Neubau einer Mensa für die Schulen in Plieningen und einer Mehrzweckhalle für die Schulen und den Stadtbezirk

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Stadtbezirk: 
Plieningen
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Thema: 
Schulen, Bildung
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Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

2198
weniger gut: -82
gut: 2198
Meine Stimme: keine
Platz: 
3
in: 
2015

In der Körschtalschule müssen die SchülerInnen der Ganztagsschule in Klassenräumen essen, die Mensa des pgh:-) ist an der Belastungs-Obergrenze.

Die zu kleinen Turnhallen beider Schulen haben schwere bauliche Mängel und erheblichen Sanierungsbedarf. Die Sicherheit der Schüler und Vereine als Nutzer ist gefährdet und schulischer Sportbetrieb mit den Anforderungen an eine weiterführende Schule nicht möglich!

Die Grundsanierung der pgh:-)-Turnhalle ist von der Stadt anerkannt. Der Bau einer Mehrzweckhalle würde nicht nur das Sicherheitsproblem lösen sondern gleichzeitig angemessenen Sportunterricht bis hin zum Abitur ermöglichen. Er würde Plieningen erstmals einen Ort geben, an dem Schulgemeinschaften sowie Vereine sich unter einem Dach versammeln können, und der sportlichen sowie kulturellen Veranstaltungen einen Rahmen gibt. Davon profitieren Schulen, Vereine und der gesamte Stadtteil!

Umsetzung und Prüfung
Umsetzung: 

Stand Dezember 2017:
Erweiterungsbau an der Körschtalschule:
Aufgrund der positiven Entwicklung des Bebauungsplansverfahrens für das erforderliche Planungsrecht für einen Erweiterungsbau für die Körschtalschule ist es inzwischen möglich, die bauliche Erweiterung gleich im ersten Schritt (und damit ohne vorherigen Interim) zu realisieren. Hierfür wurde im Juli 2017 der Vorprojektbeschluss vom Gemeinderat konkretisiert (siehe GRDrs 390/2017). Für den Erweiterungsbau ist derzeit ein Vergabeverordnungsverfahren in Vorbereitung, nach dessen Abschluss im Frühjahr 2018 die Architekten für die Neubauplanung feststehen werden.

Gemeinsame Mensa auf dem Schulhof des Paracelsus-Gymnasiums:
Für die gemeinsame Mensa wurde im Februar 2017 ein Beteiligungsverfahren mit beiden Schulen in Form eines Schülerworkshops durchgeführt. Die Ergebnisse stellen die pädagogischen Grundzüge sowie die spezifischen Nutzungsschwerpunkte dar, auf deren Grundlage zeitnah ein Vergabeverordnungsverfahren ausgelobt werden wird. Der Mensabau kann erst mit Fertigstellung des Neubaus an der Körschtalschule begonnen werden, da zwei Klassenräume des entfallenden Unterstufenpavillons des Paracelsus-Gymnasiums interimistisch bis zur Fertigstellung des Mensagebäudes (in dem ebenfalls 2 Klassenräume geplant werden) im Erweiterungsbau untergebracht werden.

Stand 2016:
Der Gemeinderat hat im Oktober 2016 das weitere bauliche Vorgehen an den Schulstandorten Körschtalschule und Paracelsus-Gymnasium beschlossen. Auf dem Schulhof des Paracelsus-Gymnasiums soll das bestehende Pavillongebäude abgebrochen und durch eine gemeinsame Mensa für Körschtalschule und Paracelsus-Gymnasium ersetzt werden.

Im Obergeschoss der Mensa sollen zwei der vier durch das Pavillongebäude entfallenden Klassenräume ersetzt werden, die beiden anderen Räume sollen in den Räumlichkeiten über der Turnhalle eingerichtet werden. Auf dem Schulhof der Körschtalschule soll zunächst ein Interimsgebäude für den bereits heute bestehenden Raumbedarf der Gemeinschaftsschule sowie als kurzfristigen Ersatz für das Pavillongebäude des Gymnasiums errichtet werden.

Ergebnis Haushaltsberatungen: 
Der Gemeinderat hat 3,35 Millionen Euro für die Körschtalschule in den Haushalt eingestellt. Die Entscheidung, für welche Maßnahmen die Mittel konkret verwendet werden, ist im ersten Quartal 2016 vorgesehen.
wird umgesetzt

Stellungnahme der Verwaltung: 

Im Schuljahr 2014/2015 besteht die Körschtalschule aus einer Grund- und Gemeinschaftsschule sowie einer auslaufenden Werkrealschule. Die Grundschule ist zum Schuljahr 2014/2015 in den Ganztagsbetrieb und die Klassenstufe 5 als Gemeinschaftsschule gestartet. Das benachbarte Paracelsus-Gymnasium startet zum Schuljahr 2015/2016 in den offenen Ganztagsbetrieb.

Durch die Entwicklung zu einer zweizügigen Gemeinschaftsschule mit Ganztagesgrundschule ergibt sich für die Körschtalschule ein deutlich erhöhter Raumbedarf im Unterrichtsbereich. Im Rahmen der Antragstellung auf Einrichtung einer Gemeinschaftsschule hat die Stadt als Schulträgerin gegenüber dem Land zugesichert, die entsprechenden räumlichen Voraussetzungen hierfür zu schaffen

Auf Grund der schwierigen Grundstückssituation an beiden Schulstandorten wurde das städtische Hochbauamt mit der Erarbeitung einer städtebaulichen Machbarkeitsstudie beauftragt. Diese soll die baulichen Entwicklungsmöglichkeiten an den beiden Schulstandorten zur Schaffung der für den Unterrichtsbetrieb der Körschtalschule notwendigen Räumlichkeiten sowie einer gemeinsamen Mensa mit dem Paracelsus-Gymnasium darstellen. Die Studie wird in Kürze fertiggestellt.

Für die Schaffung einer Mensa auf Grundlage der Ergebnisse der oben genannten Machbarkeitsuntersuchung stehen Mittel im Rahmen des Ausbaus von Ganztagesschulen zu Verfügung. Für die weitere bauliche Erweiterung zur Herstellung fehlender Unterrichtsräume sollen zum Doppelhaushalt 2016/2017 Planungsmittel sowie Mittel für bauliche Interimsmaßnahmen angemeldet werden.

Der Schulsport in Plieningen ist derzeit durch die vorhandenen schulischen Turnhallen sowie die Sporthalle Plieningen sichergestellt, weshalb die ebenfalls im Rahmen der Machbarkeitsstudie untersuchte Realisierung einer neuen Sporthalle im Vergleich zu den dringlicheren schulischen Bedarfen der Körschtalschule inklusive gemeinsamer Essensversorgung nachrangig zu betrachten ist.

Verweis auf Haushaltsanträge der Gemeinderatsfraktionen: 
363/2015 (CDU), 545/2015 (SPD), 783/2015 (SÖS-LINKE-PluS)
Verweis auf Gemeinderatsdrucksachen: 
1163/2015
Bezirksbeiratshinweis: 

Auf Grund des maroden Zustands der Turnhalle am PGH und der unhaltbaren Zustände bei der Essensausgabe in der Körschtalschule wird dieser Vorschlag unterstützt.

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