Hallenbäder erhalten

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Stuttgart (gesamt)
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  • Sport, Bäder
  • Bäder
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

812
weniger gut: -33
gut: 812
Meine Stimme: keine
Platz: 
48

Jeder Vorort sollte ein Hallenbad haben, alternativ unbedingt vermeiden dass ein Hallenbad abgerissen wird.

Viele Kinder können nicht schwimmen (Lebensgefahr). Schwimmen lernen kann man aber nur im Wasser. Daher ist es sehr wichtig, dass man wenigstens mit dem vorhandenem Geld die Hallenbäder die vorhandenen Bäder erhält.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Eine Analyse der Bäderbetriebe Stuttgart ergab, dass es eine ausreichende Bereitstellung von Wasserfläche für die Öffentlichkeit im gesamten Stadtgebiet gibt. Neben drei Mineralbädern stehen der Öffentlichkeit acht Hallenbäder und fünf Freibäder zur Verfügung.

Der Betrieb von öffentlichen Bädern gehört in den Kommunen zum Bereich der freiwilligen Leistungen. Für den Bau, die laufende Betriebsführung und Unterhaltung sind jährlich hohe Bezuschussungen durch die Städte und Gemeinden erforderlich. Daher stehen Bäder häufig im Fokus für Konsolidierungsmaßnahmen.

Der Bäderentwicklungsplan 2030 (siehe GRDrs 990/2018) dient dem Erhalt und einer Attraktivitätssteigerung der Stuttgarter Bäder, um für die Stuttgarter Bevölkerung ein zeitgemäßes Schwimm- und Freizeitangebot, sowie auch die Angebote für den Schul- und Vereinssport jetzt und in Zukunft vorhalten zu können. Dabei sollen die steigenden Kundenwünsche an unsere Bäder in Bezug auf Qualität und Service berücksichtigt werden.

Angestrebt wird außerdem die entscheidende Verbesserung der Schwimmfähigkeit von Kindern und Jugendlichen. Deshalb sollen die bestehenden Wasserflächen so genutzt werden, dass ausreichend Belegungsmöglichkeiten für Schwimmunterricht und Schwimmkurse zur Verfügung stehen.

Öffentliche Bäder zählen nach wie vor zu den am stärksten besuchten Freizeiteinrichtungen in Deutschland. Laut Altenburg BäderReport 2016 liegt die Gesamtbesucherzahl in deutschen Bäderbetrieben bei ca. 400 bis 450 Mio./Jahr und so rangiert der Badbesuch in seiner Beliebtheit weit vor anderen Freizeiteinrichtungen wie z. B. Kino, Bibliotheken oder Theater (vgl. Altenburg, 2016).

Die öffentlichen Bäder sind Teil kommunaler Infrastruktur und haben damit in den Kommunen eine herausragende Stellung bei der Freizeitinfrastruktur. Das Vorhandensein von diesen Bädern dient in Deutschland dem Gemeinwohl und der Daseinsvorsorge.

Kommentare

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Würde so geplant werden, könnten viele Wege zu Fuß, oder mit dem Fahrrad zurück gelegt werden, und die ÖPNV wären nicht mehr so überfüllt.

Die Reduzierung der Kurse und der Öffnungszeiten sind überhaupt nicht nachvollziehbar. Wir sind seit 03/2015 regelmäßig beim Schwimmkurs mit unserem Großen, er hätte jetzt im nächsten Kurs die Möglichkeit gehabt, das Seepferdchen zu machen! Aber nach Beendigung unseres Kurses im April, wird ja aus nicht nachvollziehbaren Gründen, kein akute mehr angeboten! Der Verweis auf Schwimmfit Stuttgart ist meines Erachtens eine Frechheit, wenn ich zwei Kids zum Schwimmkurs anmelde, zahle ich 360,-€! Danke an die Stadt Stuttgart für die Förderung einer Zweiklassengesellschaft! Reiche Kinder lernen schwimmen, andere bleiben auf der Strecke! Kommen sie in die Schule, werden viele Kids nicht schwimmen können, und die Lehrer haben ja soooo viel Kapazitäten, den Kindern das Schwimmen beizubringen! Das Hallenbad in Untertürkheim ist bereits nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, es sei denn man ist im Schwimmverein! Die Planungen zu der Schließthematik sind leider nicht gut durchdacht und für die Bürger insbesondere Eltern eine Katastrophe! Die Hallenbäder-Öffnungszeiten und Kleinkindschwimmkurse müssen erhalten bleiben!