Kessel-Ticket für Radfahrer einführen

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Stuttgart (gesamt)
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  • Verkehr
  • Radverkehr
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

274
weniger gut: -181
gut: 455
Meine Stimme: keine
Platz: 
748

Zahlreiche Umfragen ergeben, viele wollen, oder können nicht in Stuttgart radfahren, weil die Stadt zu hügelig ist. Deshalb nun die Idee eines Kessel-Tickets als vergünstigter Einweg-Ticket (im Monats- oder Jahres-Abo) für die Stadtbahn, Zahnradbahn, oder S-Bahn.
Das heißt: mit dem Fahrrad in den Kessel (bergab) reinfahren, und mit dem Rad in der Bahn (bergauf) wieder raus. Dafür würden dann auserwählte Bahnstrecken in Frage kommen wie beispielsweise vom Marienplatz mit der Zacke hoch nach Degerloch, oder von Charlottenplatz mit der Stadtbahn zur Ruhbank, oder mit der S-Bahn von Stadtmitte nach Stuttgart-Vaihingen usw.

Die Sperrzeiten für die Fahrradmitnahme während den Stoßzeiten und die Höchstzahl an Fahrrädern pro Bahn sollten auch weiterhin aus Platzgründen eingehalten werden.

Kommentare

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Ganz ehrlich: Der Tarif wird ab April generell günstiger, z.B. von Stadtmitte nach Vaihingen nur eine Zone; das Rad kann bereits gratis mitgenommen werden, was längst nicht alle Städte anbieten. Es gibt also bereits erhebliche Zuschüsse für den Nahverkehr aus der Stadtkasse.
Was wollen sie noch mehr? Ein sozialistisches "Alle für lau" wäre ganz sicher nicht förderlich.

Was genau hat denn Sozialismus mit Marketing zu tun?

Marketing? Ist das nicht ein Instrument, um Einnahmen zu generieren? Ich sehe nicht, wo bei diesem Vorschlag (öffentlich subventionierte ÖPNV-Nutzung) Einnahmmen zu erwarten sind.

Der oft steil nach oben führende Heimweg und die Fahrradsperrzeiten von 16:00 bis 18:30 sind eine hohe Hemmschwelle für viele willige Radnutzer. Warum nicht während der Sperrzeiten halbstündig Fahrradbusse vom Schlossplatz in bestimmte Höhenlagen (Vaihingen, Killesberg, Ruhbank) fahren lassen?

Flicflack bringt den einzigen brauchbaren Vorschlag. Außerhalb der Sperrzeiten haben wir schon relativ komfortable Verhältnisse bzgl. Fahrradmitnahme (ein Lob an den VVS!). In den Sperrzeiten geht es mit Rädern praktisch gar nicht, außer in "Gegenrichtung" zum Hauptstrom (also typisch nicht den Kesselrand hoch). Es geht also nur ein Bus, der hinten vier Räder aufladen kann. Kann man sich in diversen anderen Städten ansehen. Und Ausladen geht freilich nur an einer definierten Haltestelle, wegen des Zeitverlustes.
Dass man während der Sperrzeit in einer Stadtbahn die nicht einmal halb voll ist, vom Fahrer angeraunzt wird, hat wohl mit der sprichwörtlichen Unhöflichkeit des Fahrpersonals zu tun (für die es auch Gründe gibt). Da wäre mehr Kulanz angesagt.

Ich bin morgens von Cannstatt nach Vaihingen unterwegs und mir würde es schon sehr helfen, wenn ich in Kaltental auch vor 9 Uhr STADTAUSWÄRTS die U-Bahn nutzen könnte. Muss nicht jeden Tag sein, aber manchmal kommt so ein kalter Wind den Berg runter... Und die U-Bahn hätte wirklich genug Platz für mein Rad!

Ich fänds super! In die Stadt rein ist ja schön und gut, aber ich mache es oftmals nicht, weil ich schon an den anstrengenden Heimweg denke!

Warum nicht einfach einen halben Stadtbahnwagen pro Zug leerräumen und so organisieren, dass dort die Fahrradfahrer auch in Stoßzeiten rein- und rauskönnen, ohne dass der Fahrplan flöten geht? Das würde ich fahrradfreundlich nennen. Nicht jeder will E-Bike fahren.

Ich bin auch kein großer Freund von eBikes. Alleine schon wegen der bedenklichen Entsorgung der Akkus. Außerdem möchte ich mit diesen Vorschlag all die jenigen ansprechen, die lieber beim klassischen Fahrrad bleiben wollen.