Bürgerwald statt Nutzwald! Weniger Baume fällen - dafür Umsetzung eines neuen naturnahen „Stuttgarter Modells“ für den Wald mit Priorisierung der Naherholung, Wiederherstellung der Waldspielplätze und ausreichender Personalausstatttung für die Reviere

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Stuttgart (gesamt)
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  • Grünflächen, Wald, Friedhöfe
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

744
weniger gut: -76
gut: 744
Meine Stimme: keine
Platz: 
100

Wir fordern, dass sich die Stadt Stuttgart im kommenden Waldgremium (zwingend als gemeinderätliches Gremium mit polit. Gewicht!) und damit im Gemeinderat intensiv und ernsthaft mit einer nachhaltigen Waldstrategie befasst.
Infos zum Wald: www.fb.me/waldstuttgart, www.wald-stuttgart.de, www.change.org/p/waldstuttgart.

Dazu gehören in unserer feinstaubgeplagten Stadt die Reduktion der massiven Baumfällungen im Stuttgarter Wald im Sinne eines naturnahen „Stuttgarter Modells“, der Schutz der unwiederbringlichen Altbaumbestände, 10-20% ungenutzte Referenzfläche, bodenschonenden Rückeverfahren und die Vermeidung weiterer Waldauslichtungen durch massive Holzernte aus ökonomischen Gründen für gerade mal 600T€ Umsatz im Jahr.
Stattdessen rückt die Naherholung wieder in den Vordergrund! Dazu gehört auch die Wiederherstellung der Waldspielplätze sowie die Förderung der Waldpädagogik.
Um eine schonende Forstwirtschaft zu ermöglichen, muss in den Forstrevieren dringend der eingeschlagene harte Sparkurs zurückgenommen werden. Die Reviere müssen wieder kleiner werden und mit ausreichendem Personal ausgestattet werden (Forstwirte etc., geschätzt mind. 15VK).
Nur so kann gewährleistet werden, dass die Revierförster ihren Wald tatsächlich wieder selber pflegen können, und zwar ohne Fremdvergaben, die in den Wald einfahren, wenn es gerade die Auftragslage zulässt, was zu den unzumutbaren Zuständen durch fremde Baummarkierungen in lokaler Unkenntnis mit viel zu massivem Einschlag und zu gravierenden Bodenschäden durch Harvestereinsätze auf weichen Böden führt. Dies alles ist im letzten Jahr in Stuttgart Botnang so geschehen und passiert in 2019 weiter in anderen Stadtbezirken.

Erforderliche Mittel:
- Studienergebnisse zeigen, dass durch die Reduktion der Durchforstungen Kosten eingespart werden
- Mehrkosten entstehen durch näher zu beziff. o.g. Stellenaufstockungen, durch die Beschaffung bodenschonender Rückegerätschaften sowie die Wiederherstellung der Waldspielplätze

Verwaltung prüft: 
ja

Kommentare

39 Kommentare lesen

bin dafür

Ich bin dafür und fordere die konkrete Umsetzung dieses Vorschlags. Wie wäre es, die zu erwirtschaften 600Tausend € aus den Geldern für den Bürgerhaushalt bereitzustellen und unseren Enkeln und kommenden Nachfahren, ein halbwegs intaktes ökologisches Erbe zu hinterlassen?!

Sehr schön!

Sehr gute Idee - ich bin dafür und für eine grünere Stadt im Kessel...

Super Vorschlag, danke! Es wäre toll, wenn neben dem Stadt- auch der Staatswald (bspw. im Rotwildpark, wo gerade wieder viel geernet wird) berücksichtigt werden könnte. Hier könnte man die nicht erwirtschafteten Einbußen ebenfalls aus dem Bürgerhaushalt finanzieren.

Danke für den Hinweis!. Wo wird im Rot Wildpark gerade geerntet?

Man sollte meinen, dass in Zeiten von Feinstaubalarm und Diesel-Fahrverbot eher Aufforstungs-Programme beschlossen werden als Abholzung im großen Stil. Es geht gerade nicht darum, „über jeden einzelnen Baum zu diskutieren“ (Bürgermeister Thürnau), sondern die Gesamtheit der Maßnahmen im Stadtgebiet und in den Außenbezirken fachkundig zu begleiten im Interesse einer nachhaltigen Nutzung, bei der die Gesundheit der Stuttgarter Bevölkerung im Vordergrund steht. Es ist schlimm genug, dass duch Projekte wie Stuttgart21 und Rosensteintunnel Teile der grünen Lunge unserer Stadt massiv beschädigt wurden.

Danke für die Unterstützung!

Wichtig sind insbesondere kleinere überschaubare Reviere, die von wirklich persönlich verantwortlichen Revierförstern entsprechend den Vorgaben des Gemeinderates bzw. des Waldgremiums gepflegt und bewirtschaftet werden. Diese sind dann natürlich auch dem Natur- und Artenschutzkonzept der Stadt verpflichtet. Die Entwicklung eines eigenen "Stuttgarter Modells" für eine ebenso bürger-/menschen- wie naturnahe Forstwirtschaft und Naturpflege in einer dichtbesiedelten Metropolregion mit im Prinzip großartigen Naturressourcen hat Charme. Das sollte gerade in einer Stadt, die unentwegt mit den NOx- und Feinstaubthemen massive Negativpresse erfährt, unbedingt weiterverfolgt werden. Mit vorbildlich bewirtschafteten großen Stadt- und Staatswäldern auf seinem Stadtgebiet könnte Stuttgart zusammen mit einem Verweis auf seine vielen Weinberge (zweitgrößte Weinbaugemeinde Deutschlands) und seine großen Mineralwasserquellen einen leuchtend positiven Gegenpol zum Image einer verdreckten Industriestadt aufbauen.

Ich unterstütze die hier gemachten Vorschläge voll und ganz!

zur obigen Frage: Im Rotwildpark habe ich am Bärenschlössle gefällte Bäume gesehen und vor allem westlich des Bärensees in der Gegend der Bruderhausallee sieht es nach massiver Holzernte mit schwerem Gerät aus. Im Pfaffenwald (zwischen Uni und Bärenseen) sind viele Bäume mit weiß-rotem Band markiert - ich hoffe sehr, dass diese stehen bleiben dürfen (eigentlich darf jetzt ja nicht mehr gefällt werden...).

Man darf zwar im Naturschutzgebiet keine Pilze sammeln und muss die Hunde anleinen, der Forstbetrieb darf aber leider im ganzen Jahr Bäume fällen. Das ist ja das Bemerkenswerte!

Ich unterstütze diesen Vorschlag. Wie schnell ist ein Baum gefällt und wie langsam wächst er nach. Der Nutzen eines gesunden Waldes für die Bürger ist so viel höher als das bischen Umsatz.

Ich unterstütze diesen Vorschlag aus ganzem Herzen! Jeden Tag blutet mir das Herz, wenn ich durch unseren zerstörten Wald spaziere. Ich verstehe auch nicht, wie in einem Naturschutzgebiet, wo man als Spaziergänger nur auf Wegen gehen darf und Hunde an die Leine müssen und noch andere Verbote herrschen, so ein Umweltmassaker angerichtet werden darf - und das angeblich legal? Ich möchte nicht wissen, wieviel kleine Lebewesen hier jetzt ihr Leben lassen mussten ...
Es wäre schön, wenn sich hierzu auch einmal ein verantwortlicher Politiker äußern würde.

Ich unterstütze diesen Vorschlag in vollem Umfang.

Vielen Dank für diese grossartige Initiative. Mittlerweile tut es schon in der Seele weh im Wald diesen Raubbau mitansehen zu müssen. Ein Umdenken is so dringend notwendig. Ein wunderbarer Ansatz im Sinne des Gemeinwohls. Für Waldrefugien gibt es im übrigen auch Ökopunkte mit denen die Stadt wiederum Geld generieren könnte.

Der Besuch und Vortrag des Gründers des naturnahen Lübecker Stadtwald-Konzeptes Lutz Fähser im UTA im vergangenen Herbst hat in Stuttgart offensichtlich keine Spuren hinterlassen. Eine große Chance, angesichts der Luftprobleme in Stuttgart und der zunehmenden baulichen Verdichtung, hier ein wegweisendes Stuttgarter Waldkonzept zu entwickeln wurde vertan. Stattdessen werden in den Erholungswäldern, t.w. NSG und FFH-Gebiete, munter weiter alte Eichen und Buchen gefällt. Manche Tierarten sind auf alte und absterbende Bäume angewiesen. Nicht umsonst findet man Heldbock und Co kaum noch in BaWü.

Kaum zu fassen, dass man unter einen grünen Landesregierung und einem grünen Bürgermeister diesen Vorschlag überhaupt einbringen muss; und das in einer Stadt die aufgrund der schlechten Luft deutschlandweit in Verruf geraten ist. Neben der Luftreinhaltung dient der Wald ja auch der Naherholung, momentan verbreitet der zerstörte Wald leider nur noch Trauer und Ärger.
Es muss endlich Schluss mit der Zerstörung des Waldes sein, massiv wieder aufgeforstet werden und der noch vorhandene Wald für uns und unsere Kinder erhalten bleiben.

Was und wie im Stuttgarter Wald sinnlos abgeholzt wurde, ist eine Schande! Bei einer grünen Regierung, den Stuttgarter Luftproblemen und dem Klimawandel allgemein - absolut unverständlich. Der wichtigste Vorschlag hat meine vollste Unterstützung!

Ich bin jedes Wochenende im Wald und habe mich oft gewundert,wieviele Bäume da gefällt werden.Nachdem ich im Fernsehen mal einen Bericht gesehen hatte,daß Chinesen in manchen Gemeinden Deutschlands viele Festmeter alter Buchen kaufen,muss ich beim Anblick großer Stapel gefällter Buchen immer an diesen Beitrag denken.
Natürlich weiss ich nicht,an wen Stuttgart dieses Holz verkauft.
Ich kann diesen Vorschlag nur unterstützen.Dann könnten jene Fahrradfahrer,die meinen,wirklich überall durchpreschen zu müssen,und illegale Pilzsammler auch mal besser kontrolliert werden.

Für einen Bürgerwald!

Würde der Stadt Stuttgart mehr als gut tun – Baustellen gibt es im Kessel schon genug. Die Baumfällungen sind seit einigen Jahre maßlos, und das in Zeiten des Klimawandels und Vogelsterbens, Insektensterben etc. Das ist wider aller Vernunft und trotz massiver Proteste aus Reihen der Bürgerschaft. Man muss auch mal erkennen, dass sich die Zeiten wandeln und es klüdere Konzepte – in diesem Fall für die Waldbewirtschaftung – gibt. Klar soll das Holz, das wir nutzen, nicht aus anderen Ländern stammen. Aber angesichts der zahlreichen Baumstämme am Wegesrand, die dort vergammeln, scheint das Holz ja nicht so dringend gebraucht zu werden. Und gerade in Ballungsräumen, wo Menschen relativ dicht zusammen wohnen und viel Verkehr und damit Luftverschmutzung ist, sollte das doch selbstversändlich sein, dass man hier nicht noch das letzte Refugium zerstört... Danke für den Vorschlag! Umsetzen!

Den Vorschlag unterstütze ich! Nur .. weniger Bäume fällen... Keine mehr fällen!!! Nach dem Aufschrei imetzten Jahr vertrösten die Verantwortlichen, dass dieser Kahlschlag im 10jahres-programm vorgesehen sei. Und den Freibrief, schon im Jahr danach den Rest der gut gewachsen, alten Bäume rauszunehmen, erschleichen sie sich durch Anzeichen vorhandenen Borkenkäfer! Die erneut gefällten Bäume sind kerngesund, ich konnte keinen einzigen Käfer finden. Dafür Wege, die keine Wege mehr sind, sondern Straßen und Schneisen mitten durchs Gelände, wo jegliches Bodenleben zerstört ist. Eine Schande für eine grüne Landesregierung und einen grünen Oberbürgermeister!

Ich unterstütze diesen Vorschlag gerne da mir der Wald in und um Stuttgart sehr am Herzen liegt und ich in den verschiedenen Gebieten gerne und oft unterwegs bin.

In den Stuttgarter Wälder hat man eher den Eindruck von Baumgemetzel. Es ist unerträglich und ich stimme Ihnen zu - das muss geändert werden.

Dringend notwendig!

Im Wald finde ich es schwierig, den Anblick der Zerstörung auszuhalten. Die Anzahl der positiven Kommentare stimmt mich jedoch positiv, dass es noch mehreren Menschen so geht und dass sich vielleicht doch etwas bewegen lässt.

Ich unterstütze diesen VOrschlag, weil mir eine ökologisch sinnvolle Waldnutzung am Herzen liegt. Dazu gehört ein Umgang mit dem Wald, der diesen als Lebewesen sieht, der die alten Bäume stehen lässt, weil sie zentrale Funktion im Verbund haben, der mit kleinen Geräten arbeitet, weil so Boden und Kleinlebewesen geachtet und geschützt sind, und der von Förstern betreut ist, die sich auskennen in ihrem Revier und die Arbeiten begleiten. Es geht nicht mehr um Geld primär, sondern um Pflege unseres Lebesraums, für alle Lebewesen!!!!!!!!!!!!!

Hört sich alles gut an. Wollen wir aber mehr Grundsteuer zahlen?

Zur berechtigten Frage von Peter Panter: Es braucht keine Steuererhöhung für den laufenden Betrieb, weil sich die extensivere Bewirtschaftung rechnet. Ein Teil der Stellenmehrungen trägt sich durch den Wegfall der Fremdvergaben. Was dann noch übrig bleibt, ist eine Sache der Priorisierung der Ausgaben. Bei 380Mio. € Überschuss wären mal grundsätzlich Mittel da

Die Bäume produzieren unseren Sauerstoff. Ein alter Baum viel mehr als ein junger. Wie kann man so achtlos Bäume fällen. Der Schutz unserer Erde. Unserer Heimat sollte die höchste Priorität haben. Ohne intakte Erde keine Menschen.

Solche wälder schmerzen mein Herz . Ich kann nicht nachvollziehen wer so etwas zulässt? Und leider ist Stuttgart nicht die einzige Stadt die so etwas zulässt. Im ganzen Umkreis sieht es so aus. Ganz vorne mit dabei die Städte des Landes Garten klau. Z.b. schorndorf

Es wird Zeit das wir etwas tun . Das wir viele werde. Uns vernetzen und etwas ändern. Es ist unser Land unsere Erde und nur wir können sie schaten.

Hat jemand die Tiere im Wald gefragt, wie die das finden?

Ich glaube die Tiere sollte man nicht fragen, wenn man an erster Stelle Naherholung im Wald fordert. Spatziergängermassen, zu Fuß, mit dem Fahrrad, an Waldspielplätzen und Grillstellen, Kinder die herumschreiend im Unterholz verstecken spielen. Von Spatzierwegen und trampelpfaden komplett zerschnittene Waldstücke. Zusammenhängede Waldstücke werden immer kleiner, gerade auch durch die in den letzten Jahren aufblühenden Downhillstrecken.
Naturnah, aber mit Priosierung auf Naherholung und dann soll damit auch noch das Feinstaubproblem in der Stadt unten gelöst werden?
Vielleicht sollte man eher darüber nachdenken welche Waldgebiete man der Natur "zurückgeben" kann, welche für die Naherholung "ausgebeutet" werden sollen. Und unabhängig vom Wald sollte man sich überlegen, wie man die Kernstadt grüner gestalten kann, um einer zu starken Erhitzung im Sommer entgegen zu wirken und damit auch großflächig am Ort der Entstehung Abgase zu filtern.
Alle Forderungen in einen Topf zu werfen kann hier vom Grundsatz her schonmal nicht funktionieren. Man sollte sich Gedanken machen, wie das alles zusammen passt und ob der Wald als Rückzugsgebiet und Lebensraum von Pflanzen und Tieren vollends der Naherholung geopfert werden soll.

Die wenigen Waldspielplätze sind sicher nicht das Problem. Es geht darum, dass ein Umdenken erfolgt und die Altbaumbestände geschützt werden. Dazu gehören weiterhin 10-20% Referenzflächen, die man in Ruhe lässt. Dort kann ja auch kein Spielplatz sein. Aber natürlich sollen die Menschen in den Wald. Es geht um die Naherholung in der Stadt. Es gibt viele Wald"nutzer". Dazu gehören, Spaziergänger, Radfahrer und natürlich auch Kinder. Ein Nebeneinander mit gegenseitiger Rücksichtnahme ist möglich. Das Ganze funktioniert aber nur, wenn der Wald nicht als Holzacker missbraucht wird. Nochmal: das Problem sind nicht die Kinder im Wald, sondern die klar profitorientierte Holzernte. Da ist Forst BW übrigens noch von der "härteren Sorte".
Zitat Max Reger, Präsident von Forst BW zu Altbaumbeständen: „Es hilft nichts, diese Bäume weiterwachsen zu lassen – das Holz muss in den Markt”.
nachzulesen hier...https://l.facebook.com/l.php?u=https%3A%2F%2Fwww.badische-bauern-zeitung...

ich bin vor ca. 6 Jahren nach Botnang gezogen aus den Stuttgarter Westen, weil jetzt der Wald immer um einen herum ist. Der Grund war die Nähe zur Stadt und zur Erholung im Wald gleichzeitig nutzen zu können. Wo die massiven Waldarbeiten anfingen muss ich sagen, habe ich das fast bereuht. Mir war nicht klar, das ein Naturschutzgebiet so zerstört (sorry, aber man muss hier tatsächlich von zerstören reden, wenn ich z. B. die Schneise und den fast freien Hang am Buberlesweiher sehe) werden darf...wo der Bürger aber keine Pflanze mitnehmen sollte. Nach dem Einschlag der letzten Wochen haben nun auch die kleinen Bäume keinen richtigen Schutz mehr (alte sind teils komplett rausgeschlagen) und der Sturm hatte leichtes Spiel nochmal auf dem Weg Richtung Kneippbecken um die 10 Bäume zu "fällen"...man redet immer von Natur und Gesundheit und grüner Regierung für den Menschen...und dann wird Kasse gemacht, obwohl das Stadtsäckel voll ist...es ist einfach nix mehr logisch...

Super Vorschlag. Bin dafür. Es muss endlich was passieren. Außerdem kann Stuttgart damit etwas mit bundesweitem Vorzeigecharakter machen

Bitte umsetzen. Volle Unterstützung! Die Waldzerstörung muss ein Ende haben. Es muss ein Umdenken erfolgen. Egal, ob Stadtwald oder Staatswald. Der Stuttgarter Gemeinderat sollte sich endlich für seine Bürger interessieren, die im Stuttgarter Stadtgebiet Erholung suchen und die Mißstände innerhalb der Forstverwaltung beheben. Hier kann für die Zukunft etwas sehr sinnvolles erreicht werden.

Im Sinne der Gesundherhaltung der Menschen halte ich diesen Vorschlag und seine Umsetzung gerade in der feinstaubgeplagten Stadt Stuttgart für eminent wichtig. Ich wohne direkt am Wald. Die jetzt schon erfolgte Zerstörung mit Ausdünnung der Baumbestände ist unerträglich. Ich sehe hier viele Leute in den Wald gehen, die die Naherholung suchen. Es herrscht allgemeines Unverständnis und Wut über das nicht mehr nachvollziehbare Vorgehen der Forstverantwortlichen hier! Mit der Umsetzung dieses Antrages kann Stuttgart vieles besser machen. Jetzt wird es aber dringend Zeit, etwas zu verändern!

Ich unterstütze diesen Vorschlag und mehr: der Umweltzerstörung hier im Botnanger Wald muss Einhalt geboten werden. Nicht erst seit 2017/18 wird hier massiv abgeholzt, jedes Jahr zunehmend und mit brachialeren Mitteln. Es muss hier ein Umdenken in der zuständigen Verwaltung stattfinden und ein umweltfreundliches Handeln.