Ein fahrradfreundliches Stuttgart - Umsetzung der Ziele vom Radentscheid Stuttgart

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Stuttgart (gesamt)

Radfahren für Alle – auch Kinder, sowie Seniorinnen und Senioren sollen sicher in Stuttgart Rad fahren können. Mit der Umsetzung der Maßnahmen aus dem Radentscheid soll Stuttgart zu einer lebenswerteren Stadt werden.

Die Stadt Stuttgart unternimmt aus unserer Sicht zu wenig in Bezug auf Radverkehrssicherheit und -attraktivität. Durch unsere Ziele wollen wir Folgendes erreichen:

* bessere allgemeine Verkehrssicherheit
* Kinder, Seniorinnen und Senioren können sich in der Stadt selbstständig fortbewegen
* bessere Gesundheit durch regelmäßiges Radfahren
* weniger Konflikte zwischen zu Fuß Gehenden und Radfahrenden
* der Verkehrsraum kann effizienter genutzt werden
* innerstädtisch schnellere Fortbewegung von A nach B
* eine lebenswertere Stadt

Im einzelnen lauten die Ziele:

1. Sichere Radverkehrsanlagen an 15 Kilometer Straße pro Jahr
2. 15 Kilometer attraktive Nebenstraßen pro Jahr
3. Hauptradrouten für den Alltags- und Pendelverkehr anlegen
4. Mängel und Gefahrenstellen im Fuß- und Radwegnetz beseitigen
5. Mindestens 31 Kreuzungen oder Einmündungen pro Jahr sicher gestalten
6. Radverkehrsinfrastruktur pflegen
7. Radabstellmöglichkeiten verbessern
8. Radangebot und Radattraktivität fördern
9. Stuttgart für den Fuß- und Radverkehr sensibilisieren
10. Monitoring und Fortschreibung der Radverkehrsplanung
11. Mehr Effizienz und Effektivität bei Planung und Umsetzung

35249 Unterschriften tragen die Ziele des Radentscheids.
Lasst uns die fahrradfreundliche Stadt zur Chefsache machen!
http://radentscheid-stuttgart.de/2018/12/eine-schoene-bescherung-radents...

Mehr Details zu den Zielen und Aktivitäten der Initiative Radentscheid Stuttgart finden sich hier:
Homepage: http://radentscheid-stuttgart.de/
Facebook: https://www.facebook.com/radentscheidstuttgart/
Twitter: https://twitter.com/radentscheid_S
Instagram: https://www.instagram.com/radentscheid_s/

Kommentare

30 Kommentare lesen

Es gibt viele Ausreden, mit der die Förderung des Radverkehrs in Stuttgart gebremst und verhindert wird.
Die finanziellen Mittel dürfen kein Grund mehr sein, dass Radinfrastruktur nicht gebaut werden. Wir haben im Radentscheid gezeigt was möglich ist und was es ungefähr kostet. Kurz: weniger als jeder Tunnelbau.

Wenn das Geld da ist, müssen wir nur noch dafür sorgen, dass Stuttgart das Geld nutzt und Lösungen findet, wo bisher nur Ausreden gefunden wurden.

Guter Vorschlag! Von mehr Radwegen und sichereren Kreuzungen werde alle Stuttgarterinnen und Stuttgarter profitieren: auch die, die mit dem Auto fahren, die zu Fuß laufen, die den Bus nehmen- und die mit dem Rad unterwegs sind sowieso.

Ich bin dafür.
Siehe auch meine Vorschläge
Bürgerhaushalt 2019
Nr. 50606 Radwege sicherer machen
Nr. 50604 Mehr Falschparkerkontrollen
Nr. 50602 Radweg von Fellbach nach Vahingen schaffen
Nr. 50601 Zustand der Radwege besser kontrollieren
Nr. 50600 Mindestbreite für Radwege gestalten
Nr. 50596 Falschparker App anbieten

Ich will endlich selbst entscheiden mit welchem Verkehrsmittel ich vor meiner Haustüre fahre. In der Innenstadt ist es einfacher mit dem Auto zum Bäcker zu fahren als mit dem Rad. Das muß sich ändern. Guter Vorschlag..

Guter Vorschlag bzw. überhaupt toll, dass diese Punkte so ausführlich ausgearbeitet wurden!
Ich habe den Eindruck, dass viele Menschen in Stuttgart unterschätzen wie viele das Rad im Alltag nutzen. Da viele Radelnde lieber sicherere Strecken durch Parks oder in Seitenstraßen nehmen sind Radfahrende für den Autoverkehr nicht sichtbar.
Es sind schon viele und es könnten noch so viele mehr werden, wenn die Infrastruktur noch bequemer und sichererer wird!

Der Ausbau ist auch deswegen geboten, weil es immer mehr E-Bikes und Pedelecs gibt. Sie sind schneller als herkömmliche Fahrräder und benötigen deshalb Radschnellwege. Die Tübinger Straße ist ein Anfang, aber leider noch nicht 15 km lang. Der Vorschlag mit den 15 km ist super, wir können mit ihm die Anstrengungen der Stadtverwaltung überprüfbar machen und die "Ausreden" besser identifizieren und angehen.

Woran arbeiten andere Kommunen?
Köln: Wie kann ein Fahrrad-Stadtplan aussehen? https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=551880&type=do&
Münster: welche Ideen des Primus haben wir in Stuttgart noch nicht umgesetzt? https://de.wikipedia.org/wiki/Radverkehr_in_M%C3%BCnster
München: Radschnellwege fördern den Umstieg vom Auto zum Fahrrad, https://www.adfc-muenchen.de/radverkehr/radschnellweg/
Basel: Veloroutennetz in die Außenbezirke und Veloabstellplätze unterirdisch rund um den Bahnhof, https://www.mobilitaet.bs.ch/velo.html

Volle Unterstützung

Wie auch den RadEntscheid selbst, unterstütze ich den Vorschlag ebenfalls!

@ Klaus Bernhard: sichere Radwege ist eines der Hauptanliegen vom Radentscheid Stuttgart. Hierfür braucht es einen konsequenten und vernünftigen Ausbau der Infrastruktur (z.B. Ausbau der Hauptradrouten), Pflege der Infrastruktur und mindestens die Einhaltung der baulichen Standards (ERA 2010).

Vielen Dank für den bishrigen Zuspruch.

Aktuell sieht man wieder besonders in den höheren Lagen Stuttgarts, dass es oft eben noch nicht richtig mit der Pflege der Radinfrastruktur funktionieret. Vom Schnee geräumte Straßen zeigen, dass es theoretisch möglich sein sollte, auch benutzungspflichtige Radwege zu räumen.

Sämtliche, vom Radentscheid im Detail ausgearbeiteten Vorschläge haben meine volle Unterstützung.

Ich finde eine klare Trennung von Rad- und Fußgängerwegen sinnvoll (z.B. im Stadtpark). Ich möchte keinen Radweg an einer ansteigenden Straße neben den Autos her, da Radler tief atmen müssen und die Autos stinken. Sinnvoller finde ich den Ausbau von ruhigen Nebenstrecken, Nebenstraßen, Einbahnstraßen etc. Viele der neugebauten Radwege sind schlecht benützt, weil sie neben den Autos geführt werden, trotz vorhandener Nebenstrecken, z.B. Radweg Planckstraße aufwärts. Das ist eine ärgerliche Geldausgabe, die zu Verdruss führt.

Stuttgart hat in den letzten Jahrzehnten unglaublich viel Potential für eine lebenswerte Stadt, die sich am Menschen orientiert, verschenkt. Danke an den Radentscheid Stuttgart, der hier nur endlich das Thema auf die Agenda setzt.

Volle Unterstützung! Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Ein Leben ohne Auto in Stuttgart ist möglich. Mit Kindern und mit den Arbeitstellen am Rande von Stuttgart bzw. 20 km weit von Stuttgart. Weder verlieren wir mehr Zeit für die Wege, noch ist es teuerer. Es spart eher Geld und hält uns fit.

Auch von mir gibt es die volle Unterstützung.

Ich bin dagegen.

Ich finde die Idee Sehr gut!

Die Vorschläge des Radentscheides haben meine volle Unterstützung. Ich war übrigens dieses Jahr angenehm überrascht, als der Weg zwischen Sonnenberg und Vaihingen (Hauptradroute 10) geräumt und gestreut war. Dieses Jahr das erste Mal, ich fahre dort seit knapp 30 Jahren. Wer hat das erreicht?

Ich unterstütze die Vorschläge.

Der Radentscheid hat seine Forderungen als Vorschlag Nr. 50271 für ein fahrradfreundliches Stuttgart sowie deren Umsetzung der Ziele konkret eingebracht, die ich absolut unterstütze und denen ich mich nur anschließen kann.

Auch ich unterstütze die Vorschläge des Radentscheids. Nur so kann das Ziel erreicht werden, die schlechte Luft in Stuttgart zu verbessern und noch mehr Menschen zum Umstieg auf das umweltfreundliche Verkehrsmittel Fahrrad zu motivieren.

ja! Sichere und gute Radverkehrsinfrastruktur ist sehr wichtig!

Volle Unterstützung für die Radentscheid-Ziele!

Endlich sicherere Radwege wäre dringend notwendig, ich unterstütze den Radentscheid voll.

Absolut dafür!!!!! Es muss sich in Stuttgart was ändern, was die Mobilität betrifft. Und mit E-Bike ist es herrlich in Stuttgart rumzufahren - nur leider nicht wirklich sicher. Wir brauchen ein Netz statt einen Flickerlteppich an Radwegen.

Es ist enttäuschend, was die Grüne Stadtregierung bisher für ein neues Verkehrskonzept getan hat.
Ich zähle zu den klaren Unterstützern des Radentscheides

Wie schon beim RadEntscheid selbst: Volle Unterstützung der genannten Ziele! Es ist Zeit, dass sich was ändert!

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