Mehr echte! Grünflächen schaffen

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Stadtbezirk: 
Stuttgart (gesamt)
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Thema: 
Weitere
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Wirkung: 
kostenneutral

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

802
weniger gut: -114
gut: 802
Meine Stimme: keine
Platz: 
59
in: 
2021

Mehr echte Grünflächen für die Natur.

Sprich Blühwiesen und Rückzugsorte für Schmetterlinge, Vögel usw. im ganzen Stuttgarter Stadtbezirk...

Wenn ich mir Freiburg und Tübingen anschaue finde ich in Stuttgart kaum Wildvögel außer Tauben. Schmetterlinge hab ich noch nie gesehen. Die Natur schenkt dem Menschen Lebensfreude und Energie und ist sehr wertvoll.

Umsetzung und Prüfung
Ergebnis Haushaltsberatungen: 
Bereits zum Doppelhaushalt 2020/2021 wurden auf einigen Grünflächen neue Blumenwiesen angelegt. Zudem werden im Doppelhaushalt 2022/2023 weitere Begrünungsmaßnahmen mit den im Klimaschutzprogramm eingestellten Mitteln in Höhe von 7,862 Mio. Euro fortlaufend vorangetrieben und realisiert, dabei werden die Aspekte der Nachhaltigkeit, Ökologie und Artenvielfalt im besonderem Maße berücksichtigt. Außerdem hat der Gemeinderat für die Pflege neuer und bestehender sogenannter „Top-E(ffizienz)-Flächen“, die eine hohe natur- und arten-schutzfachliche Relevanz besitzen, insgesamt 807.000 Euro im Doppelhaushaltsplan 2022/2023 bereitgestellt. Zusätzlich wurden zur Installation eines Biotopenpflegetrupps Sachmittel in Höhe von 210.000 Euro sowie 4 zusätzliche Stellen beschlossen.
wird umgesetzt

Stellungnahme der Verwaltung: 

In den vergangenen Jahren konnten durch die Reduzierung der Mahdvorgänge bereits intensiv gepflegte Rasenflächen zu artenreicheren Wiesenbeständen umgewandelt werden. Für die zusätzliche Optimierung vorhandener Beete wurden im Doppelhaushalt 2020/2021 insgesamt 200.000 Euro zur Verfügung gestellt. Auch die Pflanzung und Pflege von Neu- und Bestandshecken sind im laufenden Budget des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes enthalten. Zusätzlich wurden mit dem Stuttgarter Klimaschutzprogramm in den Beratungen zum Doppelhaushalt 2020/2021 für die Jahre 2020-2023 insgesamt 2,4 Mio. Euro zur Pflanzung und Pflege von Neu- und Bestandshecken zur Verfügung gestellt.

Das Amt für Umweltschutz hat ein Artenschutzkonzept für Stuttgart erstellt auf dessen Basis ausgewählte Grünflächen gezielt und vorrangig dem Naturschutz gewidmet und entsprechende Pflegemaßnahmen verfolgt werden. In einem ersten Schritt wurden bereits 20 Pilotflächen ausgewiesen, die eine hohe natur- und artenschutzfachliche Relevanz besitzen. Hierbei zu nennen sind unter anderem die Dachswaldböschung in Stuttgart-Vaihingen, der südexponierte Waldrand am Lemberg in Stuttgart-Feuerbach und die wertvollen Felsaufschlüsse wie der Muschelkalk-Steinbruch Stephan, das Kotzenloch am Lemberg, der Stubensandsteinaufschluss auf der Egelseer Heide und die Felswand am Friedhof in Zuffenhausen.

Kommentare

9 Kommentare lesen

Wichtiger und guter Vorschlag! Mehr Bäume und Blühwiesen würden der Stadt guttun!

Hierzu ein Hinweis: ich habe mich mit der Stadt (Friedhofsamt) in Verbindung gesetzt, da ich entlang unserer Garagen einen Streifen von 0,5 m x 10 m habe, der von der Stadt "gepflegt" wird. Ich werde hier, in Absprache mit der Stadt, die diesen Streifen nicht mehr mäht, eine Magerwiese mit Wildblumen anlegen. Die Unterstützung der Stadt ist mir garantiert und wir habe bereits vor Ort die Sache besprochen. Dies ist ein Vorschlag für alle - bitte nachmachen, es ist einfach zu erreichen.

Es sollten in Stuttgart mehr wirklich naturnahe Grünflächen geschaffen, bzw. erhalten werden. Parkanlagen werden derzeit hauptsächlich mit Betonblöcken "bebaut" , siehe Fortführung der Elisabethenanlage, Stgt. West in der Schloß-Hasenbergstraße.

Bitte nicht noch mehr Luftverschmutzung und Energieverschwendung! Wer Licht braucht nachts kann sich doch selbst Licht mitbringen (Taschen-, Fahrrad-, Stirnlampe, ...).

Ja, aber bitte nur mit pflegeleichten Pflanzen, die der Natur nicht mehr schaden, als sie ihr nützen.

Guter Vorschlag! Große, alte Bäume sind die wertvollsten!

Also ich finde Stuttgart eigentlich schon recht grün. Und auch Schmetterlinge und Wildvögel bekommt man durchaus zu sehen.
Was nicht heißt, dass man nicht noch mehr tun könnte. Ganz im Gegenteil: man sollte zum einen die bestehenden Grünflächen gegen Bebauung und Versiegelung schützen und wo möglich weitere (echte) Grünflächen schaffen.

Ja, dringend wichtig zur Förderung der Biodiversität - anstelle der veralteten vierteljährlichen Neupflanzungen mit Nicht-Insektenfreundlichen Blumen.