Trennung der Radwege vom Autoverkehr

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Stuttgart (gesamt)
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Radwege
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Ich schlage vor, bei der Umgestaltung der Radwege dies auch konsequent zu tun.

Im Moment werden oft nur Straßenspuren gesperrt und als Fahrradwege umgepinselt. Fertig ist die fahrradfahrerfreundliche Stadt.

Fahrradfahrerfreundlich bedeutet aber - zumindest für mich - eine weitgehende Trennung des Auto.- und Fahrradverkehrs.

Es sollte also NICHT so sein: Straße, Fahrradweg, Parkstreifen, Grünstreifen, Gehweg

Es sollte so sein: Straße, Parkstreifen, Grünstreifen, Fahrradweg, Gehweg
Oder es kann auch so sein: Straße, Parkstreifen, Fahrradweg, Grünstreifen, Gehweg

Wenn möglich ist natürlich eine komplette Trennung und sogar Fahrradschnellwege zu bevorzugen.
Allerdings auf der Straße zu fahren, von Rechts die Gefahr, dass parkende Autofahrer einen mit der Tür umhauen und von links die Gefahr, dass Autofahrer einen beim Einparken und Abbiegen übersehen kann nicht richtig sein.

Weiterhin ist darauf zu achten, dass vor Einmündungen ein angebracht langer Bereich (z.B. 10m), für Autos nicht zum Parken zur Verfügung steht (z.B. Grünflächen), damit abbiegende Autofahrer Fahrradfahrer ,deren Weg sie kreuzen, überhaupt sehen können.

Es muss also für beide Verkehrsteilnehmer so einfach wie möglich händelbar sein.

Kommentare

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Ein absolut gute Vorschlag. Die konsequente Entflechtung des motorisierten Verkehrs sowie der Parkstreifen stellt im Hinblick auf die Sicherheit und Akzeptanz das Rad fahrens einen Quantensprung dar. Großzügig umsetzen wo immer es geht.
Sehe ich genauso, Schutzstreifen sollten auch, soweit platzmäßig möglich durch eine Schwelle/Bordstein(ohne extra Erhöhung des Radwegs, nur dazwischen) von den Autostreifen abgegrenzt werden.
Paris macht es vor. Die Fahrradspur wird konsequent durch eine Schwelle vom Autoverkehr getrennt. Der Autofahrer fährt auch nicht über die Schwelle, da er Angst wegen eine Beschädigung seines Autos hat. Konsequent getrennt und es funktioniert und auch aus Auswärtiger fühle ich mich mit dem Fahrrad wohl in Paris
Der Gemeinderat hat bereits 2019 beschlossen, dass bei der Neuanlage von Radwegen die Standards des Radentscheids Anwendung finden sollen. Diese entsprechen im wesentlichen dem Vorschlag. Warum ignoriert die Verwaltung den Gemeinderat? Warum wehrt sich der Gemeinderat nicht? Warum müssen wir Bürger immer wieder darauf hinweisen?