Mietspiegel

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Stuttgart (gesamt)
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Was für eine Idee! Wie wenn die Stadtverwaltung auch nur auf einen Euro verzichten würde, mit dem sie Ihre Bürger abzocken kann.

Ich rege an, schlage vor, im regelmäßig erscheinenden Mietspiegel alle tatsächlichen Vergleichsmieten im jeweiligen Stadtbezirk einzurechnen. Dies bedeutet, das (alle) Mieten - auch all die, die seit vielen Jahren gleichbleiben niedrig sind, genau so bei der Statistik berücksichtig werden. Dies ebenso wie die Neuvermietungen und Mieterhöhungen der zurückliegenden vier Jahre. Aktuell fallen letzte prozentual gesehen mehr ins Gewicht bei der Erstellung des Mietspiegels.
Jede Mieterhöhung trägt also direkt zur nächsten Kostenerhöhung für Wohnraum bei. Mieter/innen erhöhen quasi praktisch selbst durch jede unterzeichnete Mieterhöhung die nächste Mietsteigerung. Ein Teufelskreis.
Eine flächendeckende und sämtliche (!) Miet-Daten auswertende Erfassung von Vergleichsmieten würde einen Mehraufwand (an Personal und Zeit) und dadurch eine Kostensteigerung bedeuten, die im Doppelhaushalt berücksichtigt werden sollte.
Bezahlbarer Wohnraum sollte in einer Stadt kein Luxus, sondern die Norm sein. Ob der Mietspiegel nun etwas kostet oder nicht.

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