Eine Anbindung von S-Hausen nur westlich neben der B295 und den neuen Stadtbahnbetriebshof "Ditzingen-Ost" bis zur neuen Haltestelle an der "Grundschule Hausen" schaffen

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Weilimdorf
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  • Busse, Bahnen (ÖPNV)
  • Verbindungen
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

83
weniger gut: -70
gut: 153
Meine Stimme: keine
Platz: 
2720

In den vielen öffentlichen Anhörungen mit Bürgerbeteiligung vom 18.04.2018 bis Oktober 2018 wurde mit der Mehrheit der betroffenen Bürger, der SSB, dem Bezirksbeirat von Weilimdorf, dem Ausschuss für Umwelt und Technik des Stuttgarter Gemeinderates, dem Gemeinderat von Ditzingen und dem Regionalverband Stuttgart im Zusammenhang mit dem neuen Stadtbahnbetriebshof in Ditzingen-Ost am westlichen Ortsrand von S-Hausen an der B295 folgende künftige Streckenführung der U-Bahn U16 (U 13) mit großer Übereinstimmung aller Beteiligten gefunden: Die neue U-Bahn-Strecke überquert nach der Haltestelle "Rastatterstraße" - wie bereits jetzt - die Brücke über die B295 und geht dann - vor dem Jugendhaus - auf das Niveau der B295 hinunter, verläuft westlich neben der B 295 über die Gerlingerstraße (an der Hauptkreuzung Gerlingerstraße/B 295/Flachterstraße) und folgt neben der B295 - mit einer Haltestelle bei der Fußgängerbrücke über die B 295 zum S-Bahnhof Weilimdorf - bis zum Ortsrand von S-Hausen bis zum Stadtbahnbetriebshof Ditzingen-Ost an der B295 und führt dann von dort direkt hinunter zur Haltestelle an der "Grundschule Hausen". Später soll dann von dort aus Ditzingen mit der Stadtbahn angeschlossen werden. Ein Anschluss von S-Hausen von S-Giebel über die Rappachstraße nach S-Hausen war nicht konsensfähig und wird nicht realisiert.

Kommentare

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52316 ähnlicher Vorschlag

Und was ist nun Ihr Vorschlag?

Antwort für MaNowy: Seit Jahren versuchen einige Anwohner in S-Hausen den Anschluss von S-Hausen durch eine Verlängerung der U 13 von S-Giebel über die Rappachstraße, die dann zur schmalen Anwohnerstraße mutiert, zu erreichen. So nun wieder der Vorschlag 51840 und mittelbar der ähnliche Vorschlag 52316 (zeitlich nach unserem Vorschlag 52313). Da nach dem Bürgerhaushaltsverfahren bei einem Vorschlag nur die positiven Stimmen zählen, musste unsere Anwohnerinitiative nun unseren o.g. Vorschlag 52313 mit einem Anschluss von S-Hausen an die Stadtbahn - wie in unserem o.g. Vorschlag beschrieben - entlang der B 295 bis zum neuen Stadtbahnbetriebshof Ditzingen-Ost" und von dort nach S-Hausen bis zur neuen Haltestelle "Grundschule Hausen" einstellen, um unsere Chancen zu waren.

Es ist unsicher, ob Hausen einen Stadtbahnanschluss bekommt, denn es ist unsicher, ob bei der volkswirtschaftlichen Bewertung der Trasse ein Nutzen-Kosten-Verhältnis größer als eins heraus kommt.
Den SSB geht es auch gar nicht so sehr um den Anschluss von Hausen oder gar Ditzingen, sondern mehr um Abstellmöglichkeiten für zusätzliche Stadtbahnfahrzeuge. Die Betriebshof-Variante "Bei Ditzingen-Ost" ist allerdings mit besonders großem Flächenfraß verbunden und außerdem betrieblich und verkehrlich schlecht. Die SSB ist auf diese Variante gekommen, weil an dieser Stelle kein Landwirt so stark betroffen ist, dass er in der Existenz gefährdet wäre und gegen das Projekt klagen könnte. Der Betriebshof wäre an der Grenze zu Ditzingen weit weg vom Bestandsnetz, was zu langen Betriebsfahrten führen würde und die geplante Umsteigehaltestelle südlich der B295 an der Fußgängerbrücke ist ganz schlecht und müsste ein Ausschlusskriterium für diese Planung sein, denn der Fußweg zur S-Bahn wäre weit und nicht barrierefrei.
Die Mängel der SSB-Planung könnten verringert werden, indem die Stadtbahn auf der anderen Seite der B295 geführt werden würde, wie es die SSB bei früheren Alternativen geplant hat. Die Umsteigehaltestelle könnte nördlich der B295 an der Fußgängerbrücke und damit näher an der S-Bahn gebaut werden und der Betriebshof könnte mit etwas mehr Phantasie als bei den SSB-Planungen und mit der Verschmälerung der B295 auf Inerortsstandard im Gewann Straßenäcker zwischen B295 und S-Bahn in Tieflage untergebracht werden .
Wenn Hausen angeschlossen werden soll, müsste eine Stadtbahntrasse über die B295 geführt werden. Das lehnt die SSB ab. Denn die SSB tut nichts, was den Autoverkehr beeinträchtigt. Im Gegenteil wurden die Stadtbahntunnel und die besonderen Gleiskörper immer mit dem Ziel gebaut, den Autoverkehr zu fördern. Deswegen hat der Stadtbahnbau - bei der S-Bahn war es nicht anders - noch nie und nirgends dazu geführt, dass der Autoverkehr weniger geworden ist.

Die Schlussfolgerung ist nicht richtig, vielmehr hat die rasante Zunahme des MIV nach dem Krieg bewirkt, dass der ÖV (Schienenverkehr) nicht mehr funktionierte. Um den ÖV wieder gewinnen zu lassen, bleibt nichts anderes als ihm einen eigenen Fahrweg zu schaffen. Das kostet viel Geld und kann von den jeweiligen Verkehrsunternehmen nur mit Hilfe von Zuwendungen finanziert werden (nach GVFG durch Bund und Land). Im Ergebnis sind diese Mittel gebunden an eine Verbesserung der Verkehrsverhältnisse zu Gunsten des ÖPNV.