Kinder mit Behinderung wohnortnah in Kindergärten betreuen

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Stuttgart (gesamt)
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  • Kinder, Jugend, Familie
  • Kitas
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

476
weniger gut: -52
gut: 476
Meine Stimme: keine
Platz: 
653

Kinder mit Behinderungen haben ein Recht auf wohnortnahe Betreuung und Bildung - und zwar bereits im Kleinkindalter. Ein Stuttgarter Konzept zur Inklusion von Kindern mit Behinderung in Kindergärten und vor allem die zügige Umsetzung desselben ist überfällig.
Ein Honorarkraftsystem für die Inklusionsbegleiter, mit Honoraren die seit 1999 nicht erhöht sind, ist nicht akzeptabel und einer kinderfreundlichen Stadt nicht würdig.

Die Familien werden ihr Recht auf wohnortnahe Betreuung künftig verstärkt einfordern. Um um eine Überforderung des Systems, wie im Schulbereich bereits Realität, zu vermeiden ist aus unserer Sicht das bereits 2017 angekündigte Konzept schnellstmöglich vorzulegen/umzusetzen.

Kommentare

2 Kommentare lesen

Sehr wichtiges Thema!!! Vor allem sollte es auch für die Familien, die ein Kind mit Behinderung haben, einfach gemacht werden.
Eltern mit einem behinderten Kind haben oft sehr viele Sorgen und auch Problem/Hürden zu meistern.
Da sollten Sie die Möglichkeit haben, dass ihr Kind z.B. auch 8-10 Stunden regelmäßig in den Kindergarten kann, so dass eine Berufstätigkeit möglich ist.

das klingt gut und sinnvoll aber praxisfern. Braucht ein Kind wenig extra Hilfe ist das eine gute Idee. Braucht es aber eine Person, die ständig schaut, was das Kind tut, oder was andere mit dem Kind tun, viel Hilfe im Alltag benötigt u.ä. braucht es entweder eine extra Kraft (Inklussionshelfer) die müssen die Eltern beantragen oder es wird zur Last und es darf nicht die komplette Betreuungszeit anwesend sein. Dann wird es auch mit der gewünschten Eingliederung der Familie grenzwertig. Wer also fordert, dass sein Kind in den normalen Kindergarten gehen darf, obwohl es mehr Betreuung braucht, soll sich auch kooperativ zeigen, und alle Hilfen mit beantragen und hoffen dass jemand gefunden wird. Denn die Bedingungen für Inklussionshelfer sind keineswegs attraktiv.