Kurzstreckenticket verbessern

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Stuttgart (gesamt)
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  • Busse, Bahnen (ÖPNV)
  • Tarife, Tickets
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kostenneutral

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

755
weniger gut: -53
gut: 755
Meine Stimme: keine
Platz: 
95

Es ist völlig unverständlich, warum beim Kurzstreckenticket das Unsteigen nicht erlaubt ist, der Fahrgast hat eine längere Reisezeit, muss umständlich umsteigen und wird mit einem höheren Fahrpreis bestraft.
Da die Omnibusse oft große Umwege fahren und sehr dichte Haltestellen haben, sollten bei den Bussen 5 Haltestellen erlaubt werden. Der ÖPNV sollte auch auf kurzen Strecken mit dem PKW wenigstens preislich konkurrenzfähig sein.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Seit 2006 gibt es im VVS die aktuell angewandte Regelung, wonach sich Ziele, die mit einem KurzstreckenTicket erreicht werden können, durch ganz einfaches Abzählen von Haltestellen ergeben: Ab der Einstiegshaltestelle kann man mit Bus und Stadtbahn bis zur dritten Haltestelle fahren und seit 2012 bis zur nächsten Station im Eisenbahnverkehr. Mit einem Preis von 1,40 Euro hat der VVS mit den günstigsten Kurzstreckentarif unter den großen deutschen Verkehrsverbünden. Die aktuelle Regelung ist zudem sehr einfach zu kommunizieren und auch zu prüfen. Ein Zulassen des Umsteigens würde die Zahl der möglichen Ziele vervielfachen und die Ticketprüfung deutlich erschweren. Die derzeit angewandten Bestimmungen haben sich sehr gut bewährt, jährlich werden fast acht Mio. KurzstreckenTickets ausgegeben. Eine Ausweitung der Anzahl zulässiger Haltestellen wäre durchaus eine Option, jedoch wird der VVS zunächst die Ergebnisse der zum 1.4.2019 in Kraft getretenen Tarifreform analysieren. Bei einer Ausweitung auf fünf Haltestellen könnte der Preis von 1,40 Euro aber nicht gehalten werden, da dies zu hohen Mindererlösen führen würde.

Kommentare

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Stimmt auffallend!

Ja, insbesondere die Umwege sind ein Problem. Ich komme zum Beispiel mit einem Kurzstreckenticket von zu Hause in die Innenstadt, aber für den Rückweg muss ich wegen eines seltsamen Streckenverlaufs ein normales/teures Einzelticket ziehen. Die Dichte der Haltestellen ist mancherorts auch nicht zu verstehen; Städtern sollte es doch wie Dorfbewohnern zuzumuten sein, ein paar Minuten bis zur nächsten Haltestellen zu laufen. Die fünf Bushaltestellen wären somit zumindest für den innerstädtischen Bereich ein guter Kompromiss.

Da ist was dran. Aber vermutlich nicht ganz einfach in allgemeine Nuzungsbedingungen umzusetzen. Regelung muss ja überall gleich sein. Auch da, wo die Haltestellen weiter auseinanderliegen.

Ein guter Vorschlag, vor allem weil Pendler innerhalb der Zone 10 ab April 2019 KEINE Entlastung erhalten.