der breiten Straßen Rosenbergstr., Breitscheidstr. und Gutenbergstr. erfolgen. Auf der so entstandenen verkehrsarmen Fläche käme die Allee wunderbar zur Geltung. Ein Bächlein (Amtsgericht bis Breitscheidstraße) könnte die Kinder erfreuen und die Hitze im Sommer reduzieren. Mehr Grünflächen, Spielplätze und Sportflächen wären ebenfalls möglich. Die Buslinie 41 könnte mitflanieren, da deren Geschwindigkeit in der Johannesstr. gering ist. Würden die Parkplätze marktgerecht vermietet, könnten die Ausgaben zumindest teilweise gedeckt werden.

Kommentare

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Zitat "Wenn man die aktuelle Straßendecke etwas anheben würde, wäre Platz für eine Straße und Parkplätze im Untergeschoss."
Genau, die anliegenden EG-Wohnungen werden dann zu UG-Wohnungen.

Die Bäume und alles andere heben wir dann mit an, damit es wieder passt. In die Johanneskirche kann man sich zum Gottesdienst dann via Turm abseilen.

Und das Bächlein schießt vom Gericht hinunter via Schloßstraße, quert dort die Straßenbahn, um dann im unteren Bereich der Allee fulminant in einer Art Wasserfall in den ja noch tief liegenden Feuersee zu münden (den kann man nicht anheben, dann läuft er aus). Vielleicht könnte man den Bach ja mit Thermalwasser speisen, so könnten bei Vorschlag 52019 die Bohrkosten eingespart werden.

Zitat "Die Buslinie 41 könnte mitflanieren, da deren Geschwindigkeit in der Johannesstr. gering ist."
Durchaus - die Stuttgarter Flaneure (die Stadt ist voll von solchen) sind mit ca. 30km/h schon bestens dabei, so daß für den Bus keine Veränderungen zum Status quo zu erwarten sind.

Wenn wir das dann alles kostenneutral geschafft haben, legen wir uns erschöpft ein bißchen in der Furtbachstraße 6 zur Ruhe.

Bis dahin lassen wir die Johannesstraße Johannesstraße sein, denn sie ist in der Tat eine der schönsten Straßen Stuttgarts.

SDWAN: Stimme Ihnen zu. Es ist unglaublich, was für Ideen die Leute haben...….

Und diese Idee dann auch noch als "kostenneutral" einzustufen - das ist schon mehr als "unglaublich". Dass die Johannesstraße abschnittsweise neu gestaltet wird - erster Abschnitt Johanneskirche bis Ludwigstraße schon geschehen, nächster Abschnitt Ludwigstraße bis Schloßstraße in Planung, wie mehrfach berichtet - hat das axelbpunkt nicht mitgekommen? Sinnvolle Forderung wäre: Neugestaltung schneller umsetzen, gleich den restlichen Abschnitt Schloßstraße bis Amtsgericht in einem Zug mitplanen und umsetzen.

@SDWAN: Bitte sachlich bleiben, auch wenn Sie das zu visionär finden. Danke!

Ansonsten stimme ich dem Vorschlag "Flaniermeile" zu. Die Johannesstraße ist schon eine Allee, daraus lässt sich was machen. Autos weg, Radverkehr rein, Fußverkehr fördern. Gleiches ist für die Bismarckstraße denkbar.

@Claudius Häfele

1. Ich würde in Bezug auf den Vorschlag nicht "visionär", sondern ein Wort verwenden, das ich hier nicht schreiben darf.
2. Die Johannesstraße ist schon in großen Teilen aufgehübscht worden, man muß nicht mit Gewalt "etwas draus machen"
3. Die Straße hat 2 autobahnbreite Gehwege, und es ist mir noch nie aufgefallen, daß diese so überfüllt gewesen wären, dass man durch Veränderung des Gesamtraumes noch mehr Platz für die Förderung des Fußverkehrs schaffen müsste.
4. Gleiches gilt für die Bismarckstraße.

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