Ergebnisse: gruppiert nach Stadbezirk

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Es werden alle Vorschläge angezeigt, zu denen die Bezirksbeiräte Stellung genommen haben. Die Vorschläge werden gruppiert nach Stadtbezirken aufgeführt.

Sie können die Vorschläge filtern nach:

Stuttgart (gesamt), 
Bad Cannstatt

Fahrrad- und Fußgängerbrücke über den Neckar realisieren

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Stuttgart (gesamt)
Bad Cannstatt
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  • Verkehr
  • Radwege
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

825
weniger gut: -80
gut: 825
Meine Stimme: keine
Platz: 
44

Die jetzige Eisenbahnbrücke über den Neckar als Fahrradweg zwischen Stuttgart Rosensteinschloss und Bad-Cannstatt als Fahrradbrücke nutzen. Die bestehende Brücke ist ausreichend breit, belastbar und geeignet als Grünbrücke Stuttgart über den Rosensteinpark hinweg großzügig mit Bad-Cannstatt und weiterführend entlang dem Neckar mit Esslingen und anderen Gemeinden, Städten, Regionen zu vernetzten.

Die jetzige Situation für Fahrradfahrer und Fußgänger ist nicht hinnehmbar.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Die Möglichkeiten des Erhalts der Eisenbahnbrücke und ihre künftige Nutzung wird derzeit im Zusammenhang mit den Wettbewerbsergebnissen des Wettbewerbs Rosenstein überprüft. Dabei wird auch die vorgeschlagene Nutzung thematisiert. Eine Realisierung dieser Nutzung wäre jedoch erst nach der Fertigstellung des Bahn- und Städtebauprojektes möglich.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Bad Cannstatt unterstützt den Vorschlag einstimmig.

Stuttgart (gesamt), 
Feuerbach

Radwege Feuerbach verbinden und Zentrale Fahrradstraße mit Verbindungen zu den umliegenden Stadtbezirken schaffen

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Stuttgart (gesamt)
Feuerbach
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  • Verkehr
  • Radwege
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

779
weniger gut: -136
gut: 779
Meine Stimme: keine
Platz: 
78

Mehrere Vorschläge behandeln Teilstücke von Radwegen in Feuerbach. Und tatsächlich ist das Radnetz in Feuerbach ein Flickwerk. Wir benötigen ein funktionierendes, zusammenhängendes Radwegenetz. Deshalb habe ich versucht etliche Vorschläge zu einem gesamten zusammenzufassen.

1.Burgenlandstraße zur Fahrradstraße als zentrale Radverkehrsachse zwischen Stuttgarterstr und Wienerstr schafen:
Mit dem neuen Wohngebiet auf dem Schochareal entsteht eine direkte Verbindung zum Bahnhof. Von hier könnte eine Fahrradstraße bis zur Durchführung auf die Stuttgarterstr geschaffen werden. Auf der gesamten Burgenlandstraße wären Radfahrer der bestimmende Verkehrsangeber. Die Querstraßen welche die Burgenlandstr kreuzen könnten mit Stoppstellen versehen werden um Radfahrern ungehinderte Fahrt zu bieten. Durch die geplante Verlegung der B295 auf die Borsigstr wäre das möglich.

2. Salzburgerstraße durch Klagenfurterstr in Nordrichtung und Linzerstr in Südrichtung an die Burgenlandstr anschließen: Dazu Beschilderung verbessern und Radüberwege über Wienerstr schaffen. Radstreifen auf der Wienerstr vor dem Gymnasium wird in dieses Konzept integriert. Über die Salzburgerstraße kommt man auf die Weilimdorferstr oder den Radweg an der Föhrichstr Richtung Weilimdorf.

3. Siemensstr im Bereich vor dem Hotel den Geh und Radweg ausbauen.

4. Pöchlarnerstr zur Fahrradstraße aufwerten. Durch neues Schochareal könnte über Pöchlarnerstr und Tunnelstr eine Verbindung zwischen Burgenlandstr beim Bahnhof und Pragsattel schaffen.

5. Wernerstr als Verlängerung der Pöchlarnerstr als Verbindung vom Bahnhof nach Zuffenhausen.

6. Kruppstr als Fahrradstraße aufwerten um vom Bahnhof durch Unterführung unter den Gleisen eine Verbindung nach Feuerbach Ost zur Heilbronnerstr zu schaffen. Verbindung durch Untertunnelung der Heilbronnerstr zum Radweg nach Zuff.

7. Leobenerstr zwischen Stuttgarterstr und Oswald-Hesse-Str gegen die Fahrtrichtung für Radfahrer erlauben. Verbindung nach Botnang.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Derzeit wird geprüft, ob in der Burgenlandstraße eine Fahrradstraße eingerichtet werden kann. In diesem Zusammenhang werden auch die Anschlüsse, beispielsweise der Salzburger Straße, untersucht. Im Zuge der beabsichtigten Realisierung der Hauptradroute 6 im Jahr 2020 wird die Strecke zwischen Bahnhof Feuerbach bzw. der Stuttgarter Straße und dem Pragsattel untersucht. Auch die Verbindung vom Bahnhof Feuerbach über die Wernerstraße in Richtung Zuffenhausen wird überprüft. In der Kruppstraße wird die Einrichtung einer Fahrradstraße untersucht. In der Leobener Straße wird geprüft, ob der Einbahnstraßenabschnitt zwischen der Stuttgarter Straße und der Oswald-Hesse-Straße für den Radverkehr in Gegenrichtung geöffnet werden kann.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Feuerbach fordert ein Radwegekonzept für innerorts sowie für die Verbindung in die benachbarten Stadtbezirke unter Einbeziehung der Vorschläge aus dem Bürgerhaushalt. Beratungsergebnis: 11 Zustimmungen, 1 Enthaltung.

Theaterhaus Stuttgart subventionieren

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Stuttgart (gesamt)
Feuerbach
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  • Kultur
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

644
weniger gut: -149
gut: 644
Meine Stimme: keine
Platz: 
235

Die finanzielle Unterstützung des Theaterhauses durch die Stadt erhöhen. Die Subventionierung der staatlichen Theater ist pro Einzelkarte wesentlich höher. Bei einer Auslastung von über 300.000 Besuchern jährlich, stellt das Theaterhaus ein kulturelles Highlight für Stuttgart dar, gerade auch wegen der sehr unterschiedlichen Programmangebote.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Beim Theaterhaus e.V. handelt es sich um eine bedeutende Stuttgarter Kulturinstitution mit einem breiten und vielfältigen Programm sowie einem personalintensiven Betrieb. Das Programm reicht von kommerziellen Angeboten aus dem Comedy Bereich bis hin zu politisch engagierten Produktionen des hauseigenen Schauspielensembles sowie Gästen. Künstlerisch ambitionierte Tanzinszenierungen von Gauthier Dance und das Internationale Tanzfestival COLOURS erhalten überregionale Aufmerksamkeit in Medien und Fachkreisen und wirken bundesweit als Publikumsmagnet.

Das Theaterhaus steht hinsichtlich einer Lösung für seine Finanzproblematik im engen Kontakt mit der Stadtverwaltung. Die Ergebnisse der Prüfung der finanziellen Situation des Theaterhaus e.V. durch die Verwaltung werden Grundlage für den Gemeinderat sein, um im Rahmen des Doppelhaushalts 2020/2021 über die künftige institutionelle Förderung des Theaterhaus e.V. zu entscheiden.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Feuerbach unterstützt grundsätzlich das Theaterhaus, sieht es aber vorrangig als eine Gesamt-Stuttgarter Einrichtung an. Beratungsergebnis: einstimmig.

Stuttgart (gesamt), 
Stammheim, 
Zuffenhausen

Taktverdichtung U15 einführen

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Stuttgart (gesamt)
Stammheim
Zuffenhausen
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  • Busse, Bahnen (ÖPNV)
  • Taktung
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

569
weniger gut: -49
gut: 569
Meine Stimme: keine
Platz: 
387

Die U15 ist im Berufsverkehr so voll, dass teilweise an der Heutingsheimerstraße (das ist die 3. Haltestelle) die Menschen nicht mehr in die Bahn passen, spätestens passiert dies an der Salzwiesenstraße (5. Haltestelle); dies führt dann oft zu 5 oder mehr Minuten Verspätung.
Abhilfe ist nur durch Taktverdichtung zu schaffen, da Langzüge baulich nicht möglich sind.
Da aber auch der Streckenabschnitt um den Hauptbahnhof überlastet ist, ist mein Vorschlag eine Taktverdichtung der U15 im Berufsverkehr auf 5- Minuten-Takt, wobei jede 2. Bahn nur bis Pragsattel, beziehungsweise der nächsten Wendemöglichkeit fährt.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Die SSB weiß um die relativ hohen Auslastungen in dem Zeitbereich zwischen 7:00 Uhr und 7:30 Uhr. Wie der Verfasser korrekt erkannt hat, ist es leider nicht ohne weiteres möglich einen 5-Minuten-Takt in dem besagten Zeitbereich auf der U15 einzuführen, da die Streckenkapazitäten im Innenstadtbereich mit fünf Stadtbahnlinien (U5, U6, U7, U12 und U15) erschöpft sind. Auch der Vorschlag die 5-Minuten-Takt-Verstärker nur bis zum Pragsattel zu führen, scheidet leider aus, da auch die Haltestelle Pragsattel in der Hauptverkehrszeit mit nun fünf Stadtbahnlinien (U6, U7, U13, U15 und U16) ausgelastet ist.

Nichtsdestotrotz ist auch im Nahverkehrsentwicklungsplan der Stadt Stuttgart eine Verbesserung der Situation gefordert. Derzeit werden seitens der SSB verschiedene Varianten geprüft. Dementsprechend kann ein eventueller Umsetzungszeitpunkt leider noch nicht genannt werden. Eine Hoffnung ist, dass sich das Nutzerverhalten (z.B. durch flexible Arbeitszeiten) ändert und sich die Verkehrsnachfrage etwas gleichmäßiger verteilt. Außerhalb des oben genannten Zeitbereichs ist die Auslastung der Züge auf einem deutlich niedrigeren Niveau.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Vorschlag wird vom Bezirksbeirat Stammheim begrüßt. Durch die Aufsiedlung des Gebiets Langenäcker-Wiesert wird sich die derzeit schon schwierige Situation verschärfen.

Stuttgart-Mitte

Kostenlosen oder 1-Euro-Eintritt am Sonntag für Stuttgarter Museen einführen (wie in München)

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Stuttgart-Mitte
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  • Kultur
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

783
weniger gut: -78
gut: 783
Meine Stimme: keine
Platz: 
73

Das würde mehr Menschen in sonst leere sonntägliche Stuttgarter Innenstadt locken, die Stadt am Sonntag beleben und für Mehreinnahmen sorgen.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Es ist ein großes Anliegen der Landeshauptstadt Stuttgart, allen Zielgruppen den Zugang zu kulturellen Einrichtungen zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang wurde das Thema „Freier Eintritt in Stuttgarter Museen“ bereits ausführlich diskutiert. Zu den städtischen Museen gehören das Kunstmuseum Stuttgart und das StadtPalais mit den angeschlossenen Museen Hegel-Haus, städtisches Lapidarium, Stadtmuseum Bad Cannstatt und Heimatmuseen Möhringen und Plieningen.

Seit Eröffnung des StadtPalais im April 2018 gilt für den Besuch der Dauerausstellungen und der angeschlossenen Museen: Freier Eintritt für jedermann und an jedem Tag. Nur für den Besuch der Sonderausstellungen wird, je nach Bedeutung und Aufwand, ein Eintrittspreis erhoben. Jedoch gibt es auch hier für Kinder, Schüler, Studenten, Schwerbehinderte, Personen im freiwilligen sozialen Jahr, Begleitpersonen von Schwerbehinderten ab 80 % Behinderung sowie Inhaber der Bonuscard und Kultur freien Eintritt. Das Kunstmuseum Stuttgart wiederum gewährt freien Eintritt und Ermäßigungen für Kinder unter 13 Jahren und für weitere berechtigte Personenkreise.

In Stuttgart gibt es noch viele weitere Museen in unterschiedlicher Trägerschaft. Hier werden die Eintrittspreise von den jeweiligen Trägern festgelegt.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Mitte stimmt dem Vorschlag einstimmig zu.

Nachpflanzung von Platanen auf der Königstraße

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Stuttgart-Mitte
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  • Grünflächen, Wald, Friedhöfe
  • Bäume
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

773
weniger gut: -35
gut: 773
Meine Stimme: keine
Platz: 
84

Einige der Platanen auf der Königstraße wurden abgesägt. Es wäre wünschenswert, diese wieder nachzupflanzen und nicht unschöne Lücken als Dauerzustand zu behalten. Auch für das Stadtklima sind diese Bäume unverzichtbar.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Gefällte Bäume werden grundsätzlich schnellstmöglich ersetzt. In der Königstraße wurden die Bäume bis auf einen Standort, der zur Zeit noch durch eine Baustelle blockiert wird, nachgepflanzt.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Mitte stimmt dem Vorschlag einstimmig zu.

Konzept für verpackungsfreie Supermärkte fördern

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Stuttgart-Mitte
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  • Energie, Umwelt
  • Weitere
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

764
weniger gut: -88
gut: 764
Meine Stimme: keine
Platz: 
90

Um die Müllthematik und Umweltverschmutzung in den Griff zu bekommen und Nachhaltigkeit zu fördern ist es sinnvoll, Müll von vornherein zu vermeiden. Ein Ansatz dafür könnte sein, verpackungsfreie Supermärkte/Geschäfte, am besten welche mit Fokus auf regionalen Produkten, zu unterstützen bzw. den Standort Stuttgart dafür attraktiv zu machen.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Hierbei handelt es sich um freiwillige Leistungen von Seiten der Lebensmittelanbieter/Unternehmen. Ein direkter/unmittelbarer Einfluss durch die Landeshauptstadt Stuttgart kann nicht ausgeübt werden, da es sich um privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen handelt. Jedoch unterstützen wir jedes Vorhaben, dass das Müllaufkommen reduziert, bzw. eindämmt. Vor ein paar Jahren hat die Firma "Schüttgut" im Stuttgarter Westen eröffnet. Dort werden unverpackte Lebensmittel, z.B. Obst&Gemüse, Backwaren, Süßigkeiten oder Essige und Öle abgefüllt. Weiterhin ist bei den Lebensmittelketten zu beobachten, dass in den Obst&Gemüseabteilungen zunehmend verpackunsfreie Lebensmittel angeboten und auf Plastiktüten verzichtet oder auf Papiertüten gegen eine Gebühr umgestiegen wird.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Mitte lehnt den Vorschlag einstimmig ab, weil fraglich ist, ob sich ein solches Konzept tatsächlich realisieren lässt.

Fahrradständer in der Innenstadt aufstellen

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Stuttgart-Mitte
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  • Verkehr
  • Radverkehr
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

745
weniger gut: -99
gut: 745
Meine Stimme: keine
Platz: 
99

In der Innenstadt fehlen viele Fahrradständer, an denen man sein Fahrrad fest schließen kann. An fast jeder Kreuzung sollten ein paar stehen. Ganz besonders um den Schlossplatz herum.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Im Stadtbezirk Mitte wurden in den letzten Monaten zahlreiche Standorte geprüft und als Ergebnis 27 neue Standorte mit insgesamt 180 Radabstellbügeln festgelegt, welche im Jahr 2019 ausgeführt werden. Direkt im Bereich um den Schlossplatz werden über 50 Radabstellbügel installiert und somit für über 100 Fährräder sichere Radstellplätze geschaffen.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Mitte stimmt dem Vorschlag einstimmig zu.

Arnulf Klett Passage freundlicher und einladender gestalten

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Stuttgart-Mitte
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  • Sicherheit, Ordnung
  • Kontrollen
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kostenneutral

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

733
weniger gut: -57
gut: 733
Meine Stimme: keine
Platz: 
111

Es gibt einige Schandflecken in Stuttgart, einer davon ist direkt am Hauptbahnhof: die Arnulf Klett Passage.
Das ist für mich und auch andere teilweise so ekelhaft und beängstigend, dass wir es meistens vermeiden, da durchzulaufen.
Gründe hierfür:
- der Laden-Mix könnte besser sein
- man bekommt auch tagsüber Drogen angeboten
- man erntet komische Blicke von irgendwelchen kriminell aussehenden Menschen. Insbesondere Frauen werden hier zum Ziel
- die angekündigte Polizeipräsenz merke ich persönlich nicht

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Der Polizeivollzugsdienst des Landes Baden-Württemberg und der Städtische Vollzugsdienst bestreifen die Klett-Passage im Rahmen der Sicherheitskonzeption Stuttgart mehrfach in der Woche zu unterschiedlichen Zeiten. Durch die erhöhte polizeiliche Präsenz sollen bereits niederschwellige Ordnungsstörungen verhindert werden. Ordnungsbehördliche Maßnahmen, wie die Erteilung eines Platzverweises, können nur ausgesprochen werden, wenn eine Ordnungsstörung nachgewiesen wird.

Eine dauerhafte Überwachung der Passage ist derzeit personell nicht leistbar. Gemeinsam mit der SSB und dem AWS wird geprüft, ob und wie die Reinigungsintervalle erhöht werden können.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Mitte stimmt dem Vorschlag einstimmig zu.

Kostenlose Parkplätze für Stadträte abschaffen

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Stuttgart-Mitte
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  • Verkehr
  • Parken
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Sparidee

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

732
weniger gut: -61
gut: 732
Meine Stimme: keine
Platz: 
112

Für alle Stadträte werden in der City kostenlose Parkplätze reserviert. Dies ist in Zeiten des permanenten Abbaus der öffentlichen Parkmöglichkeiten nicht mehr vermittelbar und sozial ungerecht.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Für Mitglieder des Gemeinderats werden im Stadtgebiet Stuttgart grundsätzlich keine Parkplätze auf öffentlichen Parkplätzen reserviert - weder kostenlos noch gegen Bezahlung. Die Stadträte haben jedoch im Rahmen der Entschädigung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeiten die Möglichkeit, einen gewährten Mobilitätsbeitrag für den Kauf eines ÖPNV-Tickets oder einen Stellplatz in der Rathausgarage (Nutzung ausschließlich zu dienstlichen Zwecken) einzusetzen. Der monatliche Mobilitätsbeitrag liegt gemäß der Satzung der Landeshauptstadt Stuttgart über die Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeit bei maximal 70,67 €.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Mitte lehnt den Vorschlag mehrheitlich bei einer Gegenstimme ab, weil die Parkmöglichkeiten für die Arbeit der Stadträtinnen und Stadträte als zwingend notwendig angesehen werden.

Stuttgart-Nord

Verkehrsinseln mit Blumen für Wildbienen und Schmetterlinge bepflanzen

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Stuttgart-Nord
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  • Grünflächen, Wald, Friedhöfe
  • Weitere
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

778
weniger gut: -52
gut: 778
Meine Stimme: keine
Platz: 
79

In Stuttgart Nord, im Kessel unten, leiden die Bürger verstärkt an dem Feinstaub, insbesondere duch die Bauarbeiten für Stuttgart 21. Man schlägt 2 Fliegen mit einer Klappe, wenn man die Verkehrsinseln mit Blumen bepflanzt für Wildbienen und Schmetterlinge. Zudem ist es auch ein Beitrag für eine verbesserte Luftqualität. Auch Lavendel, Rosmarin und Thymian-Büsche sind zweckmäßig, da sie auch gleichzeitig Duft versprühen. Anwohner könnten sich im Sinne von Urban Gardening um diese Pflanzen kümmern.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Die Landeshauptstadt Stuttgart ist bestrebt, neue Flächen als Insektenweide anzulegen. So werden derzeit die Bäume an der Heilbronner Straße, die wegen dem Bau der Stadtbahnlinie U12 gefällt werden mussten, nachgepflanzt und in diesem Zuge eine Blumenwiese eingesät. Urban Gardening oder Pflegepatenschaften im direkten Bereich von stark befahrenen Straßen kann unter anderem aus Unfallschutzgründen leider nicht zugestimmt werden.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Nord befürwortet den Vorschlag einstimmig.

Platanen an der Heilbronner Straße wieder pflanzen

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Stuttgart-Nord
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  • Grünflächen, Wald, Friedhöfe
  • Bäume
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

663
weniger gut: -44
gut: 663
Meine Stimme: keine
Platz: 
203

Bei den Bauarbeiten zu Stuttgart 21 wurden die wunderschönen großen Platanen auf der Heilbronner Straße auf Höhe Genohaus, Riderst Digest Gebäude, gefällt.

Da die Baumaßnahmen jetzt abgeschlossen sind, sollten, an der meistbefahrenen Straße in Stuttgart, diese Bäume ersetzt werden. Die Straße macht ohne die Bäume einen sehr trostlosen Eindruck. Die Schadstoffbelastung ist zudem hoch. Bäume könnten hier unterstützen, die Luft zu reinigen.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Die Pflanzflächen werden derzeit fertiggestellt und in der ursprünglichen Stückzahl wieder bepflanzt.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Nord befürwortet den Vorschlag einstimmig.

Stuttgart-Ost

Erweiterung der Schulmensa des Wagenburg-Gymnasiums

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Stuttgart-Ost
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  • Schulen, Bildung
  • Weitere
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

1267
weniger gut: -74
gut: 1267
Meine Stimme: keine
Platz: 
12

Bei rund 540 Schülerinnen und Schülern in einer offenen Ganztagsschule bietet die derzeitige Mensa nur 54 Plätze. Auch Küche und Ausgabebereich sind viel zu klein.
Diese Situation hat zur Folge, dass viele Schülerinnen und Schüler auf die (meist ungesunden) teureren Alternativen im Umfeld ausweichen oder oftmals ihre ganze Mittagspause beim Warten in der Schlange verbringen müssen. Die ca. 150 Kinder und Jugendlichen, die die Mensa regelmäßig nutzen, müssen dabei im Flur stehen. Dadurch entsteht hier eine beengte Situation, die Anlass zu Bedenken gibt (Konflikte, Sicherheit, Brandschutz).
Auch Verbesserungsversuche - die Kinder und Jugendlichen essen in Schichten, der Aufenthaltsraum wird mittags als Speiseraum genutzt - entspannen die Lage nicht nennenswert. Zudem steht damit der Aufenthaltsraum auch nicht mehr für eine anderweitige Nutzung zur Verfügung.
Die geplante Generalsanierung verspricht in dieser Hinsicht derzeit keine wesentliche Verbesserung. Da es keine räumlichen Reserven im Gebäude gibt und zusätzlich Räume für die Haustechnik geschaffen werden müssen, besteht auch keine Aussicht auf eine tiefgreifende Lösung des Problems der Essensversorgung und auf neue Gestaltungsmöglichkeiten in der Mittagspause.
Wir schlagen daher vor, dass neue Räume für die Mensa und die Küche geschaffen werden.
Im Bereich des rückwärtigen Schulhofes sehen wir die Möglichkeit, einen schmalen Neubau zu errichten, der als Cafeteria genutzt werden könnte. Das Gebäude läge auf einer zurzeit verwilderten Grünfläche, wodurch der eigentliche Schulhof nicht verkleinert würde.
Diese Lösung hätte zusätzlich den Vorteil, dass in der freigewordenen “alten” Mensa ein Raum für NWT (Naturwissenschaft und Technik) geschaffen werden könnte, der für die Umsetzung des Bildungsplanes dringend benötigt wird, da NWT in Zukunft auch als Fach in der Oberstufe angeboten werden soll.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Der Gemeinderat hat im Herbst 2017 angesichts zahlreicher schulischer Bauvorhaben in den kommenden Jahren mit Gemeinderatsdrucksache 717/2017 ein Investitionsprogramm beschlossen und darin die bereits bekannten Maßnahmen zeitlich priorisiert. Die Verwaltung befürwortet die Anregung grundsätzlich, weist jedoch darauf hin, dass auch ein Neubau der Mensa am Wagenburg-Gymnasium in dieses Programm aufgenommen werden muss und aufgrund der vielen anstehenden Bauvorhaben erst langfristig im Rahmen der Fortschreibung des Investitionsprogramms weiter forciert werden kann.

Das Schulverwaltungsamt wird zur Verbesserung der Situation bei der Essensversorgung am Wagenburg-Gymnasium daher ein zweistufiges Vorgehen vorsehen. Als mittelfristige Lösung soll im Rahmen der Sanierung der bestehende Essensbereich ertüchtigt werden, um den Ablauf bei der Essensausgabe zu optimieren. Als langfristige Lösung ist der Neubau der Mensa auf dem Schulgrundstück im Kontext des schulischen Investitionsprogramms vorgesehen.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Ost unterstützt diese Maßnahme mehrheitlich bei einer Gegenstimme.

Mehr Radwege schaffen

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Stuttgart-Ost
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  • Verkehr
  • Radwege
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

805
weniger gut: -150
gut: 805
Meine Stimme: keine
Platz: 
55

Fahre seit geraumer Zeit mit Rad von Stuttgart-Ost nach Zuffenhausen. Es gibt viele Teilbereiche, die dem Radfahrer keine Chance im Berufsverkehr geben, so dass wir gezwungen sind oft auf dem Gehweg zu fahren, damit wir im Verkehr überhaupt weiterkommen. Wie wollen wir von Feinstaub je wegkommen, wenn wir nicht genügend Radwege und Alternativen haben. Auch wünsche ich mir Wagons an der U-Bahn zur Kolo eine Radmitnahme. Dann würde ich bei jedem Wetter mit Rad und Bahn fahren und noch viele mehr!

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Zur Förderung des Radverkehrs liegt ein Fahrradkonzept vor. Dieses wird ab 2020 fortgeschrieben. Das Ziel der Stadt ist es, die Umsetzung des Hauptradroutennetzes bis 2030 zu realisieren. Dann soll ein durchgehendes Fahrradnetz ohne Lücken vorhanden sein.

Die gemeldeten Einzelfälle werden geprüft und im Rahmen des Fahrradkonzeptes nach Möglichkeiten gelöst. Ziel ist es, grundsätzlich Fahrradwege und Fußwege getrennt zu führen. Um diese Führungsform verwirklichen zu können, müssen die vorhandenen Verkehrsflächen neu aufgeteilt werden. Dies ist derzeit in Bearbeitung.

Die SSB beabsichtigt zwar, die Kapazität in den Stadtbahnen ausweiten, eine Fahrradmitnahme wird aber dennoch weiterhin nur außerhalb der Hauptverkehrszeiten möglich sein. Der Vorschlag zu einem „Fahrradwagon“ wird an die SSB weitergegeben.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Ost befürwortet diesen Vorschlag mehrheitlich bei 11 Befürwortungen und 5 Gegenstimmen.

Villa Berg sanieren

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Stuttgart-Ost
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  • Kultur
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

770
weniger gut: -45
gut: 770
Meine Stimme: keine
Platz: 
87

Trotz einer groß angelegten Bürgerbeteiligung zur Zukunft der Villa Berg, die vor mehr als zwei Jahren mit einem eindeutigen Votum der Bürger zu Ende ging, wurde bis heute kein Beschluss zur Sanierung gefasst. Dieses historisch unglaublich bedeutende Gebäude muss jetzt saniert und den Bürgern wieder zugänglich gemacht werden.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Die Vorlage zur weiteren Projektentwicklung der Villa Berg wurde am 7. Mai 2019 in den Gemeinderat eingebracht und am 23. Mai 2019 einstimmig beschlossen. Damit hat sich der Gemeinderat dafür ausgesprochen, dass die Villa Berg saniert und der Bürgerschaft umfänglich zur Verfügung gestellt werden soll. Nach diesem aktuellen Beschluss werden die Planungsleistungen für die Sanierung der Villa Berg und der Tiefgarage aufgenommen.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Ost unterstützt diesen Antrag einstimmig.

Bäume pflanzen

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Stuttgart-Ost
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  • Grünflächen, Wald, Friedhöfe
  • Bäume
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

761
weniger gut: -41
gut: 761
Meine Stimme: keine
Platz: 
92

Entlang der Landhausstraße zwischen Raitelsbergstraße und Ostendplatz ist reichlich Platz für die Pflanzung von Bäumen. Hier müssen nicht einmal Parkplätze entfallen, weil dort keine sind!! Das würde gerade im Sommer für eine angenehmere Aufenthaltsqualität sorgen.
Und z.B. Feinstaub aufnehmen.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Eine erste Prüfung hat ergeben, dass in diesem Bereich sehr viele Leitungen verlegt sind, sodass dort leider keine neuen Baumstandorte geschaffen werden können.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Ost stimmt dem Vorschlag einmütig zu.

Leo Vetterbad nicht schließen

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Stuttgart-Ost
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  • Sport, Bäder
  • Bäder
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

761
weniger gut: -45
gut: 761
Meine Stimme: keine
Platz: 
94

Das Leo Vetterbad nicht schließen.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Die Schließung des Leo-Vetter-Bads sowie des Hallenbads Heslach während der Freibadsaison 2020 wurde vorgeschlagen, um den Fachkräftemangel im Aufsichtsbereich zu bewältigen. In keinem der acht Hallenbäder der Bäderbetriebe Stuttgart gibt es Wasserflächen in den Außenbereichen. Aber gerade in der warmen und heißen Jahreszeit werden verstärkt Wasserflächen unter freiem Himmel aufgesucht. Für die Bäderbetriebe Stuttgart hat daher die uneingeschränkte Zurverfügungstellung der Wasserflächen in den Stuttgarter Freibädern eine hohe Priorität. Zudem bieten unsere Freibäder im Schnitt etwa das Dreifache an Wasserfläche im Vergleich zu den Hallenbädern. Das muss bei hohem Besucheraufkommen auch berücksichtigt werden. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr hatten wir trotz verkürzten Öffnungszeiten im Inselbad Untertürkheim durchschnittlich 134 Besucher pro Öffnungsstunde. Im Leo-Vetter-Bad zählten wir im Schnitt nur 26 und im Hallenbad Heslach 37 Gäste pro Öffnungsstunde.

Von Mai bis Mitte September entsteht mit der Öffnung der fünf städtischen Freibäder ein erhöhter Personalbedarf. Wir benötigen Jahr für Jahr während der Sommerbadesaison bis zu 60 zusätzliche Saison-Fachkräfte, um die umfangreichen Öffnungszeiten anbieten zu können. Wenn nur noch zwei – statt bisher vier – Hallenbäder für den öffentlichen Badebetrieb auch während der Sommersaison offengehalten werden, könnten Stammbeschäftigte aus den beiden zusätzlich geschlossenen Hallenbädern direkt in den Freibädern eingesetzt werden. Damit hätten die Bäderbetriebe Stuttgart auch wesentlich bessere Möglichkeiten, die über dem Bundesdurchschnitt liegenden Öffnungszeiten in allen fünf Freibädern ohne Einschränkungen über die gesamte Sommersaison sicherzustellen.

Der bekannte und bundesweit zu verzeichnende Fachkräftemangel führt dazu, dass die saisonal erforderliche Anzahl an Fachkräften immer schwerer zu finden ist.

Beispielsweise hatten vergangenes Jahr in ganz Deutschland Bäder mit dem Personalmangel zu kämpfen. Laut dem Landesvorsitzenden des Bundes Deutscher Schwimmmeister, Edgar Koslowski, fehlen landesweit bis zu 400 Fachangestellte für Bäderbetriebe. Bundesweit sind es sogar 2.500. Diese Zahlen machen das Ausmaß des Personalmangels deutlich.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Dem Vorschlag das Leo-Vetter-Bad nicht zu schließen, stimmt der Bezirksbeirat Ost einmütig zu.

Stuttgart (gesamt), 
Stuttgart-Ost

Abendöffnungszeiten für Bäder erhalten

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Stuttgart (gesamt)
Stuttgart-Ost
|
  • Sport, Bäder
  • Bäder
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

856
weniger gut: -39
gut: 856
Meine Stimme: keine
Platz: 
37

Bisher bietet Stuttgart eine gute Bäderversorgung am Abend an, um nach Feierabend für die Arbeitnehmer schwimmen anzubieten. Vom Stadtteil Gänsheide aus bieten die Bäder Zuffenhausen, Heslach, Leo-Vetter und Pliningen eine gute Versorgung von Dienstag bis Freitag um dies zu tun. Dies sollte von der Stadt ganzjährig so erhalten bleiben.

Die Stadt bemängelt kein Personal zur Aufrechterhaltung der Öffnungszeiten zu haben. Dies ist lediglich ein selbstverursachter Engpass. Die Stadt findet kein Personal nur, weil sie zu schlecht zählt, daher sollten die 3 Personen, die zur Öffnung eines Bades notwendig sind (Bademeister, Kassierer und Reinigungskraft) mit mindestens E9 (Gehaltsgruppe für Stadtangestellte mit Ausbildung und anspruchsvoller Aufgabe) bezahlt werden. Aktuell wird deutlich weniger bezahlt.

Finanzierungsvorschlag: Die geringen Kosten dürften im Stadthaushalt mit einem Volumen von mehr als 3,5 Milliarden Euro keine Rolle spielen, man könnte aber auch auf die Beauftragung von externen Gutachtern zur Schließung von Bädern verzichten. Außerdem könnte sicher die ein oder andere E13 bis E15 Stelle in der Stadtverwaltung gestrichen werden.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Am 31. Januar 2019 wurde im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung für alle 23 Stuttgarter Bezirksbeiräte im Kursaal in Bad Cannstatt das Belegungs- und Öffnungszeitenkonzept der Stuttgarter Hallenbäder vorgestellt, welches ein Bestandteil des Bäderentwicklungsplans 2030 ist. Dieser Vorschlag sieht vor, die Nutzungszeiten für die Öffentlichkeit einzuschränken, um den erhöhten Bedarf der Vereine und Schulen zeitnah decken zu können.

Die gewünschte Diskussion in den Gremien und der Öffentlichkeit wurde angeschoben und ist noch im Gange. Den Bäderbetrieben liegen aktuell die meisten Rückmeldungen aus den Bezirksbeiräten mit Fragen, Vorschlägen, Wünschen und ergänzenden Anträgen vor. Außerdem haben uns zahlreiche Zuschriften aus der Bürgerschaft bzw. von Nutzern der Bäder erreicht. Alle eingegangenen und die noch folgenden Vorschläge und Wünsche werden gesammelt und auf Umsetzbarkeit geprüft. Dem Bäderausschuss werden wir dann im Rahmen einer Ergänzungsvorlage die Rückmeldungen aus den Bezirken mitteilen sowie die endgültigen Öffnungszeiten für die Öffentlichkeit vorschlagen.

Der Bäderausschuss wird sich wieder im Sommer 2019 mit der Thematik befassen.

Die Schließung des Leo-Vetter-Bads sowie des Hallenbads Heslach während der Freibadsaison 2020 wurde vorgeschlagen, um den Fachkräftemangel im Aufsichtsbereich zu bewältigen. In keinem der acht Hallenbäder der Bäderbetriebe Stuttgart gibt es Wasserflächen in den Außenbereichen. Aber gerade in der warmen und heißen Jahreszeit werden verstärkt Wasserflächen unter freiem Himmel aufgesucht. Für die Bäderbetriebe Stuttgart hat daher die uneingeschränkte Zurverfügungstellung der Wasserflächen in den Stuttgarter Freibädern eine hohe Priorität. Zudem bieten unsere Freibäder im Schnitt etwa das Dreifache an Wasserfläche im Vergleich zu den Hallenbädern. Das muss bei hohem Besucheraufkommen auch berücksichtigt werden. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr hatten wir trotz verkürzten Öffnungszeiten im Inselbad Untertürkheim durchschnittlich 134 Besucher pro Öffnungsstunde. Im Leo-Vetter-Bad zählten wir im Schnitt nur 26 und im Hallenbad Heslach 37 Gäste pro Öffnungsstunde.

Von Mai bis Mitte September entsteht mit der Öffnung unserer fünf städtischen Freibäder ein erhöhter Personalbedarf. Wir benötigen Jahr für Jahr während der Sommerbadesaison bis zu 60 zusätzliche Saison-Fachkräfte, um die umfangreichen Öffnungszeiten anbieten zu können. Wenn nur noch zwei – statt bisher vier – Hallenbäder für den öffentlichen Badebetrieb auch während der Sommersaison offengehalten würden, könnten Stammbeschäftigte aus den beiden zusätzlich geschlossenen Hallenbädern direkt in den Freibädern eingesetzt werden. Damit hätten die Bäderbetriebe Stuttgart auch wesentlich bessere Möglichkeiten, die über dem Bundesdurchschnitt liegenden Öffnungszeiten in allen fünf Freibädern ohne Einschränkungen über die gesamte Sommersaison sicherzustellen.

Der bekannte und bundesweit zu verzeichnende Fachkräftemangel führt dazu, dass die saisonal erforderliche Anzahl an Fachkräften immer schwerer zu finden ist.

Beispielsweise hatten vergangenes Jahr in ganz Deutschland Bäder mit dem Personalmangel zu kämpfen. Laut dem Landesvorsitzenden des Bundes Deutscher Schwimmmeister, Edgar Koslowski, fehlen landesweit bis zu 400 Fachangestellte für Bäderbetriebe. Bundesweit sind es sogar 2.500. Diese Zahlen machen das Ausmaß des Personalmangels deutlich.

Die Eingruppierung der Beschäftigten der Landeshauptstadt Stuttgart basiert auf dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD). Die Bäderbetriebe Stuttgart gruppieren ihre Beschäftigten je nach Qualifikation in die höchstmögliche Entgeltgruppe ein.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Ost unterstützt dieses Ansinnen der Bürgerinnen und Bürger einstimmig.

Stuttgart (gesamt), 
Degerloch, 
Stuttgart-Süd

Zahnradbahn abends länger fahren lassen - auch für Fahrradmitnahme wichtig.

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Stuttgart (gesamt)
Degerloch
Stuttgart-Süd
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  • Busse, Bahnen (ÖPNV)
  • Verbindungen
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

858
weniger gut: -76
gut: 858
Meine Stimme: keine
Platz: 
35

Die Zahnradbahn stellt abends schon um 20.45 Uhr den Betrieb ein. Das ist viel zu früh.
Beim Marienplatz handelt es sich schon länger um ein beliebtes Treff- und Ausgehviertel. Der Taxi Ersatzverkehr ist keine geeignete Alternative. Fast immer übersteigt die Anzahl der Fahrgäste die Kapazität des Taxis bei weitem. So kommt es öfters zum Gedrängel um die wenigen Plätze und unnötige Warterei auf weitere Taxis.

Für die Fahrradmitnahme nach Degerloch und damit auf die Filderebene ist die Zacke oft die einzige realistische Möglichkeit, da die Stadtbahnen häufig auch abends zu überfüllt sind. Gerade wenn Veranstaltungen und Feste stattfinden, wie Weindorf, Volksfest und anderes.

Die Lärmbelästigung kann kein gutes Gegenargument sein, denn wenn viele Menschen vom Auto auf ÖPNV und Fahrrad umsteigen, sinkt insgesamt die Lärmbelastung in der Stadt. Die Haupteinfallsstraßen nach Stuttgart werden ja auch nicht um 20.45 Uhr gesperrt, um die Anwohner vor dem Auto- und LKW-Lärm zu schützen. Die Zahnradbahn soll mindestens bis Mitternacht betrieben werden.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Aktuell sind die Betriebszeiten der Zacke unter anderem aufgrund der Lärmemissionen eingeschränkt. Außerdem ist das Nachfrageniveau der Zahnradbahn über das Jahr und von Tag zu Tag sehr schwankend. Dies liegt zum einen an den diversen Veranstaltungen auf dem Marienplatz und dessen Umgebung, zum anderen an der relativ wetterabhängigen Nutzergruppe. Daher ist es relativ schwer, ein passgenaues Angebotskonzept zu entwickeln. Außerdem gibt es mit einer Stadtbahnfahrt mit Umstieg am Charlottenplatz eine Alternative (16-17 Minuten Fahrzeit), um vom Marienplatz nach Degerloch zu kommen.

Nichtsdestotrotz gibt es Überlegungen seitens der SSB, ab dem Jahr 2021 die Betriebszeiten der Zahnradbahn auszuweiten. Möglich wird dies durch die Anschaffung einer neuen Zahnradbahn-Generation samt überarbeitetem Vorstellwagen (Fahrradtransport). Mit den neuen Fahrzeugen besteht die Hoffnung, die Lärmemissionen zu reduzieren und ein erweitertes Abendangebot umzusetzen. Wie dieses Angebot konkret ausgestaltet wird, ist derzeit allerdings noch in Planung.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Süd unterstützt grundsätzlich diesen Vorschlag. Mit der Beschaffung neuer und leiserer Fahrzeuge für die Zahnradbahn soll die tägliche Betriebszeit verlängert werden.

Stuttgart-Süd

Den ganzjährigen Betrieb des Hallenbad Heslach sicherstellen

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Stuttgart-Süd
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  • Sport, Bäder
  • Bäder
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

811
weniger gut: -44
gut: 811
Meine Stimme: keine
Platz: 
51

Am 01.02.2019 erschien ein Artikel in der StZ, der darüber informiert, dass das Hallenbad Heslach im Sommer zu Gunsten der Freibäder vorübergehend geschlossen werden soll.

Diese Entscheidung ist nicht nachvollziehbar. Das Hallenbad hat für die Innenstadtbezirke einen hohen Freizeitwert. Im Gegensatz zu den Freibädern in den äußeren Bezirken ist das Hallenbad für die Innenstadtbewohner in Mitte, Süd und West schnell und einfach zu erreichen (fußläufig, U1, Buslinie 42). Die alternativ angebotenen Freibäder sind für die Innenstadtbewohner nur mit langer Anreise zu erreichen. Ein sportliches Bahnenschwimmen ist weder in Vaihingen noch in Möhringen möglich.

Der Personalmangel in den Stuttgarter Bäderbetrieben kann nicht über das "Auspielen" der verschiedenen Standorte gegeneinander erreicht werden! Ein wohlhabende Stadt wie Stuttgart muss Ihre Bäderbetriebe mit genügend Mitteln ausstatten, um eine ausreichende Personaldecke zum Betrieb aller Bäder sicherzustellen.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Die Schließung des Leo-Vetter-Bads sowie des Hallenbads Heslach während der Freibadsaison 2020 wurde vorgeschlagen, um den Fachkräftemangel im Aufsichtsbereich zu bewältigen. In keinem der acht Hallenbäder der Bäderbetriebe Stuttgart gibt es Wasserflächen in den Außenbereichen. Aber gerade in der warmen und heißen Jahreszeit werden verstärkt Wasserflächen unter freiem Himmel aufgesucht. Für die Bäderbetriebe Stuttgart hat daher die uneingeschränkte Zurverfügungstellung der Wasserflächen in den Stuttgarter Freibädern eine hohe Priorität. Zudem bieten unsere Freibäder im Schnitt etwa das Dreifache an Wasserfläche im Vergleich zu den Hallenbädern. Das muss bei hohem Besucheraufkommen auch berücksichtigt werden. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr hatten wir trotz verkürzten Öffnungszeiten im Inselbad Untertürkheim durchschnittlich 134 Besucher pro Öffnungsstunde. Im Leo-Vetter-Bad zählten wir im Schnitt nur 26 und im Hallenbad Heslach 37 Gäste pro Öffnungsstunde.

Von Mai bis Mitte September entsteht mit der Öffnung unserer fünf städtischen Freibäder ein erhöhter Personalbedarf. Wir benötigen Jahr für Jahr während der Sommerbadesaison bis zu 60 zusätzliche Saison-Fachkräfte, um die umfangreichen Öffnungszeiten anbieten zu können. Wenn nur noch zwei – statt bisher vier – Hallenbäder für den öffentlichen Badebetrieb auch während der Sommersaison offengehalten würden, könnten Stammbeschäftigte aus den beiden zusätzlich geschlossenen Hallenbädern direkt in den Freibädern eingesetzt werden. Damit hätten die Bäderbetriebe Stuttgart auch wesentlich bessere Möglichkeiten, die über dem Bundesdurchschnitt liegenden Öffnungszeiten in allen fünf Freibädern ohne Einschränkungen über die gesamte Sommersaison sicherzustellen.

Der bekannte und bundesweit zu verzeichnende Fachkräftemangel führt dazu, dass die saisonal erforderliche Anzahl an Fachkräften immer schwerer zu finden ist.

Beispielsweise hatten vergangenes Jahr in ganz Deutschland Bäder mit dem Personalmangel zu kämpfen. Laut dem Landesvorsitzenden des Bundes Deutscher Schwimmmeister, Edgar Koslowski, fehlen landesweit bis zu 400 Fachangestellte für Bäderbetriebe. Bundesweit sind es sogar 2.500. Diese Zahlen machen das Ausmaß des Personalmangels, der kein Stuttgarter Problem ist, deutlich.

Hinweis: Die Bäderbetriebe Stuttgart verfügen über genügend Ressourcen, um notwendige Fachkräfte für die Sommersaison einzustellen. Es mangelt jedoch an fachlich qualifizierten Bewerbern.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Süd unterstützt diesen Vorschlag. Er lehnt den Bäderentwicklungsplan 2030 der Bäderbetriebe Stuttgart in der bisher vorliegenden Form ab.

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