Stuttgart zur E-Mobilitäts-Hauptstadt machen

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Stadtbezirk: 
Stuttgart (gesamt)
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Thema: 
Elektro-Mobilität
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Wirkung: 
Einnahme

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

405
weniger gut: -303
gut: 405
Meine Stimme: keine
Platz: 
1008
in: 
2021

Ich möchte den Bürgerhaushalt nutzen, um anzuregen, dass Stuttgart zur E-Mobilitäts-Hauptstadt werden sollte. Anstatt vor den Schäden, die diese Entwicklung für die Autobranche haben könnte, zu warnen, sollte DIE Autostadt im Land eine Führungsrolle übernehmen. Wenn sich Stadt und die Autoindustrie zusammentun könnte man mit großem Beispiel vorangehen. Flächendeckend Infrastruktur schaffen, den Herstellern damit einen größeren Mark eröffnen, das Feinstaubproblem lösen und den Wohlstand in der Region auf lange Sicht sichern. Stuttgart muss bekannt dafür sein, dass hier die Elektromobilität der Zukunft entworfen wird.
Zudem könnte man so die Lärm- und Feinstaubbelastung für die Anwohner massiv reduzieren. Wenn man dann auch noch ein umfassendes Konzept für Radfahrer in der Stadt mit integriert, schaut man vielleicht demnächst nicht mehr auf holländische Städte, sondern ins Ländle.

Kommentare

12 Kommentare lesen

Worüber genau soll hier abgestimmt werden?
Egal, was es ist: Eine Einnahme ist es höchstwahrscheinlich nicht.

Es geht um das Budget der LHS in 2022&2023...da müssten Sie schon erklären, worin genau die haushaltsrelevante Aktion der Stadt bestehen soll.

Unnötiger Vorschlag. Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf.

Mir war nicht ganz klar, dass ich Die Bereitstellung einer Infrastruktur als eine Investition kennzeichnen muss. Gemeint sind Ladesäulen für E-Autos oder aber auch mehr Radwege in der Stadt. Das wären natürlich Ausgaben, die ich mit Einnahmen nicht meine. Das war eher auf den zweite Schritt bezogen. Denn, wenn die Autoindustrie zukunftsfähig ist, sorgt das für Einnahmen. Selbstverständlich nicht 2022/23. Aber mit Sicherheit in der Zeit danach. Vielleicht ist der Vorschlag jetzt ja verständlicher. Aber natürlich kann da jeder seine eigene Meinung haben!

Immer wenn es heißt "E-Mobilität fördern" denke ich mir: die Bahn kann E-Mobilität schon seit über 150 Jahren!

Stimme @Scrooge zu. Außerdem ist von E-Mobilität die Rede. Mobilität ist gleich Verkehr. Verkehr bedient lediglich die Mobilitätsbedürfnisse. Das kann also auch bedeuten, dass mehr Leute auch nach der Pandemie digital von Zuhause arbeiten und somit Verkehr eingespart wird.

Den Vorschlag finde ich gut und ich bin auch davon überzeugt dass sich die Stadt unter unserem neune OB sehr schnell mit der Autoindustrie zusammen tun wird.
Ich glaube aber nicht ,dass die Stadt dadurch zur E-Mobilitätshauptstadt gemacht wird. Auch Imagekampagnen können das nicht schaffen, sondern nur gute Projekt-Beispiele. Ich bin überzeugt davon, dass viel eher die Umsetzung cleverer Konzepte die Stadt ins Rampenlicht bringen wird. Und die können so einfach sein wie der Vorschlag 62125, der in wenigen Monaten umgesetzt werden kann.

Feinstaub wird auch sehr stark von Bremsen & Reifen erzeugt. (Bei modernen Dieseln ist es eher so das die Luft - auf den Feinstaub bezogen - die hinten raus kommt besser ist als die, die angesaugt wird. Zumindest in Stuttgart.) So lange man darauf bei Autos nicht verzichten kann wird es auch weiterhin große Mengen Feinstaubemmisionen bei Elektroautos geben...
An sich ein netter Gedanke, aber der Vorschlag zu Umsetzung überzeugt mich nicht.
Der Stadt fehlt es hier aber auch komplett an einem vernünftigen Konzept das weg führt von dieser Art von Individualverkehr.

Interessant wäre auch zu testen, wie öffentliche Ladestationen für E-Bikes und E-Roller angenommen werden.

generell gilt, parasitäre, d.h. nicht eigenmobile mobilitätsformen, insbesondere den motorisierten individualverkehr zu reduzieren und stattdessen energetisch eigenmobile leistungsträger zu fördern.
dennoch kann eine gut ausgebaute v2g infrastruktur dazu beitragen emissiondreduzierte mobilität unter nutzung regenerativer energien zu fördern und abhängigkeiten von stromexporten abzubauen.
also: mehr und bidirektional vernetzte ladesäulen.

(und die absurden plugin hybride werden eh bald verschwinden, das hat der ferdinand schon vor 80 jahren in seinem gleichnamigen panzer nicht können)

Generell eine gute Idee. Allerdings reduziert auch eMobility keine Staus und ich wünsche es mir als Ergänzung zur Förderung alternativer Mobilität (Radverkehr, ÖPNV, ...) . Stuttgart als Vorzeigemodell bei Mobilität in Summe, fände ich eine sehr innovative Richtung!

einen Vorschlag den ich nicht befürworte da dann überall Ladesäulen flächendeckend notwendig sind und diese E Ladesäulen selbst fast alle widerlich hochfrequenten Lärm verursachen.

Und wo entsorgt Stuttgart die Batterien? Ich finde ja E-Autos gut, aber das Batterieproblem ist nicht gelöst. Vielleicht sollte man sich doch nochmals das Wasserstoffauto von Toyota anschauen.