Ergebnisse: gruppiert nach Stadbezirk

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Es werden alle Vorschläge angezeigt, zu denen die Bezirksbeiräte Stellung genommen haben. Die Vorschläge werden gruppiert nach Stadtbezirken aufgeführt.

Sie können die Vorschläge filtern nach:

Bad Cannstatt

Stadtbad Cannstatt erhalten und sanieren

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Bad Cannstatt
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  • Sport, Bäder
  • Bäder
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

1851
weniger gut: -57
gut: 1851
Meine Stimme: keine
Platz: 
7

Das Stadtbad Cannstatt ist unverzichtbar für die unteren Neckarvororte mit den vielen Schulen und Schwimmsport treibenden Vereinen! Das geplante Sportbad hat nicht die Kapazität, um alle aktuellen Aktivitäten aufzufangen und dazu noch die Öffentlichkeit zu bedienen.

Das Stadtbad Cannstatt ist täglich 14 Stunden für Schulen und Vereine 'in Einsatz' und rappelvoll.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Der Bäderausschuss des Gemeinderats hat in seiner Sitzung am 6. Oktober 2017 den Projektbeschluss für den Neubau des Sporthallenbades NeckarPark gefasst. Damit wurde auch beschlossen: „Bei Fertigstellung des Sporthallenbades NeckarPark wird der Betriebsstandort Hallenbad Cannstatt aufgegeben.“ (vgl. GRDrs 419/2017). Das neue Sporthallenbad wird das Hallenbad Cannstatt – das bekanntlich stark sanierungsbedürftig und von immer wieder vorkommenden unvorhersehbaren Ausfällen der technischen Anlagen betroffen ist – sowie die Traglufthalle über dem Sportbecken des Inselbads Untertürkheim ersetzen.

Die Eröffnung des Sporthallenbades NeckarPark ist für Anfang 2022 vorgesehen. Das Hallenbad Cannstatt wird mindestens bis Ende Juli 2022 (Schuljahresende) in Betrieb bleiben.

Das Sporthallenbad NeckarPark wird mit einem 50m-Schwimmerbecken mit einer Hubwand und einem 25m-Mehrzweckbecken mit einem Hubboden über ein sehr gutes Angebot für Schwimmer und Schwimmlernende verfügen und die im Hallenbad Cannstatt und in der Traglufthalle entfallenden Wasserflächen und Nutzungszeiten von Schulen und Vereinen mehr als kompensieren.

Das Gebiet NeckarPark mit dem neuen Sporthallenbad wird an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Für Schulen, die das Bad innerhalb max. 15 Minuten einfacher Wegezeit – ob zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln – nicht erreichen können, besteht die Möglichkeit des Transports per Schulbus (vgl. GRDrs 660/2018).

Sollte das Hallenbad Cannstatt entgegen der bestehenden Beschlusslage generalsaniert werden, wäre entsprechend der Grobkostenannahme mit einem Finanzierungsbedarf von rund 13 Mio. Euro zu rechnen.

Nach der Sanierung muss weiterhin wegen der Folgekosten aus dem Betrieb und für den baulichen Unterhalt des Bades mit einem jährlichen Defizit in einer Größenordnung von 300.000 Euro bis 400.000 Euro gerechnet werden.

Der Erhalt des Hallenbads Cannstatt und dessen Betrieb parallel zum Sporthallenbad ist auch mit Blick auf einen zukünftigen Bevölkerungszuwachs in der Landeshauptstadt Stuttgart und der räumlichen Bedarfe weder zur Abdeckung der für den Schul- und Vereinssport notwendigen Nutzungszeiten, noch für einen öffentlichen Badebetrieb erforderlich.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Bad Cannstatt unterstützt den Vorschlag einstimmig.

Hallenbäder müssen öffentlich bleiben

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Bad Cannstatt
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  • Sport, Bäder
  • Bäder
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kostenneutral

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

881
weniger gut: -40
gut: 881
Meine Stimme: keine
Platz: 
30

Hallenbad Bad Cannstatt retten! Das zukünftige Bad im NeckarPark kann das jetzige Hallenbad nicht ersetzen. Außerdem muss dringend die Öffnung jetzt für die Öffentlichkeit erhalten bleiben. Es ist ja nur ein einziger Tag pro Woche für die Öffentlichkeit geblieben, und der soll jetzt auch noch gestrichen werden. Die Stuttgarter Bürger müssen weiterhin in den verschiedenen Stadtteilen die Möglichkeit haben schwimmen zu können. Es kann nicht sein, dass die Stadt sich immer weiter entfernt von ihren Verpflichtungen den Bürgern/der Allgemeinheit gegenüber. Auch wenn sie dabei keinen Profit macht. Es muss sich nicht immer alles rechnen, was die Stadt ihren Bürgern bieten muss. Alle Hallenbäder sollten im Sommer offen sein. Anfang Mai werden sie geschlossen unabhängig wie das Wetter ist und man kann oft noch gar nicht ins Freie. Außerdem sind die Freibäder für richtiges Schwimmen oft zu voll, wenn es mal richtig heiß ist. Die Menschen haben ein Recht auf Sport und Erholung. Hier wird mal wieder an der falschen Stelle gespart.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Der Bäderausschuss des Gemeinderats hat in seiner Sitzung am 6. Oktober 2017 den Projektbeschluss für den Neubau des Sporthallenbades NeckarPark gefasst. Damit wurde auch beschlossen: „Bei Fertigstellung des Sporthallenbades NeckarPark wird der Betriebsstandort Hallenbad Cannstatt aufgegeben.“ (vgl. GRDrs 419/2017). Das neue Sporthallenbad wird das Hallenbad Cannstatt – das bekanntlich stark sanierungsbedürftig und von immer wieder vorkommenden unvorhersehbaren Ausfällen der technischen Anlagen betroffen ist – sowie die Traglufthalle über dem Sportbecken des Inselbads Untertürkheim ersetzen.

Die Eröffnung des Sporthallenbades NeckarPark ist für Anfang 2022 vorgesehen. Das Hallenbad Cannstatt wird mindestens bis Ende Juli 2022 (Schuljahresende) in Betrieb bleiben.

Das Sporthallenbad NeckarPark wird mit einem 50m-Schwimmerbecken mit einer Hubwand und einem 25m-Mehrzweckbecken mit einem Hubboden über ein sehr gutes Angebot für Schwimmer und Schwimmlernende verfügen und die im Hallenbad Cannstatt und in der Traglufthalle entfallenden Wasserflächen und Nutzungszeiten von Schulen und Vereinen mehr als kompensieren.

Das Gebiet NeckarPark mit dem neuen Sporthallenbad wird an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Für Schulen, die das Bad innerhalb max. 15 Minuten einfacher Wegezeit – ob zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln – nicht erreichen können, besteht die Möglichkeit des Transports per Schulbus (vgl. GRDrs 660/2018).

Sollte das Hallenbad Cannstatt entgegen der bestehenden Beschlusslage generalsaniert werden, wäre entsprechend der Grobkostenannahme mit einem Finanzierungsbedarf von rund 13 Mio. Euro zu rechnen.

Nach der Sanierung muss weiterhin wegen der Folgekosten aus dem Betrieb und für den baulichen Unterhalt des Bades mit einem jährlichen Defizit in einer Größenordnung von 300.000 Euro bis 400.000 Euro gerechnet werden.

Der Erhalt des Hallenbads Cannstatt und dessen Betrieb parallel zum Sporthallenbad ist auch mit Blick auf einen zukünftigen Bevölkerungszuwachs in der Landeshauptstadt Stuttgart und der räumlichen Bedarfe weder zur Abdeckung der für den Schul- und Vereinssport notwendigen Nutzungszeiten, noch für einen öffentlichen Badebetrieb erforderlich.

Die Schließung des Leo-Vetter-Bads sowie des Hallenbads Heslach während der Freibadsaison 2020 wurde vorgeschlagen, um den Fachkräftemangel im Aufsichtsbereich zu bewältigen. In keinem der acht Hallenbäder der Bäderbetriebe Stuttgart gibt es Wasserflächen in den Außenbereichen. Aber gerade in der warmen und heißen Jahreszeit werden verstärkt Wasserflächen unter freiem Himmel aufgesucht. Für die Bäderbetriebe Stuttgart hat daher die uneingeschränkte Zurverfügungstellung der Wasserflächen in den Stuttgarter Freibädern eine hohe Priorität. Zudem bieten unsere Freibäder im Schnitt etwa das Dreifache an Wasserfläche im Vergleich zu den Hallenbädern. Das muss bei hohem Besucheraufkommen auch berücksichtigt werden. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr hatten wir trotz verkürzten Öffnungszeiten im Inselbad Untertürkheim durchschnittlich 134 Besucher pro Öffnungsstunde. Im Leo-Vetter-Bad zählten wir im Schnitt nur 26 und im Hallenbad Heslach 37 Gäste pro Öffnungsstunde.

Von Mai bis Mitte September entsteht mit der Öffnung unserer fünf städtischen Freibäder ein erhöhter Personalbedarf. Wir benötigen Jahr für Jahr während der Sommerbadesaison bis zu 60 zusätzliche Saison-Fachkräfte, um die umfangreichen Öffnungszeiten anbieten zu können. Wenn nur noch zwei – statt bisher vier – Hallenbäder für den öffentlichen Badebetrieb auch während der Sommersaison offengehalten würden, könnten Stammbeschäftigte aus den beiden zusätzlich geschlossenen Hallenbädern direkt in den Freibädern eingesetzt werden. Damit hätten die Bäderbetriebe Stuttgart auch wesentlich bessere Möglichkeiten, die über dem Bundesdurchschnitt liegenden Öffnungszeiten in allen fünf Freibädern ohne Einschränkungen über die gesamte Sommersaison sicherzustellen.

Der bekannte und bundesweit zu verzeichnende Fachkräftemangel führt dazu, dass die saisonal erforderliche Anzahl an Fachkräften immer schwerer zu finden ist.

Beispielsweise hatten vergangenes Jahr in ganz Deutschland Bäder mit dem Personalmangel zu kämpfen. Laut dem Landesvorsitzenden des Bundes Deutscher Schwimmmeister, Edgar Koslowski, fehlen landesweit bis zu 400 Fachangestellte für Bäderbetriebe. Bundesweit sind es sogar 2.500. Diese Zahlen machen das Ausmaß des Personalmangels deutlich.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Bad Cannstatt unterstützt den Vorschlag einstimmig.

Neckarpromenade verbessern

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Bad Cannstatt
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  • Stadtplanung
  • Stadt am Fluss
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

810
weniger gut: -32
gut: 810
Meine Stimme: keine
Platz: 
52

Alle Wege rund um den Neckar sind alles andere als schön. Man könnte zunächst mit dem Müllproblem beginnen und viel mehr Mülleimer installieren. Bänke, Sitzgelegenheiten oder gar das Anlegen von Sitz-Terrassen wie in etlichen anderen Städten seit jeher am Fluss sollten dringend gefördert und installiert werden.
Hinzu kommt das Problem des Fuß - Radwegs. Permanent kommen hier beide Fraktionen in Konflikt, weil es für beide keine Regelung gibt. Diese muss dringend her, um die Lebensqualität in der Stadt zu erhöhen. Ist doch Irrsinn, dass es nur um Industrie und Feinstaub geht und die Naherholungsgebiete direkt vor der Nase ignoriert werden.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Die Flächen entlang des Neckars sollen entsprechend den im Plan "Erlebnisraum Neckar - ein Masterplan für Stuttgart als Stadt am Fluss" aufgezeigten Potenzialen mittel- und langfristig entwickelt werden. Eine der Zielsetzungen ist, die Aufenthaltsmöglichkeiten direkt am Fluss deutlich zu verbessern. Dabei bleiben kurzfristig wirksame Maßnahmen wie Pflege und Unterhalt der Ufer bei den zuständigen Stellen nicht unberücksichtigt. Dabei ist zu beachten, dass der Neckar mit seinen Ufern als Bundeswasserstraße in Besitz des Bundes ist und vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Stuttgart verwaltet und auch unterhalten wird. Die Stadt hat daher nur auf denjenigen Flächen direkt Zugriff auf Fluss und Ufer, zu denen es gesonderte Vereinbarungen zwischen Bund und Stadt gibt.

Die unterschiedlichen Verkehrsströme entlang des Flusses sind tatsächlich ein Problem. Nicht nur der Straßen und abschnittsweise auch der Stadtbahnverkehr verlaufen direkt entlang der Uferlinien, sondern auch Fußwege und Radwege, letztere i. d. R. auf zu schmalen und gemeinsam geführten Wegen. Neben fortlaufend erzielten kleinen Verbesserungen ist es daher übergeordnetes Ziel aller Planungen entlang des Neckars, ausreichend breite Geh- und Radwege herzustellen, um ein möglichst konfliktfreies und getrenntes Führen von Fußgängern und Radfahrern zu ermöglichen.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Bad Cannstatt unterstützt den Vorschlag einstimmig.

Das Stadtbad am Neckar erhalten

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Bad Cannstatt
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  • Sport, Bäder
  • Bäder
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

763
weniger gut: -44
gut: 763
Meine Stimme: keine
Platz: 
91

Das Stadtbad am Neckar wird gebraucht für Vereine und Schulen, damit Kinder und Jugendliche schwimmen lernen und Freude am Wassersport bekommen. Einmal in der Woche ist das Bad für alle offen. Jeden Donnerstag wird vom Roten Kreuz Wassergymnastik für 2 Gruppen je 10 Teilnehmer angeboten. Danach kommen Kindergartenkinder, die ans Wasser gewöhnt werden und vielleicht schwimmen lernen. Früh morgens kommen Berufstätige, die vor der Arbeit ihre Bahnen schwimmen. Nachmittags Mütter mit ihren Kindern und Frauen und Männer um zu schwimmen. Ich bitte Sie, erhalten Sie das Bad!In den Mineralbädern ist kein Platz für Schwimmer.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Der Bäderausschuss des Gemeinderats hat in seiner Sitzung am 6. Oktober 2017 den Projektbeschluss für den Neubau des Sporthallenbades NeckarPark gefasst. Damit wurde auch beschlossen: „Bei Fertigstellung des Sporthallenbades NeckarPark wird der Betriebsstandort Hallenbad Cannstatt aufgegeben.“ (vgl. GRDrs 419/2017). Das neue Sporthallenbad wird das Hallenbad Cannstatt – das bekanntlich stark sanierungsbedürftig und von immer wieder vorkommenden unvorhersehbaren Ausfällen der technischen Anlagen betroffen ist – sowie die Traglufthalle über dem Sportbecken des Inselbads Untertürkheim ersetzen.

Die Eröffnung des Sporthallenbades NeckarPark ist für Anfang 2022 vorgesehen. Das Hallenbad Cannstatt wird mindestens bis Ende Juli 2022 (Schuljahresende) in Betrieb bleiben.

Das Sporthallenbad NeckarPark wird mit einem 50m-Schwimmerbecken mit einer Hubwand und einem 25m-Mehrzweckbecken mit einem Hubboden über ein sehr gutes Angebot für Schwimmer und Schwimmlernende verfügen und die im Hallenbad Cannstatt und in der Traglufthalle entfallenden Wasserflächen und Nutzungszeiten von Schulen und Vereinen mehr als kompensieren.

Das Gebiet NeckarPark mit dem neuen Sporthallenbad wird an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Für Schulen, die das Bad innerhalb max. 15 Minuten einfacher Wegezeit – ob zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln – nicht erreichen können, besteht die Möglichkeit des Transports per Schulbus (vgl. GRDrs 660/2018).

Sollte das Hallenbad Cannstatt entgegen der bestehenden Beschlusslage generalsaniert werden, wäre entsprechend der Grobkostenannahme mit einem Finanzierungsbedarf von rund 13 Mio. Euro zu rechnen.

Nach der Sanierung muss weiterhin wegen der Folgekosten aus dem Betrieb und für den baulichen Unterhalt des Bades mit einem jährlichen Defizit in einer Größenordnung von 300.000 Euro bis 400.000 Euro gerechnet werden.

Der Erhalt des Hallenbads Cannstatt und dessen Betrieb parallel zum Sporthallenbad ist auch mit Blick auf einen zukünftigen Bevölkerungszuwachs in der Landeshauptstadt Stuttgart und der räumlichen Bedarfe weder zur Abdeckung der für den Schul- und Vereinssport notwendigen Nutzungszeiten, noch für einen öffentlichen Badebetrieb erforderlich.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Bad Cannstatt unterstützt den Vorschlag einstimmig.

Stuttgart (gesamt), 
Bad Cannstatt

Neuen Wohnraum schaffen

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Stuttgart (gesamt)
Bad Cannstatt
|
  • Wohnungsbau
|
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

1068
weniger gut: -118
gut: 1068
Meine Stimme: keine
Platz: 
16

Auf dem Neckar Liegeplätze für Hausboote und auf Brachflächen in den Innenstadtgebieten Bauplätze für klimaneutrale Tiny Houses schaffen. Diese könnten durch Pachtverträge der Stadt als bezahlbarer Wohnraum insbesondere für Studenten, Singles und Senioren dienen.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Der Neckar ist eine Bundeswasserstraße erster Ordnung. Die Uferbereiche sind aus naturschutzrechtlichen Gründen weitgehend frei zu halten. An wenigen Stellen könnten Hausboote mit Schiffszulassung ankern.

Die wenigen verfügbaren Wohnbauflächen im Innenstadtbereich werden für verdichtetere Wohnformen benötigt. Die Aufstellung von Tiny houses benötigt mehr umgebende Fläche und schafft in der Folge weniger Wohnraum.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Bad Cannstatt unterstützt den Vorschlag neuen Wohnraum zu schaffen, jedoch nicht durch Liegeplätze für Hausboote.

Fahrrad- und Fußgängerbrücke über den Neckar realisieren

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Stuttgart (gesamt)
Bad Cannstatt
|
  • Verkehr
  • Radwege
|
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

825
weniger gut: -80
gut: 825
Meine Stimme: keine
Platz: 
44

Die jetzige Eisenbahnbrücke über den Neckar als Fahrradweg zwischen Stuttgart Rosensteinschloss und Bad-Cannstatt als Fahrradbrücke nutzen. Die bestehende Brücke ist ausreichend breit, belastbar und geeignet als Grünbrücke Stuttgart über den Rosensteinpark hinweg großzügig mit Bad-Cannstatt und weiterführend entlang dem Neckar mit Esslingen und anderen Gemeinden, Städten, Regionen zu vernetzten.

Die jetzige Situation für Fahrradfahrer und Fußgänger ist nicht hinnehmbar.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Die Möglichkeiten des Erhalts der Eisenbahnbrücke und ihre künftige Nutzung wird derzeit im Zusammenhang mit den Wettbewerbsergebnissen des Wettbewerbs Rosenstein überprüft. Dabei wird auch die vorgeschlagene Nutzung thematisiert. Eine Realisierung dieser Nutzung wäre jedoch erst nach der Fertigstellung des Bahn- und Städtebauprojektes möglich.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Bad Cannstatt unterstützt den Vorschlag einstimmig.

Bad Cannstatt, 
Hedelfingen, 
Wangen

Neckar erlebbar machen und Aufenthaltsqualität erhöhen

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Bad Cannstatt
Hedelfingen
Wangen
|
  • Stadtplanung
  • Stadt am Fluss
|
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

905
weniger gut: -54
gut: 905
Meine Stimme: keine
Platz: 
26

Der Neckar gehört zu Stuttgart wie seine Berge. Leider ist der Neckar bis Bad Cannstatt umrandet von Beton, Industrie und Straßen und hat kaum Aufenthaltsqualität. Selbst von den Hügeln ist der Neckar kaum sichtbar und wird sehr stiefmütterlich behandelt. Daher sollen die Ideen aus dem Masterplan für den "Erlebnisraum Neckar" weiter forciert und umgesetzt werden, wie z.B.

- Untertunnelung der B10
- Begehbarkeit der Staustufen mit Informationen und Sitzmöglichkeiten
- Rückzugsort wie z.B. im Remseck
- Hafen erlebbar machen (Zugänge ans Wasser und in hohen Gebäuden zur Aussicht)
- deutlich und mehr grün und Sitzmöglichkeiten
- Cafès, Kioske, Strände etc.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Der von Herrn Oberbürgermeister Kuhn im Jahr 2017 vorgelegte Plan "Erlebnisraum Neckar - ein Masterplan für Stuttgart als Stadt am Fluss" (https://www.stuttgart.de/masterplan-neckar) zeigt auf, welche Potenziale zur Aufwertung und Inwertsetzung der Stadtlandschaft für mehr Lebensqualität, Ökolgie und Erholung entlang des Neckars in Stuttgart bestehen. Er gibt auch einen kurzen Überblick über die von der Industrialisierung des Neckartales geprägte Geschichte und Entwicklung der Flusslandschaft in Stuttgart, bereits umgesetzte Projekte und den Stand der weiteren Planungen. Dies zu kennen ist wichtig, um die vorhandenen Entwicklungspotenziale einordnen zu können.

Historische Entwicklung von Stadt und Landschaft, beschränkte Verfügbarkeit an geeigneten Flächen und nicht zuletzt der entlang des Flusses relativ starre Rechtsrahmen lassen Entwicklungen in einem leider nur beschränkten Ausmaß zu. Hinzu kommt, dass der Neckar als Bundeswasserstraße in Besitz des Bundes ist und die Stadt nur sehr wenige Flächen entlang der Neckarufer besitzt. Der Plan stellt nicht nur die entlang des Flusses möglichen Projekte vor, sondern macht auch einen Vorschlag für die zeitliche Realisierung. "Projekte bis 2022" sind derzeit in Bearbeitung. Ihre Finanzierung wurde bereits im Rahmen des Doppehaushaltes 2016/2017 gesichert (GRDrs 818/2015). Dazu gehören das Neckarufer am Lindenschulviertel (GRDrs 517/2017), das Wasenufer und die Wasenquerung, die Umgestaltung des Hechtkopfes am Sicherheitshafen Bad Cannstatt (GRDrs 595/2017), die "Naturoase" in den Auwiesen sowie zwei Projekte entlang der Austraße in Münster. Diese Projekte sollen in den kommenden Jahren realisiert werden.

Der Masterplan eröffnet aber auch den Blick in die weitere Zukunft. Für den Zeitraum von 2022 bis 2035 sieht er weitere 9 Projekte für die Realisierung vor. Die Verwaltung arbeitet bereits heute daran, diese Projekte planerisch zu konkretisieren und ihre Realisierung vorzubereiten. Ein wichtiger Beitrag dazu sind die Wettbewerbsergebnisse zum Neckarknie oder die Planungen zum Rosensteinufer vor der Wilhelma. Im Rahmen des nun anstehenden Doppelhaushaltes 2020/2021 gilt es, den Grundstein für die Finanzierung dieser weiteren Projekte zu legen. Die Verwaltung unterbreitet dem Gemeinderat dazu vor der Sommerpause 2019 einen entsprechenden Vorschlag.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Hedelfingen befürwortet diesen Bürgervorschlag einstimmig. Die Forderung, den Neckar erlebbar zu machen, entspricht der Beschlusslage im Bezirksbeirat.

Der Bezirksbeirat Bad Cannstatt stimmt zu.

Neckar erlebbar machen und Aufenthaltsqualität erhöhen

|
Bad Cannstatt
Hedelfingen
Wangen
|
  • Stadtplanung
  • Stadt am Fluss
|
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

905
weniger gut: -54
gut: 905
Meine Stimme: keine
Platz: 
26

Der Neckar gehört zu Stuttgart wie seine Berge. Leider ist der Neckar bis Bad Cannstatt umrandet von Beton, Industrie und Straßen und hat kaum Aufenthaltsqualität. Selbst von den Hügeln ist der Neckar kaum sichtbar und wird sehr stiefmütterlich behandelt. Daher sollen die Ideen aus dem Masterplan für den "Erlebnisraum Neckar" weiter forciert und umgesetzt werden, wie z.B.

- Untertunnelung der B10
- Begehbarkeit der Staustufen mit Informationen und Sitzmöglichkeiten
- Rückzugsort wie z.B. im Remseck
- Hafen erlebbar machen (Zugänge ans Wasser und in hohen Gebäuden zur Aussicht)
- deutlich und mehr grün und Sitzmöglichkeiten
- Cafès, Kioske, Strände etc.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Der von Herrn Oberbürgermeister Kuhn im Jahr 2017 vorgelegte Plan "Erlebnisraum Neckar - ein Masterplan für Stuttgart als Stadt am Fluss" (https://www.stuttgart.de/masterplan-neckar) zeigt auf, welche Potenziale zur Aufwertung und Inwertsetzung der Stadtlandschaft für mehr Lebensqualität, Ökolgie und Erholung entlang des Neckars in Stuttgart bestehen. Er gibt auch einen kurzen Überblick über die von der Industrialisierung des Neckartales geprägte Geschichte und Entwicklung der Flusslandschaft in Stuttgart, bereits umgesetzte Projekte und den Stand der weiteren Planungen. Dies zu kennen ist wichtig, um die vorhandenen Entwicklungspotenziale einordnen zu können.

Historische Entwicklung von Stadt und Landschaft, beschränkte Verfügbarkeit an geeigneten Flächen und nicht zuletzt der entlang des Flusses relativ starre Rechtsrahmen lassen Entwicklungen in einem leider nur beschränkten Ausmaß zu. Hinzu kommt, dass der Neckar als Bundeswasserstraße in Besitz des Bundes ist und die Stadt nur sehr wenige Flächen entlang der Neckarufer besitzt. Der Plan stellt nicht nur die entlang des Flusses möglichen Projekte vor, sondern macht auch einen Vorschlag für die zeitliche Realisierung. "Projekte bis 2022" sind derzeit in Bearbeitung. Ihre Finanzierung wurde bereits im Rahmen des Doppehaushaltes 2016/2017 gesichert (GRDrs 818/2015). Dazu gehören das Neckarufer am Lindenschulviertel (GRDrs 517/2017), das Wasenufer und die Wasenquerung, die Umgestaltung des Hechtkopfes am Sicherheitshafen Bad Cannstatt (GRDrs 595/2017), die "Naturoase" in den Auwiesen sowie zwei Projekte entlang der Austraße in Münster. Diese Projekte sollen in den kommenden Jahren realisiert werden.

Der Masterplan eröffnet aber auch den Blick in die weitere Zukunft. Für den Zeitraum von 2022 bis 2035 sieht er weitere 9 Projekte für die Realisierung vor. Die Verwaltung arbeitet bereits heute daran, diese Projekte planerisch zu konkretisieren und ihre Realisierung vorzubereiten. Ein wichtiger Beitrag dazu sind die Wettbewerbsergebnisse zum Neckarknie oder die Planungen zum Rosensteinufer vor der Wilhelma. Im Rahmen des nun anstehenden Doppelhaushaltes 2020/2021 gilt es, den Grundstein für die Finanzierung dieser weiteren Projekte zu legen. Die Verwaltung unterbreitet dem Gemeinderat dazu vor der Sommerpause 2019 einen entsprechenden Vorschlag.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Hedelfingen befürwortet diesen Bürgervorschlag einstimmig. Die Forderung, den Neckar erlebbar zu machen, entspricht der Beschlusslage im Bezirksbeirat.

Der Bezirksbeirat Bad Cannstatt stimmt zu.

Birkach

Fahhradweg Mittlere Filderstraße bauen

|
Birkach
|
  • Verkehr
  • Radwege
|
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

472
weniger gut: -122
gut: 472
Meine Stimme: keine
Platz: 
680

Wann wird endlich ein Fahrradweg von Stuttgart Ost nach Plieningen und weiter nach Bernhausen gebaut? Es wurde hier schon oft gewünscht, aber es tut sich nichts.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Priorität bei der Planung und Umsetzung von Radwegen haben die Hauptradrouten. Die Strecke von Stuttgart Ost nach Plieningen über die Mittlere Filderstraße ist aus verkehrsplanerischer Sicht eine wichtige Strecke, um die Höhenunterschiede zwischen Stuttgart-Ost, Sillenbuch/Degerloch und Plieningen mit einer angenehmen Steigung zu überwinden. Aus diesem Grund werden derzeit für diesen ca. 10 km langen Abschnitt Planungen erstellt. Wegen der Länge der Strecke und den vielen zu berücksichtigenden Faktoren (z. B. unterschiedliche Baulastträger, Landschaftschutzgebiete, Biotope, Vogelschutzgebiete, Waldbiotope ...) werden die Planungen abschnittsweise durchgeführt und werden deshalb längere Zeit in Anspruch nehmen.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Die Förderung der nachhaltigen Mobilität wird vom Bezirksbeirat Birkach sehr begrüßt. Eine Weiterführung nach Stuttgart-Ost bzw. Bernhausen wird unterstützt.

Birkach, 
Plieningen, 
Sillenbuch

Mittlere Filderstraße sanieren

|
Birkach
Plieningen
Sillenbuch
|
  • Verkehr
  • Straßensanierung
|
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

428
weniger gut: -117
gut: 428
Meine Stimme: keine
Platz: 
878

Die Mittlere Filderstraße vom Flughafen Richtung Fernsehturm ist übersät mit Schlaglöchern. Es ist eine Zumutung dort zu fahren (insbesondere mit dem Motorrad). Man kann fast schon von Vorsatz oder fahrlässiger Körperverletzung sprechen, wenn man dort stürzt.

Des Weiteren ist es peinlich; die Mittlere Filderstraße ist der "Eingang" zu Stuttgart aus dem Süden. Besucher werden mit einer derart maroden Straße empfangen - das wirft kein gutes Licht auf die Landeshauptstadt.

Die Anfrage zu diesem Thema per "Gelbe Karte" im September 2018 blieb bisher unbeantwortet.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Die Mittlere Filderstraße (L 1016) ist im Eigentum des Landes Baden-Württemberg.

Zwischen Plieningen und dem Eichenhain wurde die Mittlere Filderstraße von der Straßenbauverwaltung des Landes saniert. Die Arbeiten konnten bis Anfang Mai 2019 abgeschlossen werden.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Die Arbeiten wurden soeben abgeschlossen.

Botnang

Bürgerhaus Botnang - Lärmemissionen reduzieren

|
Botnang
|
  • Kultur
|
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

736
weniger gut: -110
gut: 736
Meine Stimme: keine
Platz: 
110

Geeignete Maßnahmen für die Kulturkneipe Intus umsetzten und die Außen- und Innengestaltung überarbeiten um eine möglichst effiziente Lärmreduktion zu erhalten.
Dies ebenso für die Begegnungsstätte der AWO.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Das Thema ist der Verwaltung bekannt. Die Gebäudeverwaltung erachtet es ebenfalls als notwendig, Gebäudeteile zu sanieren, um eine Lärmreduktion zu erreichen.

Derzeit werden folgende Themen betrachtet:

- Modernisierung/Einbau neuer Fenster
- Erneuerung Medientechnik
- Erneuerung Dach samt Dämmung
- Modernisierung Elektroanlagen
- Modernisierung Sanitär und Heizungsanlage
- Installation Brandmeldeanlage
- Beschattungen/Rollläden/Markisen
- Raumplanungen

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Botnang befürwortet den Vorschlag und fordert eine rasche Umsetzung.

Waldspielplätze wiederaufbauen

|
Botnang
|
  • Grünflächen, Wald, Friedhöfe
  • Spielplätze
|
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

686
weniger gut: -39
gut: 686
Meine Stimme: keine
Platz: 
164

Vor einiger Zeit wurden sämtliche Kinderspielplätze und zum Teil auch die Grillplätze im Botnanger Wald (Forsthaus), wegen angeblicher Gefahren abgebaut. Diese sollten unbedingt schnellstmöglich wieder aufgebaut werden. Die Spielplätze waren immer gut besucht. Bewegung an der frischen Luft ist überaus wichtig und sehr gut für Kinder sowie für die Eltern.
Es war dem Forstamt doch möglich, den Wald überall großflächig auszudünnen. So sollten ein paar angeblich gefährliche Bäume im Umfeld der Spielplätze doch kein Problem sein.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Die Stuttgarter Waldspielplätze sind ein wichtiges Anliegen des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes. So wurde im Jahr 2018 der "Saulach-Spielplatz" in Stuttgart Degerloch (in der Nähe des Haus des Waldes) mit einem neuen Kletter-Spielgerät ausgestattet. Im Sommer 2019 werden die Waldspielplätze im "Stadtpark-Zuffenhausen", im Kräherwald sowie auf der Waldebene Ost mit neuen, attraktiven Spielgeräten ausgestattet. Für den kommenden Doppelhaushalt beantragt das Garten-, Friedhofs- und Forstamt Mittel zur weiteren Sanierung der Waldspielplätze. Hier sind insbesondere Maßnahmen im Bürgerwald sowie im Dürrlewang vorgesehen.

Die Waldflächen des Rot- und Schwarzwildparks unterliegen auf Grund des Natur- und Artenschutzes besonderen rechtlichen Restriktionen. Die notwendigen konzeptionellen Arbeiten, wie die Vereinbarkeit von Erholungseinrichtungen, Natur- und Artenschutz und Verkehrssicherung in diesem Waldgebiet, werden voraussichtlich noch im Jahr 2019 fertiggestellt und mit den zuständigen Behörden abgestimmt werden können. Die Zuständigkeit für das Waldgebiet und damit auch die Erholungseinrichtungen wechselt zum 01.01.2020 zu der bis dahin errichteten Anstalt öffentlichen Rechts für den Staatswald. Welche Maßnahmen dann umgesetzt werden, liegt nicht mehr in der Zuständigkeit der Landeshauptstadt Stuttgart.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Botnang befürwortet den Vorschlag grundsätzlich. Wie in der öffentlichen Waldbegehung am 09.04.2019 von Vertretern des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes dargestellt, handelt es sich hier um eine Abwägung zwischen Naturschutz, Verkehrssicherung und Erholungsbedürfnis. Wir wünschen uns eine baldige Umsetzung und Wiederherstellung von Spielmöglichkeiten im Rotwildpark.

Degerloch

Eissport in Stuttgart sichern: Weitere Eishalle auf der Waldau planen und realisieren

|
Degerloch
|
  • Sport, Bäder
  • Sonstige Sportanlagen
|
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

3198
weniger gut: -267
gut: 3198
Meine Stimme: keine
Platz: 
3

Die Eiswelt Stuttgart auf der Waldau erfreut sich einer sehr großen Beliebtheit. Dazu tragen nicht nur der beliebte Publikumslauf und die Eiswelt-Disco bei, sondern auch die sechs Vereine, die die Eiswelt für Eishockey, Eiskunstlauf und Eisstockschießen nutzen. Dabei hat sich Stuttgart einen guten Ruf im Eissport erarbeitet: jüngst fanden hier die deutschen Meisterschaften im Eiskunstlauf statt, Teams wie die Stuttgart Rebels und die United Angels haben hier ihr Zuhause, die Eisstockschützen spielen in der 1. Bundesliga. Aktivitäten wie Kindi-auf-Kufen, die Wintersporttage, die Eislaufschule oder die sich neu etablierenden Eisfreestyler von Icerad runden diese Aktivitäten ab.

Allerdings sind die beiden Eishallen auf der Waldau an ihrer Belastungsgrenze: jede Minute Eiszeit ist verplant, es gibt keinerlei freie Kapazitäten mehr. Schon heute haben die Vereine Schwierigkeiten, ihre Angebote in den verfügbaren Zeiten unterzubringen. Leistungssportler wandern daher in andere Regionen ab. Neue Angebote, z. B. für Schulen, Icefreestyle, Freizeitmannschaften oder im Behindertensport (Ice Sledge Hockey), sind derzeit undenkbar.

Stuttgart benötigt daher dringend eine dritte Eishalle, damit der Publikumslauf und die Disco im bisherigen Umfang weiter angeboten werden können, die Stuttgarter Eissportvereine gleichzeitig ihre Entwicklungsmöglichkeiten zurückerhalten und weitere Angebote möglich werden. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Bewegungsdefizite bei Kindern und Jugendlichen kann es sich Stuttgart nicht leisten, dass attraktive und nachgefragte Angebote wegen fehlender Infrastruktur nicht oder nur eingeschränkt angeboten werden können. Geeignete Flächen für die dritte Eishalle sind bereits reserviert und erlauben eine Mitnutzung der bereits vorhandenen Infrastruktur. Die Stadt soll daher eine geeignete Halle planen und realisieren.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Die Eiswelt Stuttgart steht im Eigentum der Landeshauptstadt Stuttgart und verfügt derzeit über zwei normgerechte Eislaufhallen (40x60m), die durch die eissporttreibenden Vereine, die Kaderathleten des Landesstützpunktes Eiskunstlauf, sowie dem öffentlichen Publikumslauf genutzt werden.

Mit rund 130.000 Besuchern pro Saison beim öffentlichen Publikumslauf und den immer stärker steigenden Bedürfnissen der anderen Nutzer ist die Kapazitätsgrenze bei den Nutzungszeiten der Eiswelt erreicht.

Im direkten Umfeld der Eiswelt steht optional eine Fläche für den Bau einer weiteren, dritten Eislaufhalle zur Verfügung. Eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2011 hat ergeben, dass dort eine nicht vollständig normgerechte Trainingshalle errichtet werden könnte. Eine zusätzliche Eislaufhalle würde zu einer deutlichen Entlastung und Schaffung von zusätzlichen Nutzungszeiten in den anderen Hallen führen.

Als nächster Schritt für die mögliche Realisierung einer dritten Eislaufhalle durch die Stadt Stuttgart müsste eine Konkretisierung des Raumprogrammes und eine Planung des Vorhabens bis Leistungsphase 4 HOAI erfolgen. Hierfür müssten im Doppelhaushalt 2020/2021 Planungsmittel in Höhe von 792.000 Euro bereitgestellt werden.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Degerloch unterstützt den Vorschlag vollumfänglich. Er darf jedoch nicht zu Lasten des Montesouri-Kindergartens und des Entwicklungskonzepts Waldau gehen.

Platz da für Naturwissenschaften. Fritz-Leonhardt-Realschule und Wilhelm-Gymnasium mit Fachräumen ausstatten

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Degerloch
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  • Schulen, Bildung
  • Weitere
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

952
weniger gut: -64
gut: 952
Meine Stimme: keine
Platz: 
23

Die Fritz-Leonhardt-Realschule (FLRS) und das Wilhelm-Gymnasium (WG) in Degerloch sind in Bezug auf die Räume für naturwissenschaftlichen Unterricht vollkommen unzureichend ausgestattet. Beide Schulen sind in den letzten Jahren gewachsen und stellen sich in besonderem Maße auch der Verantwortung, Ihre Schüler naturwissenschaftlich auszubilden.

Schüler ausreichend in Fachräumen unterrichten zu können, benötigt die FLRS dringend ein zusätzliches Klassenzimmer, damit ein vorhandener Raum dem Technikbereich zugeschlagen werden kann. Das WG verfügt derzeit lediglich über einen Fachraum für Chemie, ein Weiterer wird benötigt. Die Räume erst nach der geplanten Sanierung in einigen Jahren zur Verfügung zu stellen, bedeutet, dass mehrere Jahrgänge nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen den wichtigen Fachunterricht erhalten können.

Es kann in einem Land nicht grundsätzlich beklagt werden, dass die Schüler nicht ausreichend naturwissenschaftlich ausgebildet werden, wenn den Schulen nicht einmal grundlegende Dinge wie Räume zur Verfügung gestellt werden!

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Fritz-Leonhardt-Realschule:

Die Fritz-Leonhardt-Realschule beschult im aktuellen Schuljahr 2018/2019 insgesamt 527 Schülerinnen und Schüler in insgesamt 18 Klassen. Die zu Verfügung stehenden Gebäude bieten Platz für eine dreizügige Realschule gemäß dem Modellraumprogramm des Landes Baden-Württemberg.

Hinsichtlich des Technikbereichs ist der Maschinenraum im Untergeschoss des Hauptbaus auf Grund der niedrigen Deckenhöhe nur begrenzt nutzbar. Mit der Schulleitung wurde bereits eine mögliche provisorische Lösung entwickelt, welche vorsieht, durch Hinzunahme eines weiteren Unterrichtsraumes den Technikbereich umzustrukturieren. Im Augenblick werden die baulichen und technischen Grundlagen ermittelt, um im Anschluss auf der Basis des ermittelten notwendigen Umfangs das weitere Vorgehen für eine zügige Umsetzung festzulegen.

Wilhelms-Gymnasium:

Das Wilhelms-Gymnasium beschult im aktuellen Schuljahr 2018/2019 insgesamt 712 Schülerinnen und Schüler in insgesamt 27 Klassen. In den vergangenen Jahren hat das Gymnasium auf Grund der hohen Nachfrage nach G9 die räumliche Kapazitätsgrenze erreicht. Zum aktuellen Schuljahr 2018/2019 konnten dem Gymnasium drei Unterrichtsräume im Pavillonbau, der bisher durch die International School of Stuttgart genutzt wurde, zur Verfügung gestellt werden. Die Nutzung des Pavillons ist zeitlich begrenzt, da das Grundstück für einen Erweiterungsneubau in Modulbauweise benötigt wird.

Für die Gebäude des Wilhelms-Gymnasium stehen mittelfristig größere Sanierungsarbeiten an, welche sich bereits in der Planung befinden. Teil des Sanierungskonzepts ist auch die Errichtung eines Erweiterungsneubaus in Modulbauweise, in welchem zukünftig die naturwissenschaftlichen Fachräume untergebracht werden. Der Baubeginn für den Erweiterungsbau in Modulbauweise (1.095 m² Programmfläche) ist voraussichtlich 2021.

Der bisherige Fachklassenbau wird im Zuge der Sanierungsarbeiten voraussichtlich ab 2022 umstrukturiert und allgemeine Unterrichtsräume geschaffen. Während der Sanierung des Hauptbaus werden die umstrukturierten Unterrichtsräume des Fachklassenbaus für die notwendige Auslagerung interimistisch genutzt. Nach Abschluss der gesamten Sanierungsmaßnahme können diese Räume der Fritz-Leonhardt-Realschule und dem Wilhelms-Gymnasium bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt werden.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Degerloch unterstützt den Vorschlag vollumfänglich.

Hallenbäder für die Öffentlichkeit erhalten

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Degerloch
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  • Sport, Bäder
  • Bäder
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

803
weniger gut: -27
gut: 803
Meine Stimme: keine
Platz: 
57

Die Hallenbäder sollen für die Öffentlichkeit erhalten bleiben.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Im Rahmen des Bäderentwicklungsplans 2030 wurden die aktuellen und zukünftigen Bedarfe an Wasserfläche und an Belegungszeiten für die unterschiedlichen Nutzungsanforderungen an den derzeitigen Hallenbad-Standorten der Bäderbetriebe Stuttgart untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass die Vereine und Schulen einen Mehrbedarf an Zeiten haben.

Eine mittel- bis langfristige Möglichkeit zur Abdeckung des ermittelten Mehrbedarfs an Zeiten für Schulen und Vereine wäre durch den Anbau eines Kurs- bzw. Lehrschwimmbeckens (wo baulich/technisch möglich) denkbar oder durch das Bereithalten von mehr Zeiten.

Um aber zeitnah die Belegungszeiten für Schulen und Vereine zu erhöhen, besteht nur die Möglichkeit, die Öffnungszeiten für die öffentliche Nutzung zu verringern. Mit den vorhandenen Wasserflächen bei den Bäderbetrieben Stuttgart ist derzeit anders keine Erhöhung der Wasserzeiten für die Schulen/Vereine und damit auch kein schnelles zusätzliches Angebot für Schwimmkurse möglich.

Daher wurde eine idealtypische Nutzungsvariante erstellt, welche auch aus personalwirtschaftlicher Sicht und den damit verbundenen gesetzlichen/tarifrechtlichen Vorgaben für den notwendigen Personaleinsatz im Einklang steht.

Am 31. Januar 2019 wurde im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung für alle 23 Stuttgarter Bezirksbeiräte im Kursaal in Bad Cannstatt das Belegungs- und Öffnungszeitenkonzept der Stuttgarter Hallenbäder vorgestellt, welches ein Bestandteil des Bäderentwicklungsplans 2030 ist. Dieser Vorschlag sieht vor, die Nutzungszeiten für die Öffentlichkeit einzuschränken, um den erhöhten Bedarf der Vereine und Schulen zeitnah decken zu können.

Die gewünschte Diskussion in den Gremien und der Öffentlichkeit wurde angeschoben und ist noch im Gange. Den Bäderbetrieben liegen aktuell die meisten Rückmeldungen aus den Bezirksbeiräten mit Fragen, Vorschlägen, Wünschen und ergänzenden Anträgen vor. Außerdem haben uns zahlreiche Zuschriften aus der Bürgerschaft bzw. von Nutzern der Bäder erreicht. Alle eingegangenen und die noch folgenden Vorschläge und Wünsche werden gesammelt und auf Umsetzbarkeit geprüft. Dem Bäderausschuss werden wir dann im Rahmen einer Ergänzungsvorlage die Rückmeldungen aus den Bezirken mitteilen sowie die endgültigen Öffnungszeiten für die Öffentlichkeit vorschlagen.

Der Bäderausschuss wird sich wieder im Sommer 2019 mit der Thematik befassen.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Degerloch unterstützt den Vorschlag vollumfänglich.

Stuttgart (gesamt), 
Degerloch, 
Stuttgart-Süd

Zahnradbahn abends länger fahren lassen - auch für Fahrradmitnahme wichtig.

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Stuttgart (gesamt)
Degerloch
Stuttgart-Süd
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  • Busse, Bahnen (ÖPNV)
  • Verbindungen
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

858
weniger gut: -76
gut: 858
Meine Stimme: keine
Platz: 
35

Die Zahnradbahn stellt abends schon um 20.45 Uhr den Betrieb ein. Das ist viel zu früh.
Beim Marienplatz handelt es sich schon länger um ein beliebtes Treff- und Ausgehviertel. Der Taxi Ersatzverkehr ist keine geeignete Alternative. Fast immer übersteigt die Anzahl der Fahrgäste die Kapazität des Taxis bei weitem. So kommt es öfters zum Gedrängel um die wenigen Plätze und unnötige Warterei auf weitere Taxis.

Für die Fahrradmitnahme nach Degerloch und damit auf die Filderebene ist die Zacke oft die einzige realistische Möglichkeit, da die Stadtbahnen häufig auch abends zu überfüllt sind. Gerade wenn Veranstaltungen und Feste stattfinden, wie Weindorf, Volksfest und anderes.

Die Lärmbelästigung kann kein gutes Gegenargument sein, denn wenn viele Menschen vom Auto auf ÖPNV und Fahrrad umsteigen, sinkt insgesamt die Lärmbelastung in der Stadt. Die Haupteinfallsstraßen nach Stuttgart werden ja auch nicht um 20.45 Uhr gesperrt, um die Anwohner vor dem Auto- und LKW-Lärm zu schützen. Die Zahnradbahn soll mindestens bis Mitternacht betrieben werden.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Aktuell sind die Betriebszeiten der Zacke unter anderem aufgrund der Lärmemissionen eingeschränkt. Außerdem ist das Nachfrageniveau der Zahnradbahn über das Jahr und von Tag zu Tag sehr schwankend. Dies liegt zum einen an den diversen Veranstaltungen auf dem Marienplatz und dessen Umgebung, zum anderen an der relativ wetterabhängigen Nutzergruppe. Daher ist es relativ schwer, ein passgenaues Angebotskonzept zu entwickeln. Außerdem gibt es mit einer Stadtbahnfahrt mit Umstieg am Charlottenplatz eine Alternative (16-17 Minuten Fahrzeit), um vom Marienplatz nach Degerloch zu kommen.

Nichtsdestotrotz gibt es Überlegungen seitens der SSB, ab dem Jahr 2021 die Betriebszeiten der Zahnradbahn auszuweiten. Möglich wird dies durch die Anschaffung einer neuen Zahnradbahn-Generation samt überarbeitetem Vorstellwagen (Fahrradtransport). Mit den neuen Fahrzeugen besteht die Hoffnung, die Lärmemissionen zu reduzieren und ein erweitertes Abendangebot umzusetzen. Wie dieses Angebot konkret ausgestaltet wird, ist derzeit allerdings noch in Planung.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Süd unterstützt grundsätzlich diesen Vorschlag. Mit der Beschaffung neuer und leiserer Fahrzeuge für die Zahnradbahn soll die tägliche Betriebszeit verlängert werden.

Stuttgart (gesamt), 
Feuerbach

Radwege Feuerbach verbinden und Zentrale Fahrradstraße mit Verbindungen zu den umliegenden Stadtbezirken schaffen

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Stuttgart (gesamt)
Feuerbach
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  • Verkehr
  • Radwege
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

779
weniger gut: -136
gut: 779
Meine Stimme: keine
Platz: 
78

Mehrere Vorschläge behandeln Teilstücke von Radwegen in Feuerbach. Und tatsächlich ist das Radnetz in Feuerbach ein Flickwerk. Wir benötigen ein funktionierendes, zusammenhängendes Radwegenetz. Deshalb habe ich versucht etliche Vorschläge zu einem gesamten zusammenzufassen.

1.Burgenlandstraße zur Fahrradstraße als zentrale Radverkehrsachse zwischen Stuttgarterstr und Wienerstr schafen:
Mit dem neuen Wohngebiet auf dem Schochareal entsteht eine direkte Verbindung zum Bahnhof. Von hier könnte eine Fahrradstraße bis zur Durchführung auf die Stuttgarterstr geschaffen werden. Auf der gesamten Burgenlandstraße wären Radfahrer der bestimmende Verkehrsangeber. Die Querstraßen welche die Burgenlandstr kreuzen könnten mit Stoppstellen versehen werden um Radfahrern ungehinderte Fahrt zu bieten. Durch die geplante Verlegung der B295 auf die Borsigstr wäre das möglich.

2. Salzburgerstraße durch Klagenfurterstr in Nordrichtung und Linzerstr in Südrichtung an die Burgenlandstr anschließen: Dazu Beschilderung verbessern und Radüberwege über Wienerstr schaffen. Radstreifen auf der Wienerstr vor dem Gymnasium wird in dieses Konzept integriert. Über die Salzburgerstraße kommt man auf die Weilimdorferstr oder den Radweg an der Föhrichstr Richtung Weilimdorf.

3. Siemensstr im Bereich vor dem Hotel den Geh und Radweg ausbauen.

4. Pöchlarnerstr zur Fahrradstraße aufwerten. Durch neues Schochareal könnte über Pöchlarnerstr und Tunnelstr eine Verbindung zwischen Burgenlandstr beim Bahnhof und Pragsattel schaffen.

5. Wernerstr als Verlängerung der Pöchlarnerstr als Verbindung vom Bahnhof nach Zuffenhausen.

6. Kruppstr als Fahrradstraße aufwerten um vom Bahnhof durch Unterführung unter den Gleisen eine Verbindung nach Feuerbach Ost zur Heilbronnerstr zu schaffen. Verbindung durch Untertunnelung der Heilbronnerstr zum Radweg nach Zuff.

7. Leobenerstr zwischen Stuttgarterstr und Oswald-Hesse-Str gegen die Fahrtrichtung für Radfahrer erlauben. Verbindung nach Botnang.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Derzeit wird geprüft, ob in der Burgenlandstraße eine Fahrradstraße eingerichtet werden kann. In diesem Zusammenhang werden auch die Anschlüsse, beispielsweise der Salzburger Straße, untersucht. Im Zuge der beabsichtigten Realisierung der Hauptradroute 6 im Jahr 2020 wird die Strecke zwischen Bahnhof Feuerbach bzw. der Stuttgarter Straße und dem Pragsattel untersucht. Auch die Verbindung vom Bahnhof Feuerbach über die Wernerstraße in Richtung Zuffenhausen wird überprüft. In der Kruppstraße wird die Einrichtung einer Fahrradstraße untersucht. In der Leobener Straße wird geprüft, ob der Einbahnstraßenabschnitt zwischen der Stuttgarter Straße und der Oswald-Hesse-Straße für den Radverkehr in Gegenrichtung geöffnet werden kann.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Feuerbach fordert ein Radwegekonzept für innerorts sowie für die Verbindung in die benachbarten Stadtbezirke unter Einbeziehung der Vorschläge aus dem Bürgerhaushalt. Beratungsergebnis: 11 Zustimmungen, 1 Enthaltung.

Theaterhaus Stuttgart subventionieren

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Stuttgart (gesamt)
Feuerbach
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  • Kultur
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

644
weniger gut: -149
gut: 644
Meine Stimme: keine
Platz: 
235

Die finanzielle Unterstützung des Theaterhauses durch die Stadt erhöhen. Die Subventionierung der staatlichen Theater ist pro Einzelkarte wesentlich höher. Bei einer Auslastung von über 300.000 Besuchern jährlich, stellt das Theaterhaus ein kulturelles Highlight für Stuttgart dar, gerade auch wegen der sehr unterschiedlichen Programmangebote.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Beim Theaterhaus e.V. handelt es sich um eine bedeutende Stuttgarter Kulturinstitution mit einem breiten und vielfältigen Programm sowie einem personalintensiven Betrieb. Das Programm reicht von kommerziellen Angeboten aus dem Comedy Bereich bis hin zu politisch engagierten Produktionen des hauseigenen Schauspielensembles sowie Gästen. Künstlerisch ambitionierte Tanzinszenierungen von Gauthier Dance und das Internationale Tanzfestival COLOURS erhalten überregionale Aufmerksamkeit in Medien und Fachkreisen und wirken bundesweit als Publikumsmagnet.

Das Theaterhaus steht hinsichtlich einer Lösung für seine Finanzproblematik im engen Kontakt mit der Stadtverwaltung. Die Ergebnisse der Prüfung der finanziellen Situation des Theaterhaus e.V. durch die Verwaltung werden Grundlage für den Gemeinderat sein, um im Rahmen des Doppelhaushalts 2020/2021 über die künftige institutionelle Förderung des Theaterhaus e.V. zu entscheiden.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Feuerbach unterstützt grundsätzlich das Theaterhaus, sieht es aber vorrangig als eine Gesamt-Stuttgarter Einrichtung an. Beratungsergebnis: einstimmig.

Hedelfingen

Gleisbett der SSB-Trasse in Hedelfingen begrünen

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Hedelfingen
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  • Busse, Bahnen (ÖPNV)
  • Gleisbegrünung
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

487
weniger gut: -74
gut: 487
Meine Stimme: keine
Platz: 
617

In vielen Stadtteilen wird das Gleisbett der SSB begrünt und trägt dort zur allgemeinen Gestaltung der Umgebung bei.
(Siehe Bopser usw.) Lärm und Staub werden reduziert und die Strecke ähnelt nicht mehr einer ICE-Trasse. Zumindest für Teile der Strecke, zum Beispiel ab Heinrich-Herz-Straße bis Hedelfinger Platz, wäre dies eine sinnvolle Investition, welche dem Hedelfinger Ortsbild gut tun würde und den industriellen Charakter mildern würde. Darüber hinaus wären weitere notwendige Querungsmöglichkeiten für Fußgänger und Radfahrer vorzusehen.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Die Stuttgarter Straßenbahnen AG hat bereits seit Anfang der 1980er-Jahre an zahlreichen Stellen im Stadtbahnnetz begrünte Gleiskörper eingebaut und diese technisch weiterentwickelt. Bei Neubaustrecken werden solche Oberbauformen grundsätzlich überall dort gewählt, wo dies technisch, betrieblich und wirtschaftlich vertretbar war. So wurden zwischen den Jahren 2001 und 2019 beinahe alle Neubaustrecken mit Ausnahme von Strecken in Tunnel, auf Brücken oder im Bereich von Überfahrten / Überwegen als Feste Fahrbahn (System SSB) mit entsprechender grüner Eindeckung ausgerüstet.

Seit den frühen 2000er-Jahren wird bei der Wahl der Einsaat zudem vermehrt auf eine ökologisch hochwertige Pflanzenzusammenstellung geachtet, die auch für die städtische Fauna als Nahrungshabitat dienen kann (Magerwiesengleis). Um die notwendigen Instandhaltungskosten und die damit verbundenen gefährlichen Arbeiten der Mahd im Gleisbereich zu reduzieren, wurde die Zusammensetzung entsprechend gewählt, dass sich bei der mahdarmen Ansaat (Dürrlewang) bzw. mahdfreien Ansaat (Tunnelmund Hallschlag) entsprechende Optimierungen ergeben.

Auf Grund der vorliegenden Erfahrungen werden durch die Stuttgarter Straßenbahnen vegetative Eindeckungen von Gleisanlagen ausschließlich im Bereich von Festen Fahrbahnen durchgeführt. Hierbei handelt es sich um eine Betonkonstruktion, deren Herstellung im Vergleich zu einem üblichen Schottergleis ein Vielfaches an Zeit beansprucht.

Die Stuttgarter Straßenbahnen ist vordergründig für einen sehr gut funktionierenden Nahverkehr in Stuttgart verantwortlich und trägt dadurch nicht unerheblich für einen entsprechenden Modal-Split und die dadurch erreichte Entlastung der Straßen bei. Das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit steht hierbei in selber Weise im Mittelpunkt. Auf Grund derzeit fehlender technischer Alternativen für den Umbau eines Schottergleises in eine funktionierende Feste Fahrbahn und der dadurch möglichen „grünen“ Eindeckung der Gleise innerhalb kurzer Sperrpausen (also bei Aufrechterhaltung des Betriebes), können die eingereichten Vorschläge derzeit nicht umgesetzt werden, allerdings arbeitet die Stuttgarter Straßenbahnen an Lösungsansätzen, um ggf.in der Zukunft entsprechende Systemwechsel im Zuge der Grunderneuerung technisch und betrieblich umsetzen zu können.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Der Bezirksbeirat Hedelfingen befürwortet diesen Bürgervorschlag einstimmig. Die Forderung, das Gleisbett zu begrünen, entspricht der Beschlusslage im Bezirksbeirat.

Möhringen

Schwimmbadöffnungszeiten im Bad Sonnenberg nicht verkürzen

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Möhringen
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  • Sport, Bäder
  • Bäder
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Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis:

671
weniger gut: -40
gut: 671
Meine Stimme: keine
Platz: 
185

Die bisherigen Öffnungszeiten für alle Bewohner soll beibehalten werden und nicht zugunsten von Schulen und Vereinen weiter verkürzt werden. Schon bei den jetzigen Öffnungszeiten ist das Bad so voll, dass man nur mit Mühe sportlich seine Bahnen ziehen kann. Außerdem haben Erwachsene und Kinder noch andere Termine, wie z.B. Nachmittagsunterricht, so dass die Beschränkung auf wenige Öffnungstage für die Allgemeinheit manchem das Schwimmen in der Woche unmöglich macht. Es ist schon schade, dass man an den meisten Vormittagen nicht mehr ins Schwimmbad kann. Dabei ist Schwimmen und Baden eine der gesündesten Sportarten für Jung und alt und macht zudem Spaß.

Verwaltung prüft: 
ja
Stellungnahmen Verwaltung und Bezirksbeiräte
Stellungnahme der Verwaltung: 

Im Rahmen des Bäderentwicklungsplans 2030 wurden die aktuellen und zukünftigen Bedarfe an Wasserfläche und an Belegungszeiten für die unterschiedlichen Nutzungsanforderungen an den derzeitigen Hallenbad-Standorten der Bäderbetriebe Stuttgart (inkl. Hallenbad Untertürkheim) untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass die Vereine und Schulen einen Mehrbedarf an Zeiten haben.

Eine mittel- bis langfristige Möglichkeit zur Abdeckung des ermittelten Mehrbedarfs an Zeiten für Schulen und Vereine wäre durch den Anbau eines Kurs- bzw. Lehrschwimmbeckens (wo baulich/technisch möglich) denkbar oder durch das Bereithalten von mehr Zeiten.

Um aber zeitnah die Belegungszeiten für Schulen und Vereine zu erhöhen, besteht nur die Möglichkeit, die Öffnungszeiten für die öffentliche Nutzung zu verringern. Mit den vorhandenen Wasserflächen bei den Bäderbetrieben Stuttgart ist derzeit anders keine Erhöhung der Wasserzeiten für die Schulen/Vereine und damit auch kein schnelles zusätzliches Angebot für Schwimmkurse möglich.

Daher wurde eine idealtypische Nutzungsvariante erstellt, welche auch aus personalwirtschaftlicher Sicht und den damit verbundenen gesetzlichen/tarifrechtlichen Vorgaben für den notwendigen Personaleinsatz im Einklang steht.

Am 31. Januar 2019 wurde im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung für alle 23 Stuttgarter Bezirksbeiräte im Kursaal in Bad Cannstatt das Belegungs- und Öffnungszeitenkonzept der Stuttgarter Hallenbäder vorgestellt, welches ein Bestandteil des Bäderentwicklungsplans 2030 ist. Dieser Vorschlag sieht vor, die Nutzungszeiten für die Öffentlichkeit einzuschränken, um den erhöhten Bedarf der Vereine und Schulen zeitnah decken zu können.

Die gewünschte Diskussion in den Gremien und der Öffentlichkeit wurde angeschoben und ist noch im Gange. Den Bäderbetrieben liegen aktuell die meisten Rückmeldungen aus den Bezirksbeiräten mit Fragen, Vorschlägen, Wünschen und ergänzenden Anträgen vor. Außerdem haben uns zahlreiche Zuschriften aus der Bürgerschaft bzw. von Nutzern der Bäder erreicht. Alle eingegangenen und die noch folgenden Vorschläge und Wünsche werden gesammelt und auf Umsetzbarkeit geprüft. Dem Bäderausschuss werden wir dann im Rahmen einer Ergänzungsvorlage die Rückmeldungen aus den Bezirken mitteilen sowie die endgültigen Öffnungszeiten für die Öffentlichkeit vorschlagen.

Der Bäderausschuss wird sich wieder im Sommer 2019 mit der Thematik befassen.

Stellungnahme des Bezirksbeirats: 

Die Forderung wird seitens des Bezirksbeirates Möhringen unterstützt. Die Verkürzung der Öffnungszeiten wurde im Bezirksbeirat diskutiert und der Beschlussantrag GRDrs 1008/2018 mehrheitlich abgelehnt.

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