Ergebnisse: gruppiert nach Stadbezirk

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Es werden alle Vorschläge angezeigt, zu denen die Bezirksbeiräte Stellung genommen haben. Die Vorschläge werden gruppiert nach Stadtbezirken aufgeführt.

Sie können die Vorschläge filtern nach:

Stuttgart (gesamt), 
Mühlhausen, 
Weilimdorf

Mobile Kindersozialarbeit, projektfinanziert bis Ende 2019. Die Weiterfinanzierung ist nicht gesichert!

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Stuttgart (gesamt)
Mühlhausen
Weilimdorf
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  • Kinder, Jugend, Familie
  • Jugendarbeit
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

1880
weniger gut: -63
gut: 1880
Meine Stimme: keine
Platz: 
5

Mobile Kindersozialarbeit ist im Team der Mobilen Jugendarbeit in Weilimdorf und Freiberg/Mönchfeld verankert und begleitet seit mehreren Jahren benachteiligte und in ihrem Verhalten auffällige Kinder (8-13 J.) in ihrer Entwicklung. Die Adressat*innen der Mobilen Kindersozialarbeit haben geringe Perspektiven. Sie identifizieren sich sehr mit ihrem Stadtteil und fallen dort oftmals unangenehm auf, wie z.B. durch Drogenkonsum, Lärmbelästigung oder gewaltbereites Verhalten.
Hinzu kommen Schulprobleme und Schulverweigerung. Häufig zeigen Kinder jugendtypische Verhaltensweisen, wie z.B. Treffen am Abend im öffentlichen Raum, Selbstinszenierung als Clique, (zu) lockere Elternbindung. Viele von ihnen kennen nichts anderes als das, was ihr eigener Stadtteil bietet.
Hier zeigt sich, dass Kinderarmut nicht nur ein materielles Problem darstellt, sondern ebenso den Zugang zu Aktivitäten, sozialer Teilhabe und zuverlässigen Bezugspersonen erschwert.
Die Mobile Kindersozialarbeit mit den Säulen Gruppenarbeit, Einzelfallhilfe, Streetwork und Gemeinwesenarbeit sowie Elternarbeit sind wichtig, um folgende Ziele zu erreichen: Verhinderung oder Aufhebung von Benachteiligung; Befähigung zur Eigenbestimmung, Selbstverantwortung, Gemeinschaftsfähigkeit; Reduktion von Straffälligkeiten, Sucht und Gewalt.

Im Vergleich zur Mobilen Jugendarbeit erfordert die Mobile Kindersozialarbeit die Anpassung der Arbeitsmethoden an die jüngere Zielgruppe und andere Kompetenzen von den Fachkräften. Die besonderen Herausforderungen von Kindern benötigen eigene Ansprechpartner*innen und können nicht von der Mobilen Jugendarbeit bearbeitet werden. Dies würde weder den jüngeren noch älteren gerecht werden und kann den Bedarf keinesfalls decken.

Eine Regelfinanzierung der Mobilen Kindersozialarbeit mit jeweils einer 50% Stelle für Freiberg/Mönchfeld und Weilimdorf ab 2020 ist dringend erforderlich!!

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Die Verwaltung prüft derzeit, in wie weit das Konzept „Mobile Kindersozialarbeit“ ein Baustein zur Förderung der Teilhabechancen von Kindern, zur Prävention und zur Sicherung des Kindeswohls sein kann. Die Träger der Mobilen Jugendarbeit erproben den Ansatz „Mobile Kindersozialarbeit“ seit 2012 an ausgewählten Standorten. Zielgruppe sind Kinder von 8 -13 Jahren und ihre Eltern. Methodisch werden diese über aufsuchende Arbeit wie z.B. Streetwork angesprochen. Themen sind u.a. gewaltbereites Verhalten der Kinder, Selbstinszenierungen in Cliquen, sexualisierte Sprache, sowie Schulprobleme bis hin zur Schulverweigerung.

Finanziert haben sie sich bislang über Mittel der Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit Baden Württemberg e.V. und über zweckgebundene Spenden an den Caritasverband und die Ev. Gesellschaft. Im Zusammenhang mit den anstehenden Haushaltsplanberatungen soll entschieden werden, inwieweit und nach welchen Kriterien die Stadt Stuttgart das Angebot zukünftig in die Regelförderung aufnimmt. Der Finanzbedarf für eine städtische Förderung von zwei 50%-Stellen beträgt rd. 68.000 Euro für das Jahr 2020 bzw. 69.000 Euro für die Jahre 2021 ff.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Die Mobile Kindersozialarbeit kann mit relativ geringem Aufwand (1 Stelle = 50.000 EUR) Problematiken verhindern, ehe sie entstehen. Die Mobile Kindersozialarbeit ist ein wichtiger Bestandteil des Gemeinwesens. Erfolgreiche Arbeit hilft mit, Defizite abzubauen und Perspektiven für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen zu ermöglichen. Der Bezirksbeirat Mühlhausen unterstützt diesen Vorschlag.

Der Bezirksbeirat Weilimdorf unterstützt diesen Vorschlag ebenfalls einmütig.

Mobile Kindersozialarbeit, projektfinanziert bis Ende 2019. Die Weiterfinanzierung ist nicht gesichert!

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Stuttgart (gesamt)
Mühlhausen
Weilimdorf
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  • Kinder, Jugend, Familie
  • Jugendarbeit
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

1880
weniger gut: -63
gut: 1880
Meine Stimme: keine
Platz: 
5

Mobile Kindersozialarbeit ist im Team der Mobilen Jugendarbeit in Weilimdorf und Freiberg/Mönchfeld verankert und begleitet seit mehreren Jahren benachteiligte und in ihrem Verhalten auffällige Kinder (8-13 J.) in ihrer Entwicklung. Die Adressat*innen der Mobilen Kindersozialarbeit haben geringe Perspektiven. Sie identifizieren sich sehr mit ihrem Stadtteil und fallen dort oftmals unangenehm auf, wie z.B. durch Drogenkonsum, Lärmbelästigung oder gewaltbereites Verhalten.
Hinzu kommen Schulprobleme und Schulverweigerung. Häufig zeigen Kinder jugendtypische Verhaltensweisen, wie z.B. Treffen am Abend im öffentlichen Raum, Selbstinszenierung als Clique, (zu) lockere Elternbindung. Viele von ihnen kennen nichts anderes als das, was ihr eigener Stadtteil bietet.
Hier zeigt sich, dass Kinderarmut nicht nur ein materielles Problem darstellt, sondern ebenso den Zugang zu Aktivitäten, sozialer Teilhabe und zuverlässigen Bezugspersonen erschwert.
Die Mobile Kindersozialarbeit mit den Säulen Gruppenarbeit, Einzelfallhilfe, Streetwork und Gemeinwesenarbeit sowie Elternarbeit sind wichtig, um folgende Ziele zu erreichen: Verhinderung oder Aufhebung von Benachteiligung; Befähigung zur Eigenbestimmung, Selbstverantwortung, Gemeinschaftsfähigkeit; Reduktion von Straffälligkeiten, Sucht und Gewalt.

Im Vergleich zur Mobilen Jugendarbeit erfordert die Mobile Kindersozialarbeit die Anpassung der Arbeitsmethoden an die jüngere Zielgruppe und andere Kompetenzen von den Fachkräften. Die besonderen Herausforderungen von Kindern benötigen eigene Ansprechpartner*innen und können nicht von der Mobilen Jugendarbeit bearbeitet werden. Dies würde weder den jüngeren noch älteren gerecht werden und kann den Bedarf keinesfalls decken.

Eine Regelfinanzierung der Mobilen Kindersozialarbeit mit jeweils einer 50% Stelle für Freiberg/Mönchfeld und Weilimdorf ab 2020 ist dringend erforderlich!!

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Die Verwaltung prüft derzeit, in wie weit das Konzept „Mobile Kindersozialarbeit“ ein Baustein zur Förderung der Teilhabechancen von Kindern, zur Prävention und zur Sicherung des Kindeswohls sein kann. Die Träger der Mobilen Jugendarbeit erproben den Ansatz „Mobile Kindersozialarbeit“ seit 2012 an ausgewählten Standorten. Zielgruppe sind Kinder von 8 -13 Jahren und ihre Eltern. Methodisch werden diese über aufsuchende Arbeit wie z.B. Streetwork angesprochen. Themen sind u.a. gewaltbereites Verhalten der Kinder, Selbstinszenierungen in Cliquen, sexualisierte Sprache, sowie Schulprobleme bis hin zur Schulverweigerung.

Finanziert haben sie sich bislang über Mittel der Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit Baden Württemberg e.V. und über zweckgebundene Spenden an den Caritasverband und die Ev. Gesellschaft. Im Zusammenhang mit den anstehenden Haushaltsplanberatungen soll entschieden werden, inwieweit und nach welchen Kriterien die Stadt Stuttgart das Angebot zukünftig in die Regelförderung aufnimmt. Der Finanzbedarf für eine städtische Förderung von zwei 50%-Stellen beträgt rd. 68.000 Euro für das Jahr 2020 bzw. 69.000 Euro für die Jahre 2021 ff.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Die Mobile Kindersozialarbeit kann mit relativ geringem Aufwand (1 Stelle = 50.000 EUR) Problematiken verhindern, ehe sie entstehen. Die Mobile Kindersozialarbeit ist ein wichtiger Bestandteil des Gemeinwesens. Erfolgreiche Arbeit hilft mit, Defizite abzubauen und Perspektiven für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen zu ermöglichen. Der Bezirksbeirat Mühlhausen unterstützt diesen Vorschlag.

Der Bezirksbeirat Weilimdorf unterstützt diesen Vorschlag ebenfalls einmütig.

Mühlhausen

Dringend benötigt: Ein zusätzlicher Kunstrasenplatz mit Flutlichtanlage für den TSV Stuttgart-Mühlhausen

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Mühlhausen
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  • Sport, Bäder
  • Sportplätze
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

1256
weniger gut: -179
gut: 1256
Meine Stimme: keine
Platz: 
13

Der TSV Stuttgart-Mühlhausen ist einer der großen Sportvereine im Norden der Landeshauptstadt Stuttgart. Allein die Fußball-Abteilung umfasst derzeit 474 aktive Sportler. Neben zwei Herrenmannschaften und einer Alte Herren-Mannschaft wird die Frauenfußball-Mannschaft nach Kräften unterstützt und ist in der Region sehr erfolgreich.

Besondere Verdienste hat sich der TSV Mühlhausen vor allem in der Jugendarbeit erworben: Zahlreiche Kinder und Jugendliche sind mit Spaß und Freude im Jungenbereich schon ab der Altersgruppe Bambini bis zur B-Jugend aktiv. Junge Mädchen und Frauen sind ab der E-Jugend bis zur B-Jugend in ihren Teams engagiert.

Doch bei aller Freude über den Erfolg auch bei der Mitgliedergewinnung: Schon im Sommer reichen die Platzkapazitäten für einen geordneten Trainings- und Spielbetrieb kaum aus. Erst recht schwierig wird die Lage im Winter: Sehr knappe Kapazitäten in den Schulsporthallen des Stadtbezirks erlauben den Kinder- und Jugendmannschaften (1x Bambini, 3x F-Jugend und 2x E-Jugend) nur noch einmal pro Woche, ein Training durchzuführen. Auf dem einen vorhandenen, ohnehin schon recht alten Kunstrasenplatz drängen sich pro Abend zahlreiche Gruppen gleichzeitig. Darunter leidet natürlich nicht nur der Spaß beim Training, sondern auch die Qualität der Vorbereitung.

Deshalb bittet der Vorstand im Verbund mit dem Bürgerverein Freiberg/Mönchfeld die Bürger im Stadtbezirk und Umgebung sowie alle Mitglieder und Sportinteressierten – auch der anderen im Verein vertretenen Bereiche – um Unterstützung für die Einrichtung eines zweiten Kunstrasenplatzes auf dem Sportgelände am Rande des Eschbachwalds!

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Entsprechend den Richtlinien zur Förderung von Sport und Bewegung sind Planung, Bau und Unterhaltung der Vereins- und Bezirkssportanlagen Aufgabe der Stadt. Dazu gehört auch der Bau / Umbau von Sportplätzen.

Der TSV Mühlhausen hat derzeit 781 Mitglieder (Stand 01.01.2019). Davon sind 310 (rund 39,69 %) Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. Der Verein nimmt aktuell mit zwei Herren- und zwei Damenmannschaften sowie zehn Junioren- und drei Juniorinnenmannschaften am Spielbetrieb des Württembergischen Fußballverbands teil.

Dem TSV Mühlhausen stehen mit einem Rasen- und einem Kunststoffrasenplatz derzeit zwei Sportplätze für den Trainings- und Spielbetrieb der insgesamt vier Aktiven- und 13 Jugendmannschaften zur Verfügung. Der Verein ist auf beide Spielfelder dringend angewiesen und nutzt diese intensiv. Bei schlechten Witterungsverhältnissen – insbesondere im Winterhalbjahr – stehen aufgrund der eingeschränkten Nutzbarkeit des Rasenplatzes allerdings nicht genügend Kapazitäten für den Trainings- und Spielbetrieb zur Verfügung.

Eine Entlastung könnte durch die Umwandlung des Rasenplatzes in einen Kunststoffrasenplatz herbeigeführt werden. Dieser ist vergleichsweise belastbarer und witterungsunabhängiger und würde die Trainingsmöglichkeiten des TSV Mühlhausen wesentlich verbessern. Der Bau eines Kunstrasenplatzes würde Baukosten in Höhe von ca. 850.000 Euro verursachen. Im Zuge der Umwandlung könnten auch die bisher wenig genutzten Umgebungsflächen für sportliche Zwecke hergerichtet werden. Möglich wären zusätzliche urbane Bewegungsflächen (z.B. Calisthenics, Streetball) und der Umbau der bisherigen 100 m Tennenlaufbahn in eine Kunststofflaufbahn.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Sportmöglichkeiten - vor allem auch in der Gruppe - sind für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen äußerst wichtig. Der TSV Mühlhausen hat eine herausragende Kinder und Jugendarbeit. Die Integration durch Sport ist inzwischen anerkannt. Erwähnenswert ist die anerkannte Arbeit im Mädchen- und Frauenbereich. Der Bezirksbeirat Mühlhausen unterstützt den Vorschlag.

Musikschulgebäude in Hofen sanieren

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Mühlhausen
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  • Kultur
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

754
weniger gut: -72
gut: 754
Meine Stimme: keine
Platz: 
96

Das im Jahre 1722 erbaute Gebäude wird heute von den Hofener Vereinen Musikverein und Gesangverein genutzt. Es ist insbesondere im Außenbereich in einem desolaten Zustand und sollte dringend saniert werden.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Das Thema ist der Verwaltung bekannt (siehe Gemeinderatsdrucksache 1347/2017).

Die Gebäudeverwaltung erachtet es ebenfalls als notwendig, zur Vermeidung von Folgeschäden und zur Aufrechterhaltung der dauerhaften Nutzung die Gebäudehülle zu sanieren.

Die Sanierung der Gebäudehülle umfasst die Erneuerung des Daches, den Austausch der Fenster und die Sanierung/Instandsetzung der Fassade. Eine energetische Sanierung der Fassade kann nach Festlegungen der Denkmalschutzbehörde nicht erfolgen. Auf Grund der ausgeprägten Wandstärke ist es nach Einschätzung des Bauphysikers zudem nicht zwingend notwendig, die Fassade energetisch zu sanieren.

Der notwendige Mittelbedarf wurde erhoben. Im Rahmen der Aufstellung des Doppelhaushalts 2020/2021 wird entschieden, ob Mittel bereitgestellt werden können.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Das Gebäude ist Eigentum der Stadt Stuttgart. Der Erhalt der Gebäudesubstanz sollte selbstverständlich sein. Die Nutzer benötigen für ihre ehrenamtliche Vereinsarbeit zwingend ein funktionierendes Gebäude. Es ist für den Stadtteil Hofen das einzige städtische Gebäude für diese Art von Vereinsarbeit. Die Sanierung wurde schon mehrmals gefordert und sogar genehmigt. Der Bezirksbeirat Mühlhausen fordert die Sanierung.

Münster

Treppen an den Neckar bauen

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Münster
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  • Stadtplanung
  • Stadt am Fluss
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

582
weniger gut: -57
gut: 582
Meine Stimme: keine
Platz: 
360

Stuttgart soll wieder an den Neckar gebracht werden. Leider gibt es in Stuttgart-Münster keinen auffallenden Zugang zum Neckarufer mehr. Mit Treppenstufen am Fluss könnte der kleinste Stadtbezirk Stuttgarts wieder ein Stück an den Fluss kommen.

Treppen am Fluss gibt es bereits in Basel und Bratislava. Viele Menschen machen es sich darauf gemütlich und verweilen eine Weile am Wasser. Stuttgart-Münster besitzt mit seinem Damm an der Neckartalstraße zwischen der Stadtbahnhaltestelle „Elbestraße“ und „Münster Rathaus“ die idealen Voraussetzungen für solche Stufenaufgänge.
Um den Ort für alle noch attraktiver zu machen, sollten bei den Sitzflächen auch moderne Handyladestationen und stabiles Internet eine Überlegung wert sein.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Herr Oberbürgermeister Kuhn hat im Jahr 2017 den Plan "Erlebnisraum Neckar - ein Masterplan für Stuttgart als Stadt am Fluss" (https://www.stuttgart.de/masterplan-neckar) vorgelegt. Er zeigt auf, welche Potenziale zur Aufwertung und Inwertsetzung der Stadtlandschaft für mehr Lebensqualität, Ökolgie und Erholung entlang des Neckars in Stuttgart bestehen und entwickelt konkrete Projektvorschläge. Hierzu gehört auch, Fluss und Ufer für die Menschen zugänglich und erlebbar zu machen.

Aufgrund der Tatsache, dass der Neckar eine Bundeswasserstraße ist, sind Uferumgestaltungen im Bereich Münster nur eingeschränkt möglich.

Der Masterplan entwickelt an zwei Stellen Ideen für neue Aufenthaltsflächen am Fluss und für eine bessere Zugänglichkeit der Neckarufer aus der Ortslage über die Neckartalstraße hinweg, die derzeit eine starke Barriere zwischen der besiedelten Ortslage und den Freiräumen entlang des Neckars bildet.

Der Masterplan macht auch einen Vorschlag für die Umsetzung der einzelnen Neckarprojekte, die Projekte des Masterplans "Erlebnisraum Neckar" können nämlich nur Stück für Stück realisiert werden. Zum Beispiel können die Umgestaltungsmaßnahmen in Münster voraussichtlich erst nach der Realisierung anderer Neckarprojekte nach 2035 umgesetzt werden. Bereits in einem Zeitraum zwischen 2022 und 2035 soll in Münster jedoch der dritte Baustein des Uferpark Austraße mit der Umgestaltung der Austraße und der Neckarufer realisiert werden.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Münster befürwortet dies. Allerdings für den Bereich Aubrücke – Austraße, wo es schon vorgesehen ist.

Obertürkheim

Stadtteil- und Familienzentrum für Obertürkheim einrichten

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Obertürkheim
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  • Kinder, Jugend, Familie
  • Weitere
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

402
weniger gut: -76
gut: 402
Meine Stimme: keine
Platz: 
1001

Im Stadtbezirk Obertürkheim hat sich vor einigen Jahren eine Initiativgruppe gebildet, um ein Stadtteil- und Familienzentrum aufbauen. Die evangelische Kirche hat hierfür den Luthersaal angeboten und erste Renovierungsarbeiten vorgenommen. Unter einer hauptamtlichen Führung soll es Bildungs- und Unterstützungsangebote wie Krabbelgruppen, Gymnastik für Jedermann, Musikgarten für Kinder, Kulturveranstaltungen, Themenabende und Angebote der Volkshochschule geben. Ganz wichtig für den Stadtteil ist ein Frühstückstreff und das Willkommenscafe für Jedermann.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Seit 2015 baut ein Initiativkreis ein Stadtteil- und Familienzentrum in Gemeinderäumen der Evangelischen Kirche in der Heidelbeerstraße 5 auf. Seit 2018 wird dort auch der Ansatz Willkommensraum mit sehr großem freiwilligen Engagement erfolgreich umgesetzt. Die Stuttgarter Jugendhaus gGmbH ist im Initiativkreis aktiv und hat als potenzieller Träger des Zentrums einen Förderantrag zum Haushalt 2020/2021 beim Jugendamt gestellt.

Bisher gibt es nach Einschätzung des Jugendamtes kein vergleichbares Angebot im Stadtbezirk; der Bedarf an einem Stadtteil- und Familienzentrum ist vorhanden. Das Jugendamt wird das Vorhaben in der Gemeinderatsdrucksache 379/2019 "Stadtteil- und Familienzentren: Aktuelle Entwicklungen und Vorhaben" darstellen und dem Gemeinderat zur Aufnahme in die Förderung ab dem Jahr 2020 vorschlagen.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Obertürkheim hat das Vorhaben bereits im Dezember 2016 einstimmig unterstützt und die Bereitstellung der notwendigen Mittel gefordert. Dies wurde im März 2019 nochmals einmütig bekräftigt. Er unterstützt diesen Vorschlag daher vorbehaltslos und wird sich weiter für diese dringend erforderliche Maßnahme und deren umgehende Realisierung einsetzen.

Radweg über die Otto-Hirsch-Brücken verbessern

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Obertürkheim
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  • Verkehr
  • Radwege
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

399
weniger gut: -114
gut: 399
Meine Stimme: keine
Platz: 
1023

Der Radweg über die Otto-Hirschbrücken von Obertürkheim nach Hedelfingen ist sehr eng. Da es nur auf einer Seite der Brücken einen Radweg gibt, er also in beide Richtungen benützt werden muss und gleichzeitig auch Gehweg ist, kommt es oft zu Situationen, in denen Radfahrer abbremsen und/oder absteigen müssen. Eine zügige Querung der Bahn, des Neckars und der B10 ist auf diesem Weg nicht möglich. Der Rad- und Gehweg sollte deshalb auf der ganzen Brücke verbreitert und verbessert werden.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Aktuell befindet sich die Hauptradroute 2 von Hedelfingen nach Stuttgart-Ost in der Planung. Daran anknüpfend ist mit einer möglichen Umgestaltung des Hedelfinger Platzes auch die Verbesserung des Radverkehrsangebots auf den Otto-Hirsch-Brücken Planungsziel, um die Anbindung an die Hauptradrouten 7 und 12 zu optimieren. Die Planungen können voraussichtlich im Jahr 2020 beginnen.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Obertürkheim hat im März mit deutlicher Mehrheit wegen der Unübersichtlichkeit entlang der Otto-Hirsch-Brücken eine zeitnahe Fertigstellung der Hauptradroute 43 angemahnt, insbesondere den Abschnitt zwischen Obertürkheim und Hedelfingen. Es wurde um eine Vorstellung der Planung im 1. Halbjahr 2019 gebeten.

Plieningen

Mehrzweckhalle für den Stadtbezirk, die Sportvereine und die Schulen in Plieningen-Birkach errichten

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Plieningen
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  • Sport, Bäder
  • Sporthallen
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

1926
weniger gut: -88
gut: 1926
Meine Stimme: keine
Platz: 
4

Seit vielen Jahren ist eine Mehrzweckhalle für den Stadtbezirk Plieningen-Birkach überfällig. Nach dem stadtweiten Platz zehn der Forderung im Bürgeretat 2017 kam die Stadtverwaltung zum Ergebnis eines Fehlbedarfs an Sportstätten im Stadtbezirk von 1.600 qm und sah einen Neubau einer Mehrzweckhalle als gerechtfertigt an.
Der Stadtbezirk Plieningen-Birkach braucht dringend diese Mehrzweckhalle für sportliche, kulturelle und politische Veranstaltungen. Die vorhandenen Turnhallen sind bei weitem nicht ausreichend für die sport-treibenden Vereine und die beiden Schulen. Sie sind vor allem für die Anforderungen an weiterführende Schulen völlig ungeeignet. Sportvereine wie Schulen leiden unter den schweren baulichen Mängeln und dem erheblichen Sanierungs- oder gar dem Abrissbedarf wie im Fall der PGH-Turnhalle.
Die Sicherheit der Sportler in den Vereinen und der Schüler ist gefährdet. In beiden Schulturnhallen sind Ballspiele (Handball, Basketball, Volleyball und Fußball) gar nicht oder nur eingeschränkt möglich. Die Sportvereine aus Plieningen und Birkach sind deshalb allein auf die Wolferhalle angewiesen.
Auf Grund der hohen Auslastung der Wolferhalle, auch durch Vereine außerhalb unseres Stadtbezirkes, ist es seit Jahren nicht möglich den hiesigen Sportvereinen neue Trainingszeiten zu üblichen Zeiten anzubieten. Dem Stadtbezirk insgesamt fehlt eine Mehrzweckhalle.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Bezogen auf die gesamte Stadt liegt der Versorgungsgrad (Stand 31.12.2018) der Turn- und Sporthallen für den Vereinssport/Allgemeinen Sport bei ca. 75 %. Das innere Stadtgebiet weist eine Bedarfsdeckung von 69,3 % auf. Im Äußeren Stadtgebiet wird insgesamt eine Bedarfsdeckung von 78,7 % erreicht.

Die beiden Stadtbezirke Plieningen und Birkach können hinsichtlich der Versorgung mit Turn- und Sporthallen gemeinsam betrachtet werden. Die Schulen und Vereine in beiden Stadtbezirken nutzen die vorhandenen Hallen, sind aber seit einiger Zeit an ihren Grenzen angekommen.

Der Schulsport in Plieningen und Birkach ist derzeit zwar rein rechnerisch durch die vorhandenen Turn- und Sporthallen im Stadtbezirk sichergestellt. Das Paracelsus-Gymnasium nutzt aber für die Durchführung des Unterrichtsbetriebs sowohl die Halle der Uni Hohenheim als auch die Ballsporthalle Plieningen. Nach dem Beschluss für die Planung einer Mensa auf dem Schulgrundstück des Paracelsus-Gymnasiums wurden optionale Überlegungen für eine Sport- und Mehrzweckhalle dort nicht weiterverfolgt, da hierfür auch keine Flächen mehr zur Verfügung stehen.

Der Vereinssport in Plieningen und Birkach ist seit langem unterversorgt. Ab 17.15 Uhr stehen die Hallen den Sportvereinen und Sportgruppen zum allgemeinen Trainingsbetrieb zur Verfügung. Diese Zeiten sind allerdings voll belegt, so dass die Vereine praktisch keine Möglichkeit haben, ihren Mitgliedern neue Angebote zu unterbreiten bzw. neue Mitglieder aufzunehmen. Allein in Birkach liegt die Versorgung bei lediglich 42,6%, in Plieningen bei rund 60,4%. Das ergibt einen Fehlbedarf von insgesamt 4,6 Übungseinheiten (Plie -2,6 ÜE / Bi -2,0 ÜE), der nur durch den Bau zusätzlicher Turn- und Sporthallen auszugleichen ist. Eine neue Sporthalle mit dem Schwerpunkt Vereinssport könnte ganzjährig genutzt werden. Für die Realisierung einer solchen Sporthalle ist aber planungsrechtlich derzeit noch kein Standort ausgewiesen. In einem ersten Schritt müssten Standortprüfungen für Plieningen und/oder Birkach angestellt und Planungsmittel für Machbarkeitsstudien bereitgestellt werden.

Die Mehrzwecknutzung einer Halle z.B. für kulturelle oder politische Veranstaltungen müsste im Rahmen der Gesamtüberlegungen geprüft werden.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Dies ist ein langjähriger Wunsch der Bürgerinnen und Bürger und wurde auch schon mehrfach vom Bezirksbeirat Plieningen und den Vereinen beantragt.

Hallenbad Plieningen - öffentliche Badezeiten erhalten

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Plieningen
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  • Sport, Bäder
  • Bäder
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

571
weniger gut: -34
gut: 571
Meine Stimme: keine
Platz: 
383
doppelt

Der Bäderentwicklungsplan der Stadt Stuttgart sieht eine komplette Schließung des Hallenbads in Plieningen für die Öffentlichkeit vor. Das Bad soll ausschließlich Schulen und Vereinen zur Verfügung stehen.

Antrag: Die Öffnungszeiten für die Bevölkerung sollen erhalten bzw. attraktiver werden. Für Familien mit Kindern sind Öffnungszeiten am Wochenende attraktiv, Schwimmer nutzen gerne Früh- oder Spät-Schwimmzeiten Ein attraktives Konzept kann zu erhöhten Nutzerzahlen führen.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Das Hallenbad Plieningen wird seit Herbst 1993 mit Vorrang für Schulen und Vereine betrieben, welche hauptsächlich Schwimmunterricht und Bewegungsangebote im Wasser anbieten. Die Schulen und Vereine nutzen das Bad an mindestens fünf Tagen pro Woche – wenn schwimmsportliche Veranstaltungen stattfinden auch an sechs Tagen.

Im Rahmen des Bäderentwicklungsplans 2030 wurden die aktuellen und zukünftigen Bedarfe an Wasserfläche und an Belegungszeiten für die unterschiedlichen Nutzungsanforderungen an den derzeitigen Hallenbad-Standorten der Bäderbetriebe Stuttgart untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass die Vereine und Schulen einen Mehrbedarf an Zeiten haben.

Eine mittel- bis langfristige Möglichkeit zur Abdeckung des ermittelten Mehrbedarfs an Zeiten für Schulen und Vereine wäre durch den Anbau eines Kurs- bzw. Lehrschwimmbeckens (wo baulich/technisch möglich) denkbar oder durch das Bereithalten von mehr Zeiten.

Um aber zeitnah die Belegungszeiten für Schulen und Vereine zu erhöhen, besteht nur die Möglichkeit, die Öffnungszeiten für die öffentliche Nutzung zu verringern. Mit den vorhandenen Wasserflächen bei den Bäderbetrieben Stuttgart ist derzeit anders keine Erhöhung der Wasserzeiten für die Schulen/Vereine und damit auch kein schnelles zusätzliches Angebot für Schwimmkurse möglich.

Daher wurde eine idealtypische Nutzungsvariante erstellt, welche auch aus personalwirtschaftlicher Sicht und den damit verbundenen gesetzlichen/tarifrechtlichen Vorgaben für den notwendigen Personaleinsatz im Einklang steht.

Am 31. Januar 2019 wurde im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstal-tung für alle 23 Stuttgarter Bezirksbeiräte im Kursaal in Bad Cannstatt das Bele-gungs- und Öffnungszeitenkonzept der Stuttgarter Hallenbäder vorgestellt, welches ein Bestandteil des Bäderentwicklungsplans 2030 ist. Dieser Vorschlag sieht vor, die Nutzungszeiten für die Öffentlichkeit einzuschränken, um den erhöhten Bedarf der Vereine und Schulen zeitnah decken zu können.

Die gewünschte Diskussion in den Gremien und der Öffentlichkeit wurde angeschoben und ist noch im Gange. Den Bäderbetrieben liegen aktuell die meisten Rückmeldungen aus den Bezirksbeiräten mit Fragen, Vorschlägen, Wünschen und ergänzenden Anträgen vor. Außerdem haben uns zahlreiche Zuschriften aus der Bürgerschaft bzw. von Nutzern der Bäder erreicht. Alle eingegangenen und die noch folgenden Vorschläge und Wünsche werden gesammelt und auf Umsetzbarkeit geprüft. Dem Bäderausschuss werden wir dann im Rahmen einer Ergänzungsvorlage die Rückmeldungen aus den Bezirken mitteilen sowie die endgültigen Öffnungszeiten für die Öffentlichkeit vorschlagen.

Der Bäderausschuss wird sich voraussichtlich am 5. Juli 2019 wieder mit der Thematik befassen.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Dies ist ein langjähriger Wunsch der Bürgerinnen und Bürger und wurde auch bereits mehrfach vom Bezirksbeirat Plieningen und den Vereinen beantragt.

Birkach, 
Plieningen, 
Sillenbuch

Mittlere Filderstraße sanieren

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Birkach
Plieningen
Sillenbuch
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  • Verkehr
  • Straßensanierung
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

428
weniger gut: -117
gut: 428
Meine Stimme: keine
Platz: 
878

Die Mittlere Filderstraße vom Flughafen Richtung Fernsehturm ist übersät mit Schlaglöchern. Es ist eine Zumutung dort zu fahren (insbesondere mit dem Motorrad). Man kann fast schon von Vorsatz oder fahrlässiger Körperverletzung sprechen, wenn man dort stürzt.

Des Weiteren ist es peinlich; die Mittlere Filderstraße ist der "Eingang" zu Stuttgart aus dem Süden. Besucher werden mit einer derart maroden Straße empfangen - das wirft kein gutes Licht auf die Landeshauptstadt.

Die Anfrage zu diesem Thema per "Gelbe Karte" im September 2018 blieb bisher unbeantwortet.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Die Mittlere Filderstraße (L 1016) ist im Eigentum des Landes Baden-Württemberg.

Zwischen Plieningen und dem Eichenhain wurde die Mittlere Filderstraße von der Straßenbauverwaltung des Landes saniert. Die Arbeiten konnten bis Anfang Mai 2019 abgeschlossen werden.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Die Arbeiten wurden soeben abgeschlossen.

Mittlere Filderstraße sanieren

|
Birkach
Plieningen
Sillenbuch
|
  • Verkehr
  • Straßensanierung
|
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

428
weniger gut: -117
gut: 428
Meine Stimme: keine
Platz: 
878

Die Mittlere Filderstraße vom Flughafen Richtung Fernsehturm ist übersät mit Schlaglöchern. Es ist eine Zumutung dort zu fahren (insbesondere mit dem Motorrad). Man kann fast schon von Vorsatz oder fahrlässiger Körperverletzung sprechen, wenn man dort stürzt.

Des Weiteren ist es peinlich; die Mittlere Filderstraße ist der "Eingang" zu Stuttgart aus dem Süden. Besucher werden mit einer derart maroden Straße empfangen - das wirft kein gutes Licht auf die Landeshauptstadt.

Die Anfrage zu diesem Thema per "Gelbe Karte" im September 2018 blieb bisher unbeantwortet.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Die Mittlere Filderstraße (L 1016) ist im Eigentum des Landes Baden-Württemberg.

Zwischen Plieningen und dem Eichenhain wurde die Mittlere Filderstraße von der Straßenbauverwaltung des Landes saniert. Die Arbeiten konnten bis Anfang Mai 2019 abgeschlossen werden.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Die Arbeiten wurden soeben abgeschlossen.

Sillenbuch

Erhaltet die Bernsteinwiese!

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Sillenbuch
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  • Grünflächen, Wald, Friedhöfe
  • Spielplätze
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

3378
weniger gut: -64
gut: 3378
Meine Stimme: keine
Platz: 
2

Die Bernsteinwiese in Heumaden mit Spiel- und Bolzplatz ist die einzige größere Freizeit- und Erholungsfläche für das Wohngebiet "Über der Straße". Trotzdem ist sie immer wieder von Bebauung bedroht, weil der Flächennutzungsplan aus den 70ern dies erlaubt.

Wir beantragen, dieses Areal als öffentliche Grünfläche auszuweisen und somit dauerhaft zu erhalten. Die Bernsteinwiese wird seit Jahren für folgende Aktivitäten genutzt:

Naturnaher Bewegungsraum für Jung und Alt; beliebtes Ausflugsziel der benachbarten Kindergärten und Schulen; Treffpunkt für Kindergeburtstage; Frisbee- und Ballspiele sowie Slackline Training; Picknicks und nachbarschaftliche Gespräche; Löschübungen der Jugendfeuerwehr Heumaden; jährliche Vorstellungen des Circus Piccolo; Lebensraum für Vögel und Insekten.

Folgende Ergänzungen würden den ökologischen und sozialen Wert des Geländes weiter steigern:
- Ein Wildblumenstreifen als erweiterter Lebensraum für Insekten sowie Nisthecken für Vögel.
- Eine Boulebahn und verschiedene Sportgeräte, wie etwa eine Calisthenics-Anlage.

Weitere Informationen unter https://www.bernsteinwiese.de/

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Der Vorschlag zielt darauf ab, dass die aktuelle Nutzung eines städtischen Grundstücks als Grün- und Spielfläche vollständig erhalten bleibt. Eine Bebauung mit Gemeinbedarfsnutzungen wie eine Kindertagestätte (Kita) soll verhindert werden. Der aktuelle Flächennutzungsplan stellt jedoch die Fläche als Fläche für Gemeinbedarf dar. Der rechtsverbindliche Bebauungsplan 1978/17 setzt dort eine Gemeinbedarfsfläche mit der Zweckbestimmung Kindergarten und Schule sowie eine Grünanlage mit Kinder- und Jugendspielplatz fest.

Obwohl der Ausschuss für Umwelt und Technik und der Bezirksbeirat Sillenbuch dem Vorschlag der Verwaltung, entsprechend dem Bebauungsplan die Freie Aktive Schule sowie eine 8-gruppige städtische Kindertagesstätte dort anzusiedeln, ablehnend gegenübersteht, schlägt die Verwaltung aufgrund des dringenden Bedarfs und mangels zeitnaher Alternativen an Kita-Plätzen in Heumaden dennoch vor, zumindest die Schaffung einer 6-gruppigen Kita auf der Fläche noch einmal in den Gremien zu diskutieren.

Im Falle einer Bebauung des nördlichen Teils der Bernsteinwiese (nur) mit einer Kita könnte aus Sicht des Amts für Stadtplanung und Wohnen ein Großteil des Grundstücks weiterhin als Spielfläche und Treffpunkt für die Öffentlichkeit genutzt und die Vorschläge aus dem Bürgerhaushalt teilweise berücksichtigt werden. Sollte der Antrag dahingehend Berücksichtigung finden, den aktuellen Bebauungsplan entsprechend dem Wunsch aus dem Bürgerhaushalt, zu ändern, um für das Grundstück eine Grünfläche festzusetzen, wäre im Vorfeld eine Entbehrlichkeitsprüfung für die Gemeinbedarfsfläche erforderlich. Es ist davon auszugehen, dass dabei dringende Bedarfe angemeldet werden, so dass das Grundstück nicht ausschließlich als öffentliche Grünfläche zur Verfügung stehen kann.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Sillenbuch unterstützt dieses Anliegen. Das Thema soll in das Entwicklungskonzept Heumanden-Über der Straße/Schwellenäcker einfließen und dort Berücksichtigung finden.

Mehr Wildblumenflächen für Bienen schaffen/erhalten

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Sillenbuch
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  • Grünflächen, Wald, Friedhöfe
  • Weitere
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

976
weniger gut: -35
gut: 976
Meine Stimme: keine
Platz: 
18

Zwischen Heumaden und Sillenbuch gab es 2018 einen kleinen aber super schönen Wildblumenstreifen für die Bienen. (Direkt gegenüber der U-Bahn-Haltestelle Bockelstrasse, die Wiese neben dem Flüchtlingsheim).
Der blühte bis in den Winter hinein! Das ist eine tolle, sehr sinnvolle Idee um den Bienen zu helfen und um die städtischen Bereiche schöner zu machen!
Sinnvoll überall wo es öde Grasflächen gibt, oder an Feldrändern, oder auch auf Verkehrsinseln!
Bitte, bitte (liebe Landwirte unter uns) unbedingt mehr davon!

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Auf städtischen Grünflächen, deren Verwaltung durch das Garten-, Friedhofs- und Forstamt erfolgt, wurden in den vergangenen Jahren bereits etliche intensiv gepflegte Rasenflächen in extensive Blumenwiesen umgewandelt.

Für den kommenden Doppelhaushalt meldet das Garten-, Friedhofs- und Forstamt in einem Maßnahmenpaket "Neues Grün in der Stadt" zusätzliche Mittel an, um Neuanlagen von Blumenwiesen oder die Umwandlung bestehender Rasenflächen in artenreiche Wiesen stadtweit realisieren zu können. Die Umsetzung von Maßnahmen an verschiedenen Standorten ist im Doppelhaushalt 2020/21 vorgesehen.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Sillenbuch unterstützt dieses Vorhaben.

Neues Feuerwehrhaus in Sillenbuch bauen

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Sillenbuch
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  • Sicherheit, Ordnung
  • Weitere
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

958
weniger gut: -103
gut: 958
Meine Stimme: keine
Platz: 
21

Das Sillenbucher Feuerwehrhaus entspricht weder den aktuellen Vorschriften noch den Anforderungen:

- Es fehlen Stellplätze für die vier Feuerwehrfahrzeug und Parkplätze für die Einsatzkräfte.
- Kein/Unzureichender Lagerraum für Material, Betriebsstoffe, Übungsgeräte, Werkzeug etc.
- Sanitäre Anlagen wie Duschen und WC's sowie Umkleideräume sind entweder veraltet oder gar nicht erst vorhanden. Die ca. 50 Angehörigen beider Geschlechter ziehen sich in der Fahrzeughalle um und sind dort durch die fehlende Absauganlage Feinstaub und Dieselabgasen voll ausgesetzt.
- Es gibt keinen Jugendraum und keine Umkleideräume für die ca. 20 Jugendlichen. Deshalb ziehen sich Mädchen und Jungen im Aufenthaltsraum um, der außerdem als Lehr-, Speise- und Versammlungsraum genutzt wird.
- Die aus hygienischen und gesundheitlichen Gründen vorgeschriebene Schwarz-Weiß-Trennung (die im Einsatz kontaminierte Einsatzkleidung (schwarz) wird außerhalb des Weißbereiches (Aufenthaltsräume, Lehrsaal etc.) gelagert und getragen) ist räumlich nicht möglich. Dies führt zur Verschleppung von giftigen, gesundheits- und krebserregenden Stoffen in den Sozialbereich.

Die Missstände sind so gravierend, dass dies nur ein Neubau des Gerätehauses beheben kann. Mit oder ohne Bürgerzentrum.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Sillenbuch ist aktuell zusammen mit dem Bezirksrathaus in einem angemieteten Gebäude in der Aixheimer Str. 28 untergebracht und entspricht zwischenzeitlich nicht mehr den heutigen Anforderungen an eine solche Nutzung.

Bereits vor über 10 Jahren wurde ein Grundsatzbeschluss (Gemeinderatsdrucksache 543/2008) zum Neubau eines Bürger- und Veranstaltungszentrums auf dem Standort der ehemaligen Buswendeschleife in der Kirchheimer Straße getroffen. Dabei sollen die im Gebäude Aixheimer Straße 28 befindlichen Nutzungen (Bezirksrathaus, freiwillige Feuerwehr) im Neubau untergebracht werden.

Das Vorhaben wurde von der Verwaltung bereits zum Doppelhaushalt 2010/2011 vorgeschlagen. Die Bereitstellung von Planungskosten wurde seither für alle nachfolgenden Haushaltsplanberatungen beantragt, die Mittel aber jeweils nicht bereitgestellt und die Planungen bis auf weiteres zurückgestellt.

Der Flächenbedarf der Freiwilligen Feuerwehr hat sich gegenüber dem Stand der ursprünglichen Planung von 2008 teilweise erhöht. Dies und die in der Entwurfsplanung des Wettbewerbssiegers noch offenen Fragen bezüglich der Einhaltung der grundlegenden Anforderungen des Unfall- und Gesundheitsschutzes sowie der einschlägigen Rechtsgrundlagen müssen im weiteren Planungsprozess ausgeräumt werden. Es zeichnet sich ab, dass die Feuerwehrnutzung im Wohngebiet heutzutage deutlich kritischer zu sehen ist, was Fragen des Immissionsschutzes und möglicher Abwehransprüche der Anwohner anbelangt. Dies muss im weiteren Verfahren geklärt werden.

Entsprechend dem aktuellen Antrag und der Anfrage Nr. 17/2019 "Ein Bürgerzentrum für Sillenbuch auf den Weg bringen", in dem sich sämtliche Fraktionen für eine Weiterplanung des Vorhabens aussprechen, ist vorgesehen, im Rahmen der Aufstellung des Doppelhaushalts 2020/2021 über die Bereitstellung von Planungsmitteln zu entscheiden.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Sillenbuch unterstützt dieses Vorhaben. Ziel muss es weiterhin sein, ein neues Bürger- und Veranstaltungszentrum in Sillenbuch zu realisieren, in dem dann auch ausreichende Räume für die Feuerwehr vorzusehen sind.

Stuttgart (gesamt), 
Stammheim, 
Zuffenhausen

Taktverdichtung U15 einführen

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Stuttgart (gesamt)
Stammheim
Zuffenhausen
|
  • Busse, Bahnen (ÖPNV)
  • Taktung
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

569
weniger gut: -49
gut: 569
Meine Stimme: keine
Platz: 
387

Die U15 ist im Berufsverkehr so voll, dass teilweise an der Heutingsheimerstraße (das ist die 3. Haltestelle) die Menschen nicht mehr in die Bahn passen, spätestens passiert dies an der Salzwiesenstraße (5. Haltestelle); dies führt dann oft zu 5 oder mehr Minuten Verspätung.
Abhilfe ist nur durch Taktverdichtung zu schaffen, da Langzüge baulich nicht möglich sind.
Da aber auch der Streckenabschnitt um den Hauptbahnhof überlastet ist, ist mein Vorschlag eine Taktverdichtung der U15 im Berufsverkehr auf 5- Minuten-Takt, wobei jede 2. Bahn nur bis Pragsattel, beziehungsweise der nächsten Wendemöglichkeit fährt.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Die SSB weiß um die relativ hohen Auslastungen in dem Zeitbereich zwischen 7:00 Uhr und 7:30 Uhr. Wie der Verfasser korrekt erkannt hat, ist es leider nicht ohne weiteres möglich einen 5-Minuten-Takt in dem besagten Zeitbereich auf der U15 einzuführen, da die Streckenkapazitäten im Innenstadtbereich mit fünf Stadtbahnlinien (U5, U6, U7, U12 und U15) erschöpft sind. Auch der Vorschlag die 5-Minuten-Takt-Verstärker nur bis zum Pragsattel zu führen, scheidet leider aus, da auch die Haltestelle Pragsattel in der Hauptverkehrszeit mit nun fünf Stadtbahnlinien (U6, U7, U13, U15 und U16) ausgelastet ist.

Nichtsdestotrotz ist auch im Nahverkehrsentwicklungsplan der Stadt Stuttgart eine Verbesserung der Situation gefordert. Derzeit werden seitens der SSB verschiedene Varianten geprüft. Dementsprechend kann ein eventueller Umsetzungszeitpunkt leider noch nicht genannt werden. Eine Hoffnung ist, dass sich das Nutzerverhalten (z.B. durch flexible Arbeitszeiten) ändert und sich die Verkehrsnachfrage etwas gleichmäßiger verteilt. Außerhalb des oben genannten Zeitbereichs ist die Auslastung der Züge auf einem deutlich niedrigeren Niveau.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Vorschlag wird vom Bezirksbeirat Stammheim begrüßt. Durch die Aufsiedlung des Gebiets Langenäcker-Wiesert wird sich die derzeit schon schwierige Situation verschärfen.

Stammheim

Backhaus für Stammheim bauen

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Stammheim
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  • Kultur
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

568
weniger gut: -123
gut: 568
Meine Stimme: keine
Platz: 
393

Gutes Brot – selbst gebacken aus dem Holzbackofen erlebt nach vielen Jahren wieder viel Freude des guten Geschmacks, Selbstversorger, „Eigenbrötler“ und alle, die Spaß haben in geselliger Runde einen netten Abend zu verbringen, werden viel Freude am Gemeinschaftsbacken haben. Früher waren Backhäuser ein Zweckbau für Gemeinden. Die Einwohner trafen sich an bestimmten Tagen zum gemeinsamen Backen und tauschten hier auch Neuigkeiten untereinander aus. Heute gibt es vereinzelt noch Backhausfeste an diesen altertümlichen Backhäusern. Wer dörfliche Strukturen fördern und gleichzeitig altes Handwerk erhalten will hat hier die Chance mit diesem Projekt dies zu unterstützen. Das Backhaus ermöglicht die Verbindung untereinander, die Kommunikation miteinander, den Austausch aller Generationen und aller Nationalitäten und letztlich das Gemeinwohl des Stadtteils Stuttgart-Stammheim.

Hier eine kurzer Geschichtlicher Hintergrund:
Stammheim hatte von 1840 - 1908 an der Rückseite des Rathauses ein Backhaus. Das Rathaus wurde 1908 abgerissen wobei anzunehmen ist, dass dabei auch das Backhaus der Spitzhacke zum Opfer fiel.
Auch einen überregionalen Spitznamen hatten die Stammheimer wegen ihrem Backhaus. Die Stammheimer wurden "d'Bachkörb" genannt.

Der Aufstellort des Backhaus sollte zentral liegen und von allen Bürgern fußläufig erreichbar sein. Hierfür würde sich ein Platz am Heimatmuseum anbieten. So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: Man hat einen Platz zentral in Stammheim und das Heimatmuseum wird wieder mehr genutzt und der Öffentlichkeit zugängig gemacht.

Das Backhaus könnte von Kitas, Schulen, Jugendhaus/Jugendfarm, von örtlichen Vereinen genutzt werden. Es ist außerdem möglich Back-Kurse bzw. VHS-Kurse anzubieten und wäre ein neues zentrales Highlight mitten in Stammheim.
Das Interesse am backen in Backhäusern steigt stetig - mit dem Bürgerhaushalt haben wir Stammheimer die Chance ein Backhaus für Stammheim zu bekommen. JEDE STIMME ZÄHLT!

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Errichtung und Betrieb eines Backhauses gehören nicht (mehr) zu den kommunalen Aufgaben. Früher gehörten Backhäuser zur Nahversorgung bzw. öffentlichen Daseinsvorsorge und waren bis in die 1960er-Jahre vor allem in ländlichen Gegenden verbreitet. Dies hat sich bedingt durch eine moderne Infrastruktur bei der Nahversorgung gewandelt.

Wenn es um die Ertüchtigung eines vorhandenen Backhauses ginge, welches ehrenamtlich betrieben würde, könnte die Verwaltung unterstützend mitwirken. Die Verwaltung hat jedoch nicht die Kapazitäten, die Planungen für ein solches Neubau-Projekt aufzunehmen. Ein solches Backhaus hätte auch keinen Bezug zur früheren Tradition.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Vorschlag wird vom Bezirksbeirat Stammheim unterstützt, sofern alle Rahmenbedingungen (wie z.B. Standortfrage, Organisation, Verwaltung, …) geklärt werden können.

Stuttgart (gesamt)

Schulen: Endlich sanieren

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Stuttgart (gesamt)
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  • Schulen, Bildung
  • Sanierung
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

1410
weniger gut: -42
gut: 1410
Meine Stimme: keine
Platz: 
11

Eltern, Lehrerschaft, Schülerinnen und Schüler aus Bad Cannstatt, Mühlhausen und Zuffenhausen fordern die sofortige Umsetzung der bitter nötigen Renovierungen und Umbauten an ihren Schulgebäuden; seien es funktionierende WCs, ein ausreichendes Raumangebot ebenso wie Zimmerdecken, die nicht einstürzen, eine bessere PC-Ausstattung oder eine Möglichkeit für die Einnahme von Mittagessen.

All diese Sanierungen sind schon lange im Gemeinderat und den Bezirksbeiräten beschlossen worden und somit finanziert.
Hintergrund dieses dringenden Vorschlags:
- Den Gebäuden droht nach langen Jahren des Investitionsstaus allmählich der Kollaps. Es drohen zum Teil sogar Gefahren für Gesundheit und körperliche Unversehrtheit.
- Der Unterricht findet HEUTE statt – das heißt wir können nicht bis zum St. Nimmerleins-Tag auf eine ausreichende Personaldecke in den zuständigen Ämtern warten.

Die Projektaufgaben müssen JETZT ausgeführt werden. Es sollen und müssen JETZT alle verfügbaren Maßnahmen zur Heranholung von Fachexperten in Sachen Sanierung und Renovierung genutzt werden, um die unhaltbaren Zustände endlich zu beseitigen.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Im Rahmen des vom Gemeinderat beschlossenen Sonderprogramms Schulsanierungen wird der Sanierungsstau schrittweise abgebaut.

Die Streckung des Schulsanierungsprogramms bis 2026 ist Folge der derzeit schwierigen Angebotssituation bei Bau und Handwerk. Zudem benötigen Schulsanierungen längere Zeit, weil sie vorzugsweise in den Schulferien und unter Berücksichtigung der Ferienbetreuung stattfinden.

Die Verwaltung informiert die Schulen regelmäßig über den jeweiligen Planungsstand der Sanierungs- bzw. Investitionsmaßnahmen.

Um außerhalb des Sanierungsprogramms dringende bauliche Unterhaltungsmaßnahmen an Schulgebäuden vornehmen zu können, stehen im Grundbudget des Baulichen Gebäudemanagements des Schulverwaltungsamtes jährlich pro Schule durchschnittlich rund 100.000 Euro zur Verfügung. Dieser Betrag wird jährlich den jeweils erforderlichen Unterhaltsmaßnahmen einer Schulanlage angepasst und kann in begründeten Einzelfällen umgeschichtet werden. Vorrangig müssen diese Mittel zum Erhalt der Funktionsfähigkeit und zur Herstellung der Verkehrssicherheit der Gebäude, Sportstätten und Außenanlagen verwendet werden.

Das Schulverwaltungsamt ist bemüht, Verfahren weiter zu beschleunigen und ist hierzu auch mit anderen Ämtern der Verwaltung im Gespräch. Um die Abwicklung von Baumaßnahmen weiter zu vereinfachen, konnte erreicht werden, dass Malerarbeiten bis zu einer Auftragsobergrenze von 12.500 Euro nun auf Antrag der Schulleitung direkt durch das Bauliche Gebäudemanagement des Schulverwaltungsamts – unabhängig vom Hochbauamt – beauftragt werden können.

Die genannten Maßnahmen sind zur Überbrückung des Zeitraums bis zu einer umfassenden Sanierung gedacht und entsprechend vorgesehen. Aus diesem Grund können diese nur in Einzelfällen und bei dringendem Bedarf erfolgen. Eine Stückelung von Aufträgen ist aus vergaberechtlichen Gründen unzulässig.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Bildung ist elementar. Ein funktionierendes Umfeld ist zwingend erforderlich. Zudem wird Bildung für unsere Gesellschaft immer mehr zu einem Wirtschafts- und Stadtortfaktor. Die Schulgebäude sind entsprechen zeitnah zu sanieren. Dazu gehört auch die Jörg-Ratgeb-Schule in Neugereut. Daher unterstützt der Bezirksbeirat Mühlhausen diesen Vorschlag.

Stuttgart (gesamt), 
Bad Cannstatt

Neuen Wohnraum schaffen

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Stuttgart (gesamt)
Bad Cannstatt
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  • Wohnungsbau
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

1068
weniger gut: -118
gut: 1068
Meine Stimme: keine
Platz: 
16

Auf dem Neckar Liegeplätze für Hausboote und auf Brachflächen in den Innenstadtgebieten Bauplätze für klimaneutrale Tiny Houses schaffen. Diese könnten durch Pachtverträge der Stadt als bezahlbarer Wohnraum insbesondere für Studenten, Singles und Senioren dienen.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Der Neckar ist eine Bundeswasserstraße erster Ordnung. Die Uferbereiche sind aus naturschutzrechtlichen Gründen weitgehend frei zu halten. An wenigen Stellen könnten Hausboote mit Schiffszulassung ankern.

Die wenigen verfügbaren Wohnbauflächen im Innenstadtbereich werden für verdichtetere Wohnformen benötigt. Die Aufstellung von Tiny houses benötigt mehr umgebende Fläche und schafft in der Folge weniger Wohnraum.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Bad Cannstatt unterstützt den Vorschlag neuen Wohnraum zu schaffen, jedoch nicht durch Liegeplätze für Hausboote.

Stuttgart (gesamt), 
Degerloch, 
Stuttgart-Süd

Zahnradbahn abends länger fahren lassen - auch für Fahrradmitnahme wichtig.

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Stuttgart (gesamt)
Degerloch
Stuttgart-Süd
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  • Busse, Bahnen (ÖPNV)
  • Verbindungen
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

858
weniger gut: -76
gut: 858
Meine Stimme: keine
Platz: 
35

Die Zahnradbahn stellt abends schon um 20.45 Uhr den Betrieb ein. Das ist viel zu früh.
Beim Marienplatz handelt es sich schon länger um ein beliebtes Treff- und Ausgehviertel. Der Taxi Ersatzverkehr ist keine geeignete Alternative. Fast immer übersteigt die Anzahl der Fahrgäste die Kapazität des Taxis bei weitem. So kommt es öfters zum Gedrängel um die wenigen Plätze und unnötige Warterei auf weitere Taxis.

Für die Fahrradmitnahme nach Degerloch und damit auf die Filderebene ist die Zacke oft die einzige realistische Möglichkeit, da die Stadtbahnen häufig auch abends zu überfüllt sind. Gerade wenn Veranstaltungen und Feste stattfinden, wie Weindorf, Volksfest und anderes.

Die Lärmbelästigung kann kein gutes Gegenargument sein, denn wenn viele Menschen vom Auto auf ÖPNV und Fahrrad umsteigen, sinkt insgesamt die Lärmbelastung in der Stadt. Die Haupteinfallsstraßen nach Stuttgart werden ja auch nicht um 20.45 Uhr gesperrt, um die Anwohner vor dem Auto- und LKW-Lärm zu schützen. Die Zahnradbahn soll mindestens bis Mitternacht betrieben werden.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Aktuell sind die Betriebszeiten der Zacke unter anderem aufgrund der Lärmemissionen eingeschränkt. Außerdem ist das Nachfrageniveau der Zahnradbahn über das Jahr und von Tag zu Tag sehr schwankend. Dies liegt zum einen an den diversen Veranstaltungen auf dem Marienplatz und dessen Umgebung, zum anderen an der relativ wetterabhängigen Nutzergruppe. Daher ist es relativ schwer, ein passgenaues Angebotskonzept zu entwickeln. Außerdem gibt es mit einer Stadtbahnfahrt mit Umstieg am Charlottenplatz eine Alternative (16-17 Minuten Fahrzeit), um vom Marienplatz nach Degerloch zu kommen.

Nichtsdestotrotz gibt es Überlegungen seitens der SSB, ab dem Jahr 2021 die Betriebszeiten der Zahnradbahn auszuweiten. Möglich wird dies durch die Anschaffung einer neuen Zahnradbahn-Generation samt überarbeitetem Vorstellwagen (Fahrradtransport). Mit den neuen Fahrzeugen besteht die Hoffnung, die Lärmemissionen zu reduzieren und ein erweitertes Abendangebot umzusetzen. Wie dieses Angebot konkret ausgestaltet wird, ist derzeit allerdings noch in Planung.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Süd unterstützt grundsätzlich diesen Vorschlag. Mit der Beschaffung neuer und leiserer Fahrzeuge für die Zahnradbahn soll die tägliche Betriebszeit verlängert werden.

Stuttgart (gesamt), 
Stuttgart-Ost

Abendöffnungszeiten für Bäder erhalten

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Stuttgart (gesamt)
Stuttgart-Ost
|
  • Sport, Bäder
  • Bäder
|
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

856
weniger gut: -39
gut: 856
Meine Stimme: keine
Platz: 
37

Bisher bietet Stuttgart eine gute Bäderversorgung am Abend an, um nach Feierabend für die Arbeitnehmer schwimmen anzubieten. Vom Stadtteil Gänsheide aus bieten die Bäder Zuffenhausen, Heslach, Leo-Vetter und Pliningen eine gute Versorgung von Dienstag bis Freitag um dies zu tun. Dies sollte von der Stadt ganzjährig so erhalten bleiben.

Die Stadt bemängelt kein Personal zur Aufrechterhaltung der Öffnungszeiten zu haben. Dies ist lediglich ein selbstverursachter Engpass. Die Stadt findet kein Personal nur, weil sie zu schlecht zählt, daher sollten die 3 Personen, die zur Öffnung eines Bades notwendig sind (Bademeister, Kassierer und Reinigungskraft) mit mindestens E9 (Gehaltsgruppe für Stadtangestellte mit Ausbildung und anspruchsvoller Aufgabe) bezahlt werden. Aktuell wird deutlich weniger bezahlt.

Finanzierungsvorschlag: Die geringen Kosten dürften im Stadthaushalt mit einem Volumen von mehr als 3,5 Milliarden Euro keine Rolle spielen, man könnte aber auch auf die Beauftragung von externen Gutachtern zur Schließung von Bädern verzichten. Außerdem könnte sicher die ein oder andere E13 bis E15 Stelle in der Stadtverwaltung gestrichen werden.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Am 31. Januar 2019 wurde im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung für alle 23 Stuttgarter Bezirksbeiräte im Kursaal in Bad Cannstatt das Belegungs- und Öffnungszeitenkonzept der Stuttgarter Hallenbäder vorgestellt, welches ein Bestandteil des Bäderentwicklungsplans 2030 ist. Dieser Vorschlag sieht vor, die Nutzungszeiten für die Öffentlichkeit einzuschränken, um den erhöhten Bedarf der Vereine und Schulen zeitnah decken zu können.

Die gewünschte Diskussion in den Gremien und der Öffentlichkeit wurde angeschoben und ist noch im Gange. Den Bäderbetrieben liegen aktuell die meisten Rückmeldungen aus den Bezirksbeiräten mit Fragen, Vorschlägen, Wünschen und ergänzenden Anträgen vor. Außerdem haben uns zahlreiche Zuschriften aus der Bürgerschaft bzw. von Nutzern der Bäder erreicht. Alle eingegangenen und die noch folgenden Vorschläge und Wünsche werden gesammelt und auf Umsetzbarkeit geprüft. Dem Bäderausschuss werden wir dann im Rahmen einer Ergänzungsvorlage die Rückmeldungen aus den Bezirken mitteilen sowie die endgültigen Öffnungszeiten für die Öffentlichkeit vorschlagen.

Der Bäderausschuss wird sich wieder im Sommer 2019 mit der Thematik befassen.

Die Schließung des Leo-Vetter-Bads sowie des Hallenbads Heslach während der Freibadsaison 2020 wurde vorgeschlagen, um den Fachkräftemangel im Aufsichtsbereich zu bewältigen. In keinem der acht Hallenbäder der Bäderbetriebe Stuttgart gibt es Wasserflächen in den Außenbereichen. Aber gerade in der warmen und heißen Jahreszeit werden verstärkt Wasserflächen unter freiem Himmel aufgesucht. Für die Bäderbetriebe Stuttgart hat daher die uneingeschränkte Zurverfügungstellung der Wasserflächen in den Stuttgarter Freibädern eine hohe Priorität. Zudem bieten unsere Freibäder im Schnitt etwa das Dreifache an Wasserfläche im Vergleich zu den Hallenbädern. Das muss bei hohem Besucheraufkommen auch berücksichtigt werden. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr hatten wir trotz verkürzten Öffnungszeiten im Inselbad Untertürkheim durchschnittlich 134 Besucher pro Öffnungsstunde. Im Leo-Vetter-Bad zählten wir im Schnitt nur 26 und im Hallenbad Heslach 37 Gäste pro Öffnungsstunde.

Von Mai bis Mitte September entsteht mit der Öffnung unserer fünf städtischen Freibäder ein erhöhter Personalbedarf. Wir benötigen Jahr für Jahr während der Sommerbadesaison bis zu 60 zusätzliche Saison-Fachkräfte, um die umfangreichen Öffnungszeiten anbieten zu können. Wenn nur noch zwei – statt bisher vier – Hallenbäder für den öffentlichen Badebetrieb auch während der Sommersaison offengehalten würden, könnten Stammbeschäftigte aus den beiden zusätzlich geschlossenen Hallenbädern direkt in den Freibädern eingesetzt werden. Damit hätten die Bäderbetriebe Stuttgart auch wesentlich bessere Möglichkeiten, die über dem Bundesdurchschnitt liegenden Öffnungszeiten in allen fünf Freibädern ohne Einschränkungen über die gesamte Sommersaison sicherzustellen.

Der bekannte und bundesweit zu verzeichnende Fachkräftemangel führt dazu, dass die saisonal erforderliche Anzahl an Fachkräften immer schwerer zu finden ist.

Beispielsweise hatten vergangenes Jahr in ganz Deutschland Bäder mit dem Personalmangel zu kämpfen. Laut dem Landesvorsitzenden des Bundes Deutscher Schwimmmeister, Edgar Koslowski, fehlen landesweit bis zu 400 Fachangestellte für Bäderbetriebe. Bundesweit sind es sogar 2.500. Diese Zahlen machen das Ausmaß des Personalmangels deutlich.

Die Eingruppierung der Beschäftigten der Landeshauptstadt Stuttgart basiert auf dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD). Die Bäderbetriebe Stuttgart gruppieren ihre Beschäftigten je nach Qualifikation in die höchstmögliche Entgeltgruppe ein.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Ost unterstützt dieses Ansinnen der Bürgerinnen und Bürger einstimmig.

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