Ergebnisse der Bürgerhaushalte in 2011 bis 2015

Hier finden Sie die Vorschläge aus den bereits abgeschlossenen Bürgerhaushaltsverfahren sortiert nach Jahr und Platz. Die bestbewerteten Beiträge je Jahr stehen oben. Unter "Umfrage" sehen Sie die Ergebnisse einer Befragung zu den jeweiligen Bürgerhaushalten.

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2015

1 in 2015 | Königin-Charlotte-Gymnasium: 40 Jahre alte Physik- und Chemieräume könnten sofort modernisiert werden!

Königin-Charlotte-Gymnasium: 40 Jahre alte Physik- und Chemieräume könnten sofort modernisiert werden!

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Stadtbezirk: 
Möhringen
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Thema: 
Schulen, Bildung
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Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

4863
weniger gut: -66
gut: 4863
Meine Stimme: keine
Platz: 
1
in: 
2015

Das Königin-Charlotte-Gymnasium (KCG) in Stuttgart-Möhringen plant seit 2012 zusammen mit dem Schulverwaltungsamt und dem Hochbauamt der Stadt Stuttgart den Umbau der naturwissenschaftlichen Räume. Die Notwendigkeit einer Umbaumaßnahme ergab sich aus dem Alter und der Abnutzung dieser Räumlichkeiten sowie aus dem Schulentwicklungsplan der Stadt Stuttgart von 2011.

Die Planungen für den Umbau der naturwissenschaftlichen Räume sind inzwischen vollständig abgeschlossen. Mittel für die Umsetzung wurden aber aufgrund der Ankündigung einer Machbarkeitsstudie für die Gesamtrenovierung des Rembrandtschulzentrums bislang nicht bereit gestellt. Bislang gibt es auch keine Machbarkeitsstudie.

Positive Anzeichen im Jahre 2014, dass mit dem Umbau der naturwissenschaftlichen Räume begonnen werden könne, wurden durch die Kostenentwicklung gestoppt. Nun soll die Entscheidung auf den Bürgerhaushalt 2015 verlagert werden. Dabei haben erste Umräumarbeiten in der Schule bereits begonnen.

Wir stehen in den Startlöchern. 700 Schüler wünschen sich einen Unterricht in modernen gut ausgestatten Räumen. Was fehlt, ist die Bereitstellung der erforderlichen Geldmittel. Deshalb schlagen wir dem Gemeinderat der Stadt Stuttgart vor, diese Gelder für den Doppelhaushalt 2016/2017 zu bewilligen. Für eine positive Entscheidungsfindung, benötigen wir auch Ihre Zustimmung. Bitte unterstützen Sie die Modernisierung unserer Physik- und Chemieräume am KCG und bewerten Sie unseren Vorschlag mit „gut“.

Die Schulgemeinschaft des Königin-Charlotte-Gymnasiums dankt Ihnen für Ihre Unterstützung. Weitere Informationen finden Sie ab März auf unserer Homepage www.kcg-stuttgart.de

Umsetzung und Prüfung
Umsetzung: 

Stand Dezember 2017:
Baubeginn war am 18. Juli 2016. Der erste Bauabschnitt Physik ist seit 19. Juni 2017 in Betrieb.

Direkt im Anschluss hat der zweite Bauabschnitt Chemie begonnen, die Inbetriebnahme ist nach derzeitigem Terminplan und Baufortschritt für April 2018 vorgesehen. Bedingt durch die Bauarbeiten im laufenden Schulbetrieb, können die zwei Fachbereiche nur nacheinander umstrukturiert und komplett neu aufgebaut werden.

Stand 2016:
Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt im laufenden Schulbetrieb, daher findet die Baumaßnahme in zwei Bauabschnitten statt, wie mit der Schulgemeinde abgestimmt. Der terminliche Ablauf stellt sich wie folgt dar:

18.02.2016 Baugenehmigung durch das Baurechtsamt erteilt
09.06.2016 Baubeschluss vom Gemeinderat gefasst
18.06.2016 Baubeginn für den 1. Bauabschnitt

1. Bauabschnitt Physik:
Mai 2016 (Umzüge, Freimachen des Baustellenbereichs) bis Mai 2017 (geplante Übergabe an die Nutzer)

2. Bauabschnitt Chemie:
Mai 2017 (geplante Umzüge, Freimachen des Baustellenbereichs) bis Mai 2018 (geplante Übergabe an die Nutzer - Gesamt-Fertigstellung)

Ergebnis Haushaltsberatungen: 
Für die Sanierung und Umstrukturierung des Naturwissenschaftlichen Bereichs wurden 3,59 Millionen Euro beschlossen.
Gemeinderat hat zugestimmt

Stellungnahme der Verwaltung: 

Der Gemeinderat hat im Doppelhaushalt 2012/2013 im Rahmen der Pauschale für Planungsleistungen Mittel bereitgestellt für die Überprüfung der Sanierungs- und Umstrukturierungsnotwendigkeiten des Rembrandt-Schulzentrums in Möhringen (Berücksichtigung der langfristigen Schulentwicklungsplanung, der Schließung der Werkrealschule der Riedseeschule im Schulzentrum sowie schlecht bis gar nicht belichtete Unterrichtsräume).
In enger Abstimmung mit der Schulgemeinde, dem Hochbauamt und dem Schulverwaltungsamt wurde eine Planung für den vorgezogenen dringlichsten 1. Bauabschnitt zur Sanierung und Umstrukturierung der naturwissenschaftlichen Räume (Physik und Chemie) am Königin-Charlotte-Gymnasium entwickelt. Die Verwaltung wird die notwendigen investiven Mittel zum Doppelhaushalt 2016/2017 anmelden.

Verweis auf Haushaltsanträge der Gemeinderatsfraktionen: 
361/2015 (CDU), 545/2015 (SPD), 652/2015 (SÖS-LINKE-PluS), 791/2015 (Freie Wähler)
Verweis auf Gemeinderatsdrucksachen: 
314/2015
Bezirksbeiratshinweis: 

Nach Besichtigung der Örtlichkeiten durch den Bezirksbeirat Möhringen hat dieser am 21.01.2015 nachdrücklich gefordert, dass der naturwissenschaftliche Bereich im Königin-Charlotte-Gymnasium saniert und erneuert wird. Entsprechende Pläne der Stadtverwaltung sind bereits erarbeitet und liegen vor.

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2 in 2015 | Hallenbad Bad Cannstatt sanieren

Hallenbad Bad Cannstatt sanieren

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Stadtbezirk: 
Bad Cannstatt
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Thema: 
Sport, Bäder
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Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

2232
weniger gut: -94
gut: 2232
Meine Stimme: keine
Platz: 
2
in: 
2015

Das städtische Hallenbad Bad Cannstatt wird von zahlreichen Vereinen und Schulen genutzt. Hier lernen nicht nur unsere Kinder das Schwimmen, die Vereine nutzen das Bad auch für aller Art Schwimmsport. Das Bad ist in einem maroden Zustand und wird seit Jahren nur notdürftig repariert, was auch immer wieder zu Schließungen führt. Da sich das Bauvorhaben des neuen Sportbades sicherlich fünf bis zehn Jahre hinziehen wird, ist es dringend notwendig, allen Schwimmerinnen und Schwimmern, vom Kind bis zum Senior, eine Möglichkeit zu geben, den Schwimmsport auszuüben.
Forderung: Die notwendige Sanierung des Hallenbades Bad Cannstatt ist dringend vorzunehmen. Andernfalls ist mit einem Ausfall des Schwimmunterrichtes der Schulen und des Vereinsschwimmens über Jahre hin zu rechnen.

Umsetzung und Prüfung
Ergebnis Haushaltsberatungen: 
Der Antrag wurde in den Haushaltsberatungen nicht behandelt. Bis zur Baufertigstellung des geplanten Sport-Hallenbads Cannstatt werden die Möglichkeiten der Instandhaltung ausgeschöpft, um den Betrieb des Hallenbades Cannstatt sicherstellen zu können.
Von keiner Gemeinderatsfraktion beantragt

Stellungnahme der Verwaltung: 

Bekanntlich ist vorgesehen, im NeckarPark als Ersatz für das sanierungsbedürftige Hallenbad Cannstatt und die abgängige Traglufthalle des Inselbades Untertürkheim ein Sporthallenbad zu errichten. In seiner Sitzung am 14. November 2014 (GRDrs 776/2014) beschloss der Bäderausschuss des Gemeinderates, den Neubau auf dem Grundstück Q 19 an der Ecke Benzstraße und Mercedesstraße zu realisieren. Die Ausstattung des neuen Bades beinhaltet ein 50 m Becken mit 8 bzw. optional 10 Schwimmerbahnen, sowie ein 25 m Mehrzweckbecken mit 5 Bahnen. Aktuell läuft der Realisierungswettbewerb für Architekten, an dem zehn Architekturbüros beteiligt sind. Anfang Oktober 2015 - rechtzeitig vor den Etatberatungen - können damit die Sieger des Architektenwettbewerbs und die Vergabevorschläge für die Leistungen der Architekten und Fachplaner präsentiert werden (vgl. GRDrs 105/2015). Die Investitionskosten liegen voraussichtlich in der Größenordnung von rd. 22 bis 27 Mio. EUR (Referenzwerte aus erstem Architektenwettbewerb in 2013; vgl. GRDrs 697/2013). Bei einer entsprechenden Mittelbereitstellung im Rahmen des Wirtschaftsplanes 2016/2017 der Bäderbetriebe Stuttgart wäre ein Baubeginn in etwa im ersten Halbjahr 2017 möglich. Das Bad könnte nach etwa 1 ½ jähriger Bauzeit in Betrieb gehen.

Bis zur Fertigstellung des neuen Sporthallenbades soll der Betrieb des Hallenbades Cannstatt durch entsprechende Instandhaltungsmaßnahmen in betriebssicherer Funktion erhalten werden. Gleiches gilt auch für die im Winterhalbjahr über dem Inselbad Untertürkheim aufgebaute Traglufthalle. Allerdings werden beide Einrichtungen aufgrund ihres Alters und ihres Zustandes nur noch zeitlich begrenzt betriebsfähig erhalten werden können.

Eine Generalsanierung des Hallenbades Cannstatt könnte nur an Stelle des Sporthallenbadneubaus erfolgen. Beide Vorhaben sind weder finanzierbar noch vom Bedarf her gerechtfertigt. Die Chance, in Stuttgart ganzjährig für den Schwimmsport ein adäquates 50 m Becken mit Tribüne anbieten zu können, aber auch die totale Flexibilität der Badnutzung durch die Ausstattung mit zwei Becken für den Schul- und Vereinssport sowie für den öffentlichen Badebetrieb wäre bei einer Sanierung des Hallenbades Cannstatt für viele Jahre vergeben.

Die Sanierung würde in etwa eine zweijährige Planungsphase benötigen. Mit der Planung könnte unter der Voraussetzung der Mittelbereitstellung durch den Gemeinderat frühestens 2016 begonnen werden. Die Sanierungsschließzeit würde – analog der Bauzeit für das Sporthallenbad – ebenfalls bei etwa 1 ½ Jahren liegen. Somit wäre in diesem Falle eine Fertigstellung frühestens Mitte 2019 – also später als beim Sporthallenbad – möglich.

Bei einer Sanierung des Hallenbades Cannstatt kommt außerdem erschwerend hinzu, dass während der Sanierungsschließzeit über etwa 1 ½ Jahre keine Ersatz-Trainingsmöglichkeiten für den Schul- und Vereinssport gegeben sind. Gleichzeitig wäre dann auch die Traglufthalle samt ihrer technischen Anlagen zu erneuern.

Insoweit sollte die Realisierung des Sporthallenbades – wie geplant – weiterverfolgt werden. Bis zur Baufertigstellung werden die Möglichkeiten der Instandhaltung ausgeschöpft, um den Betrieb des Hallenbades Cannstatt sicherstellen zu können.

Bezirksbeiratshinweis: 

Der Vorschlag wird einstimmig vom Bezirksbeirat Bad Cannstatt befürwortet.

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3 in 2015 | Neubau einer Mensa für die Schulen in Plieningen und einer Mehrzweckhalle für die Schulen und den Stadtbezirk

Neubau einer Mensa für die Schulen in Plieningen und einer Mehrzweckhalle für die Schulen und den Stadtbezirk

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Stadtbezirk: 
Plieningen
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Thema: 
Schulen, Bildung
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Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

2198
weniger gut: -82
gut: 2198
Meine Stimme: keine
Platz: 
3
in: 
2015

In der Körschtalschule müssen die SchülerInnen der Ganztagsschule in Klassenräumen essen, die Mensa des pgh:-) ist an der Belastungs-Obergrenze.

Die zu kleinen Turnhallen beider Schulen haben schwere bauliche Mängel und erheblichen Sanierungsbedarf. Die Sicherheit der Schüler und Vereine als Nutzer ist gefährdet und schulischer Sportbetrieb mit den Anforderungen an eine weiterführende Schule nicht möglich!

Die Grundsanierung der pgh:-)-Turnhalle ist von der Stadt anerkannt. Der Bau einer Mehrzweckhalle würde nicht nur das Sicherheitsproblem lösen sondern gleichzeitig angemessenen Sportunterricht bis hin zum Abitur ermöglichen. Er würde Plieningen erstmals einen Ort geben, an dem Schulgemeinschaften sowie Vereine sich unter einem Dach versammeln können, und der sportlichen sowie kulturellen Veranstaltungen einen Rahmen gibt. Davon profitieren Schulen, Vereine und der gesamte Stadtteil!

Umsetzung und Prüfung
Umsetzung: 

Stand Dezember 2017:
Erweiterungsbau an der Körschtalschule:
Aufgrund der positiven Entwicklung des Bebauungsplansverfahrens für das erforderliche Planungsrecht für einen Erweiterungsbau für die Körschtalschule ist es inzwischen möglich, die bauliche Erweiterung gleich im ersten Schritt (und damit ohne vorherigen Interim) zu realisieren. Hierfür wurde im Juli 2017 der Vorprojektbeschluss vom Gemeinderat konkretisiert (siehe GRDrs 390/2017). Für den Erweiterungsbau ist derzeit ein Vergabeverordnungsverfahren in Vorbereitung, nach dessen Abschluss im Frühjahr 2018 die Architekten für die Neubauplanung feststehen werden.

Gemeinsame Mensa auf dem Schulhof des Paracelsus-Gymnasiums:
Für die gemeinsame Mensa wurde im Februar 2017 ein Beteiligungsverfahren mit beiden Schulen in Form eines Schülerworkshops durchgeführt. Die Ergebnisse stellen die pädagogischen Grundzüge sowie die spezifischen Nutzungsschwerpunkte dar, auf deren Grundlage zeitnah ein Vergabeverordnungsverfahren ausgelobt werden wird. Der Mensabau kann erst mit Fertigstellung des Neubaus an der Körschtalschule begonnen werden, da zwei Klassenräume des entfallenden Unterstufenpavillons des Paracelsus-Gymnasiums interimistisch bis zur Fertigstellung des Mensagebäudes (in dem ebenfalls 2 Klassenräume geplant werden) im Erweiterungsbau untergebracht werden.

Stand 2016:
Der Gemeinderat hat im Oktober 2016 das weitere bauliche Vorgehen an den Schulstandorten Körschtalschule und Paracelsus-Gymnasium beschlossen. Auf dem Schulhof des Paracelsus-Gymnasiums soll das bestehende Pavillongebäude abgebrochen und durch eine gemeinsame Mensa für Körschtalschule und Paracelsus-Gymnasium ersetzt werden.

Im Obergeschoss der Mensa sollen zwei der vier durch das Pavillongebäude entfallenden Klassenräume ersetzt werden, die beiden anderen Räume sollen in den Räumlichkeiten über der Turnhalle eingerichtet werden. Auf dem Schulhof der Körschtalschule soll zunächst ein Interimsgebäude für den bereits heute bestehenden Raumbedarf der Gemeinschaftsschule sowie als kurzfristigen Ersatz für das Pavillongebäude des Gymnasiums errichtet werden.

Ergebnis Haushaltsberatungen: 
Der Gemeinderat hat 3,35 Millionen Euro für die Körschtalschule in den Haushalt eingestellt. Die Entscheidung, für welche Maßnahmen die Mittel konkret verwendet werden, ist im ersten Quartal 2016 vorgesehen.
wird umgesetzt

Stellungnahme der Verwaltung: 

Im Schuljahr 2014/2015 besteht die Körschtalschule aus einer Grund- und Gemeinschaftsschule sowie einer auslaufenden Werkrealschule. Die Grundschule ist zum Schuljahr 2014/2015 in den Ganztagsbetrieb und die Klassenstufe 5 als Gemeinschaftsschule gestartet. Das benachbarte Paracelsus-Gymnasium startet zum Schuljahr 2015/2016 in den offenen Ganztagsbetrieb.

Durch die Entwicklung zu einer zweizügigen Gemeinschaftsschule mit Ganztagesgrundschule ergibt sich für die Körschtalschule ein deutlich erhöhter Raumbedarf im Unterrichtsbereich. Im Rahmen der Antragstellung auf Einrichtung einer Gemeinschaftsschule hat die Stadt als Schulträgerin gegenüber dem Land zugesichert, die entsprechenden räumlichen Voraussetzungen hierfür zu schaffen

Auf Grund der schwierigen Grundstückssituation an beiden Schulstandorten wurde das städtische Hochbauamt mit der Erarbeitung einer städtebaulichen Machbarkeitsstudie beauftragt. Diese soll die baulichen Entwicklungsmöglichkeiten an den beiden Schulstandorten zur Schaffung der für den Unterrichtsbetrieb der Körschtalschule notwendigen Räumlichkeiten sowie einer gemeinsamen Mensa mit dem Paracelsus-Gymnasium darstellen. Die Studie wird in Kürze fertiggestellt.

Für die Schaffung einer Mensa auf Grundlage der Ergebnisse der oben genannten Machbarkeitsuntersuchung stehen Mittel im Rahmen des Ausbaus von Ganztagesschulen zu Verfügung. Für die weitere bauliche Erweiterung zur Herstellung fehlender Unterrichtsräume sollen zum Doppelhaushalt 2016/2017 Planungsmittel sowie Mittel für bauliche Interimsmaßnahmen angemeldet werden.

Der Schulsport in Plieningen ist derzeit durch die vorhandenen schulischen Turnhallen sowie die Sporthalle Plieningen sichergestellt, weshalb die ebenfalls im Rahmen der Machbarkeitsstudie untersuchte Realisierung einer neuen Sporthalle im Vergleich zu den dringlicheren schulischen Bedarfen der Körschtalschule inklusive gemeinsamer Essensversorgung nachrangig zu betrachten ist.

Verweis auf Haushaltsanträge der Gemeinderatsfraktionen: 
363/2015 (CDU), 545/2015 (SPD), 783/2015 (SÖS-LINKE-PluS)
Verweis auf Gemeinderatsdrucksachen: 
1163/2015
Bezirksbeiratshinweis: 

Auf Grund des maroden Zustands der Turnhalle am PGH und der unhaltbaren Zustände bei der Essensausgabe in der Körschtalschule wird dieser Vorschlag unterstützt.

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4 in 2015 | Ein neuer Kunstrasenplatz für die SG Weilimdorf - Jetzt geht es los!

Ein neuer Kunstrasenplatz für die SG Weilimdorf - Jetzt geht es los!

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Stadtbezirk: 
Weilimdorf
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Thema: 
Sport, Bäder
|
Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

2032
weniger gut: -151
gut: 2032
Meine Stimme: keine
Platz: 
4
in: 
2015

Wir sind die Fußballabteilung der SG Weilimdorf.
Mittlerweile stoßen wir mit unserer Sportanlage deutlich an unsere Grenzen, vor allem im Herbst und Winter.
So war die Reduzierung unserer Mannschaften im Wettbewerb bereits eine Konsequenz, die wir ziehen mussten. Wir möchten uns daher im Bürgerhaushalt um eine Umwandlung unseres Hartplatzes im Jahr 2016 bemühen.
Wir sind stolz darauf, dass wir in diesem Jahr neben zwei Aktiven, einer AH und einer aktiven Freizeitmannschaft auch 2 Bambini, 3 F-, 4 E-, 3 D-, 1 C-, 1 B- und eine A-Jugend Mannschaften melden konnten.
Während die Anzahl der Kinder zunehmen, die bei uns das Fußballspielen und den sozialen Umgang auf und neben den Platz lernen, hat sich an der Infrastruktur nichts geändert. Einige Anstoßzeiten müssen bereits jetzt regelmäßig verlegt werden, um alle Mannschaften am Spielbetrieb teilnehmen lassen zu können. Speziell im Winter kommt erschwerend hinzu, dass ein Trainingsbetrieb nur auf dem Hartplatz und dem kleinen Kunstrasen möglich ist und dort dann bis zu 10 Mannschaften parallel aktiv sind.
Trotz suboptimaler Platzbedingungen und viel zu wenig Hallenzeiten im Winter (und der daraus entstehenden Wettbewerbsverzerrung sowie Abwanderung in den höheren Jugenden, konnten nicht nur die Mitgliederzahlen gesteigert werden, auch sportlich geht es bergauf. Die umliegenden Vereine können schon einen zeitgemäßeren Kunstrasen bieten. Unsere D1-Junioren spielen das zweite Jahr in der Bezirksstaffel (höchste Klasse im Bezirk Stuttgart), die A- und B-Junioren sind wir in der Leistungsstaffel vertreten. Obwohl im unteren Jugendbereich der Spaß im Vordergrund steht, finden sich unsere F- und E-Jugendmannschaften regelmäßig in oberen Tabellenregionen wieder.
Unserer sozialen Verantwortung, speziell für den Bezirk Weilimdorf sind wir uns voll bewusst und hoffen daher auf Ihre Unterstützung, damit wir den eingeschlagenen Weg weitergehen können. Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Umsetzung und Prüfung
Umsetzung: 

Stand Dezember 2017:
Die Arbeiten zur Umwandlung des Tennenplatzes sowie zur Herstellung eines Kleinspielfelds mit leichtathletischen Anlagen wurden im August 2017 begonnen. Der Platz befindet sich kurz vor der Fertigstellung. Die letzten Arbeitsschritte stehen aber noch aus und können leider derzeit wetterbedingt nicht durchgeführt werden. Aufgrund des erweiterten Maßnahmen-umfangs ist mit einem Mehraufwand in Höhe von 60.000 EUR zu rechnen. Dieser wurde im Rahmen des Baubeschlusses vom Gemeinderat bereits zugesagt und beschlossen.

Stand 2016:
Für den Umbau des Tennenplatzes des SG Weilimdorf in einen Kunststoffrasenplatz stehen im Haushaltsjahr 2017 Mittel in Höhe von 800.000 Euro zur Verfügung. Die Planungen werden mit der SG Weilimdorf gemeinsam abgestimmt. Die Baumaßnahme soll entsprechend der Mittelbereitstellung im Sommer 2017 umgesetzt werden.

Ergebnis Haushaltsberatungen: 
Es wurden für den Umbau des Tennenplatzes des SG Weilimdorf in einen Kunststoffrasenplatz 800.000 Euro zur Verfügung gestellt.
Gemeinderat hat zugestimmt

Stellungnahme der Verwaltung: 

Entsprechend den Richtlinien zur Förderung von Sport und Bewegung sind Planung, Bau und Unterhaltung der Vereins- und Bezirkssportanlagen Aufgabe der Stadt. Dazu gehört auch der Umbau von altersbedingt schlechten Tennenplätzen in Kunstra-senplätze.

Die SG Weilimdorf hat derzeit 1636 Mitglieder, davon sind 948 = rd. 58 % Jugendliche unter 18 Jahren. Der Verein nimmt mit 2 Aktiven- und 12 Jugendmannschaften am Spielbetrieb des Württembergischen Fußballverbandes teil.

Der Verein verfügt auf seiner Sportanlage über:

- 1 Tennenplatz,
- 1 Rasenplatz, 1 Rasentrainingsspielfeld
- 3 Kleinspielfelder und
- 11 Tennisplätze / 3-Feldtennishalle

Der Tennenplatz wurde 1976 erbaut und befindet sich altersbedingt in einem schlechten Zustand. Die Tennendecke ist trotz intensiver Pflege durch den Verein stark verdichtet, was dazu führt, dass das Oberflächenwasser nur sehr verzögert über die Drainage ablaufen kann. Dadurch bilden sich bereits nach geringen Nieder-schlägen für einen längeren Zeitraum Wasserpfützen, die den Platz unbespielbar machen. Auch in der Frost-/Tauwetterperiode kann der Platz häufig nicht genutzt werden.

Um den Fußballmannschaften – und hier insbesondere den vielen Jugendmann-schaften – bessere und vor allem ganzjährig nutzbare Trainings- und Spielmöglich-keiten einräumen zu können, soll der Tennenplatz in einen Kunststoffrasenplatz mit granulatgefüllter Polschicht umgebaut werden. Gleichzeitig müsste dort die alte 100m Leichtathletiklaufbahn (Tennenbelag) in eine Kunststofflaufbahn umgebaut werden.

Die Baukosten belaufen sich auf ca. 800.000 €. Sofern der Gemeinderat im Rahmen der Beratungen für den Doppelhaushalt 2016/2017 entsprechende Haushaltsmittel bereitstellt, könnte die Baumaßnahme 2016 durchgeführt werden.

Verweis auf Haushaltsanträge der Gemeinderatsfraktionen: 
427/2015 (CDU), 840/2015 (Freie Wähler), 881/2015 (AfD)
Bezirksbeiratshinweis: 

Der Bezirksbeirat stimmt dem Vorschlag ohne Aussprache einmütig zu.

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5 in 2015 | Neubau Geschwister-Scholl-Gymnasium Stuttgart-Sillenbuch

Neubau Geschwister-Scholl-Gymnasium Stuttgart-Sillenbuch

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Stadtbezirk: 
Sillenbuch
|
Thema: 
Schulen, Bildung
|
Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

1778
weniger gut: -111
gut: 1778
Meine Stimme: keine
Platz: 
5
in: 
2015

Das Geschwister-Scholl-Gymnasium Stuttgart-Sillenbuch (GSG) ist mit derzeit 970 Schülerinnen und Schülern das größte staatliche Gymnasium in Stuttgart. Seit Jahren wachsen die Schülerzahlen – im letzten Schuljahr wurden in fünf 5. Klassen knapp 150 Schülerinnen und Schüler aufgenommen.

Der vorhandene Raum im Schulgebäude reicht seit Jahren nicht aus, so dass zum Teil Unterricht im Gebäude der Werkrealschule im benachbarten Stadtteil Heumaden stattfinden muss. Die vorhandenen Fachräume vor allem im Bereich der Naturwissenschaften reichen ebenso wenig aus wie die Kapazität der Mensa.

Das Gebäude selbst ist stark sanierungsbedürftig. Nach Aussagen der Stadtverwaltung ist ein Neubau kostengünstiger als anstehende Sanierungsmaßnahmen. Deren Kosten werden bereits heute auf 35 bis 40 Millionen Euro geschätzt und werden erfahrungsgemäß deutlich darüber liegen.

Es ist unsicher, ob in den kommenden Schuljahren alle Schülerinnen und Schüler aus dem Stadtbezirk, die das GSG als weiterführende Schule wählen, aufgenommen werden können. Das GSG muss auch für zukünftige Schülergenerationen eine attraktive Schule im Stadtbezirk bleiben.

Wir fordern den Gemeinderat deshalb auf, die erforderlichen Planungsmittel für einen Neubau des GSG im Doppelhaushalt 2016/17 bereitzustellen. Damit Sillenbuch ein attraktiver Schulstandort bleiben kann, ist der Neubau am Standort notwendig.

Elternbeiräte des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, der Grund- und Werkrealschule Heumaden, der Grundschule Riedenberg, der Deutsch-Französische Grundschule Sillenbuch, sowie die Schulleitungen.

Umsetzung und Prüfung
Umsetzung: 

Stand Dezember 2017:
Die Einbringung des Grundsatzbeschlusses zum weiteren Vorgehen mit dem Verwaltungsvorschlag Sanierung und Erweiterung erfolgte Ende Mai 2017. Im Zuge der Beratungsfolge wurde die Vorlage intensiv diskutiert. In der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik am 04.07.2017 wurde die Vorlage von der Verwaltung zurückgezogen und die weitere Beratung ausgesetzt, bis eine Klärung im Regionalrat zum Verkehrsprojekt „Filderauffahrt“ getroffen wird. Sobald eine Entscheidung zur weiteren Vorgehensweise beim Verkehrsprojekt Filderauffahrt seitens des Verbands Region Stuttgart vorliegt, wird die Verwaltung das weitere Procedere inklusive Zeitschiene für das GSG aufzeigen.

Das einzig in Frage kommende Grundstück für einen Neubau ist für das Verkehrsprojekt Filderauffahrt vorgesehen. Mit dem Verkehrsprojekt soll eine direkte Straßenverbindung vom Neckartal in Richtung Flughafen geschaffen werden und somit die Verkehrssituation verbessert werden.

Stand 2016:
Die Vor- und Nachteile einer Generalsanierung des Geschwister-Scholl-Gymnasiums gegenüber eines Neubaus wurden durch die Verwaltung aufgezeigt und eingehend erörtert. Ende September 2016 hat Frau Schulbürgermeisterin Fezer Vertreter der Schulgemeinde, des Bezirksbeirats und des Gemeinderats zu einem Runden Tisch geladen. Dabei wurde die aktuelle bauliche und baurechtliche Situation sowie die weitere schulische Entwicklung des Gymnasiums aufgezeigt. Die Teilnehmer wurden um eine Einschätzung zur Frage Generalsanierung oder Neubau gebeten. Auf dieser Grundlage wird die Stadtverwaltung dem Gemeinderat einen Grundsatzbeschluss zur Beschlussfassung vorlegen.

Ergebnis Haushaltsberatungen: 
Für das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Sillenbuch hat der Gemeinderat Planungsmittel in Höhe von 3,5 Millionen Euro beschlossen. Ob die Planungsmittel für einen Neubau oder die Generalsanierung verwendet werden, wird im ersten Quartal 2016 entschieden.
Gemeinderat hat zugestimmt

Stellungnahme der Verwaltung: 

Das Schulgebäude des Geschwister-Scholl-Gymnasiums wurde im Rahmen eines Sanierungsgutachtens durch das Büro ZSP-Architekten untersucht. Die Ergebnisse der Untersuchung dokumentieren einen großen Sanierungsbedarf und stellen verschiedene Varianten einer Sanierung (mit bzw. ohne bauliche Erweiterung) vor. Auf der Grundlage des Sanierungsgutachtens wurde eine Machbarkeitsstudie durchgeführt und untersucht, wie eine Sanierung und Erweiterung des Geschwister-Scholl-Gymnasiums zur Schaffung der für ein vierzügiges Gymnasium notwendigen Räumlichkeiten städtebaulich umgesetzt werden könnte.

Bereits im Rahmen des Sanierungsgutachtens wurde auch die Möglichkeit eines Neubaus der Schule auf dem bestehenden Grundstück bzw. auf einem anderen Grundstück als Alternative untersucht. Es stehen jedoch keine Grundstücke für einen solchen Neubau zur Verfügung. Ein Abriss und Neubau auf dem vorhandenen Grundstück wäre innerhalb der bestehenden Baugrenzen zwar grundsätzlich denkbar, würde jedoch eine Auslagerung der gesamten Schule mit rund 4.700 m² Programmfläche während der Bauzeit bedingen. Auf Grund der Größe der Schule ist dies wirtschaftlich nicht darstellbar. Zudem steht wie auch für einen Neubau der Schule aus Sicht der Schulverwaltung keine geeignete Fläche für eine komplette Auslagerung zur Verfügung.

Im Doppelhaushalt 2014/2015 wurden bereits Planungsmittel für die Sanierung des Geschwister-Scholl-Gymnasiums beantragt, konnten jedoch auf Grund der Vielzahl an Schulbauvorhaben in Stuttgart nicht bewilligt werden. Die Verwaltung wird zu den Doppelhaushaltsplanberatungen 2016/2017 Planungsmittel für die Generalsanierung mit Erweiterung anmelden.

Auf Grund eines fehlenden Grundstücks für eine Auslagerung der Schule während eines Neubaus sowie den zu erwartenden hohen Interimskosten kann nur die Planung einer Generalsanierung des Bestandgebäudes mit einer Erweiterung weiterverfolgt werden.

Verweis auf Haushaltsanträge der Gemeinderatsfraktionen: 
362/2015 (CDU), 545/2015 (SPD), 652/2015 (SÖS-LINKE-PluS), 791/2015 (Freie Wähler)
Verweis auf Gemeinderatsdrucksachen: 
1160/2015
Bezirksbeiratshinweis: 

Der Bezirksbeirat Sillenbuch unterstützt diesen Vorschlag vollumfänglich. Das derzeitige Gebäude des GSG ist dringend sanierungsbedürftig. Ein Neubau bietet die Chance, einen Bau auf dem aktuellen Stand der Technik zu realisieren und so der Schule Zukunftssicherheit zu geben.

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6 in 2015 | Neue Schul- und Mehrzweckhalle bauen für Schulen und den TSV 1898 Uhlbach e.V.

Neue Schul- und Mehrzweckhalle bauen für Schulen und den TSV 1898 Uhlbach e.V.

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Stadtbezirk: 
Obertürkheim
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Thema: 
Sport, Bäder
|
Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

1774
weniger gut: -101
gut: 1774
Meine Stimme: keine
Platz: 
6
in: 
2015

Nachdem der Gemeinderat die Planungsgelder für den Neubau einer Halle im Doppelhaushalt 2014/2015 genehmigt hat und die Planungsarbeiten in die Endphase gehen, bitten wir den Gemeinderat, die Gelder im Doppelhaushalt 2016/2017 für den Neubau dieser Halle zu genehmigen.

Die vereinseigene Turn- und Versammlungshalle des TSV Uhlbach ist zwischenzeitlich 108 Jahre alt und entspricht bei weitem nicht mehr den technischen, sicherheitstechnischen, sanitären und sportlichen Belangen und Vorschriften. Eine vereinseigene Halle kann der TSV Uhlbach nicht finanzieren. Jedoch engagieren wir uns finanziell beim Bau der Halle an einem vereinseigenen Geschäftszimmer und einem Seminar-/ Schulungsraum.
Unser Verein hat im Moment 1.140 Mitglieder, davon 382 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, in vier Abteilungen.

Die Halle wird tagsüber von der Grundschule Uhlbach und abends vom 'TSV von Montag bis Freitag benutzt. Ferner finden Versammlungen und Festlichkeiten der örtlichen Vereine und der Kirchengemeinde statt.
Nachmals unsere Bitte an den Gemeinderat: Bitte genehmigen sie die benötigten Gelder für den Bau der neuen Schul- und Mehrzweck Turn- und Versammlungshalle in Uhlbach im städtischen Doppelhaushalt 2016/2017.

Mit sportlichem Gruß
Paul-Otto Weber
1. Vorsitzender TSV Uhlbach

Umsetzung und Prüfung
Umsetzung: 

Stand Dezember 2017:
Die Arbeiten am Projekt schreiten voran. Im September 2017 konnte Richtfest gefeiert werden. Derzeit laufen die Arbeiten der technischen Gewerke sowie des Innenausbaus. Die Baufertigstellung und Inbetriebnahme sollen im Frühjahr 2018 erfolgen.

Stand 2016:
Das Bauvorhaben wurde am 17.August 2016 mit einem Baggerbiss zum Abriss der alten Vereinsturnhalle begonnen. Danach wurden die Baugrube ausgehoben und die Gründungspfähle einschließlich der Wärmegewinnungssonden gesetzt. Die folgenden Rohbauarbeiten werden bis etwa Mai 2017 andauern. Anschließend folgt der Innenausbau.

Die Baufertigstellung ist im Frühjahr 2018 geplant. Der TSV Uhlbach baut in Bauherrengemeinschaft mit der Stadt im OG des Gebäudes eine eigene Geschäftsstelle und einen Seminarraum.

Ergebnis Haushaltsberatungen: 
Es wurden für den Neubau der Schul- und Mehrzweckturnhalle Uhlbach 4.342 Millionen Euro und für den Zuschuss an den TSV Uhlbach für die Vereinsräume 101.000 Euro beschlossen.
Gemeinderat hat zugestimmt

Stellungnahme der Verwaltung: 

Die vereinseigene Turnhalle des TSV Uhlbach ist die einzige Halle in Uhlbach, in der neben dem Vereinssport auch der gesamte Schulsport der Grundschule Uhlbach durchgeführt wird. Diese Halle, die 1907 gebaut wurde, ist zwischenzeitlich zu klein und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Wichtige Funktionsräume fehlen und die bestehenden baulichen Nachteile lassen eine Sanierung des Gebäudes unter wirtschaftlichen und funktionalen Gesichtspunkten nicht mehr zu. Auch kul-turelle- sowie Gemeinschaftsveranstaltungen finden regelmäßig darin statt. Die Halle liegt zentral in der Ortsmitte und ist somit auch für Kinder und ältere Vereinsmitglieder gut erreichbar und soll durch einen Neubau der Stadt ersetzt werden.

Auf der Basis eines abgestimmten Raumprogramms (Turnhalle, Gymnastikraum, Funktionsräume) wurde im Hinblick auf Planungsvarianten im Jahr 2013 ein Stegreif-Verfahren durchgeführt und anschließend der Vorprojektbeschluss herbeigeführt. Im städt. Haushalt (2012 bis 2015) wurden für dieses Projekt bisher Planungsmittel in Höhe von 600.000 EUR zur Verfügung gestellt.

Entsprechend dem Ergebnis der Vorplanung muss für das Gesamtprojekt mit Kosten in Höhe von 6,0 Mio. EUR gerechnet werden. Über die Planungsmittel hinaus muss daher ein Betrag in Höhe von 5,4 Mio. EUR finanziert werden. Die Stadt kann zu dem Vorhaben beim Land Zuschüsse zum Kommunalen Sportstättenbau beantragen. Die in der künftigen städtischen Halle geplanten Vereinsräume (Geschäftsstelle, Schu-lungsraum) würde der TSV Uhlbach selbst finanzieren. Der städt. Finanzierungsanteil würde sich damit entsprechend reduzieren. Der Verein könnte zu seinem Bauab-schnitt einen städt. Baukostenzuschuss erhalten. Die Gesamtsituation wird in einem Projektbeschluss dargestellt werden.

Damit der Neubau realisiert werden kann, muss auch das bestehende Planungsrecht geändert werden. Sofern der Gemeinderat im Rahmen der Beratungen für den Doppelhaushalt 2016/2017 entsprechende Haushaltsmittel bereitstellt, könnte die Realisierung des Projekts in den Jahren 2017/2018 erfolgen. Der TSV Uhlbach hat sich bereit erklärt, beim Betrieb der Halle mitzuwirken.

Verweis auf Haushaltsanträge der Gemeinderatsfraktionen: 
365/2015 (CDU), 780/2015 (SÖS-LINKE-PluS), 791/2015 (Freie Wähler), 840/2015 (Freie Wähler)
Verweis auf Gemeinderatsdrucksachen: 
163/2015
Bezirksbeiratshinweis: 

Der bauliche und technische Zustand der vereinseigenen Turn- und Versammlungshalle entspricht in keinster Weise mehr den heutigen Anforderungen. Nach Genehmigung der Planungsmittel im letzten Doppelhaushalt muss diese Maßnahme daher dringend im Doppelhaushalt 2016/17 realisiert werden. Wie wichtig und notwendig sie aus Sicht der Uhlbacher Bevölkerung ist, dokumentieren der stadtweit erreichte 4. Platz beim Bürgerhaushalt 2013 und der diesjährige 6. Platz. Der Bezirksbeirat unterstützt den umgehenden Neubau.

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7 in 2015 | Neue Sporthalle für Weilimdorf errichten

Neue Sporthalle für Weilimdorf errichten

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Stadtbezirk: 
Weilimdorf
|
Thema: 
Sport, Bäder
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Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

1722
weniger gut: -133
gut: 1722
Meine Stimme: keine
Platz: 
7
in: 
2015

Stuttgarts kinderreichster Stadtbezirk Weilimdorf benötigt dringend eine neue Sporthalle, die für alle Sportarten geeignet ist und primär dem Vereinssport zu Verfügung steht.

Viele Kinder und Jugendliche haben keine Möglichkeit im Bezirk (Hallen-)Sport zu treiben, da bei vielen Angeboten der Sportvereine auf Grund der kritischen Hallensituation ein Aufnahmestopp verfügt und Wartelisten eingeführt wurden.

Vereinssport ist in den Schulsporthallen erst nach Unterrichtsende (17:15 Uhr) möglich. Zudem sind die städtischen Hallen in den Schulferien geschlossen. Damit wird den Kindern die Möglichkeit genommen, in den Ferien in ihrem gewohnten Vereinsumfeld Sport zu treiben.

Umsetzung und Prüfung
Ergebnis Haushaltsberatungen: 
Der Antrag wurde in den Haushaltsplanberatungen nicht behandelt.
Von keiner Gemeinderatsfraktion beantragt

Stellungnahme der Verwaltung: 

In Weilimdorf gibt es zwei Sporthallen, eine Turn- und Versammlungshalle, sechs Turnhallen und eine Gymnastikhalle von der Stadt. Daneben hat der TSV Weilimdorf noch eine Gymnastikhalle. Damit ist der Stadtbezirk Stuttgart-Weilimdorf im Verhältnis zu anderen Stadtbezirken und der Gesamtstadt durchschnittlich mit Hallen versorgt.

Die Turn- und Sporthallen werden tagsüber von den Schulen belegt. Für den Schul-bedarf ist festzustellen, dass es rechnerisch keinen Fehlbedarf an Turn- und Sport-hallen gibt. Ab 17.15 Uhr stehen die Hallen grundsätzlich den Vereinen und Sport-gruppen zum allgemeinen Trainingsbetrieb zur Verfügung. Diese Zeiten sind allerdings voll belegt, so dass die Vereine praktisch keine Möglichkeit haben, ihren Mitgliedern neue Angebote zu unterbreiten bzw. neue Mitglieder aufzunehmen. In Stuttgart-Weilimdorf stehen in den Ferien bisher 2 Turn- und Sporthallen der Schulen für den Übungsbetrieb der Vereine zur Verfügung. Eine neue Sporthalle mit dem Schwerpunkt Vereinssport könnte ebenfalls ganzjährig genutzt werden.

Daher ist das berechtigte Anliegen der örtlichen Vereine nach einer neuen Sporthalle zu unterstützen. Für die Realisierung einer solchen Sporthalle steht im Moment aber noch kein geeigneter Standort zur Verfügung. Für den Gesamtbereich westlich der Solitudestraße zwischen B 295 und Engelbergstraße (inkl. Walz-Areal) soll ein städ-tebaulicher Rahmenplan erarbeitet werden. Dieser Plan soll den stadtplanerischen Rahmen für aktuell und zukünftig anstehende Entwicklungen bilden.

Im Zuge der Erstellung des Rahmenplans werden die verschiedenen Nutzungsan-sätze (u.a. Bürgerforum, Sportflächenerweiterung, Sporthallenneubau), die derzeit in Diskussion stehen, mit den betroffenen Ämtern, Vereinen und Personengruppen er-örtert. Grundsätzlich wäre aus stadtplanerischer Sicht der Neubau einer Sporthalle im Bereich westlich der Solitudestraße denkbar. Inwieweit dabei das Walz-Areal als der am meisten geeignete Standort im Gesamtbereich zwischen B 295 und Engel-bergstraße betrachtet werden kann, ist im Zuge der Rahmenplanung zu klären. As-pekte wie Flächenbedarfe, Erschließungsmöglichkeiten, funktionale und stadträumli-che Zuordnungen etc. sollen dabei in die Überlegungen einfließen.

Bei Bereitstellung der finanziellen Mittel u.a. für die Planungswerkstatt (zunächst grob geschätzter Kostenansatz von ca. 15.000 EUR) könnte eine Fertigstellung der Rah-menplanung voraussichtlich vor der Sommerpause 2016 erfolgen. Der Rahmenplan könnte dann als planerische Grundlage für eine ggf. erforderliche Änderung des Pla-nungsrechts dienen.

Bezirksbeiratshinweis: 

Der Bezirksbeirat unterstützt einstimmig die Verbesserung des Hallenangebots in der Stadt Stuttgart durch eine Halle in Weilimdorf. Eine entsprechende Bedarfsprüfung solle vorgeschalten werden.

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8 in 2015 | Aktuellen, sanierungswürdigen Tennen-Platz des TSV-Heumaden 1893 e.V. in Kunstrasenplatz umwandeln

Aktuellen, sanierungswürdigen Tennen-Platz des TSV-Heumaden 1893 e.V. in Kunstrasenplatz umwandeln

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Stadtbezirk: 
Sillenbuch
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Thema: 
Sport, Bäder
|
Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

1497
weniger gut: -149
gut: 1497
Meine Stimme: keine
Platz: 
8
in: 
2015

Hiermit beantrage ich im Namen des TSV Heumaden (1.600 Mitglieder aus HeuRiedBuch, wovon mehr als 350 im Aktiven- also auch Jugend- und Kinderbereich in der Fußballabteilung aktiv sind), die seit Jahren überfällige Umwandlung des mehr als 30 Jahre alten Hartplatzes in einen zeitgemäßen Kunstrasenplatz.

Die aktuelle Situation lässt keinen geregelten Spiel- und Trainigsbetrieb mehr zu. Neben der defekten Dränage, welche nach Regen oder auch nach Schneeschmelze ein Bespielen des Platzes für unbestimmte Zeit unmöglich macht, besteht durch den Tennenbelag nicht nur für Kinder ein sehr großes Verletzungsrisiko. Der bestehende Echtrasenplatz kann wegen fehlender Flutlichtanlage und aus Erhaltungsgründen im Winter in den seltensten Fällen benutzt werden. Somit steht in dieser Zeit nur ein Platz zur Verfügung, welcher nur eingeschränkt zu nutzen ist. Gerade in der Matsch- und Regenzeit ist speziell für Kinder ein Training auf dem alten Hartplatz nicht zumutbar.

Mangels ausreichender Hallenkapazitäten führt dies dazu, dass hier der reguläre Übungsbetrieb zwischen Oktober bis März zum Erliegen kommt. Gegenüber anderen Vereinen in Stuttgart stellt dies eine für den Fußball des TSV existenzbedrohende Situation dar. Während die Kinder als auch die Aktiven anderer Vereine auf einem zeitgemäßen Kunstrasenplatz mit Flutlicht trainieren können, wird man sich beim TSV Heumaden wieder die Frage stellen, ob auf dem Hartplatz im teils knöcheltiefen Schlamm trainiert werden kann. Wie so oft wird man nicht nur zum Wohle der Kinder und der älteren Fußballer entscheiden und Trainingseinheiten absagen müssen.

Zu beachten gilt, dass die Sportanlage nicht nur durch den TSV Heumaden genutzt wird, sondern auch von den ortsortsansässigen Schulen (mehr als 2.000 Schüler) und von der sehr starken und engagierten Fußballmannschaft unserer Mitbürger, welche derzeit als Asylbewerber in Heumaden untergebracht sind.
Mit sportlichen Grüßen
Matthias Schneider
1. Vorsitzender
TSV Heumaden

Umsetzung und Prüfung
Umsetzung: 

Stand Dezember 2017:
Die Umwandlung des Tennenplatzes erfolgte im Sommer 2017. Die Übergabe und offizielle Einweihung an den TSV Heumaden fand im Rahmen einer Veranstaltung des Vereins am 17. September 2017 statt.

Stand 2016:
Für den Umbau des Tennenplatzes des TSV Heumaden in einen Kunststoffrasenplatz stehen im Haushaltsjahr 2017 Mittel in Höhe von 640.000 Euro zur Verfügung. Die Planungen werden mit dem TSV Heumaden gemeinsam abgestimmt. Die Baumaßnahme soll entsprechend der Mittelbereitstellung im Sommer 2017 umgesetzt werden.

Ergebnis Haushaltsberatungen: 
Es wurden für den Umbau desTennenplatzes des TSV Heumaden in einen Kunststoffrasenplatz 560.000 Euro zur Verfügung gestellt.
Gemeinderat hat zugestimmt

Stellungnahme der Verwaltung: 

Entsprechend den Richtlinien zur Förderung von Sport und Bewegung sind Planung, Bau und Unterhaltung der Vereins- und Bezirkssportanlagen Aufgabe der Stadt. Dazu gehört auch der Umbau von altersbedingt schlechten Tennenplätzen in Kunstra-senplätze.

Der TSV Heumaden hat derzeit 1599 Mitglieder, davon sind 702 = rd. 44 % Jugendli-che unter 18 Jahren. Der Verein nimmt mit 2 Aktiven- und 7 Jugendmannschaften am Spielbetrieb des Württembergischen Fußballverbandes teil. Auch die 2 Frauen- und 3 Mädchenmannschaften der Spielgemeinschaft TSV Heumaden/SV Sillenbuch wickeln auf der Sportanlage des TSV Heumaden den Spiel- und Trainingsbetrieb ab.

Der Verein verfügt auf seiner Sportanlage über:

- 1 Tennenplatz,
- 1 Rasenplatz,
- 1 Kleinspielfeld
- 1 100m Laufbahn
- 1 Gymnastikhalle

Der Tennenplatz wurde 1984 erbaut und befindet sich altersbedingt in einem schlechten Zustand. Die Tennendecke ist trotz intensiver Pflege durch den Verein stark verdichtet, was dazu führt, dass das Oberflächenwasser nur sehr verzögert über die Drainage ablaufen kann. Dadurch bilden sich bereits nach geringen Nieder-schlägen für einen längeren Zeitraum Wasserpfützen, die den Platz unbespielbar machen. Auch in der Frost-/Tauwetterperiode kann der Platz häufig nicht genutzt werden.

Um den Fußballmannschaften – und hier insbesondere den vielen Jugendmann-schaften – bessere und vor allem ganzjährig nutzbare Trainings- und Spielmöglich-keiten einräumen zu können, soll der Tennenplatz in einen Kunststoffrasenplatz mit granulatgefüllter Polschicht umgebaut werden. Die Sportanlage des TSV Heumaden wird bereits jetzt auch von den benachbarten Schulen für den Sportunterricht genutzt. Ein Kunstrasenplatz wäre auch für diese Nutzer eine wesentliche Qualitätsverbesserung.

Die Baukosten belaufen sich auf ca. 640.000 €. Sofern der Gemeinderat im Rahmen der Beratungen für den Doppelhaushalt 2016/2017 entsprechende Haushaltsmittel bereitstellt, könnte die Baumaßnahme 2016 durchgeführt werden.

Verweis auf Haushaltsanträge der Gemeinderatsfraktionen: 
427/2015 (CDU), 840/2015 (Freie Wähler), 915/2015 (FDP)
Bezirksbeiratshinweis: 

Der Bezirksbeirat Sillenbuch unterstützt diesen Vorschlag vollumfänglich. Die Sportvereine leisten einen wesentlichen Beitrag zum sozialen Leben im Stadtbezirk. Der aktuelle Platz des TSV Heumaden wartet schon lange auf einen Umbau auf einen Kunstrasenplatz.

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9 in 2015 | Schul-Campus Vaihingen voranbringen und Hegel-Sanierung beginnen

Schul-Campus Vaihingen voranbringen und Hegel-Sanierung beginnen

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Stadtbezirk: 
Vaihingen
|
Thema: 
Schulen, Bildung
|
Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

1269
weniger gut: -132
gut: 1269
Meine Stimme: keine
Platz: 
9
in: 
2015

4 Schulen auf dem Campus Vaihingen sollen ein Campus-Herz bekommen, Arbeitstitel C 4 (Campus von Pestalozzi-Grund- und Werkrealschule, Verbundschule, Robert-Koch-Realschule und Hegel-Gymnasium). Dringend werden Planungsmittel für dieses Campus-Herz benötigt, um Zusammenwachsen und pädagogische innovative Kooperationen zu ermöglichen und einen attraktiven Lebensort für unsere Jugendlichen zu schaffen. Eine umfassende pädagogische Konzeption für dieses Gebäude (C4) wird von den vier Schulen zur Zeit erstellt und liegt spätestens Ende Mai 2015 vor.

Ein erster Gebäudeteil des Hegel-Gymnasiums soll darüber hinaus saniert werden. Die schon 2012/13 in den Haushalt eingestellten Millionen wurden wegen der Campus-Planung bisher nicht verbaut. Die Schulgemeinschaft des Hegels ist bereit, für die Sanierung eines Flügels zusammenzurücken, aber warten bis 2020, wie nach der Machbarkeitsstudie angelegt, ist wegen des maroden Gebäudezustands nicht zumutbar.

Umsetzung und Prüfung
Umsetzung: 

Stand Dezember 2017:
Die Verwaltung wurde mit der GRDrs. 253/2013 beauftragt, gemeinsam mit den Schulgemeinden ein funktionales Raumprogramm für den 2. Bauabschnitt Campushaus als Basis für einen entsprechenden Vorprojektbeschluss zu erarbeiten.

In den vergangenen 2 Jahren (ab Mai 2016) führte das Schulverwaltungsamt mehrere umfangreiche Workshop-Termine und Einzelgespräche mit den beteiligten Schulen durch, mit dem Ziel ein funktionales Raumprogramm für das neue Campusgebäude zu erarbeiten und von den Schulgemeinden zu verabschieden. Basis hierfür war das von den Schulen beschlossene pädagogische Konzept aus dem Jahr 2015, das „übersetzt“ in Flächen und Räume den Anforderungen des Landes- und städtischen Modellraumprogramms genügen muss. Aufgrund der hohen Kontroversität und Heterogenität der Rückmeldungen von Seiten der Schulen und den parallel eintretenden bildungspolitischen und personellen Veränderungen, denen ebenfalls Rechnung getragen werden muss, gestaltet sich dieser Prozess bis zum heutigen Zeitpunkt sehr zeit- und arbeitsintensiv. Sobald ein von allen vier Schulen abgestimmter Vorschlag zum funktionalen Raumkonzept des Campusgebäudes vorliegt, wird dieser als Basis für die weiteren Verfahrensschritte verwendet. Die anstehenden Haushalts- und Investitionsplanungen sind abzuwarten, um konkrete Aussagen über die weiteren Planungs- und Umsetzungsschritte für den Campus machen zu können.

Stand 2016:
Die vier Campus Schulen haben zwischen 2014 und Ende 2015 ein inhaltliches Konzept für ein gemeinsames Campushaus "C4" erarbeitet. Dieses inhaltliche Konzept wird derzeit durch die Stadtverwaltung gemeinsam mit Vertretern der vier Schulgemeinden in ein detailliertes Raumkonzept weiterentwickelt. Auf dieser Grundlage soll anschließend ein Architektenwettbewerb für das Campushaus ausgelobt werden.

Ergebnis Haushaltsberatungen: 
Im Haushaltsplan wurden Planungsmittel in Höhe von 1,35 Millionen Euro für den Campus Vaihingen bereitgestellt.
Gemeinderat hat zugestimmt

Stellungnahme der Verwaltung: 

Im Rahmen des Schulentwicklungsplans 2009-2020 wurde für das Schulzentrum Vaihingen die Prüfung einer konzeptionellen und räumlichen Weiterentwicklung zu einem Schulcampus beschlossen (GRDrs 358/2011). Der Gemeinderat hat hierzu auf Grundlage einer städtebaulichen Machbarkeitsstudie einen Grundsatzbeschluss gefasst (GRDrs 253/2013).

Derzeit wird mit der Errichtung eines Modulbaus für bis zu 16 Klassen der 1. Bauabschnitt des Campus Vaihingen mit einem Kostenrahmen von 7,25 Mio € bereits baulich umgesetzt. Dieser Modulbau dient als sofortiger Ersatz für die beiden Pavillongebäude der Pestalozzischule sowie mittel- und langfristig als Ausweichflächen während der anstehenden Sanierungsmaßnahmen an den anderen Schulen auf dem Areal.

Parallel dazu findet derzeit mit allen vier Schulen ein moderierter Prozess zur Erarbeitung und Konkretisierung des Campushauses als 2. Bauabschnitt sowie darauf abgestimmte Nutzungskonzepte für die vier Campusschulen statt. Da sich das geplante Campushaus dabei auch auf die Nutzungen in den bestehenden Schulen und Gebäuden auswirken wird, müssen die weiteren Sanierungsplanungen für die Bestandsgebäude auf diese derzeit noch zu erarbeitende Konzeption abgestimmt werden.

Bereits zum Doppelhaushalt 2014/2015 wurden durch die Verwaltung Planungsmittel für die Weiterplanung des 2. Bauabschnittes (Campushaus) angemeldet, die auf Grund der Vielzahl an Schulbauvorhaben nicht bewilligt werden konnten. Die Verwaltung wird diese Mittel erneut zu den Doppelhaushaltsplanberatungen 2016/2017 anmelden.

Verweis auf Haushaltsanträge der Gemeinderatsfraktionen: 
362/2015 (CDU), 457/2015 (Bündnis 90/DIE GRÜNEN), 545/2015 (SPD), 652/2015 (SÖS-LINKE-PluS), 829/2015 (Freie Wähler), 830/2015(Freie Wähler)
Verweis auf Gemeinderatsdrucksachen: 
1196/2015
Bezirksbeiratshinweis: 

Das Vorhaben ist im Haushalt bereits in Bearbeitung. Der Antrag ist im Sinne des Stadtbezirks.

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10 in 2015 | Angemessene Anzahl pädagogischer Betreuer für Jugendfarmen und Abenteuerspielplätze einstellen

Angemessene Anzahl pädagogischer Betreuer für Jugendfarmen und Abenteuerspielplätze einstellen

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Stadtbezirk: 
Stuttgart (gesamt)
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Thema: 
Kinder, Jugend, Familie
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Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

1138
weniger gut: -76
gut: 1138
Meine Stimme: keine
Platz: 
10
in: 
2015

Die Stuttgarter Jugendfarmen und Abenteuerspielplätze beantragen die Finanzierung mind. einer zusätzlichen pädagogischen Vollzeitkraft für jeden Platz.

Abenteuerspielplätze und Jugendfarmen gibt es in Stuttgart seit den 1970er Jahren. 22 pädagogisch betreute Spielplätze decken einen wichtigen Teil der Freizeitgestaltung von Kindern, Jugendlichen u. Familien in allen Stuttgarter Stadtbezirken ab. Das Angebot ist offen und kostenlos.
Die Besucher der Plätze können auf den Plätzen eine Vielzahl von Erfahrungen machen u. Kenntnisse für das Leben erwerben. Unter pädagogischer Betreuung können sie malen, basteln, werken, schmieden, forschen, kochen, backen, eigene Hütten bauen, den Umgang mit Feuer erlernen, demokratisches Miteinander üben, u.v.m.
Die Jugendfarmen bieten Kindern u. Jugendlichen zusätzlich die Möglichkeit, in einem städtischen Umfeld eine lebendige Verbindung zu Natur und Tieren zu pflegen. Vom Meerschweinchen über Hühner u. Ziegen bis hin zum Reitpferd reicht die Bandbreite der auf Jugendfarmen gehaltenen Tiere. Ein wichtiges pädagogisches Ziel der Jugendfarmen ist die Übernahme von Verantwortung für anvertrautes Leben sowie für das eigene Handeln.
In den letzten Jahren sind zu diesem offenen Angebot weitere Aufgaben hinzugekommen, die sich an den Anforderungen in den Stadtteilen u. am veränderten gesellschaftlichen Umfeld orientieren, u.a.:
• Kooperationen mit Schulen und sozialen Einrichtungen
• Inklusion
• Ferienbetreuungen für Schulkinder
• Eltern-Kind-Gruppen
• Sonntagsprogramme

Der Mehrwert, der sich durch die Abenteuerspielplätze und Jugendfarmen für die Stadt Stuttgart ergibt, ist zweifellos groß. Mit nur zwei von der Stadt finanzierten pädagogischen Fachkräften sind die Plätze jedoch bereits seit Jahrzehnten unterausgestattet. Spätestens mit dem Anpassungsprozess an die gesellschaftlichen Veränderungen (u.a. Umwandlung der Stuttgarter Grundschulen zu Ganztagsschulen) ergibt sich ein akuter Bedarf nach mehr pädagogischem Personal.

Umsetzung und Prüfung
Ergebnis Haushaltsberatungen: 
Der Vorschlag wurde im Gemeinderat mehrheitlich abgelehnt. Jede Jugendfarm erhält derzeit Fördermittel für 2 hauptamtliche Fachkräfte, sowie weitere Zuschüsse für den Einsatz von Praktikanten, Bundesfreiwilligen-dienstleistenden und Ferienhelfern. Dies wird von Seiten der Fachverwaltung als ausreichend erachtet.
Gemeinderat hat abgelehnt

Stellungnahme der Verwaltung: 

Die 22 Stuttgarter Jugendfarmen und Aktivspielplätze leisten seit Jahrzehnten einen überaus wertvollen Beitrag in der Erziehung und dem Aufwachsen junger Menschen in unserer Stadt. Die aktuelle Entwicklung vieler Grundschulen zu Ganztagesschulen hat es erforderlich gemacht, gemeinsam mit den Jugendfarmen und Aktivspielplätze Entwicklungsoptionen zu erarbeiten (siehe GRDrs 382/2013). Diese ermöglichen den Einrichtungen, sich nachfrage- und bedarfsorientiert und damit zukunftssicher aufzustellen. So haben die Jugendfarmen und Aktivspielplätze Spielräume erhalten, die offenen Arbeit weiterzuentwickeln und sich neue Zielgruppen zu erschließen, sich zur inklusiven Jugendfarm oder zur gemeinwesenorientierten Stadtteilfarm zu entwickeln und stärker als bisher mit GT-Schulen zu kooperieren (ausführlich dazu GRDrs 382/2013).

Aus Sicht der Verwaltung sind die Einrichtungen in personeller Hinsicht mit 2 hauptamtlichen Mitarbeiter/-innen ausreichend ausgestattet, um diese Entwicklungsschritte zu gehen. Die Entwicklungsbausteine waren auch nicht als Angebote zu verstehen, die zu den bisherigen Angeboten der Einrichtungen hinzukommen, also einen Mehraufwand für die Einrichtung bedeutet hätten. Vielmehr waren sie als Ausgleich für nicht mehr nachgefragte Angebote an frühen Nachmittagen gedacht, wenn die Kinder die Ganztagesschule besuchen. Auch kann aus dem Ausbau der Ganztagesschulen kein Personalmehrbedarf abgeleitet werden, da eine Kooperation mit den Ganztagesschulen im Rahmen der bestehenden Ressourcen von Seiten der Verwaltung ausdrücklich befürwortet wird.

Verweis auf Haushaltsanträge der Gemeinderatsfraktionen: 
499/2015 (CDU), 559/2015 (SPD)
Verweis auf Gemeinderatsdrucksachen: 
987/2015
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