Maßnahmenpaket für die weitere Umsetzung des Radentscheids

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Stadtbezirk: 
Stuttgart (gesamt)
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Thema: 
Radverkehr
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Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

895
weniger gut: -241
gut: 895
Meine Stimme: keine
Platz: 
26
in: 
2021

-Radroutennetz-Verdichtung Ziel: max. 350 m entfernt zu jeder Haustür.

-Herbst- und Winterdienstplan für Radrouten mit zuverlässiger Räumung.

-Darstellung aller Straßen, auf denen getrennte Radwege von min. 3 m Breite zulässig sind.

-Kampagne zu Überholabstand u.a. mit Hilfe des Stuttgarter Citizen-Science-Projekts "OpenBikeSensor“.

-Straßennetz untersuchen bzgl. objektiver, subjektiver und sozialer Sicherheit mit Veröffentlichung in einer "Happy Bike Karte".

-Maschinenlesbare Veröffentlichung aller städtischen Verkehrsdaten, u.a. von Unfällen, Bußgeldern und Verkehrsströmen.

-Einrichtung und Erprobung von mindestens 3 Superblocks mit einer Versuchsdauer von min. 3 Jahren, kontinuierlicher Partizipation und Begleitforschung.

-Alle Fahrradstraßen weiter verkehrsberuhigen und sie unter Anliegerbeteiligung zu Vorbildern für die Life-Sized City machen.

-Einen Fahrstreifen der B27 von Charlottenplatz bis Degerloch in geschützten Radweg umwandeln und eine Panorama-Promenade für den Rad- und Fußverkehr schaffen.

-Vorhandene Parkhäuser und Tiefgaragen auch zum Fahrradparken nutzen.

-An Steigungsstrecken Pilotversuch mit Radträgern an Bussen durchführen.

-Einrichtung eines Radbügel-Beteiligungsportals nach Aachener Vorbild: https://radbuegel-aachen.de

-Entwicklung eines Gestaltungsstandards für Kreuzungen und Fahrradstraßen nach den Qualitätsstandards des Radentscheids und unter Beteiligung der sachkundigen Einwohner:innen sowie Expert:innen aus der Wissenschaft.

-Lastenrad-Verteilzentren an den Stationen des VVS-Netzes und dessen Nutzung für Gütertransport.

-Umsetzung einer dauerhaft öffentlichkeitswirksamen Falschparker-Abschleppkampagne.

-Ein schriftlicher Bericht über Umsetzungsstand der Radentscheidziele und städtische Akquise von Radverkehrsfördermitteln wird jährlich veröffentlicht und in Bürgerforen und politischen Gremien diskutiert.

Weitere Infos und Bürgerhaushalt-Vorschläge: zweirat-stuttgart.de/buergerhaushalt-2021

Umsetzung und Prüfung
Ergebnis Haushaltsberatungen: 
Stuttgart soll Fahrradstadt werden, das hat der Gemeinderat per Grundsatzbeschluss im Jahr 2019 beschlossen. Grundlage für die Planungen ist das Radverkehrskonzept, das weiter fortgeschrieben wird. Im Rahmen der Haushaltsplanberatungen wurde ein Radetat mit 14,9 Mio. Euro für 2022 und 14,8 Mio. Euro für 2023 beschlossen. Das entspricht einem Radetat pro Einwohner*in und Jahr in Höhe von 24,74 Euro in 2022 und 24,47 Euro in 2023. Im Radetat enthalten sind insgesamt rund 6,5 Mio. Euro pro Jahr, die die Stadt im Doppelhaushalt 2022/2023 in den Ausbau der Radinfrastruktur investieren will. Damit sollen unter anderem rund 15 km Radverkehrsanlagen in Stuttgart verbessert oder neu hergestellt werden. Zudem wurden im Doppelhaushalt 2022/2023 für die Umsetzung weiterer RegioRad-Stationen zusätzlich 50.000 Euro bereitgestellt. Für die Förderung von E-Lastenrädern Stuttgarter Familien stehen jährlich 406.000 Euro zur Verfügung.
kein Beschluss gefasst

Stellungnahme der Verwaltung: 

2019 wurde das Bürgerbegehren Radentscheid Stuttgart mit seinen 11 Zielen zur Verbesserung des Radverkehrs aus rechtlichen Gründen für unzulässig erklärt. Der Gemeinderat hat die Forderungen des Radentscheids jedoch größtenteils übernommen und 2019 einen Grundsatzbeschluss gefasst, dass Stuttgart zur echten Fahrradstadt werden soll. In einem Ergänzungsbeschluss wurden weitere 18 Maßnahmen formuliert, die dieses Ziel unterstützen. So soll zum Beispiel der Anteil der Radfahrenden in Stuttgart auf 25% gesteigert werden und die Ausgaben für den Radverkehr langfristig auf 40 Euro pro Einwohner jährlich steigen (2019 ca. 12 Euro pro Einwohner, 2021 bereits ca. 20 Euro pro Einwohner). Außerdem soll der Ausbau des Hauptradroutennetzes bis 2030 abgeschlossen sein, beziehungsweise in allen Stadtvierteln soll mindestens eine Fahrradstraße auf Nebenstraßen ausgewiesen werden. Grundlage für die Planungen ist das Radverkehrskonzept, das weiter fortgeschrieben wird. Sachkundige Einwohner aus der Initiative Radentscheid und anderen Gruppierungen (zum Beispiel ADFC, VCD, Fahrradoffensive Naturfreunde) werden regelmäßig in die Planungen und Konzepte einbezogen und erörtern mit der Stadtverwaltung Verbesserungen der Infrastruktur und Möglichkeiten der Radförderung.

Das Maßnahmenpaket im Rahmen des Bürgerhaushalts enthält 16 einzelne Vorschläge:

1. Radroutennetz-Verdichtung
Durch den Ausbau und Fertigstellung des Hauptradroutennetzes wird eine Verdichtung des Netzes erreicht.

2. Herbst- und Winterdienstplan für Radrouten mit zuverlässiger Räumung
Die Verwaltung erarbeitet derzeit ein entsprechendes Konzept.

3. Darstellung aller Straßen, auf denen getrennte Radwege von mindestens 3 m Breite zulässig sind
Eine Überprüfung, ob an bestehenden Straßen bauliche Radwege zulässig sind, erfolgt im Rahmen konkreter Planungen. Eine vollständige Bestandsaufnahme aller Straßen ohne konkreten Planungshintergrund ist nicht leistbar und nicht zielführend.

4. Kampagne zu Überholabstand unter anderem mit Hilfe des Stuttgarter Citizen-Science-Projekts "OpenBikeSensor“
Eine solche Kampagne wird zurzeit unter anderem bereits von der Stuttgarter Zeitung durchgeführt. Des Weiteren wurde im Mai eine groß angelegte Kampagne zum Thema Überholabstand von der Landeshauptstadt initiiert.

5. Straßennetz untersuchen bezüglich objektiver, subjektiver und sozialer Sicherheit mit Veröffentlichung in einer "Happy Bike Karte"
Für Sicherheitsanalysen existieren verschiedene methodische Ansätze – Happy Bike ist hiervon nur einer. Die Idee einer Sicherheitsanalyse - speziell für den Radverkehr - kann in der Fortschreibung des Radverkehrskonzepts verankert werden.

6. Maschinenlesbare Veröffentlichung aller städtischen Verkehrsdaten, unter anderem von Unfällen, Bußgeldern und Verkehrsströmen
Mit der Digitalisierungsstrategie Digital MoveS hat die Stadt Stuttgart bereits den Weg der Digitalisierung beschritten und baut kontinuierlich ihre Online‐Services aus – hierzu gehört auch die Bereitstellung von Mobilitätsdaten.

7. Einrichtung und Erprobung von mindestens 3 Superblocks mit einer Versuchsdauer von mindestens 3 Jahren, kontinuierlicher Partizipation und Begleitforschung
Das Thema Superblock wird von der Verwaltung derzeit untersucht.

8. Alle Fahrradstraßen weiter verkehrsberuhigen und sie unter Anliegerbeteiligung zu Vorbildern für die Life-Sized City machen
Die Einführung von Fahrradstraßen werden aktuell in den zuständigen Bezirksbeiräten besprochen. Die Idee von zusätzlichen verkehrsberuhigenden Maßnahmen wird, falls nötig, im Nachgang untersucht. Weitere Beteiligung der Anlieger erfolgt in Einzelfällen auch durch Vor-Ort-Begehungen.

9. Einen Fahrstreifen der B27 von Charlottenplatz bis Degerloch in geschützten Radweg umwandeln und eine Panorama-Promenade für den Rad- und Fußverkehr schaffen
Für die Neue Weinsteige wird bereits die Machbarkeit von Radverkehrsanlagen untersucht. Für den Bereich Charlottenplatz bis Bopser fehlt derzeit noch die konzeptionelle Grundlage.

10. Vorhandene Parkhäuser und Tiefgaragen auch zum Fahrradparken nutzen
Beim Neubau von Tiefgaragen oder Parkhäusern die von der Stadt Stuttgart bewirtschaftet werden, sind Abstellanlagen für Fahrräder in der Regel eingeplant – Beispiel Neckarpark Quartiersgarage. Bei bestehenden Parkhäusern oder Garagen sind die baulichen Voraussetzungen (zum Beispiel Zufahrten) oftmals nicht gegeben, aber es werden bereits Überlegungen angestellt und erste Untersuchungen angestoßen, wie eine Nutzung zum Fahrradparken aussehen könnte.

11. An Steigungsstrecken Pilotversuch mit Radträgern an Bussen durchführen
Zwischen Mai und Oktober können an Wochenenden und Feiertagen mit der Buslinie 92 vom Rotebühlplatz bis Forsthaus Fahrräder mitgenommen werden. Weitere Konzepte zur Fahrradmitnahme in Bussen werden bereits in Arbeitsgruppen mit der SSB erörtert.

12. Einrichtung eines Radbügel-Beteiligungsportals nach Aachener Vorbild: https://radbuegel-aachen.de
Die Stadt Stuttgart hat einen Förderantrag im Rahmen des Programms „Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung“ eingereicht. Als ein Teilprojekt der Maßnahme „Urbaner Raum _ Urbane Mobilität“ (URUM) ist eine digitale Meldeplattform für Fahrradabstellanlagen vorgesehen.

13. Entwicklung eines Gestaltungsstandards für Kreuzungen und Fahrradstraßen nach den Qualitätsstandards des Radentscheids und unter Beteiligung der sachkundigen Einwohner*innen sowie Expert*innen aus der Wissenschaft
Das Thema wurde bereits in einer Arbeitsgruppe mit den sachkundigen Einwohnern angesprochen. Ein regelmäßiger Austausch mit Expert*innen der Wissenschaft findet ebenfalls statt. An der Entwicklung von Standards wird kontinuierlich gearbeitet.

14. Lastenrad-Verteilzentren an den Stationen des VVS-Netzes und dessen Nutzung für Gütertransport
An 10 RegioRad-Stationen gibt es bereits Lastenräder zur Ausleihe. Die RegioRad-Stationen befinden sich häufig in der Nähe von Stationen des öffentlichen Nahverkehrs.

15. Umsetzung einer dauerhaft öffentlichkeitswirksamen Falschparker-Abschleppkampagne
Mit „Stuttgart parkt fair“ wurde bereits eine Kampagne etabliert, um die Bedeutung von Parkregelungen hervorzuheben. Um verstärkt für ein faires Miteinander im Straßenverkehr zu werben, wird das Konzept von „Stuttgart parkt fair“ zurzeit überarbeitet.

16. Ein schriftlicher Bericht über Umsetzungsstand der Radentscheidziele und städtische Akquise von Radverkehrsfördermitteln wird jährlich veröffentlicht und in Bürgerforen und politischen Gremien diskutiert
Ein Bericht über den Umsetzungstand zum Zielbeschluss des Gemeinderats (Stuttgart zur fahrradfreundlichen Stadt machen) erfolgt zweimal jährlich im Unterauschuss Mobilität, der öffentlich tagt.

Kommentare

27 Kommentare lesen

Das ist mal ein umfangreiches Maßnahmenpaket auf dem Weg zu einer fahrradfreundlichen Stadt!! Ich lese darin eine gewisse Bürgerbeteiligung heraus - auch sehr gut! Die dürftigen Planungsstellen in der Stadtverwaltung könnten so mit Sachkunde aus der Bevölkerung aufgewertet werden.

Radverkehr ist ein effektiver und vergleichsweise günstiger Baustein für die dringend benötigte Verkehrswende. Die Vorschläge hier sind durchdacht, atmen den Geist der Bürgerbeteiligung und könnten - bei Umsetzung - wirklich viele Menschen in Stuttgart zum Umstieg von Auto aufs Rad bringen. Mit all den bekannten Vorteilen: Weniger Lärm, weniger Abgase, weniger Gefahr durch Autounfälle und Elterntaxis, mehr Platz für Bäume/Sitzbänke/Spielplätze ... kurz: ein lebenswertes Stuttgart schaffen. I like!

Mega Plan, eigenlich muss man hier nichts mehr planen sondern kann es gleich umsetzen

Solange das eigene Radwege und nicht wieder eine weitere Einschränkung der Gehwege gibt, sehr unterstützenswert .

Ich freue mich wenn das umgesetzt wird! Dauert schon viel zu lange.

Ich bin begeistert - das hört sich klasse an!!! Insbesondere die Erprobung der Superblocks fände ich extrem spannend...

Sollte dringend in die top 100

Ich wäre begeistert wenn das Maßnahmenpaket wirklich so umgesetzt wird. Ein wichtiger Punkt fehlt mir allerdings noch: RADSCHNELLWEGE wie sie bereits in vielen europäischen Metropolregionen üblich sind.

Ein konkreter Vorschlag für eine vergleichsweise einfache Umsetzung: Die Zukunft der Schienentrasse der Panoramastrecke (Gäubahn) ist meines Wissens nach immer noch ungeklärt. Diese würde sich hervorragend für einen Ausbau zum Radschnellweg eigenen und eine Verbindung von Vaihingen über West/Nord Richtung Nordbahnhof ermöglichen. In den dortigen Parkanlagen laufen bereits einige Fahrradwege zusammen und es bestehen Verbindungen in alle Richtungen (bspw. Neckarradweg etc.). Der gemächliche Anstieg für den dort aktuell verkehrenden Zug eignet sich hervorragend für Fahrrad bzw. eBike Fahrer.

Unbedingt umsetzen!!!

Zumindest scheint dieser Vorschlag etwas besser durchdacht zu sein. Setzt nur voraus, dass Menschen die von außen in die Stadt kommen müssen,Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln besser in die Stadt kommen. Ansonsten fahren alle natürlich trotzdem mit dem Auto in die Stadt und sind nur genervt.
Des weiteren ist Durchgangsverkehr in der Stadt durch eine entsprechende Umfahrung massiv zu reduzieren. Wenn diese beiden Voraussetzungen geschaffen sind, machen auch die oben genannten Punkte durchaus Sinn!

Deswegen aktuell weniger gut

Keinesfalls einen Fahrstreifen der B27 von Charlottenplatz bis Degerloch in geschützten Radweg umwandeln. Bei den Abgasen fahre ich da nicht nach Degerloch. Ich benütze den Schimmelhüttenweg - oder die Fahrradmitnahme von der Zacke.

Kann balancing nur zustimmen, es gibt bessere Wege nach Degerloch als die B27.

Auch wenn es dann nur 1 Spur gibt, dann wird der Verkehr zum Dauerstau und die Abgase noch mehr...
Ich muss ja leider mit dem Auto in die Stadt fahren. Bin darauf angewiesen gesundheitlich.

Aber wenn es mal ginge im Sommer, dann möchte ich nicht 20 Minuten nur bergab fahren.
Die Zacke nimmt ja keine Fahrräder mit nach unten......
Wäre das nicht auch mal möglich dies zu ändern. Einfach einen anderen Anhänger an die Zacke und vorallem dann auch mehr Platz für Fahrräder.

Als moderne reiche Stadt muss Stuttgart sich endlich weiterentwickeln und die Infrastruktur um ein geeignetes Radnetz erweitern.

Guter Vorschlag - ich finde, man sieht schon die ersten Erfolge, die der starke Druck des Radentscheids auf Politik und Verwaltung bewirkt hat. Das muss jetzt unbedingt fortgeführt werden!

Dieser Vorschlag ist sehr kompakt, intensiv und wenn ich könnte würde ich so viel mehr als einfach nur "gut" dazusagen...

Absolut top!
Den Radentscheid aus formalen Gründen abzuweisen war eine Schande. Die dargestellten Punkte sind klar und zukunftsorientiert.

Sehr gut, Radverkehr muss sichtbar werden.
Die Strecke entlang der B27 ist die beste Verbindung Innenstadt nach Degerloch.
Das Höhenprofil ist super, die Strecke schön und die Abgase der PKW sind kein Problem. Die Personen im Auto bekommen mehr von den Abgasen ab.
Unbeleuchtete, schlecht befestigte Wege durch den Wald gehen vielleicht für Sonntagsradler, für Pendler sind die ungeeignet.

Toller Vorschlag! Von besseren Radwegen und mehr Radverkehr provitieren alle.

Jetzt hebt die Fahrradlobby endgültig ab. Mit Motor oder bester Kondition rasen viele Radler - oft mit blöden Bemerkungen und sturmklingelnd - überall (auch auf Gehwegen/Zebrastreifen ...) an einem vorbei, möchten überall eigene Schnellwege oder Fahrradstraßen. Leute, mit mehr Rücksicht könnten einige Vorschläge sogar teilweise gut umgesetzt werden. Aber bitte vergesst nicht - es gibt auch unsichere Hobbyradler und Fußgänger. Auch ich fahre Fahrrad, aber mit Senioren auf dem Gepäckträger oder beim Transport vom Großeinkauf tu ich mir schwer. Wer die Autos aus der Stadt haben will, soll sich mal den Vergleich vom Ladensterben in diversen Städten - die wir ja beleben wollen - anschauen. Also doch in die Außenbezirke zum Einkaufsmarkt auf der (bis jetzt) grünen Wiese?

Sehr gut, die tollen Vorschläge des Radentscheids sollten jetzt konkret umgesetzt werden.

Das sind alles sehr gute und hilfreiche Vorschläge, um dem Radverkehr in der Stadt Raum, Sicherheit und Attraktivität und Bedeutung zu geben. Das Rad muss mehr anerkanntes Verkehrsmittel in Stuttgart werden, allein schon und nicht zuletzt, um gegenüber anderen Großstädten den Anschluss nicht zu verlieren.

T30 Zonen in Stadtteilen mit starkem Autoschleichverkeht

Das sind alles sehr gute Vorschläge, die dringend umgesetzt werden sollten.

Sehr gutes Maßnahmenpaket. Wir brauchen endlich mehr Flächengerechtigkeit in Stuttgart, Fußgänger und Radfahrer haben ein Anrecht darauf, sich unbeschadet durch die Stadt bewegen zu können. Hier retten die Qualitätsstandards für Kreuzungen Menschenleben. Bitte endlich den Radentscheid umsetzen!

Das sind Dinge, die schon längst von einer Stadt erarbeitet sein sollten und zumindest teilweise bereits umgesetzt sein müssten. Auch wir haben ein Auto, möchten aber einfach sicherer und komfortabler den größten Teil unserer Fahrten mit dem Fahrrad machen. Das ist aber in dieser Stadt mit Kindern keine Freude. Wir als geübte und furchtlose Radfahrer machen dies schon jetzt zum größten Teil aber leider gibt es Strecken, da mag man nicht als Familie unterwegs sein und schon gar nicht das Kind allein. Dies gilt es zu ändern!