Nähterstraße zur Fahrradstraße ausbauen

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Stadtbezirk: 
Wangen
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Thema: 
Radverkehr
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Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

361
weniger gut: -207
gut: 361
Meine Stimme: keine
Platz: 
1204
in: 
2021

Die Nähterstraße bietet sich an, als Fahrradstraße ausgebaut zu werden. So würde eine durchgehende Verbindung von Wangen bis nach Gaisburg geschaffen werden können. Die Verlängerung Richtung Stadt ist mit der Sanierung der Kreuzung Talstraße/Wagener Straße bereits gemacht. Ein Ausbau der Radverbindung Richtung Hedelfingen und weiter nach Esslingen wäre denkbar.

Zwar ist die Nähterstraße durch das Wohngebiet auch heute schon echt ruhig, durch die vielen Kreuzungen und hohen Parkdruck entstehen aber häufig gefährliche Situationen mit der Vorfahrt.

Eine Fahrradstraße würde Fahrrädern gegenüber Verkehrsteilnehmern auf querenden Straßen einen Vorrang erlauben.
Die Maßnahme sollte ohne den Wegfall von Parkplätzen geschehen, sodass die Akzeptanz bei Anwohnern gegeben ist. Zusätzlich wäre durch die Fahrradstraße und ein verbundenes Tempolimit auch die Sicherheit von spielenden Kindern erhöht.

Umsetzung und Prüfung
Bezirksbeiratshinweis: 

Der Bezirksbeirat Wangen wünscht die Nähterstraße ab Langwiesenweg bis Buchauer Straße als Fahrradstraße.

Kommentare

8 Kommentare lesen

Der Zug ist leider schon abgefahren. Die Stadt baut mal wieder den Radweg direkt neben die vielbefahrene Straße statt in die Nebenstr.

Bremen hat gezeigt dass es möglich ist wenn man nur will.
siehe https://www.bremen.de/leben-in-bremen/fahrradstadt-bremen/fahrradzone
Dies wäre eine sinnvollere Lösung als die Radroute auf den Hauptverkehrsstrassen auszuweisen. Die Fahrradzone hat den Vorteil dass keine der im Quartier notwendigen Anwohnerparkplätze wegfallen müssen. Und es ist sicher dass nur wenige Radfahrer die neue Hauptradroute 2 an der Ulmer/Hedelfinger Strasse nutzen werden.

Der Zug, die Nähterstraße anstatt der Ulmerstraße für die Fahrradverbindung zu ertüchtigen, ist nicht abgefahren! Die Vorteile der Nähterstraße sind nach wie vor überzeugend: Von S-Ost kommend wird (jetzt und auch in Zukunft) niemand auf der Ulmer Str. radeln, denn wer möchte schon a) an bis zu 9 Ampeln warten, während man auf der Nähter-/Höhbergstr. durchradelt? b) den Dreck und Lärm der Hauptstraße sich antun, während man in einer beruhigten Zone radeln kann? c) Millionen Euro ausgeben um dadurch den Parkdruck weiter zu erhöhen, die Ulmer Str. zuzustauen und künstlich Abgase, Lärm und Ärger zu produzieren? Warum müssen da 130 Parkplätze weg? Wurde das schlechtgerechnet um die Ulmer Str. -Variante 'verkaufen' zu können? Weiterhin gehört die Ulmer Str. zum Vorbehaltstraßennetz von Stgt. und die zukünftige Leistungsfähigkeit des Knotens am Rathaus erscheint höchst fragwürdig. Also, man muss die hintere Nähterstr. beleuchten und 80cm verbreitern, hier und da ein Parkplatz wegnehmen, die Vorfahrt an manchen Stellen ändern und fertig!

Die Nähterstr. ist eher ungeeignet, weil sie so stark zugeparkt ist, dass entgegenkommende KFZ Radfahrer in das Abseits drängen. Die geschützte Radführung auf der Hauptstraße wäre hier zu begrüßen.

Ja, man muss manchmal auch kurz warten, bis ein Auto passiert hat. Nur ist das extrem selten. Dafür ist die vielfach höhere Gefahr von den hundertfach zahlreicheren Kfz umgebügelt zu werden leider sehr häufig

Den Istzustand mit einem euphemistischen Mäntelchen verbrämen - siehe "Spielstraßen" in Wangen.

Fahrradstreifen auf Hauptstrasen ist ein Planungsfehler. Damit läßt sich der Wechsel zu Fahrradfahren nicht fördern. Die Argumente von neckar22 sind gut. Gleiches gilt auch für die B27 Weinsteige, und B14 neben dem Schlossgarten.