Mietspiegel verfügbar machen

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Stuttgart (gesamt)
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  • Verwaltung
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

348
weniger gut: -35
gut: 348
Meine Stimme: keine
Platz: 
1304

Mietspiegel kostenlos und online zur Verfügung stellen.

Kommentare

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Was für eine Idee! Wie wenn die Stadtverwaltung auch nur auf einen Euro verzichten würde, mit dem sie Ihre Bürger abzocken kann.

Ich rege an, schlage vor, im regelmäßig erscheinenden Mietspiegel alle tatsächlichen Vergleichsmieten im jeweiligen Stadtbezirk einzurechnen. Dies bedeutet, das (alle) Mieten - auch all die, die seit vielen Jahren gleichbleiben niedrig sind, genau so bei der Statistik berücksichtig werden. Dies ebenso wie die Neuvermietungen und Mieterhöhungen der zurückliegenden vier Jahre. Aktuell fallen letzte prozentual gesehen mehr ins Gewicht bei der Erstellung des Mietspiegels.
Jede Mieterhöhung trägt also direkt zur nächsten Kostenerhöhung für Wohnraum bei. Mieter/innen erhöhen quasi praktisch selbst durch jede unterzeichnete Mieterhöhung die nächste Mietsteigerung. Ein Teufelskreis.
Eine flächendeckende und sämtliche (!) Miet-Daten auswertende Erfassung von Vergleichsmieten würde einen Mehraufwand (an Personal und Zeit) und dadurch eine Kostensteigerung bedeuten, die im Doppelhaushalt berücksichtigt werden sollte.
Bezahlbarer Wohnraum sollte in einer Stadt kein Luxus, sondern die Norm sein. Ob der Mietspiegel nun etwas kostet oder nicht.

Es ist aktuell wohl besser, wenn diese Daten nicht all zu sehr bekannt gemacht werden, denn es werden nur die Mietabschlüsse der letzten 4 Jahre berücksichtigt. Alte Mietverträge liegen daher noch deutlich unter dem Mietspiegel. Vermieter sollten nicht unnötig darauf aufmerksam gemacht werden, bis zu welcher Höhe sie berechtigt wären, die Miete nach oben anzupassen. So lange sich am "System Mietspiegel" nichts verändert, sollte er möglichst wenig Verbreitung finden. Er ist ein Instrument zur Befeuerung des Immobilienmarkts (bis die Blase irgend wann platzt).