Silvesterfeuerwerk verbieten

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Stuttgart (gesamt)
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Feinstaub, Luft
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Sparidee

Ich halte für dringend geboten, das eine Stadt wie Stuttgart die größte Probleme mit Umweltbelastungen wie Feinstaub hat das überflüssige Silvesterfeuerwerk verbietet.
Bedenken Sie bitte auch, dass alle Tiere darunter leiden! Die Stadtreinigung hätte auch weniger zu tun da es die "Feuerwerker" ja größtenteils für nicht nötig erachten ihren produzierten Müll von Straßen und Grünflächen wieder zu entsorgen!
DANKE!

Kommentare

6 Kommentare lesen
Sehr sinnvoll. Das Böllerverbot besteht ja schon in einigen deutschen Städten. Für Umwelt, Sicherheit und aus sozialen Gedanken ist es nur eine logische Konsequenz.
Gegenwärtig geht noch das Interesse einer kleinen Gruppe, die meint die Böller unbedingt zu brauchen, über das Interesse einer deutlich größeren Gruppe, die sich von Gestank, Lärm, Staub und Müll belästigt fühlen. Das Interesse einer Minderheit kann durchaus schutzwürdig sein. Im vorliegenden Fall sehe ich das in der Güterabwägung nicht.
Würde ja schon reichen, wenn man das Rumgeballere auf einen bestimmten Platz beschränken würde. Alle die unbedingt wollen, könne bisschen rausfahren und da ihren Spaß haben, statt gleich die ganze Stadt in ein Kriegsgebiet zu verwandeln. Und die Stadt kann ja ein eigenes Feuerwerk, irgendwo wo es möglichst viele sehen, organisieren dann haben alle auch ihre 15 Minuten Freude um 0:00. So wie es jetzt ist, fängts mit den Böllern schon Tage früher an und hört Tage später auf. Das Feuerwerk ist auch am Dauerknallen zwischen 22-4 Uhr und verpestet einem die Luft. Frage mich jedes Jahr, ob es nicht mal langsam genug mit dieser Sinnlosigkeit ist.
Damit würde ein Stück Kultur sterben, welche rund um die Welt verbreitet ist. Mit der erhöhten Luftbelastung würden Natur und Menschen gut zu Recht kommen, weil es ja nur für eine halbe Stunde im ganzen Jahr ist. Aber so funktioniert eben der "politische Betrieb": Ein Verbot für das Abbrennen von Feuerwerk ist schnell und einfach geschrieben, die wirklichen Umweltprobleme bleiben dadurch jedoch weiterhin ungelöst. Es ist purer Aktionismus, mehr nicht. Vermutlich geht es auch darum, die Böllerei deswegen verbieten zu wollen, damit niemand mehr unkontrolliert im Besitz von Schwarzpulver sein kann, um damit größere Explosionskörper basteln könnte.
Das ist wirklich lächerlich, das Feuerwerk trägt 2% zur jährlichen Feinstaubbelastung bei. Und wo steht bitte, es handele sich um eine Minderheit?
Ich stimme dem Vorschlag voll zu! Zur Not kann ja als Übergang ein zentrales Feuerwerk der Stadt erfolgen unter dem Verbot aller privaten Knallereien - EINSCHLIEßLICH der Knallereien im Jahr dazwischen aus irgendwelchen banalen Gründen (z.B. an Geburtstagen oder sonstigen privaten Festen ....