Konzept "essbare" Stadt auf Stuttgart übertragen und anpassen (Beispiel Andernach)

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Stadtbezirk: 
Stuttgart (gesamt)
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Thema: 
Grünflächen, Wald, Friedhöfe
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Wirkung: 
kostenneutral

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

54
weniger gut: -124
gut: 178
Meine Stimme: keine
Platz: 
1015
in: 
2013

Das Beispiel Andernach zeigt:
http://www.andernach.de/de/ leben_in_andernach/essbare_stadt.html ,
dass mit kreativen Bewirtschaftungskonzepten für städtische Grünflächen mehrere Vorteile verbunden sein können: geringere Pflegekosten, interessiertere und begeisterte BürgerInnen, neuer Raum für gemeinschaftliche Aktivitäten, Beitrag zur Sicherung von Kulturpflanzenvielfalt, schönere Stadtbilder etc. In Andernach werden auf verschiedenen Grünflächen u.a. vermehrt Kulturpflanzen und Wildblumen angebaut, die von BürgerInnen geerntet werden können. Es funktioniert erstaunlich gut (z.B. kein Vandalismus, breite positive Resonanz, geringere Kosten). Zwar ist das Konzept der essbaren Stadt sicher nicht eins zu eins von Andernach auf Stuttgart übertragbar, könnte aber bestimmt so angepasst werden, dass auch Stuttgart von anders bewirtschafteten, günstiger zu pflegenden, bunteren und in Teilen essbaren Grünflächen profitieren könnte. Eine Vernetzung mit ähnlichen Projekten und Initiativen (siehe Vorschläghe zu urban gardening) ist denkbar und schafft Synergieeffekte.

Der Vorschlag lautet also:
Übertragung des Konzeptes "essbare Stadt" auf Stuttgart

Ergänzungen aus ähnlichen Vorschlägen: 

Nutzer/in Bürgerin S. schreibt:
Grüne Flächen für ALLE
Öffentliche Grünanlagen sind für alle da. Aber nur zu oft werden sie von Bürgern als Fläche der Stadt oder der Kommune angesehen - und nicht als ihre Fläche, als Fläche der Bürger.
Der neue Ansatz ist, den öffentlichen Grünräumen, zumindest teilweise, neue Funktionen zukommen zu lassen. Durch Nutzpflanzen werden solche Flächen schnell vom Bürger anders wahrgenommen.
Dies können Gemüsesorten (möglichst attraktive wie Mangold etc.), Obstsorten (Beerenobst, Spaliergehölzeetc.), Küchenkräuter oder auch Schnittblumen sein.
Statt „Betreten verboten" heißt es plötzlich „Pflücken erlaubt" und eine ganz neuer Wahrnehmungsraum entsteht.
Und mit der Wahrnehmung wächst die Verantwortlichkeit; hier wird so schnell kein Vandalismus übersehen oder geduldet. Und wo Freiwilligkeit ist, lassen sich der Bürger bzw. Vereine, Senioren, Schüler etc. auch in die Pflege dieser„ihrer" Flächen einbinden. Dies käme einem Konzept in Anlehnung an die Konzepte des Naturschutzes in der Landwirtschaft mit „Schutz durch Nutzung" gleich.
Mehr Infos auch hier:
Die essbare Stadt Andernach
http://www.youtube.com/watch?v=CSI3ckG5Y9g

Gemeinderat prüft: 
nein

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