Vorschläge der Bürgerhaushalte 2011 bis 2021

Hier finden Sie die Vorschläge aus den bereits abgeschlossenen Bürgerhaushaltsverfahren sortiert nach Jahr und Platz. Die bestbewerteten Beiträge je Jahr stehen oben. Unter "Umfrage" sehen Sie die Ergebnisse einer Befragung zu den jeweiligen Bürgerhaushalten.

Aktualisierte Ergebnisse (Februar 2019) zur Umsetzung der Vorschläge liegen vor für 2015 und 2017.

Die Verwaltung hat bei jedem Bürgerhaushalt die am besten bewerteten TOP Vorschläge geprüft und mit einer Stellungnahme versehen. Die so von der Verwaltung geprüften Vorschläge können über den Filter „geprüft“ ausgewertet werden.

2019

522 in 2019 | Büchertauschstelle einrichten

Büchertauschstelle einrichten

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Stadtbezirk: 
Stuttgart-Mitte
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Thema: 
Kultur
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Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

515
weniger gut: -73
gut: 515
Meine Stimme: keine
Platz: 
522
in: 
2019

Wir wünschen uns für Stuttgart wieder eine repräsentative Büchertauschstelle, wie ehemals in der Volkshochschule im Rotebühlzentrum. Diese wurde angeblich wegen Brandschutzvorschriften aufgelöst, dabei liegen dort massenweise Kataloge und anderes Papiermaterial herum. Der Standort dort war ideal.

523 in 2019 | Bus Linie 42 - Bedienhäufigkeit an Stadtbahn angleichen

Bus Linie 42 - Bedienhäufigkeit an Stadtbahn angleichen

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Stadtbezirk: 
Stuttgart-Mitte
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Thema: 
Taktung
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Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

515
weniger gut: -75
gut: 515
Meine Stimme: keine
Platz: 
523
in: 
2019

Die Buslinie 42 ersetzte einst eine Straßenbahnlinie, weil im Linienverlauf an mehreren Stellen ein Umbau auf Stadtbahnbetrieb nicht möglich war.
Die Nachfrage auf dieser Linie ist einer Stadtbahn würdig. Leider wird dies bei der Bedienhäufigkeit wenig beachtet. So gibt es an Sonntagen lediglich einen 15 Minuten-Takt. Dies gilt es zu ändern.

524 in 2019 | Weniger Parkplätze, mehr ÖPNV schaffen

Weniger Parkplätze, mehr ÖPNV schaffen

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Stadtbezirk: 
Stuttgart-Mitte
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Thema: 
Weitere
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Wirkung: 
kostenneutral

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

515
weniger gut: -208
gut: 515
Meine Stimme: keine
Platz: 
524
in: 
2019

Da ich soeben gelesen habe, dass ein Cicero vorgeschlagen hat, die Fahrräder in der Innenstadt zu verbieten, möchte ich den Gegenvorschlag machen und die Innenstadt von Parkplätzen eher zu befreien, da der motorisierte Individualverkehr deutlich zuviel Platz einnimmt.

Stattdessen muss wohl tatsächlich noch am ÖPNV gearbeitet werden zu den Stoßzeiten, für die Nachtschichtler müssen unbedingt mehr Busse eingesetzt werden, warum nicht mit den Firmen und Arbeitgebern verhandeln, sich hier zu beteiligen. Das Carsharing könnte ausgeweitet werden, da bei dem Einsatz von Leihelelektroautos die Anzahl der Parkplätze immer gleich bleibt, ist das nach meiner Erfahrung in Verbindung mit einer App eine Superlösung, auch E-Bikes und E-Motorroller wären für die ÖPNV-Muffel eine Alternative, die SSB könnte sich hier verstärkt engagieren. Das Angebot der zusätzlichen Busse und Bahnen im Hauptverkehr scheint noch nicht genug zu sein.

Ich bin beruflich den ganzen Tag über mit dem ÖPNV unterwegs und finde das Angebot super. Allerdings je früher, je voller das stimmt. Cicero ist einer dieser wütenden Autofahrer, wie kann man die besänftigen? Das es Ausnahmegenehmigungen geben muss ist klar. Aber warum muss ich privat unbedingt bis mitten in die City mit einem Auto? Ich finde auch Autofahrer könnten sich doch mal ein bisschen flexibler im Denken verhalten. Übrigens Herr Cicero fühle ich mich tatsächlich sehr von parkenden und fahrenden Autos belästigt, ein bisschen wirken sie auf mich wie rollende Ratten. Aber ich will konstruktiv bleiben, wie könnten wir die Autofahrer dazu bewegen mehr ÖPNV zu gebrauchen. Die Benutzung des ÖPNV muss richtig gut belohnt werden, indem man zum Beispiel auch essen darf in entsprechenden Abteilen, an den Haltestellen mehr kreativer Streetfood oder anderes. Ein Workshop dazu wäre sinnvoll.

525 in 2019 | Echte Fahrradstraßen einführen

Echte Fahrradstraßen einführen

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Stadtbezirk: 
Stuttgart (gesamt)
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Thema: 
Radwege
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Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

514
weniger gut: -201
gut: 514
Meine Stimme: keine
Platz: 
525
in: 
2019

Die bisherigen Fahrradstraßen in Stuttgart sind meist für Anlieger mit Auto ebenfalls befahrbar. Damit sind diese in ihrer Wirkung stark eingeschränkt.

526 in 2019 | Fahrrad- und Fußgängerbrücke über der Kaltentaler Abfahrt sanieren (nicht abreißen)

Fahrrad- und Fußgängerbrücke über der Kaltentaler Abfahrt sanieren (nicht abreißen)

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Stadtbezirk: 
Vaihingen
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Thema: 
Fußgänger
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Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

513
weniger gut: -52
gut: 513
Meine Stimme: keine
Platz: 
526
in: 
2019

Die Fahrrad- und Fußgängerbrücke über der Kaltentaler Abfahrt soll abgerissen und nicht wider aufgebaut werden. Dies sollte nochmals überdacht werden, da sonst ein Kinderwägen, Fahrradfahrer, etc. von der Paradiesstr. nicht mehr zum Fanny-Leicht Gym, Fanny Park und in die Häberlinstr. kommen.

527 in 2019 | Umweltgerechte Außenbeleuchtung im Baurecht verankern

Umweltgerechte Außenbeleuchtung im Baurecht verankern

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Stadtbezirk: 
Stuttgart (gesamt)
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Thema: 
Energie sparen
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Wirkung: 
Sparidee

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

513
weniger gut: -77
gut: 513
Meine Stimme: keine
Platz: 
527
in: 
2019

Künstliches Licht in der Nacht ist unverzichtbarer Bestandteil unserer Lebensweise, doch es hat auch negative Auswirkungen auf Mensch, Natur und Umwelt, die es zu minimieren gilt. Dies ist mit einfachen Maßnahmen möglich, die als Beleuchtungs-Standard auch Teil der Bebauungspläne werden müssen:

- Leuchten verwenden, die ausschließlich den unteren Halbraum beleuchten und kein Licht horizontal oder nach oben abstrahlen. Diese als "voll abgeschirmt" bezeichneten Leuchten (Upward Light Ratio ULR=0%) lenken das Licht blendfrei nur dorthin, wo es benötigt wird, anstatt große Lichtmengen in den Nachthimmel, die Natur und in Wohnräume zu strahlen.

- Licht mit geringen Blauanteilen verwenden, also bernsteinfarbenes (Amber) bis warmweißes Licht mit maximal 1800 - 3000 Kelvin Farbtemperatur. So erhält man angenehmes Licht, das unseren Melatonin-Haushalt und damit unser Schlafverhalten weniger beeinträchtigt und nicht so viele Insekten anlockt.

- Maßvolle Leuchtstärke, also nicht mehr Licht als unbedingt nötig (z.B. Normwerte als Maximalwerte sehen und die Beleuchtungsklasse mit der niedrigst möglichen Lichtmenge wählen), um verschwenderische Überbeleuchtung zu vermeiden.

- Energieeffizienter Betrieb, z.B. mit Nachtschaltungen, Bewegungsmeldern und Bedarfsschaltern. Lichtwerbung und Schaufenster sollen in den Nachtstunden abgeschaltet werden.

- Anstrahlungen potenzieller Lebensräume nachtaktiver oder nachts ruhebedürftiger Lebewesen sind zu vermeiden.

Umfangreiche Hinweise und Broschüren hierzu gibt es unter

https://umwelt.hessen.de/umwelt-natur/luft-laerm-licht/lichtimmissionen
https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuvpubl/1_infoblaetter/LANUV_Info42...
https://www.land-oberoesterreich.gv.at/115999.htm
https://www.bmu.de/pressemitteilung/bundeskabinett-beschliesst-eckpunkte...
https://idw-online.de/de/news702012
http://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/service/Skript_336.pdf

528 in 2019 | Radweg entlang der Epplestraße zwischen Möhringen und Degerloch einrichten

Radweg entlang der Epplestraße zwischen Möhringen und Degerloch einrichten

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Stadtbezirk: 
Degerloch
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Thema: 
Radwege
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Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

513
weniger gut: -109
gut: 513
Meine Stimme: keine
Platz: 
528
in: 
2019

Von Degerloch zu den Waldheimen und dann weiter zum Pressehaus ist die Epplestraße die kürzeste und schnellste Verbindung. Ein Radweg fehlt dort. Die Räder fahren zwischen dem Pressehaus und den Waldheimen derzeit sogar im Grünstreifen entlang der Fahrbahn.

Sofern die Breite am Straßenrand bei der Einfahrt zum Häckselplatz für einen Radweg nicht ausreicht, gäbe es alternativ die Möglichkeit, den Radweg vor Beginn des Häckselplatzes nach Westen mit einer leichten Fahrradbrücke über die B27 zu führen (der Weg ist dort schon planerisch ausgespart). Jenseits der B27 könnte man dann über die bestehenden Feldwege runter zum Waldheim Möhrigen fahren und dann wieder unter der B27-Unterführung durch zum Waldheim Degerloch kommen. Für Kinder wäre das ein sicherer Weg zu den Waldheimen. Und eine direkte Verbindung zwischen Hoffeld und Möhringen über die B27 wäre damit auch geschaffen. Diese Verbindung entspräche dem historischen Ittinghäuser Weg.

Umsetzung und Prüfung
Bezirksbeiratshinweis: 

Der Bezirksbeirat Degerloch fordert dies schon seit Jahren, zuletzt mit dem Antrag der FDP im Bezirksbeirat Degerloch, beschlossen am 30.04.2019. Der Bezirksbeirat bittet die Fachverwaltung um Prüfung. Er unterstützt den Vorschlag vollumfänglich.

529 in 2019 | Hundesteuer erhöhen

Hundesteuer erhöhen

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Stadtbezirk: 
Stuttgart (gesamt)
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Thema: 
Steuern, Finanzen
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Wirkung: 
Einnahme

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

513
weniger gut: -185
gut: 513
Meine Stimme: keine
Platz: 
529
in: 
2019

Mein Vorschlag ist es, die Hundesteuer zu erhöhen, da Felder, Wälder, Wiesen und Grünstreifen durch Unmengen von Hundekot und weggeworfene Beutel verschmutzt sind und man mit den Einnahmen zusätzliche Reinigungskosten bezahlen kann.

530 in 2019 | Schwäbische Sauberkeit schaffen, Mülleimer anbringen

Schwäbische Sauberkeit schaffen, Mülleimer anbringen

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Stadtbezirk: 
Vaihingen
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Thema: 
Weitere
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Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

512
weniger gut: -73
gut: 512
Meine Stimme: keine
Platz: 
530
in: 
2019

Abfalleimer im Rosental für Hundekot und anderen Müll für ein Sauberes und faires Vaihingen anbringen.

531 in 2019 | Generationsübergreifendes Wohnen einführen

Generationsübergreifendes Wohnen einführen

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Stadtbezirk: 
Stuttgart (gesamt)
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Thema: 
Soziales
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Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

512
weniger gut: -92
gut: 512
Meine Stimme: keine
Platz: 
531
in: 
2019

In jedem neuen Bebauungsplan sollte ein Kindergarten und ein Projekt Generationsübergreifendes Wohnen verpflichtend verankert sein.