Bahnhof Bad Cannstatt auf Leistungsfähigkeit überprüfen

|
Stadtbezirk: 
Bad Cannstatt
|
Thema: 
Verkehr
|
Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

174
weniger gut: -146
gut: 174
Meine Stimme: keine
Platz: 
1274
in: 
2013

Der Cannstatter Bahnhof kann ein Schlüsselbahnhof für die Zukunft sein.

Er erschließt das gesamte Eisenbahnnetz: Aus der einen Richtung kommen die Züge aus Ulm und Tübingen und Aalen, und fahren dann weiter bis zum Hbf, von dort kommt man dann auf die Gäubahn, bzw. zu der NBS nach Mannheim, bzw. mit der Regiostrecke nach Heilbronn. Sollte man Bad Cannstatt mal zu einem großen Ablegerbahnhof machen wollen, besteht die Möglichkeit nach dem Eisenbahntunnel rechts unter dem Postgelände zwei Gleise verlegt, um direkten Anschluss zur Gäubahn, NBS, und der Regiostrecke bekommt, doch das ist nur eine Vision für die Zukunft.

Man sollte sich überlegen, wie belastbar der Bahnhof und die Bahntrassen sind, und dann entsprechende Entscheidungen zu diversen Bahnprojekten zu überdenken.

Der Anschluss an die NBS könnte über die Gäubahn und dem Flughafen erfolgen, oder über einen NBS-Anschlusstunnel.

Jedenfalls wäre es gut, den Bahnhof Cannstatt mal auf seine Leistungsfähigkeit zu prüfen, und deshalb muss die Stadt mit der Bahn einen Fahrplan entwerfen, indem es Anschlusszüge optimiert.

Alleine der Versuch würde schon zeigen, dass man in Stuttgart keinen alternativlosen Bahnknoten hat!

Gemeinderat prüft: 
nein

Kommentare

4 Kommentare lesen

Für Cannstatt ist das bestimmt toll, und für die Anwohner (wenn man es auf der Sicht der Anbindung belässt super), denn mehr Verkehr bedeutet auch mehr Lärm bzw. häufiger.

Der Sinn eines Hauptbahnhofes ist eine möglichst größe Nähe zum Zentrum.
Bei diesem Vorschlag würden die meisten Züge an der Innenstadt vorbei fahren.

Vorallem finde ich es amüsant wie einfach sich viele Leute das vorstellen - mal eben einen Fahrplan entwerfen. *schon etwas zum Schmunzeln*

In dem Vorschlag steht klar geschrieben, dass man Cannstatt auf die Leistungsfähigkeit prüft. Und wer denkt, den Fahrplan müsse man sich ausdenken, der irrt sich: Denn es besteht ein Notfallfahrplan, sollte die Hbf-Zulaufstrecke blockiert sein. Diesen muss man theoretisch so optimieren, dass von Cannstatt eine solide Fahrtaktung möglich ist. Es wäre sinnvoll, die Leistungsfähigkeit des Bahnhofes anhand eines Verkehrsinstitutes prüfen zu lassen! Man kann ausschließen, dass der Notfahrplan von heute auf morgen umgesetzt wird, da das Institut die Leistungsfähigkeit theoretisch prüft. Sollte der Cannstatter Bahnhof eine realistische hohe Leistungsfähigkeit aufweisen, könnten mehr Züge fahren. Der Hauptbahnhof wird übrigens dadurch nicht abgehängt, sondern er profitiert von dem Entlastungsbahnhof, und kann seine Taktung integral schalten. Das Argument der Lärmbelästigung ist unbegründet, da der Straßenverkehr am Wilhelmsplatz 24 Stunden lang 10-15% mehr dB(A)-Werte hat. Sollten mehr Züge fahren, kann ist Lärmbelastung weiterhin so gering im Vergleich zum Straßenverkehr.

Es ist möglich, dass Cannstatt zu einem wichtigeren Bahnhof wird, der dann entsprechend von der DB verwendet wird.

Schwierig ist nur, wer diese Augabe erfüllen soll. Ich denke, eine Vergabe an Heimerl, Martin & Co wird hier nicht gerade favorisiert.
Alle kompetenten Stellen hängen irgendwie am Tropf der DB und werden die entsprechenden Gutachten so ausfallen lassen wie es der Berlinzentrale gefällt. Hatten wir das nicht schon?
Welchem Konzept würde ein Nachweis nützen: K21 oder S21? Beiden Planungen werden Mängel der Zukunftsfähigkeit bescheinigt, die ggf. durch Kapa-Ausweitung in Cannstatt aufgefangen werden müssten.
Sicher wäre ein Zubringerdienst per S-Bahn zum Hbf. denkbar, wenn Fernverkehr direkt Cannstatt anfährt; das wurde ja lange genug von Esslingen aus geübt, als das Gleisvorfeld verbogen war. Eine generelle Kasseler Lösung könnte m.E. aber nur von Berlin aus beschlossen und getrieben werden, da hat Stuttgart keine Aktie.

Ich seh' in Cannstatt eine Chance der Bahnweiterentwicklung unabhängig von S21! Wer das Gutachten macht bleibt Aufgabe des OBs und des Gemeinderates. Empfehlenswert sind skandinavische Gutachten, da sie in anderen Verkehrsprojekten stets Erfolg hatten, z.B. bei dem Bau eines 1 Milliarden teuren Citytunnels.