Stand Umsetzung der Vorschläge aus 2011 bis 2017

Lesen Sie hier den Stand der Umsetzung der Bürgervorschläge, die im Gemeinderat beraten wurden. Aktualisierte Ergebnisse (Februar 2019) liegen vor für 2015 und 2017.

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2017

1 in 2017 | Kunstrasen und Flutlichtanlage der Sportvereinigung 1887 Möhringen e.V. erneuern

Kunstrasen und Flutlichtanlage der Sportvereinigung 1887 Möhringen e.V. erneuern

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Stadtbezirk: 
Möhringen
|
Thema: 
Sportplätze
|
Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

4945
weniger gut: -169
gut: 4945
Meine Stimme: keine
Platz: 
1
in: 
2017

Die Fußballabteilung der Sportvereinigung 1887 Möhringen e.V. hat in den vergangenen Jahren sowohl einen qualitativen wie auch einen quantitativen Aufschwung erlebt. So spielen die rund 500 Mitglieder der Fußballabteilung (darunter über 320 Kinder und Jugendliche) in insgesamt 22 Mannschaften (18 Jugend- und drei aktive Mannschaften, 1 AH Mannschaft).

Mit großem Engagement haben bereits viele ehrenamtliche Helfer im letzten Jahr damit begonnen rund um den Kunstrasen und in der Halle die Infrastruktur aufwändig zu verbessern. Trotz großer Pflege und Aufwand ist der Kunstrasen an der Hechinger Straße 113 nach knapp 15 Jahren Dauerbetrieb in die Jahre gekommen. Um den vielen Kindern, Jugendlichen und Aktiven aus Möhringen und der Umgebung auch in Zukunft die Möglichkeit zu geben ihrem Hobby Fußball ohne größere Verletzungsrisiken nach zu gehen ist eine Erneuerung des Kunstrasen dringend und kurzfristig notwendig. Zusätzlich sollte die bestehende Flutlichtanlage am Kunstrasenplatz durch eine energieeffiziente LED Flutlichtanlage ersetzt werden.

Daher bitten wir den Vorschlag - Erneuerung des Kunstrasen und Flutlichtanlage der Sportvereinigung 1887 Möhringen e.V. zahlreich zu unterstützen.

Umsetzung und Prüfung
Umsetzung: 

Stand Februar 2019:
Die Sanierung des Kunstrasenplatzes soll - wie geplant - im Jahr 2019 durchgeführt werden.

Ergebnis Haushaltsberatungen: 
Der Gemeinderat hat eine Erhöhung der Pauschale für die Sanierung von Kunstrasenplätzen um 250.000 Euro pro Jahr beschlossen. Dadurch ist es möglich, die ursprünglich für das Jahr 2020 vorgesehene Sanierung des Platzes der Spvgg Möhringen um ein Jahr vorzuziehen. Der Kunstrasenplatz wird 2019 saniert.
Gemeinderat hat zugestimmt

Stellungnahme der Verwaltung: 

Entsprechend den Richtlinien zur Förderung von Sport und Bewegung sind Planung, Bau und Unterhaltung der Vereins- und Bezirkssportanlagen Aufgabe der Stadt.

Die Sportanlage der Sportvereinigung Möhringen 1887 e.V. umfasst neben dem Kunststoffrasenplatz, ein Rasenspielfeld und ein Kunststoffkleinspielfeld.

Der SV Möhringen hat in der laufenden Saison insgesamt drei Herrenmannschaften, und 17 Jugendmannschaften gemeldet. Aufgrund des sehr umfangreichen Trainings- und Spielbetriebes ist er auf den Kunstrasen angewiesen. Da der Rasenplatz in den Wintermonaten nicht bespielt werden kann, ist der Kunstrasenplatz in dieser Zeit die einzige Sportstätte für die zahlreichen Mannschaften.

Der Kunststoffrasenplatz wurde 2002 gebaut und befindet sich in einem baujahrestypischen Zustand. Er ist abgespielt, aber noch funktionsfähig. Bei den Haushaltsplanberatungen 2016/2017 wurden vom Gemeinderat Pauschalmittel in Höhe von 625.000 EUR pro Jahr zur Sanierung von vorhandenen Kunstrasenplätzen bereitgestellt. Aus dieser Pauschale ist auch die Sanierung des Kunstrasenplatzes des SV Möhringen vorgesehen. Nach der Prioritätenliste der Sportverwaltung, die den baulichen Zustand, das Alter und die Auslastung der Plätze berücksichtigt, sind andere Plätze zunächst vordringlicher zu sanieren. Der Platz in Möhringen ist für eine Sanierung im Doppelhaushalt 2020/2021 eingeplant. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 250.000 EUR.

Am Kunstrasenplatz befindet sich eine Flutlichtanlage die im Eigentum des SV Möhringen steht. Grundsätzlich ist die Beleuchtungsanlage von den Vereinen zu erstellen. Eine Erneuerung der Flutlichtanlage und eine Umstellung auf LED Beleuchtung müsste vom SV Möhringen erfolgen. Hierfür kann der Verein im Rahmen der Richtlinien zur Förderung von Sport und Bewegung einen Zuschuss in Höhe von bis zu 50 % von der Stadt erhalten. Ein Zuschuss vom Württembergischer Landessportbund ist zusätzlich möglich.

Verweis auf Haushaltsanträge der Gemeinderatsfraktionen: 
936/2017 (SPD), 689/2017 (SÖS-LINKE-PluS), 727/2017 (Freie Wähler), 865/2017 (Die STAdTISTEN), 952/2017 (Die STAdTISTEN)
Verweis auf Gemeinderatsdrucksachen: 
1151/2017
Bezirksbeiratshinweis: 

Angesichts der nahezu täglichen intensiven Nutzung des Platzes durch mehrere 100 Jugendliche des SV Möhringens ist die Sanierung des Platzes und die Erneuerung der Flutlichtanlage nach Ansicht des Bezirksbeirates Möhringen wünschenswert.

2 in 2017 | Geschwister-Scholl-Gymnasium neu bauen

Geschwister-Scholl-Gymnasium neu bauen

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Stadtbezirk: 
Sillenbuch
|
Thema: 
Sanierung
|
Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

3623
weniger gut: -141
gut: 3623
Meine Stimme: keine
Platz: 
2
in: 
2017

Es gibt viele wichtige Gründe, die für einen Neubau des GSG sprechen!

Das Geschwister-Scholl-Gymnasium Stuttgart-Sillenbuch (GSG) ist mit derzeit 925 Schülerinnen und Schülern das größte staatliche Gymnasium in Stuttgart. Der vorhandene Raum im Schulgebäude reicht seit Jahren nicht aus, sodass zum Teil Unterricht im Gebäude der Werkrealschule im benachbarten Stadtteil Heumaden stattfinden muss. Die Schülerzahlen werden auch in den nächsten Jahren nicht sinken, so die Prognose der Stadt. Die vorhandenen Fachräume, vor allem im Bereich der Naturwissenschaften, reichen ebenso wenig wie die Kapazität der Mensa.

Das Gebäude ist, laut Gutachten der Stadt, generalsanierungsbedürftig. Eine Sanierung in Abschnitten würde mindestens 6 Jahre dauern und den Schulalltag einer ganzen Schülergeneration massiv beeinträchtigen – Lernen auf der Baustelle und im Container! Die erfolgreiche Schulentwicklung am GSG der letzten Jahre würde zunichte gemacht.

Ein Neubau ist nicht teurer als eine Generalsanierung des Gebäudes – dies haben Untersuchungen der Stadtverwaltung ergeben. In der Nähe des jetzigen Gebäudes ist eine Fläche (Gebiet Schwellenäcker) im Besitz der Stadt vorhanden, auf der ein Neubau für das Geschwister-Scholl-Gymnasium erstellt werden könnte.

Ein Neubau ist einem sanierten Altbau bei in etwa gleichen Kosten unbedingt vorzuziehen! Es muss in jedem Fall ein zukunftsfähiges Schulgebäude entstehen, das moderne Pädagogik ermöglicht und (umwelt-) technisch sowie energetisch heutigen und zukünftigen Ansprüchen genügen kann. Ein Neubau könnte auch mit deutlich weniger Fläche auskommen als der sanierte Altbau mit dem notwendigen Anbau, die Sporthalle kann weiter genutzt werden. Die jetzige Fläche stünde für eine anderweitige Verwendung im Stadtbezirk zur Verfügung.

Wir fordern den Gemeinderat deshalb auf, einen Neubau des Geschwister-Scholl-Gymnasiums zu realisieren, damit Sillenbuch auch in Zukunft ein attraktiver Schulstandort bleiben kann.

Umsetzung und Prüfung
Umsetzung: 

Stand Februar 2019:
Nachdem die weitere Beratung des Grundsatzbeschlusses im Juli 2017 ausgesetzt wurde, hat das Hochbauamt eine weitere Variante grob untersucht. Diese neue weitere Variante schlägt einen Erweiterungsneubau am Standort vor. Auf der Grundlage des Verwaltungsvorschlags, die Variante Erweiterungsneubau am Standort planerisch weiterzuverfolgen, wurde ein neuer Grundsatzbeschluss eingebracht und Ende Juli 2018 durch den Gemeinderat beschlossen.

Seit Herbst 2018 wird ein Beteiligungsverfahren (Phase Null) durch einen externen Schulbauberater durchgeführt (Dauer: ca. 6 Monate). Es ist vorgesehen im Anschluss einen Vorprojektbeschluss einzubringen, um dann im Anschluss ein Vergabeverfahren mit Wettbewerb durchzuführen. Die Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens werden in die Aufgabenbeschreibung für den Wettbewerb einfließen.

Ergebnis Haushaltsberatungen: 
Für das Geschwister Scholl-Gymnasium wurden im Doppelhaushalt 2018/2019 insgesamt 3 Millionen Euro Planungsmittel zur Verfügung gestellt. Es wird ergebnisoffen weitergeplant, ob die Sanierung der Schule oder ein Neubau infrage kommen.
Gemeinderat hat teilweise zugestimmt

Stellungnahme der Verwaltung: 

Auf der Grundlage eines Sanierungsgutachtens, das einen großen Sanierungsbedarf dokumentiert, wurde eine Machbarkeitsstudie im Jahr 2013 durchgeführt und untersucht, wie eine Sanierung und Erweiterung des Geschwister-Scholl-Gymnasiums zur Schaffung der für ein vierzügiges Gymnasium notwendigen Räumlichkeiten städtebaulich umgesetzt werden könnte. Dabei wurde auch die Möglichkeit eines Neubaus der Schule auf dem bestehenden Grundstück untersucht. Ein Abriss und Neubau auf dem vorhandenen Grundstück wäre innerhalb der bestehenden Baugrenzen zwar grundsätzlich denkbar, würde jedoch eine Auslagerung der gesamten Schule mit rund 4.700m² Programmfläche während der Bauzeit bedingen. Auf Grund der Größe der Schule ist dies organisatorisch und wirtschaftlich nicht darstellbar.

Im Zuge der Vorstellung der Ergebnisse der Machbarkeitsuntersuchung wurden von den Schulleitungen, dem Bezirksbeirat sowie im Rahmen der Haushaltsberatungen im Dezember 2015 durch den Gemeinderat die Verwaltung beauftragt, alternativ die Möglichkeit eines Neubaus zu untersuchen. Für einen Neubau käme eine Fläche im Gewann Schwellenäcker an der Kirchheimer Straße, nördlich der Waldorfschule Silberwald in Frage. Das Hochbauamt hat hierzu eine weitere städtebauliche Untersuchung im Frühjahr 2016 durchgeführt. Nach der Präsentation der Untersuchungsergebnisse des Hochbauamts im Unterausschuss Sanierungsprogramm Schulen und Schulentwicklungsplanung im Juni 2016 wurde ein Runder Tisch am 29. September 2016 durchgeführt. An diesem Runden Tisch nahmen Vertreter des Bezirksbeirats Sillenbuch, Vertreter des Gemeinderats, Vertreter der Schulgemeinde sowie Vertreter der Verwaltung teil. In der Diskussion zeichnete sich deutlich ab, dass für die Beteiligten der Schulgemeinde und des Stadtbezirks ein Neubau die bessere Alternative gegenüber einer Sanierung mit Erweiterung darstellt.

Allerdings stellt der Flächennutzungsplan (Stand 23.07.2015) für die dafür vorgesehene Fläche bzw. das Gewann Schwellenäcker eine Straßenbebauung „Filderauffahrt“ und einen Grünzug zwischen Riedenberg und Heumaden mit der Darstellung "sonstige Grünfläche" dar. Die baulichen Erweiterungsflächen sind aus landschaftsplanerischer Sicht auf die im Flächennutzungsplan dargestellte Gemeinbedarfsfläche zu beschränken. Der bestehende rechtsverbindliche Bebauungsplan 2004/2 „Ortsumfahrung Riedenberg“ umfasst neben der geplanten Filderauffahrt B312 mit dem Knotenpunkt zur Kirchheimer Straße als Ortsumfahrung Riedenberg auch eine verbleibenden Fläche als öffentliche Grünfläche mit der Zweckbestimmung einer Jugendverkehrsschule und eines Hundesportvereins. Vor dem Baubeginn müsste ein Bauleitplanverfahren durchgeführt werden, welches eine Änderung des Flächennutzungsplans und des Bebauungsplans umfasst. Wie lange das umfangreiche Planänderungsverfahren dauern wird, lässt sich im Augenblick noch nicht absehen. Zudem ergibt sich hieraus eine Unsicherheit, wie der geänderte Bebauungsplan aussehen würde und wie unter den neuen Vorgaben ein Neubau umgesetzt werden könnte.

Der Gemeinderat soll vor der Sommerpause einen Grundsatzbeschluss zur weiteren Planung fassen (GRDrs 26/2017).

Verweis auf Haushaltsanträge der Gemeinderatsfraktionen: 
349/2017 (CDU), 498/2017 (SPD), 693/2017 (Freie Wähler), 445/2017 (Bündnis 90/DIE GRÜNEN), 593/2017 (SÖS-LINKE-PluS)
Verweis auf Gemeinderatsdrucksachen: 
1042/2017
Bezirksbeiratshinweis: 

Der Bezirksbeirat Sillenbuch steht voll und ganz hinter diesem Vorhaben, er hat schon mehrfach entsprechende Beschlüsse gefasst. Der Bezirksbeirat hofft, dass vor dem Hintergrund dieses deutlichen Votums der Bevölkerung nun teils vorgebrachte Vorbehalte beiseite gelegt werden und zeitnah mit der Umsetzung begonnen wird.

3 in 2017 | Buslinie 65 bis Flughafen, Messe verlängern

Buslinie 65 bis Flughafen, Messe verlängern

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Stadtbezirk: 
Stuttgart (gesamt)
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Thema: 
Verbindungen
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Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

3606
weniger gut: -66
gut: 3606
Meine Stimme: keine
Platz: 
3
in: 
2017

Trotz wiederholter Eingaben fährt der Bus 65 nicht bis zum Flughafen bzw. zur Messe, sondern nur bis Plieningen.

Im Zuge von Feinstaubalarm und der Vermeidung von unnötigen Autofahrten sollte dieses Projekt möglichst rasch umgesetzt werden.

Umsetzung und Prüfung
Umsetzung: 

Stand Februar 2019:
Die Maßnahme soll jetzt umgesetzt werden. Damit der 65er-Bus pünktlich bis zum Flughafen fahren kann, sind Beschleunigungsmaßnahmen z.B. Busbevorrechtigungen und Busspuren erforderlich. Mit den Baumaßnahmen wird im Frühjahr begonnen, sodass die Verlängerung der Buslinie 65 bis an den Flughafen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2019 umgesetzt werden kann.

Ergebnis Haushaltsberatungen: 
Für eine Verlängerung der Buslinie 65 zum Flughafen ab Dezember 2018 sind mehrere Beschleunigungsmaßnahmen (z.B. Busbevorrechtigungen und Busspuren) erforderlich. Für diese Maßnahmen wurden insgesamt rd. 3,2 Millionen Euro in den Jahren 2018-2020 im Stadthaushalt bereitgestellt. Damit werden die notwendigen Voraussetzungen geschaffen, um durch die SSB den Flughafen mit dem neuen Konzept der Linie 65 anzubinden.
Gemeinderat hat zugestimmt

Stellungnahme der Verwaltung: 

Derzeit werden mehrere Varianten einer Verlängerung der Linie 65 hinsichtlich ihrer betrieblichen Umsetzbarkeit (u.a. Fahrzeugzahl, Personaleinsatz) und ihrer Attraktivität für die Fahrgäste (u.a. Erschließungspotential, Fahrtenverfügbarkeit, Fahrzeit) geprüft. Für eine mögliche Flughafenanbindung mit der Linie 65 im Dezember 2018 sind aber unabhängig von der Linienführung mehrere Beschleunigungsmaßnahmen zwingende Voraussetzung. Das Tiefbauamt hat diesbezüglich zusammen mit der SSB drei Beschleunigungsmaßnahmen entwickelt und wird diese in die Wunschliste zum Doppelhaushalt 2018/2019 aufnehmen.

Verweis auf Haushaltsanträge der Gemeinderatsfraktionen: 
420/2017 (Bündnis 90/DIE GRÜNEN), 693/2017 (Freie Wähler)
Bezirksbeiratshinweis: 

Der Bezirksbeirat Sillenbuch hat sich zusammen mit den Gremien benachbarter Stadtbezirke schon mehrfach für die Verlängerung der Linie 65 bis zum Flughafen ausgesprochen. Vor dem Hintergrund des deutlichen Ergebnisses hofft der Bezirksbeirat nun auf eine zeitnahe Umsetzung dieses wichtigen Themas.

Auch der Bezirksbeirat Hedelfingen begrüßt den Vorschlag einstimmig, die Buslinie 65 bis zum Flughafen zu verlängern. Mit der Verlängerung wird eine direkte Anbindung der oberen Neckarvororte an den Flughafen realisiert. Dieser Wunsch wurde im Bezirksbeirat Hedelfingen mehrfach geäußert, zuletzt in den Sitzungen zum Nahverkehrsplan und Nahverkehrsentwicklungsplan.

Es handelt sich bei diesem Vorschlag auch um einen langjährigen Wunsch der Bezirksbeiräte Plieningen und Birkach.

4 in 2017 | Stadtbad Bad Cannstatt für Schulsport und als Stadtbad erhalten

Stadtbad Bad Cannstatt für Schulsport und als Stadtbad erhalten

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Stadtbezirk: 
Bad Cannstatt
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Thema: 
Bäder
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Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

3420
weniger gut: -102
gut: 3420
Meine Stimme: keine
Platz: 
4
in: 
2017

Liebe Stuttgarterinnen und Stuttgarter,

wir, die Schüler, Eltern und Lehrer der drei Cannstatter Schulen, Brunnen-Realschule, Jahn-Realschule und Johannes-Kepler-Gymnasium, wünschen uns vom Stuttgarter Gemeinderat den Erhalt des Cannstatter Stadtbads. Hintergrundinformationen:

- Es ist sinnvoll vorhandene, nutzbare Infrastruktur zu erhalten.
- Der steigende Anteil an Nichtschwimmern, auch aber nicht nur bei Kindern mit Migrationshintergrund und Flüchtlingen, verdeutlicht die Notwendigkeit für Schwimmunterricht mit Nichtschwimmern.
- Außerdem ertrinken immer mehr Menschen in Deutschland.
- In diesem Sinne ist der Erhalt des Hubbodenbeckens wichtig für die Erfüllung des Bildungsplans und auch für die Integration,
- denn im Mombach kann nur mit Schwimmern Unterricht gemacht werden.
- Außerdem ist das Stadtbad für fünf Schulen zu Fuß erreichbar.
- Durch die von den Eltern zu finanzierende Busfahrt quer durch die Stadt entstehen Kosten wobei die tatsächliche Schwimmzeit erheblich sinkt.
- Das auf dem Wasen geplante Sportbad erfüllt diese Bedingungen nicht.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie unseren Vorschlag mit Ihrer Stimme unterstützen.

Neben Vereinssportaktivitäten wird das Schwimmbad von den Cannstatter Schulen Sommerrainschule, Carl-Benz-Schule, Altenburgschule, Gottlieb-Daimler-Gymnasium, Jörg-Ratgeb-Schule, Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium, Martin-Luther-Schule, Schiller-Schule und Eichendorffschule genutzt.

Elternbeiratsvorsitzender Johannes-Kepler-Gymnasium
Stuttgart Bad-Cannstatt

Umsetzung und Prüfung
Ergebnis Haushaltsberatungen: 
Der Antrag wurde in den Haushaltsplanberatungen behandelt, vom Gemeinderat jedoch nicht beschlossen.
kein Beschluss gefasst

Stellungnahme der Verwaltung: 

Das Hallenbad Cannstatt ist mittlerweile sehr stark sanierungsbedürftig. Durch mögliche unvorhersehbare Ausfälle der technischen Anlagen ist ein sicherer Betrieb über einen längeren Zeitraum nicht mehr möglich.

Als Ersatz für das Hallenbad Cannstatt und die ebenso abgängige Traglufthalle über dem Sportbecken des Inselbads Untertürkheim, beschloss der Bäderausschuss des Gemeinderats in seiner Sitzung vom 23. Oktober 2015 (GRDrs 726/2015) die Planung eines Sporthallenbadneubaus im Gebiet NeckarPark an der Ecke Benz-/Mercedesstraße fortzuführen. Die Eröffnung des Sportbads NeckarPark ist in Abhängigkeit der Mittelbereitstellung für Anfang 2021 vorgesehen. Das hochmoderne Sportbad mit einem 50-m-Schwimmerbecken inkl. einer teilbaren Hubwand und einem 25-m-Mehrzweckbecken mit Hubboden wird ein ausreichendes Angebot für Schwimmer und Schwimmlernende bieten. Das Angebot im Sportbad richtet sich an Schulen, Vereine, Leistungssportler des Schwimm- und Wasserballsports, sowie an Sportschwimmer im öffentlichen Badebetrieb.

Mit der referatsübergreifenden Initiative zur Schwimmfähigkeit von Kindern (https://www.schwimmfit-stuttgart.de) sollen Familien, Kitas und Schulen im gesamten Stuttgarter Stadtgebiet unterstützt werden, einen Kursplatz zu finden. Auch die Bäderbetriebe Stuttgart unterstützen diese Initiative mit dem Angebot von zusätzlicher Wasserfläche im öffentlichen Badebetrieb. Die neuen Kursangebote innerhalb dieser Initiative sind in der KW 17/2017 gestartet.

In der Nähe des zukünftigen Standorts des Sportbads sollen im NeckarPark eine vierzügige Grundschule und mindestens eine Kita entstehen. Von dort wäre das Sportbad fußläufig erreichbar. Ohne das Sportbad müsste, wie im gesamten Stadtgebiet in der Regel üblich, mit dem Schulbus zum nächsten Schwimmbad gefahren werden. Zudem ist die Anbindung des Gebiets NeckarPark an den öffentlichen Nahverkehr vorgesehen. Sollten Schulen das Bad damit nicht günstig erreichen können und mindestens drei Kilometer vom Bad entfernt liegen, besteht die Möglichkeit eines Transports per Schulbus.

Unter der Voraussetzung der Mittelbereitstellung für die Generalsanierung/Neubau und die zusätzlichen Folgekosten bei einem Weiterbetrieb des Hallenbads Cannstatt (jährliche Verlustabdeckung aus dem städtischen Haushalt) ist die Umsetzung des Vorschlags grundsätzlich machbar. Mit einem Erhalt des Hallenbads Cannstatt wäre dann aber die Wirtschaftlichkeit des Sportbads nicht mehr darstellbar. Beide Vorhaben zusammen sind aus Sicht der Bäderbetriebe nicht finanzierbar. Zumal die Bäderbetriebe als Dauerverlustbetrieb keine eigenen finanziellen Mittel zur Verfügung haben. Ohne den Neubau des Sportbads im NeckarPark wäre dann nicht nur die Traglufthalle mit den technischen Anlagen komplett zu erneuern, sondern es sind auch die jährlichen Betriebskosten zu finanzieren.

Bei einer Sanierung/Neubau des Hallenbads Cannstatt würde die dortige Wasserfläche mindestens 1,5 bis 2 Jahre nicht zur Verfügung stehen. Für die wegfallenden Wasserflächen gibt es kaum Kompensationsmöglichkeiten. Der Schul- und Vereinssport wird dann für die bisherigen Nutzer entfallen müssen.

Im Gegensatz dazu kann bei einem Neubau des Sportbads im NeckarPark das Hallenbad Cannstatt bis zu dessen Eröffnung genutzt werden. Somit ist quasi ein unterbrechungsfreier Übergang für die Nutzer von einer Schwimmstätte in die andere möglich.

Zum gleichen Thema haben die Bäderbetriebe Stuttgart bereits im Bürgerhaushalt 2015 Stellung genommen (Vorschlag 13606 Hallenbad Bad Cannstatt sanieren).

Verweis auf Haushaltsanträge der Gemeinderatsfraktionen: 
865/2017 (Die STAdTISTEN)
Verweis auf Gemeinderatsdrucksachen: 
1306/2017
Bezirksbeiratshinweis: 

Der Bezirksbeirat Bad Cannstatt unterstützt den Vorschlag einstimmig.

5 in 2017 | Platz da für Schüler: Räume für Fritz-Leonhardt-Realschule und Wilhelms-Gymnasium schaffen

Platz da für Schüler: Räume für Fritz-Leonhardt-Realschule und Wilhelms-Gymnasium schaffen

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Stadtbezirk: 
Degerloch
|
Thema: 
Sanierung
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Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

3054
weniger gut: -86
gut: 3054
Meine Stimme: keine
Platz: 
5
in: 
2017

Die Fritz-Leonhardt-Realschule (FLR) und das Wilhelms-Gymnasium (WG) in Degerloch benötigen dringend Klassen-und Fachräume.

An der FLR fehlen seit 12 Jahren ein Technik- und ein Klassenraum. Wir wollen junge SchülerInnen an die "MINT"-Fächer heranführen, doch dafür müssen ordentliche Fachräume zur Verfügung stehen! Baupläne liegen seit langem in der Schublade, nun müssen sie endlich umgesetzt werden.

Dem WG fehlen Klassenräume. Um weiterhin den Bedarf an Gymnasialplätzen in Degerloch abzudecken und sicherzustellen, dass die Kinder wohnortsnah zur Schule gehen können, müssen sofort mindestens 3 neue Klassenräume zur Verfügung stehen und eingerichtet werden. Es sind alle Vorraussetzungen gegeben, Schulcontainer aufzustellen - dies muss unbedingt rechtzeitig fürs kommende Schuljahr erfolgen!

Umsetzung und Prüfung
Ergebnis Haushaltsberatungen: 
Der Antrag wurde in den Haushaltsplanberatungen behandelt, aber mehrheitlich vom Gemeinderat abgelehnt, da im laufenden Schulinvestitionsprogramm anderen Vorhaben vorrangige Priorität eingeräumt werden muss.
Gemeinderat hat abgelehnt

Stellungnahme der Verwaltung: 

Fritz-Leonhardt-Realschule

Die Fritz-Leonhardt-Realschule ist eine dreizügige Realschule. Hierfür ist der Raumbestand ausgelegt. Für den Raumbedarf im allgemeinen Unterrichtsbereich wurden im Rahmen der Grundschulbezirksänderung zwischen Albschule und Filderschule (siehe GRDrs 409/2010 – Anlage 3c) Klassenräume in der Albschule frei, welche der Fritz-Leonhardt-Realschule zur Verfügung gestellt wurden. Bei mehr Anmeldungen über die Dreizügigkeit hinaus muss die Fritz-Leonhardt-Realschule Schülerinnen und Schüler an umliegende und derzeit auch aufnahmefähige Realschulen bzw. Gemeinschaftsschulen abweisen.

Hinsichtlich des Technikbereichs wurde 2010 untersucht, welche baulichen Möglichkeiten für eine Verbesserung des Technikbereichs umsetzbar wären. Im Augenblick befindet sich der Maschinenraum im UG des Hauptbaus, während die restlichen Technikfachräume im Fachklassenbau untergebracht sind. Zudem ist der Maschinenraum auf Grund der niedrigen Deckenhöhe nur begrenzt nutzbar. Bisher wurde eine mögliche Planung noch nicht konkretisiert, welche auf der Untersuchung von 2010 aufbauen würde, da die Finanzierung für die Planungen und Baumaßnahmen nicht vorliegt.

Wilhelms-Gymnasium

Das Wilhelms-Gymnasium - zuvor eher zwei-, manchmal dreizügig in der Entwicklung - hat in den letzten Jahren wegen der hohen Nachfrage nach G9 und mit Blick auf die Raumreserven dann dreimal vier Züge bzw. im letzten Jahr drei Züge aufgenommen und ist nun an der räumlichen Kapazitätsgrenze angelangt.

Das Wilhelms-Gymnasium ist eins von drei G9-Gymnasien in Stuttgart, für die mit GRDrs 180/2012 (Einrichtung von G9-Zügen im Rahmen des Schulversuchs „Zwei Geschwindigkeiten zum Abitur am allgemein bildenden Gymnasium“) ein Beschluss herbeigeführt wurde. Die Stadt hatte seinerzeit die Anträge beim Land mit der Maßgabe gestellt, dass die Umsetzung durch "Umwandlung von ein bis zwei bestehenden Zügen" erfolgen soll. Das bedeutet, dass es hier nicht zu einer über den Raumbestand hinausgehenden Entwicklung kommen soll. Da die Schule auf Grund des G9-Schulversuchs derzeit besonders über den Stadtbezirk hinaus stark nachgefragt wird, müssten zunächst die Degerlocher Schülerinnen und Schüler aufgenommen und Schülerinnen und Schüler aus anderen Stadtbezirken an entsprechende aufnahmefähige Gymnasien (z.B. Königin-Charlotte-Gymnasium in Möhringen) verwiesen werden.
Mit der Beschlussvorlage GRDrs 142/2016 zur Zusammenlegung der Albschule und der Filderschule am Standort der Filderschule hat die Verwaltung die Absicht verfolgt, ab dem Schuljahr 2019/20 die sukzessive freiwerdenden Räume der Albschule zur Deckung der Raumbedarfe des Wilhelms-Gymnasiums und der Fritz-Leonhardt-Realschule zur Verfügung zu stellen. Dieser Beschlussantrag wurde durch die gemeinderätlichen Gremien abgelehnt.

Am Gebäude des Wilhelms-Gymnasiums stehen mittelfristig größere Sanierungsmaßnahmen an, welche sich bereits in der Planung befinden. Im Augenblick werden die Grundlagen hierfür ermittelt und in einem Sanierungskonzept zusammengestellt. Zum jetzigen Zeitpunkt können daher noch keine abschließenden Angaben zum Zeitplan gemacht werden. Es zeichnet sich jedoch ein erheblicher Interimsbedarf ab.

Die Prüfung einer Realisierung zusätzlicher Raumkapazitäten muss daher primär vor dem Hintergrund der anstehenden Sanierungsmaßnahme erfolgen. Auf Grund der vorliegenden Erfahrungswerte ist für die Errichtung von Interimsbauten inzwischen auch ein Zeitraum von bis zu zwei Jahren vorzusehen. Die Schüleraufnahme am Wilhelms-Gymnasium muss daher unabhängig von dieser Möglichkeit in den nächsten Jahren auf Grundlage des gegebenen Raumbestands erfolgen.

Es wird zudem geprüft, nach Abschluss der Umbau- und Sanierungsmaßnahmen an der Filderschule – voraussichtlich zum Schuljahr 2019/20 – dem Wilhelms-Gymnasium dort Klassenzimmer sowie einen bestehenden Fachraum der ehemaligen Werkrealschule im Rahmen einer Außenstelle zur Verfügung zu stellen.

Verweis auf Haushaltsanträge der Gemeinderatsfraktionen: 
445/2017 (Bündnis 90/DIE GRÜNEN), 826/2017 (FDP)
Verweis auf Gemeinderatsdrucksachen: 
1022/2017
Bezirksbeiratshinweis: 

Der Bezirksbeirat Degerloch steht hinter diesem Bürgervorschlag und befürwortet diesen vollumfänglich.

6 in 2017 | Sport- und Kulturhalle für den Campus Freiberg schaffen

Sport- und Kulturhalle für den Campus Freiberg schaffen

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Stadtbezirk: 
Mühlhausen
|
Thema: 
Sporthallen
|
Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

2551
weniger gut: -140
gut: 2551
Meine Stimme: keine
Platz: 
6
in: 
2017

Die Schulen und Sportvereine brauchen mehr Hallenkapazitäten auf dem Campus Freiberg. Seit Jahren können nicht ausreichend Sportangebote gemacht werden. Mein Vorschlag an die Stadt ist der Bau einer unterteilbaren Mehrzweckhalle in die geplante Mensa. Die Mensa für die Bertha-von-Suttner-Schule, neue Gemeinschaftsschule im Ganztag, ist schon beantragt.

So lassen sich Bauzeiten und Umsetzungskosten in einem Projekt bündeln. Die Stadt baut nicht zwei mal, sondern plant und baut nur ein nötiges Projekt. Schüler und Vereine können mehr Sport machen, die Schulen und Anwohner haben einen zusätzlichen Platz für kulturelle Veranstaltungen.

Hintergrundinformationen:
• Auf dem Campus befinden sich eine Grundschule, zwei Förderschulen, eine Gemeinschaftsschule und ein Gymnasium.
• Rund 1500 Schülern stehen derzeit nur eine große und eine kleine Sporthalle zur Verfügung.
• Seit Jahren besteht ein großer Mangel an Hallenzeiten, AGs im Sportbereich können kaum angeboten werden.
• Wöchentlich trainieren mehr als 20 Vereinsgruppen in den Hallen.
• Zurzeit stehen weder für kulturelle Veranstaltungen (Musik, Theater) noch für Einschulungs- und Abschlussveranstaltungen der Schulen passende Räume zur Verfügung.
• In absehbarer Zukunft werden die Schülerzahlen weiter steigen und damit wird die Situation verschärft.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie unseren Vorschlag mit Ihrer Stimme unterstützen.

Campus Freiberg (Bertha-von-Suttner-GMS, Eschbach Gymnasium, Helene-Fernau-Horn-Schule, Kreutzsteinschule)

Umsetzung und Prüfung
Ergebnis Haushaltsberatungen: 
Der Antrag wurde in den Haushaltsplanberatungen behandelt, vom Gemeinderat jedoch nicht beschlossen. Mit Blick auf den großen Umfang des bereits bestehenden Investitionsprogramms für Schulen war bislang keine Priorität für die Untersuchung eines Neubaus einer Sport- und Kulturhalle in Freiberg gegeben.
kein Beschluss gefasst

Stellungnahme der Verwaltung: 

Am Schulstandort Freiberg befinden sich die Kreuzsteinschule (SBBS-L), die Helene-Fernau-Horn-Schule (SBBS-SP), die Herbert-Hoover-Schule (derzeit noch GWRS), die Bertha-von-Suttner-Schule (Gemeinschaftsschule/Realschule) und das Eschbach-Gymnasium.

Im Schuljahr 2016/17 besteht bei den oben genannten Schulen ein Bedarf an Sportstätten (Turn- und Sporthallen) in Höhe von 6,2 Übungseinheiten (ÜE). (Eine Übungseinheit entspricht der Fläche einer Einfeldhalle.) Dem gegenüber steht ein Bestand in Höhe von 5,5 Übungseinheiten (ÜE), was rechnerisch ein aktuelles Defizit in Höhe von 0,7 ÜE ergibt. Da diesem Bedarf eine wöchentliche Auslastung von 36 Sportstunden zugrunde liegt, die tatsächliche Belegung jedoch bis zu 50 Wochenstunden ermöglicht, kann bezüglich des Sportstättenbedarfs der Campus-Schulen von einer vollen Deckung des Bedarfs ausgegangenen werden.

Die auf dem Schulstandort geplante Mensa wird so ausgelegt, dass sie neben der Nutzung als Speisebereich auch als schulische Versammlungsstätte genutzt werden kann. Darüber hinaus steht die Turn- und Versammlungshalle Freiberg für kulturelle Veranstaltungen des Bezirks zur Verfügung.

In den Planungsgesprächen wird daher vorrangig der Neubau der Mensa im Schulcampus verfolgt.

Verweis auf Haushaltsanträge der Gemeinderatsfraktionen: 
865/2017 (Die STAdTISTEN)
Verweis auf Gemeinderatsdrucksachen: 
1103/2017
Bezirksbeiratshinweis: 

Aus Sicht des Bezirksbeirats Mühlhausen muss die geplante Neuordnung des Campus Freiberg ein Gesamtkonzept entstehen lassen, das für die Herausforderungen der nächsten Jahre gerüstet ist und alle relevanten Akteure bei der Planung miteinbezieht. Dabei ist eine neue Sport- und Versammlungshalle sowie eine Mensa mit einzuplanen.

7 in 2017 | Schulcampus Cannstatt ausbauen

Schulcampus Cannstatt ausbauen

|
Stadtbezirk: 
Bad Cannstatt
|
Thema: 
Sanierung
|
Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

2397
weniger gut: -129
gut: 2397
Meine Stimme: keine
Platz: 
7
in: 
2017

Liebe Stuttgarterinnen und Stuttgarter,

wir, die Schüler, Eltern und Lehrer der drei Cannstatter Schulen, Brunnen-Realschule, Jahn-Realschule und Johannes-Kepler-Gymnasium, wünschen uns vom Stuttgarter Gemeinderat eine Aufwertung des Cannstatter Schulcampus durch gemeinsame Multifunktionsräume mit Mensa, Sport und Aufenthaltsmöglichkeiten.

Zur Weiterentwicklung der Kooperationen zwischen unseren Schulen und vielen Cannstatter Vereinen, aber auch um die bisherigen Angebote der Schulen überhaupt weiterhin anbieten zu können, benötigen wir einen zusätzlichen Ort für Begegnung und Bewegung zur gemeinsamen Nutzung.

Hintergrundinformationen:
• 1400 Schülern stehen derzeit nur eine große und eine kleine Sporthalle zur Verfügung.
• Jede Woche trainieren mehr als 15 Vereine in den Hallen.
• Zurzeit stehen weder für kulturelle Veranstaltungen (Musik, Theater) noch für Einschulungs- und Abschlussveranstaltungen der Schulen passende Räume zur Verfügung.
• Für ein sinnvolles und gesundes Mittagessen gibt es nur wenig Platz. Derzeit muss an allen drei Schulen in zwei Schichten gegessen werden.
• In absehbarer Zukunft werden die Schülerzahlen weiter steigen und damit werden die bisher für die Ganztagsbetreuung sowie für die Mensa genutzten Räume nicht mehr zur Verfügung stehen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie unseren Vorschlag mit Ihrer Stimme unterstützen.

Im Namen der Schulgemeinschaft Brunnen-Realschule, Jahn-Realschule und Johannes-Kepler-Gymnasium
Thomas Oesterlin
Elternbeiratsvorsitzender Johannes-Kepler-Gymnasium
Stuttgart Bad-Cannstatt

http://www.jkg-stuttgart.de/de/
http://www.jrs.s.bw.schule.de/index.html
http://www.brs.s.schule-bw.de/

Umsetzung und Prüfung
Ergebnis Haushaltsberatungen: 
Der Vorschlag wurde von keiner Gemeinderatsfraktion beantragt.
Von keiner Gemeinderatsfraktion beantragt

Stellungnahme der Verwaltung: 

Die Stadt steht derzeit vor einem sehr umfangreichen und anspruchsvollen Investitionsprogramm im Schulbereich, das inzwischen einen finanziellen Umfang von 500 Millionen. Euro übersteigt. Davon profitieren auch einige Cannstatter Schulen. Dies muss zunächst nach Dringlichkeit und im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten in den nächsten Jahren umgesetzt werden.

Zum Punkt Mittagessen
Die Stadt Stuttgart ist zur Organisation des Mittagessens an den durch das Land Baden-Württemberg genehmigten Ganztagesschulen verpflichtet. Hierbei liegt der Fokus der Stadt derzeit beim Ausbau von jährlich bis zu acht Ganztagesgrundschulen und zwei weiterführenden Schulen mit Schwerpunkt Gemeinschaftsschulen (da diese per se Ganztagesschulen sind). Weiterführende Schulen werden – neben den Gemeinschaftsschulen – derzeit nur in besonderen Fällen zur Beantragung vorgesehen, sofern diese bereits über eine entsprechende räumliche Infrastruktur (insbesondere Mensa und Küchenbereich) verfügen.
Sowohl das Kepler-Gymnasium als auch die Brunnen-Realschule haben ein Mittagessensangebot. Es wurde ein Speisebereich und eine Küche mit Nebenräumen im Bestand realisiert und im Rahmen von "Chancen durch Bildung – Investitionsoffensive Ganztagsschule (CdB)“ finanziert.

Zum Punkt Veranstaltungen
Für größere Veranstaltungen besteht bereits heute gerade für die Cannstatter Schulen in Ihrem Campus die Möglichkeit, den nahegelegenen Cannstatter Kursaal zu Sonderkonditionen anzumieten.

Zum Punkt Sport
Die drei Cannstatter Schulen haben im Schuljahr 2016/17 zusammen einen Bedarf von 4,3 Übungseinheiten der Turn- und Sporthallen. Da der Bestand 4,0 Übungseinheiten beträgt, ergibt sich ein aktuelles Defizit von 0,3 Übungseinheiten. Durch die geplante Neurealisierung bzw. Erweiterung der Turnhalle an der Eichendorffschule und am Gottlieb-Daimler-Gymnasium ist dieses Defizit zukünftig abgedeckt.

Bezirksbeiratshinweis: 

Der Bezirksbeirat Bad Cannstatt unterstützt den Vorschlag einstimmig.

8 in 2017 | Sanierung der Laufbahn im ADM-Sportpark unterstützen

Sanierung der Laufbahn im ADM-Sportpark unterstützen

|
Stadtbezirk: 
Degerloch
|
Thema: 
Sportplätze
|
Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

2190
weniger gut: -122
gut: 2190
Meine Stimme: keine
Platz: 
8
in: 
2017

Die schönste Leichtathletikanlage der Landeshauptstadt Stuttgart befindet sich im ADM-Sportpark in Degerloch. Diese wird seit Jahrzehnten sportlich intensiv genutzt.
Im Jahr 2011 fand das letzte Mal das ADM-Sportfest statt, danach war auf Grund des schlechten Zustands der Laufbahn das Sportfest nicht mehr möglich.
150 Kinder und Jugendliche trainieren in der Woche auf der Bahn. Dazu nutzen weitere Gruppen wie Berufsfeuerwehr, Schiedsrichter, Sportgruppen, Freizeitsportler, Senioren der Leichtathleten und natürlich die leistungsorientierten Fußballer der Kickers die Laufbahn. Durch die sehr gute Kinder- und Jugendarbeit der Abteilung stieg die Mitgliederzahl der Leichtathleten im letzten Jahr auf 232, damit stellen die Leichtathleten über 10 Prozent der Kickers-Mitglieder.
2016 konnten 4 Eigengewächse die Bronzemedaille in der 100m-Staffel bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften gewinnen. 2017 haben wir bereits in der Halle einen württembergischen Meistertitel bei den 14 jährigen Mädchen errungen.

Letztes Jahr (2016) wurde die Laufbahn von einem Fachmann untersucht. Dieser hat festgestellt, dass eine Sanierung auf Grund des intakten Unterbaus jetzt noch möglich ist.
Die Landeshauptstadt könnte durch eine zeitnahe Sanierung der Laufbahn sehr viel Geld sparen, so dass unsere Talente und Athleten wieder auf einer sicheren Laufbahn für ihre sportliche Karriere trainieren und wir wieder Sportfeste veranstalten können.

Grundsätzlich bekommt die Leichtathletik Abteilung bei dem Vorhaben die Unterstützung vom Vorstand der Kickers.
Nach der erfolgten Sanierung würde unsere Laufbahn in Kickers-Blau erstrahlen.
Zusätzlich wünschen sich die Fußballer und Leichtathleten eine moderne umweltfreundliche LED-Ausleuchtung, um die Trainingszeiten erweitern zu können.
Bitte stimmen sie für die Sanierung der Laufbahn, damit unsere Talente und Meisterschaftsathleten, aber auch alle anderen Nutzer, von dem neuen unfallsicheren Belag profitieren.

Umsetzung und Prüfung
Ergebnis Haushaltsberatungen: 
Der Antrag wurde in den Haushaltsplanberatungen behandelt, aber mehrheitlich vom Gemeinderat abgelehnt.
Gemeinderat hat abgelehnt

Stellungnahme der Verwaltung: 

In Stuttgart gibt es derzeit 13 städtische Schul- und Sportanlagen, die über eine 400 m Rundbahn mit leichtathletischen Anlagen verfügen. Dazu gehört auch die Laufbahn des SV Stuttgarter Kickers im ADM-Sportpark.

Im Hinblick darauf, dass die meisten Anlagen aufgrund des Alters und des baulichen Zustands sanierungsbedürftig sind oder in absehbarer Zeit werden, hat die Sportverwaltung bereits 2013 eine Konzeption (GRDrs. 552/2013) zur Bestandssituation und der Zukunftsperspektiven der Leichtathletik-Bahnen in Stuttgart entwickelt. Der Sportausschuss des Gemeinderats hat von dieser Konzeption am 25.06.2013 zustimmend Kenntnis genommen. Sie ist seither Handlungsgrundlage für die Prioritätenfestsetzung der Sportverwaltung bei der Sanierung von Rundbahnen.

In der Konzeption wurden auf der Basis der Bedarfssituation und des Versorgungsgrads in den Stadtbezirken Vorschläge erarbeitet, welche Bahnen dauerhaft erhalten und damit auch für eine Sanierung vorgeschlagen werden. Für die aus Sicht der Sportverwaltung zukünftig nicht für eine Erneuerung vorgesehenen Bahnen, sollen gemeinsam mit den betroffenen Vereinen zu gegebener Zeit Konzepte für eine mögliche Neuordnung der jeweiligen Sportanlage unter innovativen und zukunftsträchtigen Aspekten erarbeitet werden.

Der Stadtbezirk Degerloch ist mit derzeit 3 Laufbahnen (LAC Degerloch, SV Stuttgarter Kickers, Bezirkssportanlage Waldau) überdurchschnittlich versorgt. Die Konzeption der Sportverwaltung beinhaltet den Erhalt der beiden Bahnen des LAC Degerloch (Sanierung 2014/15 bereits erfolgt) und der Bezirkssportanlage Waldau (für den Schul- und Vereinssport unverzichtbar).

Für die Leichtathletik-Bahn des SV Stuttgarter Kickers wird in der Konzeption der Verzicht auf die Sanierung und eine mittel- bis langfristige Aufgabe zugunsten zusätzlicher Sportflächen (z. B. 1 weiterer Sportplatz) für den Verein empfohlen. Nach Auffassung der Sportverwaltung könnte der Trainings- und Wettkampfbetrieb der Leichtathleten der Stuttgarter Kickers auf der unmittelbar benachbarten Bahn der BZA Waldau untergebracht werden. Dazu würde ein Nutzungskonzept - auch unter Einbeziehung der Bahn des LAC Degerloch – mit allen Beteiligten erarbeitet. Voraussetzung dafür ist die von der Sportverwaltung priorisierte Sanierung der Leichtathletik-Bahn der BZA Waldau.

Verweis auf Haushaltsanträge der Gemeinderatsfraktionen: 
952/2017 (Die STAdTISTEN)
Verweis auf Gemeinderatsdrucksachen: 
1150/2017
Bezirksbeiratshinweis: 

Der Bezirksbeirat Degerloch steht hinter diesem Vorschlag und befürwortet diesen mehrheitlich.

9 in 2017 | Unserem Bolzplatz steht das Wasser bis zum Hals - Kickplatz Burgholzhof sanieren

Unserem Bolzplatz steht das Wasser bis zum Hals - Kickplatz Burgholzhof sanieren

|
Stadtbezirk: 
Bad Cannstatt
|
Thema: 
Sportplätze
|
Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

2165
weniger gut: -73
gut: 2165
Meine Stimme: keine
Platz: 
9
in: 
2017

Wir Kinder vom Burgholzhof wünschen uns von Herzen, dass wir unseren Kickplatz sehr bald wieder gefahrenfrei bespielen können!

Unser Kickplatz ist der einzige öffentliche Fußballplatz hier oben auf dem Burgholzhof - der sich leider bei ordentlichem Regen tagelang in eine Seenlandschaft oder bei leichtem Regen in einen Matschplatz verwandelt. Selbst bei trockenem Wetter macht das Fußballspielen dort nicht so richtig Spaß. Seine doofen Löcher im Boden lassen uns oft stolpern oder hinfallen, was mal sehr schmerzhaft ist, ein anderes Mal kommen wir mit Schürfwunden davon... ja und der Ball, der bekommt durch diese Unebenheiten eine ganz eigene Dynamik.

Bitte, macht unseren Kickplatz wieder sicher und ordentlich bespielbar für uns - als Kleinfeldspielfläche mit einem Tartanbelag, die sowohl von uns Fussballern als auch von unseren Freunden, den Basketballspielern genutzt werden kann. Wir Kids lieben Bewegung - gebt uns die Möglichkeit! DANKE!!!

Umsetzung und Prüfung
Umsetzung: 

Stand Februar 2019:
Der Kickplatz ist zur Zeit im Bau, geplante Fertigstellung ist im März 2019. Mit der Freigabe des Kickplatzes wird witterungsabhängig im Mai/Juni 2019 gerechnet.

Ergebnis Haushaltsberatungen: 
Für die Sanierung des Kickplatz Burgholzhof wurden 50.000 Euro beschlossen. Mit diesen Mitteln kann die bestehende verdichtete Rasentragschicht entfernt und mit einem zertifizierten und geeigneten Holzhackmaterial ersetzt werden. Baurechtlich ist aufgrund der engen Nachbarbebauung nur das Verwenden von weichen, naturnahen Belägen - jedoch kein Tartanbelag - möglich. Eine zusätzliche Erneuerung der flächigen Dränschicht und ein zusätzliches Filtervlies stellen die dauerhafte Sickerfähigkeit sicher.
Gemeinderat hat teilweise zugestimmt

Stellungnahme der Verwaltung: 

Der „Bolzplatz“ ist eigentlich eine Ballspielwiese - das Gebiet ist als reines Wohngebiet ausgewiesen. Beides ist so im Bebauungsplan festgesetzt.
Das Oberflächenwasser kann das vorhandene Entwässerungssystem nicht erreichen.

Baurechtlich ist der Einbau eines Tartanbelags nicht so einfach möglich.
Der Ausbau zu einem „Sportplatz“ müsste über ein Baugesuch mit Lärmgutachten erfolgen. Bei der geringen Entfernung von nur 12 Metern zu den Wohngebäuden ist lärmschutzrechtlich mit einer erheblichen Einschränkung der täglichen Nutzungsdauer und hohen Herstellungskosten zu rechnen.

Ein möglicher Lösungsansatz wäre das Entfernen der verdichteten Bodenstruktur und darauf ein Holzhack-Gemisch. Diese bodenähnliche Struktur könnte als Ballspielwiese genehmigt werden. Das Holzhackmaterial hat den Vorteil, dass es nicht so stark verdichtet. Der Pflegeaufwand wäre jedoch höher, da Unebenheiten regelmäßig planiert werden müssen, und das Holzhack in regelmäßigen Abständen mit neuem Material ergänzt werden müsste. Außer den zur Umsetzung benötigten einmaligen Mitteln wären daher zwingend zusätzlich für die Unterhaltung dauerhaft Gelder bereitzustellen.

Verweis auf Haushaltsanträge der Gemeinderatsfraktionen: 
462/2017 (Bündnis 90/DIE GRÜNEN), 952/2017 (Die STAdTISTEN)
Verweis auf Gemeinderatsdrucksachen: 
1049/2017
Bezirksbeiratshinweis: 

Der Bezirksbeirat Bad Cannstatt unterstützt den Vorschlag einstimmig.

10 in 2017 | Mehrzweckhalle für den Stadtbezirk, die Sportvereine und die Schulen in Plieningen-Birkach errichten

Mehrzweckhalle für den Stadtbezirk, die Sportvereine und die Schulen in Plieningen-Birkach errichten

|
Stadtbezirk: 
Plieningen
|
Thema: 
Sporthallen
|
Wirkung: 
Ausgabe

Für unsere Stadt ist der Vorschlag:

Ergebnis (nur gut):

2082
weniger gut: -150
gut: 2082
Meine Stimme: keine
Platz: 
10
in: 
2017

Der Stadtbezirk Plieningen-Birkach braucht dringend eine Mehrzweckhalle für sportliche, kulturelle und politische Veranstaltungen. Die vorhandenen Turnhallen sind bei weitem nicht ausreichend für die sport-treibenden Vereine und die beiden Schulen. Sie sind vor allem für die Anforderungen an weiterführende Schulen völlig ungeeignet. Sportvereine wie Schulen leiden unter den schweren baulichen Mängeln und dem erheblichen Sanierungs- oder gar dem Abrissbedarf wie im Fall der PGH-Turnhalle.

Die Dringlichkeit der Sanierung ist von der Stadt anerkannt, die Sanierung der maroden PGH-Turnhalle wäre fast so teuer wie ein Neubau, ohne dass dadurch die Maße und damit die Nutzungsmöglichkeiten für Vereins- und Schulsport geändert würden. Die Sicherheit der Sportler in den Vereinen und der Schüler ist gefährdet. In beiden Schulturnhallen sind Ballspiele (Handball, Basketball, Volleyball und Fußball) gar nicht oder nur eingeschränkt möglich. Die Sportvereine aus Plieningen und Birkach sind deshalb alleine auf die Wolferhalle angewiesen.

Auf Grund der hohen Auslastung der Wolferhalle, auch durch Vereine außerhalb unseres Stadtbezirkes, ist es seit Jahren nicht möglich den hiesigen Sportvereinen neue Trainingszeiten zu üblichen Zeiten anzubieten. Dem Stadtbezirk insgesamt fehlt eine Mehrzweckhalle.

Umsetzung und Prüfung
Ergebnis Haushaltsberatungen: 
Der Vorschlag wurde nicht beschlossen, es fehlen Standortoptionen für die Halle.
kein Beschluss gefasst

Stellungnahme der Verwaltung: 

Die Stadtbezirke Plieningen-Birkach verfügen über folgende Turn- und Sporthallen:
• 1 zweiteilbare wettkampfgerechte Sporthalle (Ballspielhalle Plieningen)
• 2 einteilige Turnhallen (Körschtalschule, Paracelsus-Gymnasium)
• 1 Turn-und Versammlungshalle in Birkach (Alfred-Wais-Halle)
• 1 Kleinturnhalle (Grundschule Birkach)
• 1 Großturnhalle der Uni Hohenheim
• sowie ein Vereinszimmer in der TVH Birkach (Alfred-Wais-Halle)

Die Schulen und Vereine in beiden Stadtbezirken nutzen die vorhandenen Hallen, sind aber seit einiger Zeit an ihren Grenzen angekommen.

Die Körschtalschule in Stuttgart-Plieningen ist zum Schuljahr 2014/2015 in den Ganztagsbetrieb und als Gemeinschaftsschule gestartet; das benachbarte Paracelsus-Gymnasium zum Schuljahr 2015/2016 in den offenen Ganztagsbetrieb. Durch diese Entwicklungen ergab sich ein deutlich erhöhter Raumbedarf im Unterrichtsbereich sowie im Ganztages- und Essensversorgungsbereich. Auf Grund der schwierigen Grundstückssituation an beiden Schulstandorten wurde eine städtebauliche Machbarkeitsstudie zur Schaffung der für den Unterrichtsbetrieb notwendigen Räumlichkeiten beider Schulen sowie einer gemeinsamen Mensa erarbeitet. Auf dieser Grundlage hat der Gemeinderat im Herbst 2016 unter anderem die Planung und Realisierung einer gemeinsamen Mensa auf dem Schulgrundstück des Paracelsus-Gymnasiums am Standort des heutigen Pavillon-Baus beschlossen.

Der Schulsport in Plieningen und Birkach ist derzeit zwar rein rechnerisch durch die vorhandenen Turn- und Sporthallen im Stadtbezirk sichergestellt, das Paracelsus-Gymnasium nutzt aber für die Durchführung des Unterrichtsbetriebs sowohl die Halle der Uni Hohenheim als auch die Ballsporthalle Plieningen.
Eine ebenfalls im Rahmen der Machbarkeitsstudie optional untersuchte Realisierung einer neuen Sport- und Mehrzweckhalle wurde nach dem Beschluss für die Planung einer Mensa auf dem Schulgrundstück des Paracelsus-Gymnasiums nicht mehr weiterverfolgt, da auch keine Flächen hierfür mehr zur Verfügung stehen.

Der Vereinssport in Plieningen und Birkach ist seit langem unterversorgt, die vorhandenen Hallen komplett ausgelastet. Allein in Birkach liegt die Versorgung bei lediglich 42%, in Plieningen bei rund 67% (bezogen auf den Bedarfsrichtwert von 0,2 qm Hallensportfläche je Einwohner). Das ergibt einen Fehlbedarf von insgesamt rund 1.600 qm Hallenfläche, was den Bau einer zweiteilbaren Sporthalle (etwa 1.160 qm) in jedem Fall rechtfertigen würde. Ein Standort ist jedoch derzeit nicht ersichtlich.

Verweis auf Haushaltsanträge der Gemeinderatsfraktionen: 
865/2017 (Die STAdTISTEN)
Verweis auf Gemeinderatsdrucksachen: 
1150/2017
Bezirksbeiratshinweis: 

Eine neue Halle für die Schulen und Vereine ist notwendig und wird schon lange vom Bezirksbeirat Plieningen gefordert. Aus diesem Grund wird der Vorschlag einstimmig vom Bezirksbeirat untersützt.