Zeitgemäße Online Bürgerservices statt Warteschlangen und verschlossene Bürgerbüros

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Stuttgart (gesamt)
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  • Verwaltung
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

990
weniger gut: -35
gut: 990
Meine Stimme: keine
Platz: 
8

Besserer Bürgerservice durch massiven Ausbau des Online-Angebots

• vermeidet Vor-Ort Termine in Bürgerbüros, keine Warteschlangen, Vermeidung von Wegezeiten
• erhöht Flexibilität da 24/7 von überall nutzbar
• reduziert Personalvakanzen der Verwaltung, Job-Attraktivität steigt durch Möglichkeit der Sachbearbeitung im Home-Office, Beratung z.B. auch via Videokonferenz
• Fokus auf häufig genutzte Verwaltungsleistungen (entlastet Einwohner, Gewerbe, Verwaltung z.B. analog Fokusleistungen BMI, sukzessive Angebotserweiterung nach Nutzeneffekt)
• sehr wichtig: einfache, übersichtliche und einheitliche Bedienung (Corporate Identity, User Interface)
• z.B. durch Konsolidierung der vielen in den bestehenden Angeboten vorgegebenen digitalen „Bürger-IDs“ bzw. Namens-/Adresseingaben (z.B. via BundID/DeutschlandID mit eID)
• vertrauenswürdige URLs/Domain-Namen bei den Angeboten (wie z.B. stuttgart.de) sollten derzeitigen Wildwuchs mit unklar vertrauenswürdigem unbekannten Online-Dienstleister ersetzen
• Ende-zu-Ende Digitalisierung (nicht nur Webeingabeformulare bei diversen Anbietern, sondern auch Rückkanal und Kommunikation/Nachreichungen digital). Sofern verwaltungsintern medienbruchfrei auch digital erhöht dies Geschwindigkeit und reduziert Fehler
• wichtig! Abbau der derzeit bestehenden vielfachen behördlichen Zuständigkeitsverweisungen zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger – digitale behördliche Leistungen aus einer Hand bzw. über einen Zugang

Folgende aktuelle Wahrnehmung
Die städtischen Online-Services bieten weitgehend (nur) eine Link-Liste zu diversen Behörden/Anbietern – auch innerstädtisch bzgl. der Eigenbetriebe und Ämter, dies höchst divers. Vielfalt zeigt sich auch bei Corporate Identity und UI, was keine einfache Bedienung fördert. Verlinkte Anbieter (auch innerstädtisch) fragen Nutzdaten ab bzw. bieten diverse Konten und IDs an. Die Hürden zur Nutzung und damit für Mehrwerte bei Bürger und Verwaltung sind zu hoch.

Stellungnahmen und Beschlüsse
Ergebnis Haushaltsberatungen: 

Die Landeshauptstadt Stuttgart verfolgt seit 2019 die Digitalisierungsstrategie Digital MoveS. Ihr Ziel ist es, die digitale Transformation in der Stadtverwaltung konsequent voranzutreiben. Der Etat des Amtes für Digitalisierung, Organisation und IT umfasst im Doppelhaushalt 2026/2027 insgesamt 228 Mio. Euro an Sach- und Investitionsmitteln.

Innerhalb dieses Rahmens werden neben Verbesserungen in der IT-Sicherheit und dem IT-Betrieb insbesondere auch Maßnahmen zur weiteren Erweiterung der Online-Dienstleistungen und der digitalen Prozesse umgesetzt. So werden die Online-Terminvergabe und die Videoberatung gerade stadtweit ausgerollt. Im Zeitraum von 2020 bis 2026 wurde die Anzahl der Online-Services von 104 auf 299 gesteigert. Der weitere Ausbau ist in Arbeit.

wird teilweise umgesetzt

Stellungnahme der Verwaltung: 

Unter www.stuttgart.de/service/dienstleistungen werden aktuell 232 Dienstleistungen online angeboten, und wir erweitern dieses Angebot fortlaufend.

Videoberatung:
Das erfolgreich abgeschlossene Pilotprojekt zur Videoberatung wird in einem Folgeprojekt auf weitere Bereiche ausgerollt und geht damit in den dauerhaften Betrieb über.

Zur Fokussierung auf häufig genutzte Leistungen:
Die Fallzahlen werden bei den Ämtern angefragt, mit bundesweiten Fokusleistungen abgeglichen und zuletzt auf die Digitalisierungs-Möglichkeiten geprüft.

Einheitliches Portal mit einfacher Bedienung:
Der Aufbau eines einheitlichen Portals liegt in der Verantwortung des Bundes. Wir optimieren unser LHS-eigenes Portal regelmäßig im Hinblick auf die responsive Darstellung und Barrierefreiheit.

Ende-zu-Ende-Digitalisierung:
Bezüglich der Entwicklung von Standards bei Schnittstellen zu Fachverfahren besteht eine Abhängigkeit vom Bund. Auch bzgl. der Einbindung der BundID/eID. Inwiefern es weitere Möglichkeiten zur Entwicklung von digitalen Ende-zu-Ende-Prozessen gibt, wird derzeit geprüft.

Bei vielen Services hängen die Kommunen jedoch stark von gesetzlichen Vorgaben und Verfahren des Bundes ab und haben hier nur geringe Gestaltungsspielräume.

Kommentare

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Das ist doch schon Hauptziel der Stadt, noch ein Vorschlag wird dieses Vorhaben sicher nicht beschleunigen