Stuttgart braucht einen Skatepark unter freiem Himmel

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Stuttgart (gesamt)
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  • Sport, Bäder
  • Sonstige Sportanlagen
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

540
weniger gut: -165
gut: 540
Meine Stimme: keine
Platz: 
459

Ein Skatepark unter freiem Himmel ist ein generationenübergreifender Treffpunkt für bewegungsbegeisterte Menschen.

Die Problematik der Skateboard und Bmx Fahrer in Stuttgart:

Die Vorzeigeskateparks Stuttgarts (überdachte Anlage am Pragfriedhof, Halle in Bad Canstatt) sind bei gutem Wetter wenig attraktiv, da sie sich in Hallen befinden.
Der Großteil der bestehenden städtischen Außenanlagen sind nicht mehr zeitgemäß. Aufgrund von rauen Belägen und unsicheren Rampen werden diese nicht besucht.

Aktuelle Freiluft - Rollsportmöglichkeiten sind der Skatepark in Botnang und der Platz vor der St. Maria Kirche. Beide Standorte werden dem Bedarf der Rollsportler nicht gerecht. Sie sind oft überfüllt und bergen wie im Fall der St. Maria Kirche Konfliktpotential.

Andere Städte wie z.B. Reutlingen, Göppingen, Rommelshausen und Waiblingen (ab März 2019) bieten der Szene zentral gelegene, gute Outdooranlagen an. Außerdem fehlt in Stuttgart als Landeshauptstadt eine adäquate Trainingsstätte für Olympioniken (Skateboarding ist Teil der Olympischen Spiele 2020 in Tokyo).

Eine Umsetzung des Projekts durch Fachplaner der Stadt und einer Skateparkfirma in Kooperation mit der lokalen Szene, welche ein großes Interesse daran hat sich in Ehrenamt an den Bauarbeiten zu beteiligen, birgt viele Vorteile. Ein generationenübergreifender, sozialer Treffpunkt wäre geschaffen und der Skatepark würde von der Szene gut angenommen und genutzt.

Ein grober Richtwert für die benötige Fläche wären 250m². In jüngerer Vergangenheit hat sich der Stuttgart Skateboard eV. um eine Realisierung im Bezirk Stuttgart Süd bemüht. Momentan ist hier jedoch der Standort unklar, daher müssen nun auch die anderen Bezirke in Betracht gezogen werden.

Link zur Präsentation Skatepark Stuttgart Süd:
https://www.yumpu.com/de/document/view/62408351/prasentation-heslach

Kommentare

21 Kommentare lesen

Gibt es mehr Details zur Planung in S-Süd?

die Skater wollen.. nicht "Stuttgart braucht"

Der Link zur Präsentation des Skateparks in S-Süd steht jetzt unten im Text.

Super Präsentation! Engagement und konkrete Vorschläge, coole Sache!

yeah! unbedingt umsetzen! bei gutem wetter quillt der einzige skatefähige kleine skatepark in botnang über - extrem hohe verletzungsgefahr, kaum fahrbar!
die anderen großen städte im umkreis machen es vor: reutlingen, göppingen selbst waiblingen und selbst das kleine rommelshausen!

von skater für skater und nicht skater. super!
helfe gerne mit!

250qm ist lächerlich? 2500qm wäre sinnvoll. Geeignete Flächen wären zb zwischen Park und s21.
Btw der Park am Pragfriedhof braucht dringend eine Renovierung.

Ich unterstütze den Wunsch nach einem großen Skatepark mit großem Nachdruck auch als ältere Bürgerin! Ich finde das eine ganz wichtige Geschichte! Stuttgart ist unter den jungen (und reiferen :) Skatern eine wichtige Anlaufstelle auch über das Ländle hinaus! Das sollte die Stadt nutzen für ihre Verjüngungskur und für einen verbesserten Coolness-Faktor ;-) !!!

Einziger skatepark im sommer ist Botnang der ist so gut wie immer unfahrbar weil so viele leute da sind. Wäre auf jedenfall cool eine alternative zu botnang vorallem da die stadt stuttgart uns in der innenstadt immer mehr sachen zum skaten weg nimmt. ( Schlossplatz z.B.)

Super Präsentation, andere Städte wie Köln, Berlin oder Hamburg mit zentralen Skateparks die von der Szene geplant worden sind funktionieren auch bzw. kommen wesentlich besser an als diese Fertigbauelemente welche lieblos in der Gegend rumstehen , also kann das auch Stuttgart schaffen. Bin sowas von dafür!

Ein weiterer Platz/Skatepark benötigt die stuttgarter Skateboardszene definitiv. Dennoch wäre es wünschenswert wenn sich die Stadt darüber Gedanken machen würde wie Skateboarding, aber auch andere Gruppen, generell in das Stadtbild integriert werden kann anstatt Skateboarding auf öffentlichen Plätzen, wie z. B. dem Schlossplatz, zu verbieten. Hier sollte man sich ein Vorbild an Copenhagen oder Malmö nehmen und öffentliche Plätze so gestalten, dass sie von allen Bürgen genutzt werden können und nicht einzelne Gruppen ausgeschlossen werden. Dort werden öffentliche Plätze so gestaltet, dass durch Skateboard fahren keine Schäden mehr entstehen (z. B. durch Verwendung von Metallkanten an Bänken) und somit die Stadt ein Ort der interkulturellen Begegnung bleibt und nicht immer mehr im Wahn des Konsums untergeht in dem alternative Szenen keine Platz mehr haben.

Ein Platz für den Sommer ist unbedingt nötig, als Treff- und Anlaufpunkt auch für den Nachwuchs. Aber wie Fabian schon schreibt sollen die Skater nicht an bestimmte Plätze "gedrängt" werden sondern im Stadtbild sichtbar sein. Ich (50+) finde es eine Bereicherung verschiedenen Gruppen im Alltag zu begegnen.

der angedachte Platz am Ende der Heslacher Wand ist nicht geeignet, da er zu nah an den Häusern ist. Es müssen 200 m Abstand eingehalten werden. d.h. die neue Anlage müsste weiter hinter der Wiese gebaut werden und dazu müssten Bäume gefällt werden. Der Bezirksbeirat hat schon entschieden dass die Anlage dort nicht gebaut werden soll. Die direkten Nachbarn sind sehr dagegen, es hat keinerlei Parkplätze und wie wäre wohl die Lautstärke.........

Ja, es gibt einiges an Potential für den Rollsport in Stuttgart allgemein, aber wenig Fläche. Ob draußen oder überdacht, ob Ramp oder einfache glatte Fläche für Rollhockey, Rollkunstlauf und Roller Derby, da fehlt einfach was!
Siehe auch diesen Vorschlag: https://www.buergerhaushalt-stuttgart.de/vorschlag/53731

die heslacher wand ist leider aufgrund einer unterschriftenaktion der anwohner geplatzt. umso wichtiger, dass es woanders realisiert wird!

@tschafftschiens ist das nicht das selbe? ;) was ist denn eine stadt wenn nicht ihre bürger? und von skatern gibts ne menge ;)

Ich bin auch eine ältere Mitbürgerin und unterstütze diese Aktion. Gerade da ich viel in der Kulturellen Szene Stuttgarts als Kunstlehrerin arbeite, weiß ich wie wichtig solch eine Umsetzung ist. Coolness Faktor hoch Zehn und gut für die junge Kultur unserer HAUPT Stadt.

Wenn der Skatepark steht fang ich an zu skaten :D